Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  2. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  3. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  4. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  5. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  6. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  7. „Beten wir, dass den Gläubigen leichterer Zugang zur überlieferten Form der Messe ermöglicht wird"
  8. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  9. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  10. "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
  11. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  12. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  13. Amnesty International stuft englische kath. Bischofskonferenz als „gegen [Menschen]-Rechte“ ein!
  14. Eklat in Regensburger Basilika St. Emmeram: Schweizer Popsängerin dreht heimlich frivoles Musikvideo
  15. US-Bischof warnt vor FSSPX-Messen – nahm selbst an interreligiöser Chanukka-Feier teil

Wie die 4-jährige Abigail zum Star des Marsches für das Leben wurde

22. Jänner 2018 in Familie, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bewegendes Zeugnisse beim March for Life: Das ungeborene Kind einer Politikerin hatte keine Nieren, Ärzte rieten zur Abtreibung. Eltern entschieden sich für das Kind: Abigail ist heute gesund! "Wir beteten und weinten und wir lernten zu kämpfen"


USA (kath.net/rn)
Eines der bewegendsten Zeugnisse beim diesjährigen Marsch für das Leben am vergangenen Freitag in Washington DC. war das Zeugnis der sympathischen US-Politikerin Jaime Herrera Beutler, die seit 2011 den Bundesstaat Washington im US-Repräsentantenhaus vertritt. Beutler trat gemeinsam mit ihrem Ehemann Dan, ihren Sohn Ethan und ihrer 4-jährigen Tochter Abigail auf. Letztere begeisterte die Menge mehrfach durch Zuwinken und spontane Zurufe an ihre Mutter. Die Mutter erzählte dann von ihrer Schwangerschaft mit Abigail. Damals ging sie mit ihrem Ehemann Dan zu einer Ultrasound-Untersuchung in der 20. Schwangerschaftswoche. „Uns wurde erzählt, dass das Baby Null Chance hatte, um zu überleben. Null“. Das Baby hatte keine Nieren. Es wurde von den Ärzten eine sogenannte Nierenagenesie festgestellt.

Während der Erzählung fragt Abigail ihre Mutter, warum diese denn so laut schreie. „Ich erzähle es ihnen“, erklärte Beutler unter dem Jubel der Menschen und setzte dann mit der Erzählung fort. Die Ärzte meinten, dass das Baby entweder missgebildet werden würde oder es würde nach der Geburt nicht atmen können, weil sich die Lungen nicht entwickeln können. Man könne hier nichts machen, wurde ihnen vermittelt. Man erklärte ihnen klar, dass Frauen normalerweise bei solch einer Prognose eine Abtreibung in Erwägung ziehen. Auch eine weitere Untersuchung gab es eine ähnliche Diagnose. Dabei wurde ihnen von einem Arzt sogar angeboten, sofort eine Abtreibung durchzuführen.


„Dan und ich beteten und wir weinten und wir lernten zu kämpfen. Und machten die Erfahrung, dass wir in dieser Verwüstung Hoffnung sahen. Was wäre, wenn Gott ein Wunder macht? Was wäre, wenn ein Gott einmal etwas Neues versuchen würde? Was wäre, wenn wir Salzinfusionen in den Mutterleib durchführen würden, sodass sich das Baby auch ohne Nieren entwickeln könnte? Was wäre…?“ Beutler erklärte dann, dass wir das niemals wissen würden, wenn wir es nicht versuchten. Durch göttliche Fügung und einige sehr mutig Ärzte, die bereit waren, etwas zu riskieren, konnte Abigail doch das Licht der Welt erblicken. „Sie ist eine gesunde, glückliche und große vier Jahre alte Schwester. Und sie möchte eines Tages der Boss von Mutters Arbeit werden.“

Ihre Tochter war laut Beutler ein medizinisches Wunder. Sie wurde ohne Nieren geboren und war das erste bekannte Kind, welches trotzdem ohne Nieren atmen konnte. Später spendete ihr Vater einer seiner Nieren für seine Tochter. Beutler erklärte den Teilnehmern, dass inzwischen auch andere Eltern, die ihre Geschichte gehört hatte, ihren ungeborenen Kindern eine Chance gaben. „Mir wurde erklärt, dass es keine Chance zum Überleben gab. Aber sie lagen falsch. Die Ärzte, die das prognostizierten, waren keine schlechten Menschen. Sie sahen nur noch nie zuvor ein Kind, welches unter diesen Umständen überleben konnte. Aber – und das sei der Punkt – was wäre, wenn sie auch bei anderen falsch lagen?“

Herrera Beutler stellte dann die Frage, was wäre, wenn man neue Behandlungen finde, von denen nicht ihre Familie profitiere und was denn geschehen würde, wenn man nicht Geld für die Tötung ungeborener Kinder verwende würde und nicht besser dafür verwenden würde, um das Leben von den Babys zu retten. Die Politikerin erklärte am Ende ihres Zeugnisses, dass es für jede schwangere Mutter und auch für solche, die solche Prognosen bekommen, Hoffnung gäbe. „Für jede Frau, sich hoffnungslos fühlt. Jesus liebt euch. Und für jedes Baby, das aufgegeben wurde. Jesus kann noch immer Wunder wirken.“

Video der Rede (engl.)



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  2. ‚Marsch fürs Läbe‘: Organisatoren beharren auf Kundgebung in der Zürcher Innenstadt
  3. Knappe Mehrheit der US-Amerikaner für Abtreibung nur in wenigen Ausnahmen
  4. Erbprinz Alois von Liechtenstein kündigt Veto gegen mögliche Fristenregelung an
  5. Gallup Umfrage: Mehr Amerikaner sehen Abtreibungen als moralisch nicht akzeptabel
  6. Abtreibung mit Holocaust verglichen? Geistlicher vom Religionsunterricht freigestellt
  7. Pensionierter Pastor in Nordirland nach Predigt in Schutzzone um Abtreibungsklinik verurteilt
  8. Fluglinie zahlt Stewardess fast eine Million Dollar nach Kündigung wegen pro-life-Ansichten
  9. Weniger Zeit zum Nachdenken, höherer Druck – was die Abtreibungszahlen aussagen
  10. ALfA: Antrag zur „Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen“ verfehlt wirkliche Hilfe für Frauen






Top-15

meist-gelesen

  1. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  2. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  3. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  4. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  5. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  6. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  7. Universität Aberdeen prüft intern Hasskommentar eines Angestellten gegen Ann Widdecombe
  8. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  9. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  10. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  11. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  12. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“
  13. „Abgeordnete, die das Gesetz zur Sterbehilfe unterstützen, können nicht mehr zur Kommunion gehen“
  14. „Was, wenn sich herausstellt, dass Ann Widdecombe eine Märtyrerin war?“
  15. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz