Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  2. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  3. THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"
  4. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  5. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  6. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  7. „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
  8. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  9. Direkt nach dem Jahreswechsel brannte die Amsterdamer Vondelkirche lichterloh
  10. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  11. 2025 wurden 46 römisch-katholische Kirchen und Kapellen in Deutschland profaniert
  12. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  13. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  14. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt
  15. Bischöfliche Spökenkiekerei zum Jahreswechsel

Wie die 4-jährige Abigail zum Star des Marsches für das Leben wurde

22. Jänner 2018 in Familie, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bewegendes Zeugnisse beim March for Life: Das ungeborene Kind einer Politikerin hatte keine Nieren, Ärzte rieten zur Abtreibung. Eltern entschieden sich für das Kind: Abigail ist heute gesund! "Wir beteten und weinten und wir lernten zu kämpfen"


USA (kath.net/rn)
Eines der bewegendsten Zeugnisse beim diesjährigen Marsch für das Leben am vergangenen Freitag in Washington DC. war das Zeugnis der sympathischen US-Politikerin Jaime Herrera Beutler, die seit 2011 den Bundesstaat Washington im US-Repräsentantenhaus vertritt. Beutler trat gemeinsam mit ihrem Ehemann Dan, ihren Sohn Ethan und ihrer 4-jährigen Tochter Abigail auf. Letztere begeisterte die Menge mehrfach durch Zuwinken und spontane Zurufe an ihre Mutter. Die Mutter erzählte dann von ihrer Schwangerschaft mit Abigail. Damals ging sie mit ihrem Ehemann Dan zu einer Ultrasound-Untersuchung in der 20. Schwangerschaftswoche. „Uns wurde erzählt, dass das Baby Null Chance hatte, um zu überleben. Null“. Das Baby hatte keine Nieren. Es wurde von den Ärzten eine sogenannte Nierenagenesie festgestellt.

Während der Erzählung fragt Abigail ihre Mutter, warum diese denn so laut schreie. „Ich erzähle es ihnen“, erklärte Beutler unter dem Jubel der Menschen und setzte dann mit der Erzählung fort. Die Ärzte meinten, dass das Baby entweder missgebildet werden würde oder es würde nach der Geburt nicht atmen können, weil sich die Lungen nicht entwickeln können. Man könne hier nichts machen, wurde ihnen vermittelt. Man erklärte ihnen klar, dass Frauen normalerweise bei solch einer Prognose eine Abtreibung in Erwägung ziehen. Auch eine weitere Untersuchung gab es eine ähnliche Diagnose. Dabei wurde ihnen von einem Arzt sogar angeboten, sofort eine Abtreibung durchzuführen.


„Dan und ich beteten und wir weinten und wir lernten zu kämpfen. Und machten die Erfahrung, dass wir in dieser Verwüstung Hoffnung sahen. Was wäre, wenn Gott ein Wunder macht? Was wäre, wenn ein Gott einmal etwas Neues versuchen würde? Was wäre, wenn wir Salzinfusionen in den Mutterleib durchführen würden, sodass sich das Baby auch ohne Nieren entwickeln könnte? Was wäre…?“ Beutler erklärte dann, dass wir das niemals wissen würden, wenn wir es nicht versuchten. Durch göttliche Fügung und einige sehr mutig Ärzte, die bereit waren, etwas zu riskieren, konnte Abigail doch das Licht der Welt erblicken. „Sie ist eine gesunde, glückliche und große vier Jahre alte Schwester. Und sie möchte eines Tages der Boss von Mutters Arbeit werden.“

Ihre Tochter war laut Beutler ein medizinisches Wunder. Sie wurde ohne Nieren geboren und war das erste bekannte Kind, welches trotzdem ohne Nieren atmen konnte. Später spendete ihr Vater einer seiner Nieren für seine Tochter. Beutler erklärte den Teilnehmern, dass inzwischen auch andere Eltern, die ihre Geschichte gehört hatte, ihren ungeborenen Kindern eine Chance gaben. „Mir wurde erklärt, dass es keine Chance zum Überleben gab. Aber sie lagen falsch. Die Ärzte, die das prognostizierten, waren keine schlechten Menschen. Sie sahen nur noch nie zuvor ein Kind, welches unter diesen Umständen überleben konnte. Aber – und das sei der Punkt – was wäre, wenn sie auch bei anderen falsch lagen?“

Herrera Beutler stellte dann die Frage, was wäre, wenn man neue Behandlungen finde, von denen nicht ihre Familie profitiere und was denn geschehen würde, wenn man nicht Geld für die Tötung ungeborener Kinder verwende würde und nicht besser dafür verwenden würde, um das Leben von den Babys zu retten. Die Politikerin erklärte am Ende ihres Zeugnisses, dass es für jede schwangere Mutter und auch für solche, die solche Prognosen bekommen, Hoffnung gäbe. „Für jede Frau, sich hoffnungslos fühlt. Jesus liebt euch. Und für jedes Baby, das aufgegeben wurde. Jesus kann noch immer Wunder wirken.“

Video der Rede (engl.)



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. Menschenrecht auf Abtreibung?
  2. CDL: „EU-Parlament entscheidet ein weiteres Mal gegen das Recht auf Leben“
  3. Katholische Bischöfe zeigen sich besorgt vor Abtreibungs-Abstimmungen des EU-Parlaments
  4. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  5. US-Arzt gibt Freundin im Schlaf Abtreibungspillen, Baby stirbt
  6. Abtreibungszentrum von Planned Parenthood in Manhattan geschlossen
  7. Mutig: Fürst Albert II. verweigert für Monaco die Ausweitung der legalisierten Abtreibung
  8. „Die Tragödie von 73 Millionen Abtreibungen jährlich weltweit ist zur Normalität geworden“
  9. Polizei räumt besetzte Kirche in Flensburg
  10. ALfA kritisiert FEMM-Beschluss zu Abtreibung als Angriff auf europäische Grundwerte






Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  4. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  5. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  6. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  7. Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
  8. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt
  9. Ein Frühstück für den Verleugner
  10. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  11. „Wenn wir mit Papst Benedikt XVI. diesen tiefen Ernst unserer Taufe realisieren…“
  12. THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"
  13. Warum zwei Kardinäle aus Afrika erst jetzt 80 Jahre alt werden
  14. „Ich fragte mich: Welche Drogen hat er jetzt genommen?“
  15. Direkt nach dem Jahreswechsel brannte die Amsterdamer Vondelkirche lichterloh

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz