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Erzbistum Hamburg erwägt Schließungen katholischer Schulen

30. Dezember 2017 in Deutschland, 23 Lesermeinungen
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Das Erzbistum Hamburg muss aus finanziellen Gründen bis zu acht katholische Schulen zusperren.


Hamburg (kath.net)
Das Erzbistum Hamburg möchte bis zu acht katholische Schulen zusperren. Grund ist der immense Schuldenberg des Erzbistums. Dies berichtet die "Welt". Bis Ende Januar soll die Öffentlichkeit darüber informiert werden. Spätestens bis zur nächsten Anmelderunde für das neue Schuljahr soll Klarheit herrschen, welche Schulen zugesperrt werden.


Das Erzbistum ist dereit mit 79 Millionen Euro überschuldet. Ohne Maßnahmen würde bis 2021 der Schuldenberg auf 353 Millionen Euro ansteigen. Fünf Schulen werden derzeit von externen Experten als „nicht tragfähig“, weitere drei als „bedingt tragfähig“ eingestuft. Somit sind bis zu acht Schulen von der Schließung bedroht.


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Lesermeinungen

 Diasporakatholik 3. Jänner 2018 
 

Ergänzungen

In meinem Posting an Tadeusz muss der Ort richtigerweise "Schwarzenbek" statt "Schwarz" heißen.

@benedetto05
Nun, ich selbst wohne nicht in Hamburg - immerhin weiß ich, dass bislang jährlich z.B. eine Fronleichnamsprozession mitten durch St. Georg stattfand.

Auch wird z.B. vor Ort seitens der Domkirche/-gemeinde viel für Arme und Obdachlose getan - direkt im Gemeindehaus aber z.B. auch in der nur 5 Gehminuten am Hamburger Hauptbahnhof entfernten und von Caritas und Diakonie betriebenen Bahnhofsmission. Erzbischof Heße besuchte diese u.a. voriges Jahr zusammen mit der ev. Bischöfen Kirsten Fehrs.
Ein weiteres Obdachlosenprojekt in HH ist die sog. Alimaus auf St. Pauli. Dort sind u.a. die "Missionarinnen der Nächstenliebe" tätig.


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 benedetto05 3. Jänner 2018 
 

Bitte mit Beispielen belegen Fortsetzg.

@Diasporakatholik
...also raus mit Diaspora aus den Köpfen und Herzen und den Menschen
Angebote machen und Einladungen unterbreiten (Vorträge über den
katholischen Glauben zum Kennenlernen, Gebetsabende, Bibelabende etc. und der Bischof geht mit seinem Charisma (ich hoffe, er hat
sich da was von Kardinal Meisner abgeschaut)voran.

Zum Beispiel wäre es aus meiner Sicht auch durchaus legitim, mal
zu schauen, wie der Johannes Hartl (Gebetshaus Augsburg) das macht
und evtl. das eine oder andere einfach zu übernehmen. Warum denn
nicht?


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 benedetto05 3. Jänner 2018 
 

Bitte mit Beispielen belegen

Lieber @Diasporakatholik
Jetzt wäre es natürlich schön, wenn Sie Ihre positive Meinung
über Erzbistum und Erzbischof Heße an 1 - 2 Beispielen begrün-
den könnten.

Die Lage der bistumsmäßigen Hotspots in einem über HH ja weit hinaus bekanntem Stadtteil würde ich bei aller argwöhnischer
Beäugung eindeutig als Chance sehen. Ich würde die These wagen, daß gerade in dem kirchenfernen Milieu von Drogen-
kriminalität, Prostitution und Homoerotik auch eine große Sehnsucht nach Erlösung bei nicht wenigen Menschen zu finden ist, wenn auch zunächst verborgen unter viel psychischem Ballast.

Ich will aus der Ferne (ich lebe übrigens im Landkreis Goslar
am Nordharz; also auch Diaspora)nicht altklug herumfaseln,aber
Menschenskind in so einer Millionenstadt gibt's doch so viel
auch religiöde Suchende, denen man die Schönheit des katholi-
schen Glaubens zeigen könnte (Christus, Nächstenliebe, Ehe,
Familie, priesterliche Ehelosigkeit, Schutz des Lebens, die
Kraft der Vergebung u. u. u.)...


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 Diasporakatholik 3. Jänner 2018 
 

@Tadeusz

Sie polemisieren gegen das Theaterstück "Mein Körper gehört mir...", das auch an den katholischen Schulen des EB Hamburg aufgeführt wird, und das Sie als bolschewistisch, verstörend und familienzerstörend bezeichnen.
Nun, ich kenne das Stück zwar nicht persönlich und es mag sein, dass es z.T. verstörend wirkt.
Es geht darin m.W. um Prävention gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen, und leider ist das ein auch in katholischen Schulen wichtiges Thema.

Fänden Sie es etwa besser, solche Themen weiterhin unter den Tisch zu kehren, bis sie irgendwann als Skandal hochkommen und dann das ganze Bistum in Misskredit bringen?

Wir hatten solch einen Fall vor einigen Jahren hier östlich von Hamburg im schleswig-holsteinischen Schwarzen mit einem offenbar übergriffigen kath. Priester unter Erzbischof Werner Thissen.

Mir jedenfalls reicht das - und ich halte da rechtzeitige Prävention durch Aufklärung für leider unumgänglich und notwendig.


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 Diasporakatholik 3. Jänner 2018 
 

@benedetto05

@benedetto05
Sie schrieben ja in Ihrem Posting am 30.12.17 an Pamir, dass Sie die Situation des Erzbistums Hamburg nicht bzw. nur aus den kath.net-Beiträgen kennen.
Nun, ich lebe hier mit meiner Frau und Familie hier in diesem Erzbistum und kann mir m.E. ein durchaus fundiertes und differenziertes Urteil über dasselbe und in gewissem Maße auch über den Erzbischof zutrauen, und das fällt bei Weitem positiver als ihres aus.
Wir Katholiken sind hier in einer absoluten Minderheitenposition insbesondere in der linken und extrem säkularisierten Millionenstadt Hamburg. Bedenken Sie allein, dass die Bischofs-Kirche und Bistumsleitung mitten in dem als sozialer Brennpunkt bekannten Hamburger Stadtteil St. Georg liegt u.a. bekannt durch hohe Drogenkriminalität und offene Straßenprostitution. Zudem ist St. Georg multikulturell und u.a. ein Schwerpunkt der Lesben- und Schwulenszene. Die kath. Kirche hat es hier nicht leicht und wird scharf und argwöhnisch beäugt.


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 benedetto05 3. Jänner 2018 
 

Würde meine Meinung gerne ändern, aber...

@Diasporakatholik
Natürlich müssen wir für unsere Bischöfe beten. Ich denke,
das ist auch in meinem post mit der Formulierung "steife
Brise vom Heiligen Geist" angeklungen. Und ich gebe Ihnen
auch recht, dass es für einen Bischof in einem Diaspora-
bistum nicht leicht ist. Sicher muss man auch gar nicht so
selten gegen die eigenen Mitarbeiter anreden, ja ankämpfen,
wenn man Aufbrüche hin zu einem authentischen Glauben in
Gang setzen möchte. Das kostet Kraft und erfordert Ausdauer.

Aber nach dem zu urteilen, was ich vom Erzbistum HH seit '15 wahrgenommen habe, bin ich, wie gesagt, skeptisch hin-
sichtlich einer erfreulichen Entwicklung. Das was in einem
anderen Artikel positiv in Bezug auf Kard. Woelki ange-
klungen ist (klare Stellungnahme für das ungeborene Leben,
gegen die protestantische Ethik, gegen ein unkritisches
Zurasen auf ein gemeinsames Abendmahl usw.)habe ich von
EB Stefan Heße noch nie zur Kenntnis nehmen dürfen, aber
ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.


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 Tadeusz 2. Jänner 2018 

Fragen wir doch...

...warum das bolschewistische, Kinder verstörender und zerstörender Theaterstück „Mein Körper gehört mir“ in Stefan Hesses „katholischen“ Schulen die Beziehung zwischen Kinder und Eltern regelmässig pervertiert und sie offen für Missbrauch macht ...

Endlich Schluss mit dem Elend...


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 goegy 30. Dezember 2017 
 

Aus einer Mischehe stammend, hatte ich staatliche, aber unverkennbar protestantisch, resp. freimaurerisch ausgerichtete Gymnasien besucht. Wir wenigen Katholiken wurden von den Lehrern nach Noten gepiesackt, besonders in weltanschaulichen Fächern.

Man musste immer um ein paar Sprünge besser sein als unsere Kameraden, um die die selben Benotungen zu bekommen und schliesslich beim Abi nicht durchzufallen.

Von uns aber ist kein einziger kirchenfeindlich geworden, keiner hat den Glauben verloren und keiner ist ausgetreten, auch solche nicht, die schliesslich in Mischehen landeten.
Unter ehemaligen Absolventen katholischer Mittelschulen , besonders Internaten, habe ich im deutschen Sprachraum und Frankreich nicht wenige extreme Kirchenfeinde, Agnostiker und Atheisten angetroffen.
Offensichtlich haben manche in der Adoleszenz schlechte Erfahrungen mit kirchlichem Lehrpersonal gemacht. Der Nutzen konfessioneller Schulen scheint mir sehr fraglich! Man züchtet oft Feinde der Kirche!


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 doda 30. Dezember 2017 

Nein, @edith

da es sich um das Bistum Hamburg handelt, das eben nicht nur Hamburg ist, sondern auch Bereiche tiefster Diaspora einschließt wie Schleswig Holstein und Teile von Mecklenburg, ist es in keinster Weise eine gute Idee, sondern ein zutiefst bedauerliche Not- Wendigkeit.
Ich würde sicher keine Unterschriften-Aktionen starten, wenn man ersatzlos die viel zu vielen Stellen im Kirchen-Apparat streichen würde die derzeit von gut alimentierten hoch ideologischen Funktionär/Inn okkupiert werden, aber diese Schritt würde nicht helfen.
Spatzen pfeifen von den Dächern, dass Schulen geschlossen werden müssen, da das Bistum niemals finanzielle Rücklagen für die Lehrerpensionen der katholischen Schulen gebildet hat.


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 Tadeusz 30. Dezember 2017 

Ich würde...

...kein Cent mehr in die „katholischen“ Schulen reinstecken, für die auch die kommunistische Gender-Ideologie „katholisch“ ist.

Überhaupt wird in D mit dem Wort „katholisch“ so viel Unfug getrieben, dass es nach strenger Überwachung durch Vatican schreit.

Ich hoffe, sie kommt auch.


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 benedetto05 30. Dezember 2017 
 

Stefan Heße braucht noch viel Heiligen Geist

@Pamir
Also der Hamburger Erzbischof (Stefan Heße) ist mit sehr hoher
Wahrscheinlichkeit nicht zu konservativ, eher dürfte das Gegenteil
der Fall sein.

Ich verfolge das katholische Leben im EB HH zwar so gut wie gar nicht, aber versuche mir schon als kath.net-user einen aktuellen
Gesamtüberblick über den deutsprachigen Raum und ein bißchen auch
die Weltkirche (v.a. Vatikan) zu erhalten. Und da habe ich von
Stefan Heße seit seinem Amtsantritt (2015) nur DBK-Mainstream-Sprech vernommen (Flüchtlinge, Umwelt, Wertschätzung,zu den Rändern, Bla,Bla,Bla...ach ja: Barmherzigkeit habe ich noch vergessen).

Also, dem Mann muss der Heilige Geist noch 'ne steife Brise
in die Nase pusten, sonst wird von ihm nichts kommen, was man
einen Aufbruch, eine Neuevangelisierung, eine katholische Profi-
lierung nennen könnte. So wie er bisher gestrickt ist, werden
die Schulen sang- u. klanglos geschlossen o. abgegeben und dann läuft wieder business as usual bis zur Emeritierung.


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 antonius25 30. Dezember 2017 
 

Schlechtem Geld kein Gutes hinterher werfen

@M Schn-Fl, Pamir:
Das Erzbistum Hamburg hat schlecht gewirtschaftet, das Erzbistum Muenchen besser. Das hat nichts mit der theologischen Ausrichtung zu tun. Aber wenn sich am Wirtschafen nichts aendert, hilft es auch nichts, wenn Muenchen fuer Hamburg die Schulden begleicht. Berlin und der Laenderfinanzausgleich lassen gruessen.


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 st.michael 30. Dezember 2017 
 

Warum nicht ?

Wofuer stehen kath.Schulen noch ?
Eine einheitliche Richtschnur gibt es nicht, wer nicht will, braucht auch nicht zum Religionsunterricht, bei den Jesuiten duerfen Muslima mit Kopftuch Lehrer sein.
Man muss es so hart sagen, aber durch die Anbiederei an die Welt haben katholische Krankenhaeuser, Schulen und auch leider die meisten Orden ihre Existenzberechtigung voellig verloren.
Sie sind nur noch am Leben durch die in sich paradoxe Kirchensteuer (Sakramente nur gegen Geld).
Schliessung und Verweltlichung waere und ist das Gebot der Stunde, bei den meisten Priestern und Ordensleuten, die alles Katholische sowieso nicht mehr glauben, geschweige denn verkuenden, waere das eine heilsame Entlassung in das reale Leben, was sie ja immer schoen von anderen fordern.
Der Glaube ist weg, was brauchen wir die leeren Huellen noch ?


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 Maxim 30. Dezember 2017 
 

M.Schn-Fl

Ihre Frage habe ich mir auch schon gestellt. Wo bleibt hier die normale kath. Solitarität. Ich möchte vorerst nicht von Nächstenleibe sprechen!
Andererseits ist natürlich wiederum die Frage, ob das H-Bistum gewillt ist,
anderen Bistümern Einblick zu gewähren.

oder.. Könnte der H-Bischof anderen Ordinariaten zu konservativ sein?
Wer hat besseren Einblick?


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 Tadeusz 30. Dezember 2017 

ThomasR

Sind sie so was wie ein „kirchlicher“ Beamter?

Der sinnlose Ton Ihrer Aussage deutet drastisch darauf hin.

Ich hoffe Sie sind protestantisch.


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 Diasporakatholik 30. Dezember 2017 
 

Wieso muss denn das EB HH heute noch unbedingt so viele eigene Schulen in der FHH haben?

Katholischer Religionsunterricht sollte auch im Bundesland HH zur religiösen Bildung der Schüler genügen.
Oder wozu brauchen wir etwa "katholische" Mathematik", "katholische Naturwissenschaften", "katholischen Deutsch-, Englisch- oder Französisch-Unterricht", "katholische Geographie oder Geschichte", "katholischen Sportunterricht" u.s.w.?
Das ist doch alles Luxus - "nice to have" aber letztlich entbehrlich.
Gerade auch im Vergleich zu der Situation der beiden anderen zum EB Hamburg gehörigen Bundesländer Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern


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 M.Schn-Fl 30. Dezember 2017 
 

Wenn das Erzbistum (Diaspora) wirklich so arm ist,

wo bleibt dann die Hilfe der anderen großen Bistümer,die Milliarden an Vermögen horten?
Einmal mehr ein totaler Ausfall der Deutschen Bischofskonferenz.


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 Diasporakatholik 30. Dezember 2017 
 

Ein Hamburger Anachronismus

Kath. Schulen in der Trägerschaft des Erzbistums Hamburg gibt es fast ausschließlich im Bundesland Hamburg, während es in den ebenfalls zum Erzbistum Hamburg gehörenden Bundesländern Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern kaum solche Schulen gibt.
Das Ganze hat m.W. historische Gründe, die aber eigentlich heute überholt sein dürften: Früher wurde die RKK in der stramm protestantischen Freien und Hansestadt Hamburg (FHH) diskriminiert und hatte kaum Kirchgebäude. Kirchl. Schulen wurde der RKK in HH aber zugestanden - u.a. mit darin befindlichen Räumlichkeiten für den Gottesdienst. U.a. deshalb gibt es bis heute in der FHH noch so viele kath. Schulen - dafür m.W. aber keinen kath. Religionsunterricht an staatl. Schulen der FHH. Das Ganze ist ein Anachronismus, der längst korrigiert gehört.
Hier ist m.E. auch der Senat der FHH in der Pflicht, entweder der RKK bei ihren Schulen zu helfen oder die Schulen künftig selbst als staatl. Schulen zu tragen.


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 girsberg74 30. Dezember 2017 
 

Vielleicht nicht alles ausgießen!

Edith7 "Gute Idee"

Was Sie schreiben kenne ich auch von hier, wo Religionslehrer/insbesondere Relgionlehrerinnnen für schulische Veranstaltungen wichtig sind, sonst eher nicht so geschätzt werden, wenn sie richtig katholisch sind.

Für Hamburg will ich so nicht reden. Eine meiner Enkelinnen geht dort in eine katholische Schule: Vorschule und jetzt in die erste Klasse. Dem Reden meiner Tochter nach fällt dort auch noch etwas für Glaube und Kirche ab.


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 ThomasR 30. Dezember 2017 
 

Es besteht die Möglichkeit, daß die Schulen nicht geschlossen sondern von

Stadt Hamburg übernommen werden. Verhandlungsgeschick seitens Erzbistums und eine Abgabe an Stadt Hamburg von allen Schulen und Kindergärten, die übernahmefähig sind, trotz Widerstand v.A. der Laienfunktionären im Ordinariat, die das Schul- und Kindergartenapparat verwalten, dringendst gefragt.
Es gibt auch Möglichkeit, daß dann sogar Mieten an Erzbistum gezahlt werden
Zugang zum Religionsunterricht ist auch an den städtischen Schulen gewährleistet. Betrieb und Unterhalt von Schulen und von den Kindergärten ist keine originäre Aufgabe der Kirche. Zu den originären Aufgaben zählen dagegen Seelesorge in den Pfarrgemeinden und Spendung von Sakramenten, ausgerechnet diese Bereiche scheinen inzwischen unter Subventionierung vom Schulwesen und vom Kindergartenbetrieb, die sowieso inzwischen weitgehendst selbst wenn in der Kirchenhand laisiert wurden, aus den Kirchensteuereinnahmen zu leiden.


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 edith7 30. Dezember 2017 
 

Gute Idee!

Was heutezutage noch in Deutschland unter "katholische Schule", "bischöfliches Gymnasium usw. läuft, hat vielfach den Namen nicht mehr verdient.
Verwässert bis zur Profillosigkeit, schwimmt man in der dem Zeitgeist verpflichteten humanitären Horizontalen mit und darf froh sein, wenn nicht im "Religionsunterricht" Stimmung gegen die hoffnungslos rückständige Amtskirche gemacht wird.
Im Vergleich dazu wären die angedachten Schließungen fast schon ein Segen.


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 girsberg74 30. Dezember 2017 
 

Ob hier nicht an der falschen Stelle gespart wird?

Sicherlich stehen noch andere Posten in der Diskussion.
Ich kann das zwar nicht für Hamburg beurteilen, doch wenn ich hier sehe, wer oder was von der Kirchenkasse alimentiert wird, so suche ich eine Gewinn- und Verlustrechnung für das Katholische aufzumachen.


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 Tadeusz 30. Dezember 2017 

Hmmm

Waren es wirklich katholische Schulen? Oder eher „katholische“ Schulen?

Ich werde das Weinen danach kurz vor dem Jahresabschluss nicht in Erwägung ziehen...


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