28 Januar 2018, 12:17
Jesus – der mächtige Meister in Lehre und Tat
 
Legionaere
 
WEITERE ARTIKEL ZUM THEMA 'Angelus'
Franziskus: der Gesandte Gottes und nicht ein einfacher Mensch, der seine Lehre auf den vorhergehenden Traditionen gründet. Jesus bringt eine ‚neue Lehre mit Vollmacht’. Von Armin Schwibach

Rom (kath.net/as) Angelus am vierten Sonntag im Jahreskreis, Fest des heiligen Thomas von Aquin. In seiner Ansprache vor dem Mittagsgebet ging Papst Franziskus auf das Tagesevangelium ein (Mk 1, 21-28), Teil des „Tages in Kafarnaum“. Im Mittelpunkt des heutigen Abschnitts stehe der Exorzismus, durch den sich Jesus als mächtiger Prophet in Taten und Worten zu erkennen geben.

Werbung
christenverfolgung


“Und die Menschen waren voll Staunen über seine Lehre; denn er lehrte sie wie einer, der Vollmacht hat, nicht wie die Schriftgelehrten“: so offenbare er sich als der Gesandte Gottes und nicht als einfacher Mensch, der seine Lehre auf den vorhergehenden Traditionen gründe. Jesus bringe eine „neue Lehre mit Vollmacht“.

Jesus erweise sich auch durch seine Taten als mächtig: „In ihrer Synagoge war ein Mensch, der von einem unreinen Geist besessen war. Der begann zu schreien: Was haben wir mit dir zu tun, Jesus von Nazaret? Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stürzen? Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes. Da drohte ihm Jesus: Schweig und verlass ihn! Der unreine Geist zerrte den Mann hin und her und verließ ihn mit lautem Geschrei“ (V. 23-26). Die Worte Jesu Worte genügten, um den Sieg über Satan zu erlangen. Dies hinterlasse einen großen Eindruck: „Da erschraken alle und einer fragte den andern: Was ist das? Eine neue Lehre mit Vollmacht: Sogar die unreinen Geister gehorchen seinem Befehl. Und sein Ruf verbreitete sich rasch im ganzen Gebiet von Galiläa“ (V. 27-28).

Die Macht Jesu bestätige die Vollmacht seiner Lehre. Er handle und zeige den Plan Gottes mit Worten und und mit der Macht der Taten. Er offenbare die Liebe Gottes sowohl in seiner Predigt als auch in den zahllosen Gesten der Aufmerksamkeit gegenüber den Kranken, Bedürftigen, Kindern, Sündern.

Das Evangelium zeige heute, dass Jesus unser Meister sei. Er teile das ganze Licht mit, dass die bisweilen finsteren Wege unseres Lebens erleuchte. Er teile die Kraft mit, die notwendig sei, um die Schwierigkeiten, Prüfungen, Versuchungen zu überwinden. Er sei ein Meister und Freund, der den Weg weise und sich unser annehme, besonders wenn wir in Not seien.

Nach dem Angelus erinnerte der Papst an den heutigen Weltlepratag sowie an die schweren Attentate der letzten Tage in Afghanistan, für deren Opfer Franziskus betete. Am Ende verlasen wie jedes Jahr zwei Kinder der Katholischen Aktion zum Abschluss der „Karawane des Friedens“ eine Botschaft. Statt weißer Tauben wurden einige Luftballons zum Zeichen des Friedens fliegen gelassen.







kath.net ist Teilnehmer des Partnerprogramms von Amazon EU, das zur Bereitstellung eines Mediums für Webseiten konzipiert wurde, mittels dessen durch die Platzierung von Werbeanzeigen und Links zu Amazon.de Werbekostenerstattung verdient werden kann.

Lesermeinungen zu diesem Artikel anzeigen und Kommentar schreiben

Sie können nur die Lesermeinungen der letzten sieben Tage einsehen.

 
App play store iTunes app store Jetzt kostenlos herunterladen! mehr Infos Instagram
meist kommentierte Artikel

Paul VI. zu Lefebvre: „Dann leiten Sie doch die Kirche!“ (45)

„Eucharistie für Protestanten? Dafür hatte mich Marx gemaßregelt“ (42)

Alle Bischöfe von Chile reichen geschlossen ihren Rücktritt ein (40)

Achtung Sprache! (32)

Schafft die Kirchensteuer ab! (30)

Mangel, der an die Substanz geht (29)

„Ich habe keine Lust mehr auf diese Banalitäten“ (25)

Wohin man schaut: Skandale (22)

Interkommunion: Papst kann nicht auf Petrusamt verzichten (19)

Mannheimer Brauerei entschuldigt sich bei Muslimen (18)

Kardinal Kasper zur Interkommunionfrage (16)

Lagerfeld verabscheut Merkel wegen der Flüchtlingspolitik (16)

Das Geschwätz tötet! (15)

Sorge über internationale Verlässlichkeit angesichts der Alleingänge (15)

Vatikan: Oeconomicae et pecuniariae quaestiones (13)