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'Die Menschen sind verwirrt und das ist nicht gut'

26. Jänner 2018 in Aktuelles, 22 Lesermeinungen
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Der holländische Kardinal Willem Eijk hat in einem aktuellen Interview Papst Franziskus aufgefordert, Licht in die Verwirrung im Zusammenhang dem Schreiben "Amoris laetitia" und den geschiedenen Wiederverheirateten zu bringen.


Rom (kath.net)
Der holländische Kardinal Willem Eijk hat in einem aktuelle Interview mit der holländischen Zeitung Trouw Papst Franziskus aufgefordert, Licht in die Verwirrung im Zusammenhang dem Schreiben "Amoris laetitia" mit den geschiedenen, Wiederverheirateten zu bringen. Dies berichtet "OnePeterFive". "Die Menschen sind verwirrt und das ist nicht gut", teilt der Kardinal der Zeitung mit. Der Kardinal schlägt vor, dass Franziskus ein neues Schreiben verfasst, in dem die Zweifel zur Seite geräumt werden. Der Kardinal spricht sich für eine strengere Interpretation des Kirchenrechts in dem Zusammenhang aus. "Wir haben die Worte von Christus selbst, dass die Ehe einmalig und unauflöslich ist." Er handhabe dies auch so in seiner Erzdiözese. Erst wenn ein Kirchengericht festgestellt habe, dass keine Ehe bestehe, nur dann können diese Personen erneut heiraten und die Sakramente empfangen.


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Lesermeinungen

 Hadrianus Antonius 29. Jänner 2018 
 

Mutig und entschlossen

Kardinal Willem Eijk hat seine Stimme nach reiflicher Überlegung und im vollem Bewußtsein der schwierigen Lage der Kirche genommen.
Das "Katholiek Nieuwsblad", früher traditionsfreundlich, vorübergehend modernistisch, entließ letzte Woche seinen Chefredakteur und Verlagsführerin (erst vor 12 Monaten ernannt) und steht vor dem Bankrott.
Die Modernisten fahren mit Volldampf in Atheismus/Exprotestantismus/ Syncretismus und Esoterik; und die treue Katholiken sind heimatlos.
@Waldi: nicht übertreiben! St. Petrus Canisius und Adriaen Boeyens (P.Hadrianus VI) waren vom höchsten Kaliber, Erasmus sowieso; und nicht zu vergessen Pater Kolvenbach SJ, der vorübergehend den Jesuitenorde zu Räson brachte- und dessen Empfehlungen leider genug nicht immer gefolgt wurden.
Die correcto filialis ist übrigens bis jetzt einmalig in der kirchlichen Geschichte.


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 Konrad Georg 29. Jänner 2018 
 

Also lieber Waldi

endlich eine Gelegenheit, Ihnen widersprechen zu können: Mit einem Duzend Jahrzehnten anzugeben, da wären Sie schon fast Methusalem. Ist es angebracht, ein halbes Jahrhundert abzuziehen?


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 Konrad Georg 29. Jänner 2018 
 

Es ist entsetzlich

Nicht Rom hat sich geirrt, sondern der Papst wollte es so! Seine Linie ist eindeutig.
Unser /mein Papst ist ganz dem Geist des Konzils verschworen. Deshalb erkennt er wie alle Gleichdenkenden die Quelle nicht: 1517! Eine Revolution, beschönigend Reformation genannt.
@ nicodemus
Eine Schwalbe (auch in der Gestalt eines Kardinals) macht noch keinen Sommer, aber immerhin große Freude.


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 Ehrmann 29. Jänner 2018 

@Stefan Fleischer : natürlich ist es die Regie, die ich beklage

Sonst unterscheiden Sie zu meiner Freude ja auch immer zwischen dem Signal nach außen und der (Möglichkeit) innerer hintergründiger Fehler, dem "forum internum". Nicht umsonst hsabe ich meinen Titel gewählt, der Sprache der Taten. Denn hier ging es un eine Aussage des Papstes, die in die ganze Welt verbreitet und nie korrigiert wurde, die spektakulär vorbereitet (umso schlimmer) oder spontan stattfand, die WELTWEITE VORBILDWIRKUNG hat- genau das wollte und will ich ausdrücken, eine Vorbildwirkung, die nicht in mehr oder weniger flapsigen Ausführungen besteht, die von Papst Franziskus selbst einmal als "nicht immer ernstzu nehmen" bezeichnet wurden. Hier geht es um Gesetzmäßigkeite, die seit dem Verbot der klandistinen Ehe die Gültigkeit einer katholischen Eheschließung begründen (Tridentinum). Vielleicht ist auch dies inszeniert, um eine Distanzierung vom Kirchenrecht einzuleiten -sozusagen eine "lex Francisci" zu begründen,die die (weitere) Lockerung eines Ehebandes bedingen soll.


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 Waldi 28. Jänner 2018 
 

Es ist in höchstem Maße...

dramatisch und höchst eigenartig, dass ausgerechnet ein holländischer Bischof Papst Franziskus auffordern muss, sich mehr um klare Aussagen in Bezug auf die katholische Kirchenlehre zu befleißigen. Seit ich mich erinnern kann - und das ist schon mehr als ein Duzend Jahrzehnte, ist ein Papst innerkirchlich noch nie so eindringlich von Bischöfen und Kardinälen "ermahnt" worden, sich klarer auszudrücken.


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 Joy 28. Jänner 2018 
 

Klärung

natürlich dringend notwendig; es ist fahrlässig, Ambivalenzen bewusst stehenzulassen und die Verwirrrung zu verstärken.


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 Stefan Fleischer 28. Jänner 2018 

@ Ehrmann

Sie sprechen von der fehlenden Vorbereitung für diese "Ehe über den Wolken". Könnte es aber nicht sein, dass es diese Vorbereitung durchaus auch gegeben hat? So spontan, wie man es präsentieren wollte, war diese Eheschliessung doch nicht. Der Fehler dürfte bei weniger beim Ehepaar liegen, als bei den verantwortlichen "Eventmangern" des Vatikans und der Presse.


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 Herbstlicht 27. Jänner 2018 
 

@Ehrmann

Sie sprechen in Ihrer letzten Zeile vom "fehlenden Ernst".
Das ist genau das, was mich auch stört.
Eine kirchliche Trauung, immerhin eines der sieben Sakramente, mehr oder weniger nebenbei vorgenommen.


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 Ehrmann 27. Jänner 2018 

Wenn wir statt Worten Taten sprechen lassen ....

so sehen wir den Standpunkt von unserem amtierenden Papst z.B. am spektakulären "Trauungsakt" im Flugzeug; -kein Angebot von Beichte (wie vielfach empfohlen) nach jahrelanger Zivilehe (das Erdbeben war doch schon längst vorbei) - kein 2.Trauzeuge wie kirchenrechtlich zur Gültigkeit nötig (wäre sicher vorhandeb gewesen)- und vom Versprechen VOR GOTT der Liebe und Treue bis zum Tod in guten und bösen Tagen habe zumindest ich auch nichts gehört :"amoris laetitia" eben. Ich fürchte, eine Annullierung wegen Formfehler wäre jederzeit möglich, auch wenn den Part des priesterlichen Zeugen der Heilige Vater selbst übernommen hat. Der fehlende Ernst - wird er über schwere Zeiten hinwegzutragen helfen?


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 Kantianerin 27. Jänner 2018 
 

Na ja...

Wer trägt denn erheblich, oft im wöchentlichen Rhythmus, zur Verunsicherung der Gläubigen bei, die schon genug damit zu tun haben, in diesen Zeiten ihren Standort zu behaupten und sich vom sog. Mainstream nicht in die Irre jagen zu lassen, der bekanntlich auch gern von Vertretern des Klerus wahrgenommen wird?!Ich vermerkte bereits an anderer Stelle, dass es Aufgabe der Kirche ist, für ein solides und verlässliches Fundament zu sorgen, auf das sich die Gläubigen gelassen stützen können und nicht noch zusätzlich Unruhe zu verbreiten.


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 priska 27. Jänner 2018 
 

Ich wünschte mir das der Papst und die Bischöfe sich wieder klar ausdrücken ..Verwirrungen und Unklarheiten sind Gift für die Gläubigen und bringen Sie in Gefahr..Beten wir für die Bischöfe und Papst ,dass Sie vom Heiligen Geist geleitet werden und sich leiten lassen.


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 123 26. Jänner 2018 
 

(Zitat Kath.net) „Der holländische Kardinal Willem Eijk hat in einem aktuelle Interview mit der ………

Kardinal Eijk sagte auch:

“Franciscus heeft nog nooit ergens iets gezegd dat tegen de leer van de kerk ingaat. Dat geldt ook voor de kwestie die de beide bisschoppensynodes over huwelijk en gezin overheerste: ‘Kunnen mensen die gescheiden zijn en niet kerkelijk hertrouwd zijn omdat hun eerste huwelijk nog niet ongeldig is verklaard, te communie gaan en de biecht ontvangen? Paus Franciscus heeft nooit ergens gezegd dat ze dat mogen.”

“Er is naar aanleiding van die beide gezinssynodes een document geschreven door de paus, ‘Amoris Laetitia’. Hierdoor is twijfel gezaaid. Kunnen hertrouwd gescheidenen nu wel te communie of niet? Wat je een beetje ziet, is dat de ene bisschoppenconferentie het zus regelt en de ander weer zo. Maar ja, wat in plaats A waar is, kan niet in plaats B opeens onwaar zij."

https://www.trouw.nl/religie-en-filosofie/kardinaal-eijk-de-paus-moet-duidelijkheid-scheppen-over-hertrouwde-katholieken-~a5c4754e/


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 freya 26. Jänner 2018 
 

AL = die reinste Mogelpackung!

Die Masche Satans besteht darin, die Lüge oder Häresie schön zu verpacken und unter vielen guten Dingen (in einer Fußnote!) zu verstecken!
Keiner von uns würde einen Wein trinken, der auch nur ein bisschen Gift enthält. - Genauso wenig ist es anzuraten, sich näher mit einem Text zu befassen, der auch nur eine klitzekleine Häresie aufweist. (Von klitzeklein kann in AL aber nicht die Rede sein)!
Wie @ st. Michael bin auch ich der Meinung: Ab in die Tonne damit - aber nicht ohne vorher eine Ladung Weihwasser + + + d'rüber gekippt zu haben - sonst könnte es dem Müllkübel schlecht bekommen....


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 Zeitzeuge 26. Jänner 2018 
 

Kardinal Eijk ist von Hause Moraltheologe, wie Kardinal Caffarra

und hat übrigens auch in Medizin promoviert mit einer Arbeit über
die sog. "Euthanasie", er wurde 1953 geboren.


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 Federico R. 26. Jänner 2018 
 

Glaube light

Nachdem Franziskus eh schon die Möglichkeit der Eheannullierung auf die unterste Stufe heruntergefahren hat – was braucht‘s da eigentlich noch des besagten 8. Kapitels einschl. der Fußnoten. Läuft ja doch alles unter „Barmherzigkeit“, dem neuen Synonym für Christentum/Glaube light.


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 st.michael 26. Jänner 2018 
 

@Stefan Fleischer

Natuerlich gibt es gute Ansaetze, zweifellos, aber das steht auch im Katechismus, man sollte nur einmal wieder darauf hinweisen.
Ich bin total gegen eine Ueberarbeitung von AL weil es in sich strittige Aussagen hat(eine versalzene Suppe wird durch Strecken ja auch nicht besser)
Ganz ehrlich die ganze Thematik (8.Kap) ist eine Haeresie und daher zieht sie das alles herunter.
Das Gegenteil von gut ist gut gemeint und das ist alles, was ich AL abgewinnen kann, daher am besten einstampfen, bevor der Kram noch mehr Seelen verwirrt.


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 elisabetta 26. Jänner 2018 
 

Mutige. katholische Bischöfe

aller Länder und Kontinente, vereinigt euch! Was hindert euch daran, "gemeinsam" an Papst Franziskus heranzutreten mit der Bitte, er möge ein für alle mal Klarheit schaffen, wie Amoris laetitia mit der kirchlichen Lehre vereinbar ist?


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 antonius25 26. Jänner 2018 
 

Dann sind es wieder vier!

Die beiden verbliebenen Dubia-Kardinaele, jetzt Kardinal Eijk, vor zwei Wochen Kardinal Pujats, der sich dem Bekenntnis der kasachischen Bischoefe angeschlossen hat.


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 Stefan Fleischer 26. Jänner 2018 

@ st.michael

Würde man da nicht das Kind mit dem Bad ausschütten? So viel ich weiss, enthält AL auch sehr viele, wertvolle Gedanken. Ja, wenn ich die Berichterstattungen richtig verstanden habe, ist das Problem doch praktisch nur diese ominöse Fussnote.


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 nicodemus 26. Jänner 2018 
 

Doppelt wunderbar!

Preis den Herrn!
Lieber Kardinal Willem Eijk!
In den Niederlanden lebt die Kirche wieder auf.
Das ist ein Luftsprung wert!
Danke!


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 nicodemus 26. Jänner 2018 
 

Wunderbar!


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 st.michael 26. Jänner 2018 
 

Am besten waere es...

AL einzustampfen und in den Muelleimer zu werfen.
Nur bitte keinen weiteren Nebeninterpretationen oder Einlassungen, das der Unsinn auch noch vom hl. Geist stammt(dahin verstieg sich sogar ein Bischof!)
Warum nicht einmal ganz ehrlich sagen:
"Rom hat sich geirrt, das Dokument verschwindet".
Da waere dann der Geist der Erkenntnis drin !
Halleluja !


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