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Als Mann und Frau schuf er sie – oder doch nicht?

6. März 2018 in Kommentar, 30 Lesermeinungen
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Geschlechterneutrale Erziehung im Kleinkindalter vom Katholischen Bildungswerk Steiermark. Gastbeitrag von Leni Kesselstatt


Graz-Seckau (kath.net) Nun ist sie in der Diözese Graz-Seckau angekommen: Die „Geschlechtsneutrale Erziehung“. Auf Deutsch: Kinder sollen sich ihr Geschlecht selbst aussuchen dürfen. Der Titel des Vortrags,- und Gesprächsabends für Eltern und „alle, die mit Kindern leben“, veranstaltet vom Katholischen Bildungswerk (zusammen mit der Katholischen Aktion) und dem Zwergerltreff der Pfarre St. Leonhart, Graz, lautet: „So wie ich bin – Geschlechterneutrale Erziehung im Kleinkindalter“. Damit Kinder eine ausgeprägte und selbstbewusste Persönlichkeit entwickeln könnten, brauche es eine Erziehung fern von Rollenklischees, so steht es weiter im Text der Einladung.

Wo bleibt das christliche Menschenbild?

Damit wird jungen, meist ahnungslosen Eltern vermittelt, Erziehung könne eigentlich nur gelingen, wenn wir unsere Kinder eben nicht zu Buben oder Mädchen erziehen, sondern es ganz offen lassen. Mädchen rosa Kleider anzuziehen ist somit Einengung, ihnen Puppen zum Spielen geben oder sogar einen Puppenwagen schenken, fast fahrlässig. Sie könnten ja auf den Gedanken kommen, selbst einmal Mutter werden zu wollen! Das ist kein Witz, es ist bitterer Ernst. Böse sind Eltern also, die ihr Kind in ein „Rollenklischee“ drängen, vielleicht sogar die Mutter-Vater-Kind-Familie als Vorgabe vorleben! Als ob „Mädchen sein“ und später „Mutter sein“ eine ROLLE ist! Von Geburt an, in Wirklichkeit schon viel früher, sind wir bis in die letzte Zellenspitze als Mann oder als Frau angelegt. Punkt. Alles andere ist unwissenschaftlich, so sagen Wissenschaftler.

Das Thema, um das es hier geht, ist Transsexualität oder Transgender. Es gibt bedauernswerte junge Menschen, oft Kinder, die sich in ihrem Körper nicht wohl fühlen. Laut Internet waren das in Deutschland 2011 genau 0,01413% der Bevölkerung. Weiters steht: Zur Transsexualität gehört also, dass ein Mensch körperlich eindeutig dem männlichen oder weiblichen Geschlecht angehört, biologisch-physisch gesund ist, sich jedoch anhaltend als Angehöriger des anderen Geschlechts empfindet und danach strebt, sich auch körperlich diesem Geschlecht so gut wie möglich anzunähern (www.dijg.de).

Diese Menschen, die natürlich professionelle Betreuung brauchen, werden allerdings durch die Ideologie instrumentalisiert. Das natürliche, biologische Geschlecht wird hier gegen das soziale Geschlecht vertauscht, und das ist jederzeit beliebig frei wählbar. Verwirrung pur. Diese Genderideologie will die „Zwangsheterosexualität als Mann oder Frau durch die freie Wahl des Geschlechts überwinden“. Sie will den Menschen dekonstruieren und ein neues Individuum erschaffen. Jeder darf sich neu erfinden. Vergessen sollen wir die Schöpfung, den Schöpfer, Gott. Nein, das wird weder von einer atheistischen Organisation angeboten, noch von der sozialistischen Partei – es sind Strömungen in unserer alten, ehrwürdigen, katholischen Kirche die hier dem Zeitgeist hinterherjagen! Und das genau ist die Tragik: Eltern wenden sich an die katholische Kirche, in der Hoffnung, eine christliche Hilfe in der Erziehung ihrer Kinder zu bekommen. „Wenn es von der Kirche angeboten wird, dann muss es doch gut sein“. Welcher Trugschluss! Stattdessen bekommen sie Genderideologie vom Feinsten. Denn an diesem Abend soll gemeinsam erarbeitet werden, wie Rollenklischees die kindliche Entwicklung sogar einschränken kann! Eltern werden hier bewusst in die Irre geführt, das christliche Menschenbild in die Mottenkiste verpackt. Die, die an den Schöpfer glauben, an das Vorgegebene, werden wohl als überholt dargestellt, als bigott, „tradiert“, altmodisch.

Als Mann und Frau schuf er sie

Der Abend soll im April stattfinden, ein Bekannter wollte sich anmelden, eigenartigerweise war der Abend, zwei Monate davor, bereits ausgebucht. Vielleicht wird der Abend nochmals überdacht? Man kann es nur hoffen. Die katholische Kirche hat einen großen Schatz, den sie vermitteln kann, nämlich die Enzykliken und Lehrschriften, die über das Menschsein, über das „entweder Mann oder Frausein“ verfasst wurden (Theologie des Leibes). Dieser Schatz könnte so gut zur elterlichen Erziehung beitragen! Er muss nur verkündet werden.

Leni Kesselstatt ist Sprecherin der „Initiative wertvolle Sexualerziehung“ (IWS), einem Ratgeberportal für Eltern: www.sexualerziehung.at

Zur Dokumentation - Original-PDF des Flyers zur umstrittenen Gender-Veranstaltung einer Pfarrei der Diözese Graz-Seckau - Anklicken und Downloaden


Foto oben: Symbolbild


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Lesermeinungen

 Pythia 9. Juli 2018 
 

Weiß der Bischof nichts davon oder befürwortet ergar diese Art der Erziehung zur Perversität? Es würde mich nicht wundern, denn er begrüßt Homo-Aktivisten mit warmen Worten und nützt eine Messe an der slowenischen Grenze, um gegen die Migrationspolitik der Regierung in Einklang mit den Linken zu polemisieren.


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 mphc 14. März 2018 

Hoffentlich kommt das genderkritische Dokument

aus dem Vatikan bald!


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 lesa 10. März 2018 

Schutzmantelbitte

@Nazareth: Danke für dieses so gehaltvolle posting! Ja, wir müssen viel in diesem Anliegen beten.


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 nazareth 10. März 2018 
 

Klaren Kopf behalten

Herzlichen Dank für die wertvolle Aufklärungsarbeit an Leni Kesselstatt und Team. Das Wichtigste emfinde ich ist es einen klaren unverwirrten Kopf zu bewahren. Es gibt definitiv keine nennenswerte soziologische oder wissenschaftliche Grundlage für die Auswüchse des Genderbooms in unserer Gesellschaft.Sehr grundlegend und wesentlichist jedoch die Vorgabe der Schöpfungsordnung,die uns in wundervoller staunenswerter Harmonie eine Ordung vor Augen führt,die Gottes Liebe, Vorsehung und Größe ganz klar vermitteln,wo immer wir den Blick auf die Schöpfung richten. Beten wir, dass alles was diese Schöpfungsordnung verdunkeln,verwirren,adabsurdum reden will nicht den Seelen unserer neuen Generation schadet,denn der neue Tagesanbruch naht,wo sich Vernunft und Glaube wieder erheben werden. So wie alle Häresien und Verwirrumgen ihr Ende finden in der zeitlosen Wahrheit des Schöpfers.


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 lesa 8. März 2018 

Kompetente ausführliche Antwort

@Senfkorn 7: Danke für Ihre ausführliche, kompetente Antwort! Gut, dass Sie Ihre Erfahrung mit Kindern auch hier einbringen!


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 Senfkorn7 8. März 2018 
 

@LasseJ

Wie viele ihrer Transsexuellen Freunde haben getrennte Eltern, eine schlechte, wenig herzliche Elternbeziehung zu mindestens einem Elternteil? Ist jemand missbraucht worden, sein Geschlecht, er als ganze Person oder der gleichgeschlechtliche Elternteil in seinen Augen abgewertet worden? Wie viele haben eine maskuline, herrische, harte, dominante Mutter? Wie viele von Ihnen haben mindestens ein sexualisiertes Elternteil?

Das können alles Auslöser sein.

Heilung: Jesus ist gekommen um unsere Wunden zu heilen uns den inneren Frieden zu schenken und das ewige Leben.

Jeder kann Jesus sein Leben komplett übergeben. Bekennen Sie ihre Schuld (niemand ist ohne). Bitten sie den Vater und Jesus in Jesu Namen die Wunden durch o. g. Erfahrungen zu heilen und mit seiner Liebe und den Gaben des Heiligen Geistes zu füllen. Wichtig ist, dass man dann auch allen Menschen in seinem Leben ihre Schuld vergibt und dann bitten Sie Jesus sie aus ihrem Unglück, der Unzufriedenheit, etc. zu befreien.


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 Senfkorn7 8. März 2018 
 

Kinder mit Geschlechtsidentifikationsstörungen

Normalerweise sind diese vorübergehend. Erste Maßnahmen gegen Geschlechtsidentifikationsstörungen ist dem Kind die Vorteile des eigenen Geschlechtes nahe zu bringen. Die Weiblichkeit oder Männlichkeit zu betonen und positiv zu bewerten. Der Elternteil mit dem gleichen Geschlecht, sollte sich intensiv um sein Kind kümmern und das Verhältnis zum Kind verbessern. Aussprache und gemeinsame Unternehmungen sind gut. Der Andersgeschlechtliche Elternteil sollte nicht (mehr) negativ vor dem Kind über den gleichgeschlechtlichen Elternteil sprechen, da das Kind das als Kritik am Geschlecht auch auf sich und das eigene Geschlecht beziehen kann. Auch ein unbewusster Ekel gegen sexualisierte und promiskuitive Eltern könnte Auslöser sein. Dies sollte von dem Elternteil eingestellt werden. Als Alternative kann man vertrauenswürdige monogame und nichtsexualisierte Personen als Ersatzvorbild für den sexualisierten Elternteil vorstellen.

Gleichgeschl. Freundschaften des Kindes sollte man fördern.


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 Senfkorn7 8. März 2018 
 

Die Eltern

Die Eltern, die aufgrund ihrer Reife und Lebenserfahrungen kompetent sind, die durch ihre selbstlosenLiebe zum Kind, das Beste für das Kind wollen, müssen das Leben des Kindes leiten. Ihm Grenzen setzen, für genügend Schlaf, gesundes Essen, Spiel, Förderung und ggf. für bestimmte Therapien sorgen, damit das Kind als Erwachsener die besten Stsrtbedingungen und Möglichkeiten hat um ein gesundes und erfolgreiches Leben zu führen.

Das Ziel kann nur sein das Kind zu einem bindungsfähigen, sozial verträglichen und seelisch, geistig und belastbaren Menschen und zu erziehen und Gesundheit und Fruchtbarkeit zu erhalten.

Ein Transexueller hat ist aber psychisch nicht gesund, er ist geistig und seelisch beeinträchtigt und wenn er sich operieren und mit Medikamenten behandeln lässt auch noch körperlich.

Es ist somit eine indirekte aber bewusste Schädigung der Psyche, des Geistes und des Körpers.


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 Senfkorn7 8. März 2018 
 

Kinder sind

Kinder sind in der Entwicklung. Diese ist biologisch in Stufen festgelegt und die Einflüsse durch die Umwelt können in bestimmten Phasen die gesunde Entwicklung fördern oder stören.

Die gesunde Identifikation, auch die mit dem eigenen Geschlecht fängt schon sehr früh an.

Wenn nun das Kind aufgrund Unsicherheiten und Nicht-Zuordbarkeit der eigenen Person zu einem Geschlecht diese Phase nicht abschließen kann, dann kann dies zu einer starken Geschlechtsidentifikationsstörung führen, die mit dem Erwachsenenalter noch nicht überwunden ist.

Es werden Lügen verbreitet über transsexuelle Kinder, die es gar nicht gibt und geben kann, da Kinder keine kleinen Erwachsenen sind und ihre Entwicklung nicht abgeschlossen ist.

Es gibt höchstens Kinder mit Geschlechtsidentifikationsstörungen, die normalerweise im Erwachsenenalter überwunden sind.

Ein Kind kann auch weil es geistig, seelisch und körperlich NICHT reif ist beurteilen, ob seine Gefühle etwas zu haben, essen, sein zu wollen gut sind.


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 Senfkorn7 8. März 2018 
 

Ich möchte Ihnen dennoch meine Positon erläutern:

Tatsache ist:
Optimal für einen Menschen ist, wenn er einen gesunden, kompletten, nicht auf Medikamente angewiesenen Körper hat. Dieser Körper richtig männlich oder weiblich ist und es keine Einschränkungen in der Fruchtbarkeit gibt. Er ist ebenso geistig und seelisch gesund. Dies ist der Normalzustand und somit auch ein Sollzustand also Ziel des (späteren) Erwachsenen und seiner Eltern. Der Staat hat ein Interesse an gesunden arbeitsfähigen Bürgern und er ist verpflichtet diese gesunde Entwicklung zu fördern.

Der Staat muss daher Pädophilen, Homosexuellen und Transsexuellen durch Sexualisierung und Konfrontation mit Erwachsenensexualität (führt zu Schäden in der psychosexuellen Entwicklung) sogar verbieten in die gesunde Entwicklung eines Kindes einzugreifen und eine psychische Störung sowie eine promiskuitive unnatürliche Sexualität als Ziel und Optimum darzustellen. Dagegen die biologisch richtige und monogame Heterosexualität als falsch.


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 Adamo 7. März 2018 
 

Alle die dem Genderwahnsinn

das Wort reden sind psychisch gestört, bis hinauf zu den Ordinariaten. Kein normaler Mensch redet so abartig daher wie die Gender-Ideologen.


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 lesa 7. März 2018 

Verdrehendes Gender- Geschwurbel

@Michael F. Danke! Klar, das ist eindeutig Gender-Vokabular: "Sozial konstruierte Geschlechterrollen aufbrechen". Nun wird man sich herausreden auf Alltagsvorkommnisse, die man aber nie und nimmer dermaßen thematisieren müsste. Aber die Ideologie praktiziert die Gehirnwäsche genau auf diese Weise: Sie zersetzt das Denken und jegliches natürliche Empfinden mittels dieses genderspezifischen, ideologischen Vokabulars. Ahnungslose, naive Gemüter übernehmen es, geben den Schmarren (sorry!) und kommen sich noch gescheit und modern vor dabei. So wird alles zerredet - so lange bis der Genderwahn "sitzt". Papst Franziskus hat zu Recht die Genderideologie dämonisch genannt.


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 Senfkorn7 7. März 2018 
 

Das gehört verboten!

Das kann doch nicht sein, dass Kinder absichtlich verwirrt werden, damit sie sich in Ihrem Körper nicht wohl fühlen, irritiert sind, Unsicherheiten entwickeln, sie ihre Geschlechtidentikfation (-sphase) nicht abschließen können.

Sie dorthin zu treiben, dass sie bereits in einem Alter, indem sie weder voll geistig noch seelisch (und körperlich) ausgereift sind und langfristige Folgen nicht wirklich einschätzen können, den Wunsch verspüren zu wollen ihren Körper durch Hormone und Operationen zur unumkehrbaren Sterilität und zum Abklatsch des anderen Geschlechts und damit immerwährenden körperlichen Behinderung verstümmeln zu lassen, ist eine bewusste Zerstörung ihres Lebens, ihrer Fruchtbarkeit, ihrer Psyche, ihrer Gesundheit, des ganzen Körpers.

Das haben sich sicher Bevölkerungs-Reduzierungs-Ideologen und Fruchbarkeitsfirmen ausgedacht.

Dann wird vielleicht das "Recht" der Kinder missbraucht um deren infantilen Wunsch zur Verstümmelung gegen Elternveto entgegenzukommen?


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 Senfkorn7 7. März 2018 
 

Erziehung zur psychischen Störung?

Den Veranstaltern sollte man sachliche Kritik und Informationen über Transsexualität und über die Wichtigkeit der Identifikation mit dem eigenen Geschlecht, aber auch über die Widersprüchlichkeit und Antiswissenschaftlichkeit der Genderideologie zusenden und sie um ein Gespräch bitten.

Vielleicht auch Flugblätter mit Tipps und Links vor der Veranstaltung verteilen und das alles vielleicht mal öffentlich ausdiskutieren.

Transsexuelle sind unglückliche Menschen, die durch operative Verstümmelung, nur ein oberflächliches Abbild des anderen Geschlechts sein können. Das wissen sie auch genau, Ein Leben lang auf Hormone mit Nebenwirkungen angewiesen und steril sein.

Die psychichische Verfassung und gezielte Verwirrung und Verhinderung der gesunden Selbstfindung in der Entwicklung absichtlich zu stören ist hochgradig krminell.

Transsexuelle sind doch dauerhaft unglücklich, oft depressiv bis hin zur Selbstmordgefährdung.


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 Michael F. 7. März 2018 
 

Eindeutig Gender

"Gleichzeitig gilt es, sozial konstruierte Geschlechterrollen (Erwartungen, wie sich ein Mädchen bzw. ein Bub zu verhalten hat) kritisch zu hinterfragen bzw. aufzubrechen"

So geben die Veranstalter selbst an! Sind die kath. Funktionäre wirklich dermassen unbedarft/unwissend, dass sie nicht bemerken, dass dies O-Ton Gender-Ideologie ist?


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 lesa 7. März 2018 

Korrektur Aldana

Ricardo Aldana (nicht Altaner) hat in einem Gespräch (ISBN 978 3 89411 435 0)die leibfeindliche Genderdebatte auf ihre tiefste Problematik hin beleuchtet. Er thematisiert die "Annahme seiner selbst als Geschöpf als höchste Verwirklichung menschlicher Freiheit.
"Verfallen wir nicht der Sünde, den Schöpfer ersetzen zu wollen. Wir sind nicht allmächtig. Die Schöpfung geht uns voraus und muss als Geschenk empfangen werden. Zugleich sind wir berufen, unser Menschsein zu behüten, und das bedeutet vor allem, es so zu akzeptieren und zu respektieren, wie es erschaffen worden ist." (Papst Franziskus)


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 lesa 7. März 2018 

@benedetto: Danke für Ihre Ausführungen! Beim Begriff Gender geht vielen "das Herz auf" und völlige Faktenresistenz und Vernebelung bestimmt sie. Das ist Teil dieser bösartigen Gehirnwäsche. Bischof Voderholzer hat in seiner Predigt die Begriffe geklärt. "Der Begriff GENDER ist und bleibt das Einfallstor und der Türöffner für mit dem christlichen Glauben nicht vereinbare Positionen.Gendertheorien dienen nicht der Gleichberechtigung aller Menschen." Ist es Denkschwäche, Faktenresistenz, oder Angst vor dem Wolf, die daran hindern die Kernaussage dieser atheistischen Ideologie endlich zu realisieren? Sie lautet: "Schöpfung? NEIN. Wir machen uns selbst." Deswegen spricht man von GenderWAHN. Verschwommenheit und Verwirrung der Begriffe ist DIE Methode der Genderideologie, die auf oberflächlichem Denken und der irrigen Meinung, sich angleichen zu müssen (angefangen von sprachlichen Verdrehungen), aufbaut. Es gäbe ausreichend profunde Literatur - Spieker, Gerstdorf, Kuby, Altaner, Meves ...


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 phillip 7. März 2018 
 

Als Mann und Frau schuf er sie – oder doch nicht?

Ist diese Frage mit dem Bischof von Rom und seinen Getreuen nicht kurz und bündig zu beantworten? Deren verkündetes Verständnis vom Katholischen Glauben berücksichtigend, kann deren Antwort nur lauten: "Es kommt auf den Einzelfall an!"


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 benedetto05 6. März 2018 
 

Genderideologie auch schon in vielen Ordinariaten

(...Fortsetz.)
Wenn es im Ordinariat Hildesheim wirklich "nur" um Geschlechterge-
rechtigkeit geht, warum wird dann doch immer wieder das Wort "Gender" strapaziert. Diese künstliche Abstellung auf ein soziales Geschlecht(Geschlechterrolle)ist doch dann eigentlich überflüssig.

Im Übrigen kann der durchaus positiv zu bewertende Wille zur Ge-
rechtigkeit zw. den Geschlechtern auch leicht zu einem Gleich-
machungswahn führen, bei dem natürliche Begabungsunterschiede zw.
den Geschlechtern vollkommen ignoriert werden. Das ist dann aber
keine wirkliche Gerechtigkeit mehr.

Kinder bei der Entwicklung ihrer Geschlechtsidentität zu
verwirren,darum scheint es aber in Hildesheim noch nicht zu gehen. Aber, um hier wirklich Klarheit zu gewinnen, muss man sich die katholischen Kindereinrichtungen genau anschauen und natürlich auch
das Bildungswerk im Bistum.


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 Hl. Hermenegildis 6. März 2018 

Gender noch kurz vorm Ende

Dass die katholische Kirche noch schnell aufspringt hätte man sich nicht gewünscht. Ideologien dauern 50 Jahre - so sagt man. Gender wird sich bald selbst erledigt haben, aber unsere Kirche glaubt daran. Welch Elend! Die armen Kinder


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 Chris2 6. März 2018 
 

Dokus zum Genderwahnsinn

Neben dem Hinweis von @mphc möchte ich noch auf den tragischen Fall David Reimer hinweisen, der nach einem Unfall (?) bei der Geburt als "Brenda" umoperiert und erzogen wurde und extrem unglücklich mit "seinem" angeblichen Geschlecht war, bis er die Wahrheit erfuhr. Von Spiegel TV gab es dazu mal eine erschreckende Doku, in der David selbst aufs Schärfste den Missbrauch seines Falles als angeblichen Beweis für Gender anprangerte. Leider nahm er sich nach seinem Bruder das Leben, der nie verwunden hatte, dass seine kleine "Schwester" plötzlich ein Bub wurde.


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 Wiederkunft 6. März 2018 
 

Halloooo!!

Wo ist der Bischof?


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 Mariat 6. März 2018 

Gehirnwäsche!

Diese Suggestionen, dieser Genderismus tut keiner Kinderseele gut. Es kommt nicht von Gott.
Eltern wehrt euch!


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 lesa 6. März 2018 

Gender light gibt es nicht (Bischof Voderholzer)

Vielen Dank Frau Kesselstatt für den Artikel! Die Gehirnwäsche ist auch in Kirchenkreisen gelungen. Dieser Gehirnkrebs wird nicht erkannt, sondern gar noch durch die beflissene Anwendung des verdrehten Gendersprechs bis in die Liturgie hinein, ja bis zur Verdrehung des Bibeltextes in der Hl. Messe schleichend und unvermerkt gefördert und vertieft.
Denn das Transportmittel des Gendergiftes ist die Gendersprache. "Der Mensch leidet an einer fatalen Spätzündung. Er begreift ... erst in der nächsten Generation." (St.J. Lec) Umso wohltuender und erfrischender, dass manche mit gesundem Hausverstand und "so richtig sensibel" weder gendern WOLLEN noch sich dazu ERPRESSEN lassen.
Empfehlung: Predigt am 4.November 2015 auf kath.net veröffentlicht: "Gender light gibt es nicht" von Bischof Voderholzer (zum Gender-Flyer).
Die Kirche könnte viel abwenden, wenn sie da nicht schlafen würde. Aber lieber nichts sagen als ein Wischiwaschi. Besagte Predigt allerdings ist sehr klar und hilfreich!


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 agnese 6. März 2018 
 

Die St. Leonhard Kirche in Graz ist unter privaten "Obhut" von dem emeritierten Bischof Johann Weber,der schon immer stark progressieve Ideen beführwortete, dort kann auch die Gender Ideologie lecht fußfassen.


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 Herbstlicht 6. März 2018 
 

Waren im Kaufhaus

Ob Diözesanbischof Dr. Wilhelm Krautwaschl überhaupt von dieser Veranstaltung Kenntnis hat?

Kinder stärkt man, indem ihnen vermittelt wird:
"Du bist gut, so wie du bist!"
Das schafft Identität und Vertrauen in sich selbst.
Kinder sollen spüren, dass es gut und schön ist, ein Junge bzw. ein Mädchen zu sein.
Nicht freie Auswahl über das Geschlecht, ähnlich des Warenangebots eines Kaufhauses, schafft Geborgenheit, sondern die Zugehörigkeit.

Wenn in Ausnahmefällen ein Mensch sich seinem Geschlecht nicht zugehörig fühlt und sich "dauerhaft anhaltend als Angehöriger des anderen Geschlechts empfindet", ist das kein Gegenbeweis.
Sondern im Gegenteil, es ist der Beweis, dass geschlechtliche Identität grundlegend für das Leben ist und nach Verwirklichung strebt.
Für diese Menschen könnte vielleicht eine OP hilfreich sein.


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 mphc 6. März 2018 

Harald Eia, der norwegische Soziologe

und Komiker hat Genderfachleute in Norwegen interviewt und dazu Biologen und Neurologen in
USA und Großbritannien. Diese Interviews hat er als
Film im norwegischen Fernsehen unter dem Titel "Gehirnwäsche - das Gleichstellungsparadox" veröffentlicht.
https://www.youtube.com/watch?v=3OfoZR8aZt4
In der Folge hat die norwegische Regierung die Gelder für Gender Studies gestrichen.


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 mphc 6. März 2018 

Die Eltern vertrauen der kath. Kirche.

Und wenn sie erfahren müssen, dass auch dort der
widernatürliche Gender-ABERGLAUBE verzapft wird, der die die kindliche Seele traumatisiert,
dann werden viele Menschen einen Riesenzorn auf die Kirche entwickeln.


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 Adamo 6. März 2018 
 

Das soll als 100%-NORM für alle gelten?

Nur 0,01413% der Bevölkerung fühlen sich in ihrem Körper nicht wohl! Genderwahnsinn! Wer gebietet diesem dämonischen 100%-Irrsinn endlich einmal den notwendigen STOPP!


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 SpatzInDerHand 6. März 2018 

Ich konnte es fast nicht glauben, dass das wirklich von einem katholischen

Bildungswerk in einer katholischen Pfarrei vertreten wird - aber leider hat mich der angehängte Flyer eines Besseren belehrt :(

Ich fasse es nicht!!


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