14 November 2017, 08:30
„Botschaft von Fatima unvermindert aktuell“
 
Legionaere
 
WEITERE ARTIKEL ZUM THEMA 'Fatima'
Bischof Küng vertraut Diözese Maria an - Den Kindern von Fatima wurde empfohlen, täglich den Rosenkranz zu beten. Dies sei eine Empfehlung für alle

St. Pölten (kath.net/dsp) Gemeinsam mit hunderten Beterinnen und Betern im vollen Dom von St. Pölten hat Bischof Klaus Küng im Rahmen einer großen Fatimafeier die Diözese und das ganze Land der Gottesmutter Maria anvertraut. Der Rosenkranz-Sühne-Kreuzzug, dessen geistlicher Leiter P. Benno Mikocki an der Feier im Dom teilnahm, hatte die Anregung gegeben, die einzelnen Diözesen Österreichs Maria anzuvertrauen.

Werbung
Franken2


„Wenn wir unsere Augen der Wirklichkeit nicht verschließen, nehmen wir wahr, dass die Aktualität der Botschaft von Fatima unvermindert anhält, auch in Bezug auf unser eigenes Land“, betonte Bischof Küng. Bei einem hohen Prozentsatz der Bevölkerung habe die Glaubenspraxis nachgelassen, und die Glaubensunkenntnis sei „bei vielen erschreckend“. Die entsprechenden Folgen seien erkennbar. Auch die Gefahr von Krieg bestehe weiterhin, so Küng: „Wir müssen sehr dankbar sein, dass wir in den letzten Jahrzehnten vor Terror und Krieg verschont geblieben sind, aber wahr ist auch, dass Terror und Krieg vor unserer Haustür stehen.“

Christus müsse in gewissem Sinn auch jetzt zur Welt kommen, führte Küng aus, „und wir sind daran beteiligt“. Wie Maria müsse der Heilige Geist auch die Kirche überschatten, sodass der Sohn Gottes gegenwärtig werde auf den Altären und in den Herzen der Gläubigen. „Das ist die Grundlage der Wirksamkeit des Christen. Durch Taufe und Firmung kommt es zur Verbundenheit mit Jesus, und durch die Eucharistie können wir mit ihm wirklich eins werden.“ Jeder Christ und jede Christin werde so „zu Hoffnungs- und zu Christusträgern“, und jede christliche Familie bringe Christus zur Welt.

Sich Maria anvertrauen bedeute nach den Worten Küngs, sich ihre Logik, ihre Denkweise zu eigen zu machen: „Sie ist die Magd des Herrn, ihr Kennzeichen ist das Ja-Wort. Auch wir müssen unser Ja-Wort geben zu einem konsequenten Christsein, auch wenn das Opfer abverlangt.“ Den Kindern von Fatima wurde empfohlen, täglich den Rosenkranz zu beten. Dies sei eine Empfehlung für alle.

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung auf ein Konto in Ö, D oder der CH oder via Kreditkarte/Paypal!










Lesermeinungen zu diesem Artikel anzeigen und Kommentar schreiben


 
App play store iTunes app store Jetzt kostenlos herunterladen! mehr Infos Instagram
meist kommentierte Artikel

Kardinal Sarah: Zölibat ist Zeichen für radikale Christusnachfolge (115)

'Querida Amazonia' - Die Kirchenleitung der Diözese Linz tobt! (97)

Katerstimmung bei ZDK, Schüller, Zulehner & Co. (65)

'Seht, wie sie einander lieben!' (Tertullian) (34)

'Christus hat Apostel in die Welt gesandt, keine Moralapostel' (31)

Querida Amazonia – Papst dankt Kardinal Müller (28)

„Wer Menschen und Vereinigungen als ‚Krebsgeschwür‘ bezeichnet…“ (25)

Bosbach zu Werte Union: CDU muss große Volkspartei bleiben (21)

„Hoffe, dass man jetzt in Deutschland eine religiöse Kehre vollzieht“ (21)

'Das Abschlussdokument der Amazonassynode ist nicht Teil des Lehramts' (20)

„Ich bitte Erzbischof Gänswein um Entschuldigung“ (20)

Beten statt Arzt - Fünf Jahre Haft für evangelikales Ehepaar (19)

Kräutlers-'Aufstand' gegen Papst Franziskus (18)

„Wir schrauben in der Kirche immer an irgendwelchen Rädchen herum ... (17)

Früherer Sekretär: Ex-Kardinal McCarrick war „ein Seelenfresser“ (16)