05 Juli 2018, 12:10
Sieben Sakramente und das Credo
 
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Bamberger Erzbischof Schick zur Frage der Kommunion für konfessionsverschiedene Ehepaare: Wer die katholische Kommunion empfangen möchte, sollte u.a. das Glaubensbekenntnis bejahen und die sieben Sakramente pflegen

Bamberg (kath.net/peb) Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick wird weiterhin alle Fragen, die konfessionsverschiedene Ehepaare betreffen, mit den Priestern im Priesterrat und in der Dekanekonferenz sowie bei Visitationen in den Gemeinden besprechen. Ihnen ist die Seelsorge an den Ehen und Familien aufgetragen, allgemein und speziell für die konfessionsverbindenden. Die Seelsorger sollen auf die konkrete Situation eines jeden einzelnen Christen sensibel eingehen und sie zu einer persönlichen Gewissensentscheidung für oder auch gegen den Empfang der heiligen Kommunion befähigen.

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Voraussetzung für die Gewissensentscheidung ist, dass jeder Gläubige um die einzigartige Bedeutung der Eucharistiefeier und speziell des Empfangs der heiligen Kommunion weiß. Dazu gehört, dass er sowohl eine persönliche (Lebens-) Gemeinschaft mit Jesus Christus pflegt, das Glaubensbekenntnis bejaht, die sieben Sakramente anerkennt und der Struktur der Kirche mit Papst, Bischöfen und Priestern zustimmt.

Vor allem muss jeder Gläubige sich vor jeder Kommunion prüfen, ob das geistliche Bedürfnis für den Empfang des Leibes Christi bei ihm vorhanden und er würdig sowie bereit ist, entsprechend als Christ im Alltag zu leben. Diese Voraussetzungen gelten für alle Katholiken. Sie müssen auch von den evangelischen Partnern in konfessionsverbindenden Ehen anerkannt werden, die die Kommunion in der katholischen Kirche bei bestimmten Anlässen empfangen möchten.

Vgl. dazu auch: Erzbischof Becker erlaubt Interkommunion „im Einzelfall“

Auch Erzbischof Heße empfiehlt Orientierungshilfe zum Kommunionempfang

Paderborner Priesterkreis: Erzbischof Beckers Weisung ist unannehmbar


Pressefoto Erzbischof Ludwig Schick / Erzbistum Bamberg




Foto Erzbischof Schick (c) Erzbistum Bamberg

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