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Die Stille der Wahrheit und das Geschrei der wütenden Herzen

3. September 2018 in Aktuelles, 72 Lesermeinungen
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Franziskus in Santa Marta: der wütenden Hundemeute derer, die nur nach Skandal trachten und auf Spaltung aus sind, muss mit Schweigen und Gebet entgegnet werden. Es ist der Teufel, der die Lüge in das Herz der Menschen aussät. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Am Fest des heiligen Papstes Gregors des Großen nahm Papst Franziskus nach der langen Sommerpause die Feier der heiligen Messen in der Kapelle des vatikanischen Gästehauses „Domus Sanctae Marthae“ wieder auf. Das Tagesevangelium vom Montag der 22. Woche im Jahreskreis (Lk 4,16-30) stand im Mittelpunkt der Predigt des Papstes. Franziskus unterstrich, dass der Lust auf Skandal und Spaltung allein durch Schweigen und Stille entgegnet werden kann.

„Die Wahrheit ist sanft, die Wahrheit ist still“, so Franziskus. Dies gelte gegenüber den Menschen, die nur auf der Suche nach Skandal und Spaltung seien. Der einzige gangbare Weg sei jener des „Schweigens“ und des Gebets. Jesus werde in Kafarnaum voller Verdacht aufgenommen. So gestatte es sein Wort, „über die Art des Handelns im alltäglichen Leben nachzudenken, wenn sie Missverständnisse einstellen“. Gleichzeitig könne verstanden werden, „wie der Vater der Lüge, der Ankläger, der Teufel wirkt, um die Einheit einer Familie, eines Volkes zu zerstören“.


Jesus komme zur Synagoge und werde voll Neugier empfangen. Alle möchten mit ihren eigenen Augen die großen Werke sehen, zu denen er an anderen Orten fähig gewesen sei. Doch der Sohn des himmlischen Vaters nutze allein „das Wort Gottes“. Dies sei seine Gewohnheit auch, wenn er „den Teufel besiegen will“.

Gerade diese Haltung der Demut schaffe Raum für das erste „Brücken-Wort“, ein Wort, das Zweifel säe, das zu einer Veränderung der Atmosphäre führe: „vom Frieden zum Krieg, vom Staunen zur Entrüstung“. Mit seinem Schweigen besiege Jesus „die wilden Hunde“, er besiege „den Teufel, der die Lüge in den Herzen ausgesät hatte“:

„Das waren keine Personen, das war ein Rudel wilder Hunde, das ihn aus der Stadt jagte. Sie dachten nicht, sie schrien. Jesus schwieg. Sie brachten ihn an den Abhang des Berges und wollten ihn hinabstürzen. Dieser Abschnitt aus dem Evangelium endet so: ‚Er aber schritt mitten durch sie hindurch und ging weg’. Die Würde Jesu: mit seinem Schweigen besiegt er jene wilde Meute und geht weg. Denn seine Stunde war noch nicht gekommen. Dasselbe wird am Karfreitag geschehen: die Leute, die am Palmsonntag ein Fest für Jesus gefeiert und gerufen hatten: ‚Gesegnet bist du, Sohn Davids’, riefen nun ‚kreuzigt ihn’: sie hatten sich verändert. Der Teufel hatte die Lüge in ihren Herzen ausgesät, und Jesus schwieg“.

Das lehre uns eines: wenn sich diese Art des Handelns einstelle, die Wahrheit nicht zu sehen, dann bleibe nur das Schweigen:

„Das Schweigen, das siegt, doch durch das Kreuz. Das Schweigen Jesu. Doch wie viele Male beginnen in den Familien Diskussionen über Politik, Sport, Geld, und nacheinander enden jene Familien dabei, zerstört zu werden, in diesen Diskussionen, in denen zu sehen ist, dass der Teufel da ist, der sie zerstören will... Schweigen. Sagen, was man zu sagen hat, und dann schweigen. Denn die Wahrheit ist mild, die Wahrheit ist still, die Wahrheit macht keinen Lärm. Es ist nicht leicht, was Jesus getan hat. Doch da ist die Würde des Christen, die in der Kraft Gottes verwurzelt ist. Mit den Menschen, die keinen guten Willen haben, mit den Menschen, die nur auf der Suche nach dem Skandal sind, die nur Spaltung suchen, die nur auf Zerstörung aus sind, auch in den Familien: Schweigen, und Gebet“.

Der Papst beendete seinen Betrachtungen mit einem Gebet:

„Der Herr schenke uns die Gnade, zu unterscheiden, wann wir reden müssen und wann wir schweigen müssen. Und das im ganzen Leben: bei der Arbeit, zuhause, in der Gesellschaft... im ganzen Leben. So werden wir mehr Nachahmer Jesu sein“.

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Lesermeinungen

 lakota 6. September 2018 
 

Es wurde hier ja schon alles gesagt,

mir kam nur noch der Gedanke: Als Jesus die Händler aus dem Tempel trieb, als er ihre Tische umwarf und sagte" Mein Haus soll ein Bethaus sein, aber ihr habt eine Räuberhöhle daraus gemacht" - war da die Wahrheit sanft und still?
P.Franziskus dreht alles so hin, wie er es gerade braucht.


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 Tonika 6. September 2018 
 

Den Medien geht und ging es nie um die Opfer. Wir können es jetzt glasklar sehen.


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 Tonika 5. September 2018 
 

Ausgerechnet Franziskus, der seit Tag 1 Verwirrung, Spaltung verursacht, wirft es anderen vor.

Franziskus hat seine Diözese in Argentinien und seinen Orden hatauch chaotisch, zerstritten und gespalten hinterlassen.


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 Tonika 5. September 2018 
 

Stefan Fleischer, falls der Papst Mccarick gefördert hat, ist er ohne Entschuldigung.

Werter Stefan Fleischer Sie verteidigen einen Papst, der ohne Entschuldigung ist, falls die Vorwürfe stimmen. Sie geben uns Laien noch die Schuld dafür, dass der Papst reißende Wölfe im Schafspelz in hohen Ämtern eigenhändig beruft und gute Hirten aus ihren Ämter entfernt. Sie geben alles und jedem die Schuld nur Franziskus nicht. Der Papst ist überhaupt nicht überfordert.

Er setzt seine Agenda entschlossen u. konsequent durch ohne Rücksicht auf Verluste. Der Papst weiß ganz genau, was er tut. Franziskus ist vollumfänglich für seine Entscheidungen/Sünden VERANTWORTLICH. Legen Sie bitte die rosarote Brille ab, ansonsten machen Sie sich an dem Unrecht mitschuldig. Sie wollen für den Papst PR-Berater, die ihm helfen sollen sich noch besser aus der Affäre zu ziehen mit aalglatten Statements auf Kosten der Wahrheit.

Fürchten Sie Gott denn nicht? Sind Ihnen die zerstörten Seelen von Missbrauchsopfern egal? Wollen Sie auch Sünden des Papstes vertuschen?


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 Gustav. 5. September 2018 
 

"Ich bin gekommen um Spaltung, Zwietracht zu bringen...."

Auch Papst Franziskus ist nur ein weiterer hinterhältiger Betrüger von Grund auf.
Hatte Jesus der Christus der da der Inbegriff für Wahrheit ist, doch ganz unzweideutig verkündet, :"Ich bin gekommen um Spaltung, Zwietracht zu bringen...." um jeden gegen jeden aufzuwieglen... - denn etwas anderes kann die Wahrheit in dieser Welt der Lügner und des Betrüger gar nicht. Doch soweit reicht es mit dem päpstlichen Kleingeist nicht. (Luk 12.49ff. / Mtth.10. 34ff)
Wer da aber aus der Wahrheit ist der gesellt sich zu denen, die die Wahrheit lieben und leben, und diese aber lassen sich nicht vom wahren Gott abspalten und auch nicht untereinander entzweien, denn sie bilden die heilige Einsheit, die untrennbare Gemeinschaft in der absoluten Wahrheit, Reinheit und Keuschheit. Und diese sind das Heiligtum Gottes schon in dieser Welt.


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 Alpinyeti 4. September 2018 

Lügenpresse

Sie haben einige Tage gebraucht, um sich gleichzuschalten - die Medien, die immer so genau wissen, dass sie auf der richtigen Seite stehen, auf der Seite der GUTEN, der Gutmenschen. Es war natürlich abzusehen, und es war auch klar, wer sich da aller in das Heer der Franziskusverteidiger einreihen würde. Ihnen allen geht es nicht um den PAPST, sondern darum, dass seine begonnene Agenda weitergeführt wird - fortschrittlich, tolerant und links. Geben wir uns keinen Illusionen hin: die mediale Landschaft Europas ist durch und durch gleichgeschaltet, also politisch korrekt. Die Wahrheit hat schlechte Karten - das fein gewobene Netz der Lügenpresse verhindert systematisch, dass sie bei den Medienkonsumenten ankommt. Wir haben im Glauben an die moralische Redlichkeit der Linken die Deutungshoheit aus der Hand gegeben - der Herr möge es uns verzeihen.
Meinen augenzwinkernden Gruß an @Hadrianus Antonius - von Hundefreund zu Hundefreund.
P.S. "Seit ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere."


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 Aschermittwoch 4. September 2018 
 

Schlechtes Gewissen?

Das ist die Sprache eines verunsicherten Chefs...


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  4. September 2018 
 

Wer ist das Rudel wilder Hunde und jene wilde Meute?

Sieht sich der amtierende Papst etwa von einem Rudel(Meute) wilder Hunde verfolgt, das (die) ihn aus der Stadt jagen will und das er durch Schweigen zu besiegen beabsichtigt?

In Chile waren die Ankläger junge Männer die Opfer sexuellen Mißbrauchs durch Priester wie Karadima wurden und die Bischöfen Mitwisserschaft und Vertuschung vorwarfen. Diesen hat Papst Franziskus bei seinem Besuch in Chile vor aller Welt Verleumdung und Lüge vorgeworfen.
Gut organisierte Opfergruppen haben Namen von insgesamt über 4000 Priestern aufgelistet, die wegen sexuellen Mißbrauchs gerichtlich bekannt geworden sind und die erwarten, daß ihnen Gerechtigkeit widerfährt.
Darunter auch Opfer aus dem Bistum Buenos Aires, die weder beim jetzigen noch beim vorigen Erzbischof Gehör finden und deren Anklagen umso lauter werden.
Sollen diese die wilden Hunde sein denen nur mit Schweigen begegnet werden kann um sie zu besiegen?

Ein nie geahnter Realitätsverlust von solidarischen Bischöfen.


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 Kirchental 4. September 2018 

@Bernhard Joseph

Da haben Sie leider völlig recht.

Die Pressemaschinerie läuft nach einer kurzen Schockstarre jetzt richtig an. Die Sprachregelung ist genau wie Sie schreiben : ultrakonservative reforumwillige Gegner des Papstes greifen ihn aus gekränkt persönlicher Eitelkeit an und verunsichern damit brave Gläubige.

Gleicher Duktus in SZ, Spiegel online, katholisch.de etc

Das ist jetzt die Version, die der normale Bürger und Katholik serviert bekommt, der nicht kath.net liest.


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 Hadrianus Antonius 4. September 2018 
 

Meute wilde Hunde: südamerikanisch übertrieben

Vor 10 Tagen habe ich hier geklagt daß man auf katholischen Foren nun wirklich den Hund zur Jagd tragen mußte.
Der hochgeehrte @Alpinyeti hat dann geholfen und die Vorpfoten des alten steifen Hundes getragen, meine Wenigkeit die Hinterpfoten und nach einigen Tropfen "Chartreuse"élixir ist der Hund dann in die Büsche geschossen wie "eine Meute jabalineros"(das sind weiße argentinische doggen, für Wildschweine) :-)
Alles übertrieben: die cubanische Doggen sind längst ausgestorben, aber die Mischung von Viszla (Lieblingshund v. Papst Pius XII) und Mastino Napolitano (Mascotte der Franzisk. d. Immaculata) funktioniert fast genau so gut ;-)
Und auf Großwildjagd reichen sowieso zwei vollkommen aus(mit Pronkrug gegn Löwen, Barsoi auf Wölfe und Sengottai gg. Tiger)
Die Jagdhunde aus der Zucht des Hl. Königs Louis von Frankreich haben übrigens "eine besonders melodische Stimme" ;-)


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 Hadrianus Antonius 4. September 2018 
 

Totaler Unsinn

Unser Herr Jesus Christus ist der Weg, die Wahrheit, und das Leben.
Und Sein Sendungsbefehl an uns lautet: zu allen Völkern zu gehen, sie zu taufen, sie in Seiner Lehre zu unterrichten und sie alle Seine Gebote halten zu lassen.
Seine, Jesus' Christi Gebote; nicht die von Orpheus, Platon, Osiris, Zarathustra, Proclus oder des großen Demiurgen ode Baumeisters.
Und die Wahrheit ist auf Griechisch: aletheia: voran die alpha negativa "a"(Nicht-) und dann der indogermanische Wortstamm ~lath~ : "verbergen"(cfr. latein.: latere, "bedecken, verdecken, vertuschen" auch und besonders von Missetaten/scelera)(cfr. Sanskrit:.ladh~: dunkel, böse).
Aletheia: das Nichtverborgene, und auch: das Anslichtgebrachte.
Und das ist nicht "still" und "schweigend", im Gegenteil: das Licht darf nicht unter dem Schemel stehen, sondern muß ganz hoch auf dem Kandelabe stehen und alles beleuchten.
Unsinniges Geschwätz in einer Predigt als Selbstverteidigungsversuch.
Jämmerlich.


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 Bernhard Joseph 4. September 2018 
 

@Selene

Leider muss ich Sie da korrigieren.

Lesen Sie mal den Artikel "Bischof Kohlgraf fordert Loyalität zum Papst", dann sehen Sie, wie die Maschinerie der Relativierung des Missbrauchsskandals schon wieder läuft.

Als Kronzeuge der neuen Haltung dient dann der Wiener Pastoraltheologe Paul Zulehner, der "eine mangelnde Rückendeckung des Papstes durch Europas Bischöfe kritisiert" habe.

Zulehner versucht die Kritik am Schweigen des Papstes als Angriffe von "Reformgegnern"(!) darzustellen. Zu den Aussagen von Erzbischof Viganò kein Wort. Im Gegenteil, wer Klärung fordert wird zum Bösewicht, der "viele Gutwillige im Kirchenvolk ...verunsichert."

Man kann solches Vorgehen auch frech nennen, ich nenne es mal unlauter un beschämend!

Man merkt immer deutlicher, dass es nur noch darum geht die Agenda des "Aggiornamento" durchzudrücken, egal um welchen Preis.

Nicht mal der Hauch des Bedauerns kommt da auf, dass ein Mann wie McCarrick so lange in der Kirche einen enormen Einfluss hatte.


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 MSM 4. September 2018 
 

@Rolando

"...die Welt ist auffallend ruhig, obwohl sie momentan alles hat, um die kath. Kirche...anzuschießen..."

Vielleicht ist die Welt auch so ruhig, weil sie genau das bekommt, was sie will - jemanden, der so ist wie sie...
Die Welt liebt die Lüge und will belogen werden, weil sie nicht will, dass ihre eigene Verdorbenheit offenbar wird.
Jetzt bekommt sie das, was sie will...
Beten wir für die, die der Wahrheit treu bleiben, denn sie werden der Abschaum der Menschheit sein, denn - so wird man sagen - sie verweigern sich hartherzig den Weg der neuen "Barmherzigkeit" mitzugehen und sind es, die die Spaltung bringen.
Es ist der Gipfel der Lüge!!!
Doch hat der Feind die Rechnung ohne den Herrn und unsere himmlische Mutter gemacht! Sie wird ihm den Kopf zertreten und der Herr wird, wenn Er kommt, den Antichristen mit dem Hauch Seines Mundes töten und ihn zusammen mit dem falschen Propheten und allen, die zu ihm gehören,in den See von brennendem Feuer werfen, wo sie in Ewigkeit leiden.


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 Selene 4. September 2018 
 

Ein weiterer kritischer Artikel auf katholisch.de

beleuchtet die Situation. Es ist schon beeindruckend, dass die Journalisten dort einer nach dem anderen den Papst kritisieren, weil sie den Ernst der Lage erkennen, während die Bischöfe sich in Solidaritätsbekundungen ergehen.

Auf der einen Seite der Klerus, auf der anderen die Laien.

www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/wie-lange-kann-franziskus-noch-schweigen


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 Fides Mariae 3. September 2018 
 

Nicht genug

Papst Franziskus ist über sich selbst gestolpert. Unreflektiert und emotional. Er scheint nicht mehr das nötige Format zu haben. Vielleicht war die demonstrierte Stärke eher Show. Aber unser Papst ist er doch, wahrscheinlich der, den wir verdienen. Wir sind ja auch Sünder und Versager als Christen.


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 Tonika 3. September 2018 
 

Eins ist klar mit Franziskus kann es keinen Neuanfang u. Katharsis der Kirche geben.

Wir müssen uns den Tatsachen stellen. Franziskus ist rücksichtslos moralisch, nett ausgedrückt zweifelhaft, rechthaberisch, selbstherrlich und kritikunfähig bis ohne Ende.

Mit Seiner Demutshow hat er die Oberflächlichkeit der Menschen verhöhnt und ausgetrickst. Oberflächliche Menschen, die die Demut eines Menschen an zerlatschen, alten Schuhen und unscheinbaren Klamotten festmachen.

Mit Franziskus kann es unmöglich einen Neuanfang und eine Kartharsis geben.

Der Heilige Paulus selbst sagte ein Bischof muss charakterlich tadellos sein.

Ein Bischof, welcher ohne hinreichenden Grund des Sünders schont, macht sich mitschuldig.

Ein Bischof selbst muß rein sein, wenn er zu Gericht sitzen will.

Der Bischof soll die Tugendhaften im Guten bestärken, die Schwachen ermuntern und aneifern und die Gefallenen bessern.

Die Toleranz von schweren Sünden, schlägt und fügt der Kirche schwere Wunden zu. Die Braut Christi blutet und leidet. Es kann nicht mehr so weiter gehen.


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 Rolando 3. September 2018 
 

Fortsetzung

die Welt ist auffallend ruhig, obwohl sie momentan alles hat, um die kath. Kirche und den Papst anzuschießen, sie spürt, denke ich, das es so nicht weitergehen kann. Helfen wir zusammen, beten wir für den Papst, die Opfer, die Täter, der Herr kann alles heilen, nichts ist unverzeihlich, wie einer schrieb, durch die Vergebung geschieht die Heilung, urteilen und richten wir nicht, wir kennen die Beweggründe und den Erkenntnisstand gewisser Personem nicht, alle brauchen das Erbarmen Gottes, der Protestantismus ist nichts Gutes gewesen, ich hoffe, er ist bald gewesen.


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 Tonika 3. September 2018 
 

Höre nur die Schreie der Heuchler u. der getroffenen Hunde. Die Wahrheit ist nicht still, sie redet.

Ich höre nur die das Geschrei der Heuchler und der getroffenen Hunde. Die Wahrheit ist nicht still, sie redet klar und deutlich und deckt gerade ALLES auf.


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 Tonika 3. September 2018 
 

franziskus "Null Toleranz" für Kindesmissbrauch II

"Auf allen Ebenen müsse es mit den schärfsten Sanktionen bestraft werden, wenn jemand sich an Kindern vergangen und auf diese Weise seine Berufung verraten habe, stellte der Papst weiters klar. Am meisten Verantwortung trügen dabei die Bischöfe, Priester und Ordensleute, da Gott sie auf besondere Weise zum Dienst an anderen Menschen gerufen habe. Gültig seien die disziplinären Maßnahmen der Kirche jedoch darüber hinaus auch für alle anderen in kirchlichen Einrichtungen tätigen Personen."

Unglaublich wie krass dieser Papst gegen seine Null Toleranz-Politik verstößt. Er weiß, dass er die mächtigen antikatholischen Medien, Eliten und verblendete Papst-Anbeter hinter sich hat. Daher glaubt er über allem zu stehen und sich alles erlauben zu können. Franziskus, der eigentlich mit dem Rücken zur Wand steht, hat aus taktischen Gründen geschwiegen um noch härter zurückzuschlagen. Nach dem Motto: Angriff ist die beste Verteidigung. Er ist dabei äußerts dreist, rachsüchtig und selbstgerecht.


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 Rolando 3. September 2018 
 

Ein paar Gedanken dazu

Mir kommt es so vor, das der Papst eine protestantische Sicht der Homosexualität hat. Meine Vermutung, daß das protestantische Gottesverständnis durch Rahner in die höchsten Ebenen der Kirche Einzug gefunden hat,bestätigt sich immer mehr. Ein anderes Beispiel, Papst Paul VI kannte den Protestantismus nicht, man ermutigte ihn, die Hl. Messe dem protestantischen Gottesdienst anzupassen, dann würden sich mehrere Millionen Protestanten bekehren, man hätte den Papst belogen, als er sah,was daraus wurde, bereute er es unter Tränen. Ebenso kann der Papst getäuscht sein. Im Protestantismus wird die gelebte Homosexualität nicht als Sünde angesehen,ebenso Ehebruch, Sex vor der Ehe, Abtreibung und hormonelle Verhütung. Auch viele Katholiken sehen es so. Die Kirche bekam den Papst, den sie wollte, auch im alten Testament bekam Israel den König, den es wollte, nicht den, den Gott vorgesehen hatte 1Sam 8. Ich denke, der Herr stellt der Welt das vor Augen, was sie wollte, besser gesagt, die Folgen, v


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 Tonika 3. September 2018 
 

Papst" Unwiderruflich Null Toleranz" für Kindesmissbrauch. Man lese und staune.

Mit aller Klarheit sage ich: Sexueller Missbrauch ist eine schreckliche Sünde, die völlig im Gegensatz zu dem steht, was Jesus Christus und die Kirche uns lehren", betonte der Papst. Die Tatsache des Missbrauchs in den eigenen Reihen sei für die Kirche eine "sehr schmerzhafte Erfahrung" gewesen. Die Kirche schäme sich für den Missbrauch durch katholische Priester, besonders weil diese doch die vertrauenswürdigsten Menschen seien sollten, so Franziskus. Alles müsse daran gesetzt werden, "um dieses Übel zu bekämpfen und dieses Verderben in unseren Reihen zu eliminieren". Auf allen Ebenen müsse es mit den schärfsten Sanktionen bestraft werden, wenn jemand sich an Kindern vergangen und auf diese Weise seine Berufung verraten habe, stellte der Papst weiters klar" um dann selbst Missbrauchstäter zu decken u. zu belohnen. Eine Heuchelei die zum Himmel stink. Franziskus Demut ist getarnter Hochmut u. Stolz. Daher geht einfach zu Tagesordnung über, wettert wie immer gegen Legalismus, Pharisäer.


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 Eliah 3. September 2018 
 

Bischof Oster

@ Elija-Paul, @ Selene
Die Aussage von Bischof Oster auf katholisch.de hat wenig Aussagekraft. Er glaubt dem Papst, sagt er. Was er ihm glaubt, bleibt unklar. Was kan man jemand glauben, der schweigt? Ob Bischof Oster ausdrücken will, daß Bischof Viganò die Unwahrheit sagt, ist ebenfalls unklar. In Kenntnis mancher journalistischer Eskapaden von katholisch.de weiß auch nicht, ob ich glauben soll, daß die Bischof Oster überhaupt korrekt zitiert haben.


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 Herbstlicht 3. September 2018 
 

@Stefan Fleischer

Es sind doch nicht wir, die den Papst komplett überfordern.
Er ist es doch selbst, der sich Themen wie Klimawandel, Schutz der Migranten, "Politik, Umweltschutz, soziale Gerechtigkeit, Friedensförderung" aufhalst.
Würde er einzig und allein seiner Sendung nachkommen: "Verkünde das Wort, tritt dafür ein, ob man es hören will oder nicht; weise zurecht, tadle, ermahne, in unermüdlicher und geduldiger Belehrung." hätte er in unserer zerrissenen Welt mehr als genug zu tun." Franziskus widmet sich tatsächlich mit Hingabe Themen, für die er nicht unmittelbar zuständig ist.
Vielleicht sind sie aber genau das, was ihn in erster Linie interessiert. Er sagte ja selbst einmal, dass er kein guter Theologe sei.
Es wäre schön, er würde sich vermehrt der Glaubensfestigung und -weitergabe kümmern.


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 agora 3. September 2018 
 

Leider...

Der bekannte jüdische Publizist Henryk Broder hat den sächsischen Ministerpräsidenten nach seinen Aussagen zu den Ereignissen von Chemnitz einen sprachlosen Schwätzer genannt. Nach dieser Morgenansprache muß man wohl den jetzigen Papst - leider - auch so nennen.


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 padre14.9. 3. September 2018 

@ Montfort hl. Gregor der Große

Danke für den Beitrag über den Heiligen.
Das passt heute besonders!
Auch dieser Papst lebte in schwierigen Zeiten, genau wie heute. So ein Papst ist ein Geschenk an uns Christen. Beten wir für Papst Franziskus damit er seine Berufung erfüllen kann.


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 Geroni 3. September 2018 
 

Und,

hatte Christus Kinderschänder unter seinen Jüngern oder hätte er es etwa geduldet, wenn sie homosexuell gewesen wären und es auch noch praktiziert hätten? Papst Franziskus diffamiert seine "Gegner" und geht mit dieser Predigt einen Umweg, indem er gar nicht auf die gegen ihn erhobenen Argumente eingeht.
Das könnte man auch Altersstarrsinn nennen.


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 J.g.Ratkaj 3. September 2018 
 

Es hatte gute Gründe,

daß man bis 2013 nie Jesuiten auf den röm. Stuhl erwählt hat. Der mißerordentliche Jesuitismus zerwühlt den Weinberg bis er schließlich ganz abgefressen ist.


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 Geroni 3. September 2018 
 

Jesus Christus

hat im Gegensatz zu Papst Franziskus keine Widersprüche produziert. Verhalten, Wort und Tat waren bei Christus stets eins, klar und eindeutig.
Wie kann Franziskus also diese Evangeliumsstelle derart ummünzen und verdrehen?
Es ist völlig unpassend für die jetzige Situation.


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 Elija-Paul 3. September 2018 
 

Blindheit

@Selene
Bischof Oster schon Amoris laetitiae nicht durchschaut! Auf diesem Weg tritt eine gewisse Blindheit ein, denn in A.L. wirkt ein Irrlicht! So hat man dann nicht mehr die nötige Unterscheidung die es braucht das Pontifikat mit seinen großen Schatten wahrzunehmen!


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 Kurti 3. September 2018 
 

Keine Skandale? Blind?

https://www.youtube.com/watch?v=9a-VR7rvkuU
Direkt im Vatikan sind welche!!


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 Stefan Fleischer 3. September 2018 

@ goegy

Richtig. Und vielleicht lässt Gott dieses Pontifikat zu, damit wir alle uns bewusst werden, dass wir Katholiken von heute unseren Heiligen Vater komplett überfordern. Wir müssen ihn mit seinen Mitarbeitern wieder ihre Kernaufgabe machen lassen, nämlich die Herde zu weiden und die Brüder zu stützen. Seine Sendung ist: "Verkünde das Wort, tritt dafür ein, ob man es hören will oder nicht; weise zurecht, tadle, ermahne, in unermüdlicher und geduldiger Belehrung." Alles andere, Politik, Umweltschutz, soziale Gerechtigkeit, Friedensförderung etc. muss er uns Laien überlassen. Seine Sorge dabei muss sein, dass wir dazu fähig werden durch eine tiefe, persönliche Gottesbeziehung, durch einen umfassenden Glauben und durch Vermittlung der Gnade Gottes in den heiligen Sakramenten. Die entscheidende Sorge aber muss das ewige Heil des Menschen bleiben. Sein wichtigster Aufruf muss deshalb immer sein: "Lasst Euch mit Gott versöhnen!"


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 Montfort 3. September 2018 

Gregor der Große - Fortsezung 3: Regula Pastoralis, hier Teil II, 8

„Der aber will die Wahrheit mehr als sich selbst geliebt sehen, der von niemanden Schonung seiner Person zu ungunsten der Wahrheit verlangt. Darum nahm auch Petrus den Tadel des Paulus bereitwilligst an und hörte David demütig auf die Zurechtweisung eines Untergebenen; und so hält der gute Seelsorger, der keine Eigenliebe kennt, gerade ein Wort freimütiger Aufrichtigkeit von Seiten eines Untergebenen für ein Zeichen demütigen Gehorsams. Dabei muß aber die Seelsorge mit einer solchen Überlegung und Klugheit ausgeübt werden, daß der Untergebene, wenn er in einem Falle das Richtige herauszufühlen vermochte, sich frei aussprechen darf, ohne daß dabei die Freimütigkeit in Hochmut umschlägt; denn würde ihm etwa eine zu große Freiheit im Reden eingeräumt, ginge seinem Leben die Demut verloren.“


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 Montfort 3. September 2018 

Gregor der Große - Fortsezung 2: Regula Pastoralis, hier Teil II, 8

„Sie lieben sich selbst mehr als ihren Schöpfer, erheben sich prahlerisch über die Untergebenen, schauen nicht auf ihre Pflicht, sondern auf ihre Macht und fürchten sich nicht vor dem kommenden Gericht, sondern pochen gottlos auf ihre zeitliche Macht; es freut sie, daß sie unbehindert auch etwas Unerlaubtes tun können, ohne daß ein Untergebener etwas dagegen sagen darf. Wer also etwas Unrechtes tun will und doch verlangt, daß die andern dazu schweigen und stille sind, der ist sich sein eigener Zeuge, daß er mehr als die Wahrheit geliebt sein will, welche er gegen sich nicht verteidigt haben will. Es ist nämlich unmöglich, ganz ohne Fehler zu leben.“


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 Montfort 3. September 2018 

Gregor der Große - Fortsetzung Regula Pastoralis, hier Teil II, 8

„Der Seelsorger verfällt aus Eigenliebe in Nachgiebigkeit, wenn er die Untergebenen sündigen sieht und sie nicht zu tadeln wagt, damit ihre Liebe zu ihm nicht erkalte; ja manchmal findet er noch schöne Worte und entschuldigt bei den Untergebenen die Fehler, gegen die er ernstlich auftreten müßte…
Darum heißt es mit Recht beim Propheten: 'Wehe denen, die Pölsterchen machen unter alle Ellenbogen und Kissen unter das Haupt der Menschen jeden Alters, um Seelen zu fangen.'…
Das aber tun Seelsorger, die voll von Eigenliebe sind, nur solchen gegenüber, von denen sie einen Nachteil in ihrem Streben nach irdischer Ehre zu befürchten hätten. Denn diejenigen, die ihnen nichts anhaben können, lassen sie allezeit mit harten und rauhen Worten an, … herrschen sie an in ihrem ganzen Machtgefühl und vergessen dabei vollständig alle seelsorgerliche Sanftmut. Sie tadelt Gottes Stimme mit Recht durch den Propheten: 'Mit Strenge und Gewalt herrschet ihr über sie.'…“


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 Selene 3. September 2018 
 

Wütende Hundemeute

ist schon starker Tobak.

Übrigens stellt sich auch der eher konservative Bischof Oster bedingungslos hinter den Papst, was mich irritiert.

www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/bischof-oster-darum-glaube-ich-dem-papst


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 Gandalf 3. September 2018 

Besser, es gibt Skandale...

"Besser, es gibt Skandale, als daß die Wahrheit zu kurz kommt." (Papst Gregor der Große, heute Festtag) ;-)


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 goegy 3. September 2018 
 

In dieser betrüblichen Zeit sollten Katholiken das Buch "Die Kraft und die Herrlichkeit", original: "The Power and the Glory" des englischen Konvertiten Graham Greene lesen. Hier ist der Strauchelnde - der Versager - ein einfacher, wenig gebildeter Priester, also kein Bischof, kein Kardinal oder Papst.
Das Buch ist recht traurig und dennoch gibt es Kraft und Gottvertrauen! Seinerzeit, im Kriegsjahr 1940, hat es bei angelsächsischen Intellektuellen einen Anstoss zu einer Konversionswelle zur römischen Kirche ausgelöst.
Aber eben, damals gab es einen Pius XII !


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 Christa 3. September 2018 

Es ist der Teufel, der die Lüge in das Herz der Menschen aussät

So sieht also die Stellungnahme von Papst Franziskus zum Schreiben seines Mitbruders aus.
Hoffentlich ist Erzbischof Viganò in Sicherheit. Beten wir für ihn und Papst Franziskus, daß er die Wahrheit erkennen möge.


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 Montfort 3. September 2018 

Diese Worte des heutigen Tagesheiligen, des Papstes Gregor des Großen,

... sollte sich der Papst zu Herzen und als Anstoß für eine ernsthafte Gewissenserforschung nehmen:

"Es ist nämlich oft der Fall, daß gleichgültige Seelenhirten sich scheuen, frei und offen zu reden, weil sie sonst die Gunst der Menschen einbüßen könnten, und so die Herde, wie die ewige Wahrheit sagt, nicht in wahrer Hirtensorge, sondern nach Art der Mietlinge bewachen; denn sie fliehen vor dem Wolf, wenn sie sich durch Stillschweigen in Sicherheit bringen wollen. Deshalb schilt sie der Herr durch den Propheten „stumme Hunde, die nicht bellen können“, und klagt an einer anderen Stelle: „Ihr erhebet euch nicht zum Widerstand und setzet euch nicht zur Mauer für das Haus Israel, um fest zu stehen im Streite am Tage des Herrn.“ „Sich zum Widerstand erheben“ heißt zur Verteidigung der anvertrauten Herde mit freimütigem Worte den Gewalten dieser Welt entgegentreten;... Wenn der Hirt sich fürchtet, die Wahrheit zu sagen, was ist das anderes, als durch Schweigen die Flucht ergreifen?"

www.unifr.ch/bkv/kapitel4385-3.htm


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 Bentheim 3. September 2018 
 

Wer sich seiner Sache sicher ist,

hält nicht eine solche vordergründig apologetische Predigt. Abstoßend ist es, für die begangenen Taten - wen auch immer es trifft - eine Sprache zu wählen, die zu der Atmosphäre der Taten in gar keiner Weise passt.Abstoßend ist es, das hl. Messopfer zur Selbstverteidigung zu benutzen. Abstoßend ist der währenddessen ausgeübte moralische Druck auf Verteidiger des Glaubens.


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 Mysterium Ineffabile 3. September 2018 

Weil heute der Tag des hl. Gregor des Großen ist

Der Seelsorger muß taktvoll im Schweigen und tüchtig im Reden sein, damit er nicht über etwas rede, worüber er besser schweigen würde, oder über etwas schweige, worüber er reden müßte. Denn wie unvorsichtiges Reden in Irrtum führt, so hält unzeitiges Schweigen jene im Irrtum zurück, die man hätte belehren können. Es ist nämlich oft der Fall, daß gleichgültige Seelenhirten sich scheuen, frei und offen zu reden, weil sie sonst die Gunst der Menschen einbüßen könnten, und so die Herde, wie die ewige Wahrheit sagt, nicht in wahrer Hirtensorge, sondern nach Art der Mietlinge bewachen; denn sie fliehen vor dem Wolf, wenn sie sich durch Stillschweigen in Sicherheit bringen wollen.

Wenn der Hirt sich fürchtet, die Wahrheit zu sagen, was ist das anderes, als durch Schweigen die Flucht ergreifen? (Regula pastoralis II,8)


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 Gal 3. September 2018 

Täter-Opfer Umkehr

Wer nach dem ZDF Bericht;: http://www.kathtube.com/player.php?id=46198
"Das Schweigen der Hirten" vom "Schweigen" spricht, und dann auch noch eine Täter-Opfer Umkehr vornimmt richtet sich selbst.


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 Montfort 3. September 2018 

Ob auch im "Fall PF" einige Bischöfe und Kardinäle "zur moralischen Gewissheit" gelangen?

Oder ist ein solches "Gewissheitsurteil" nur für die Entfernung unliebsamer rechtgläubiger Bischöfe bestimmt, die bei manchen Machtspielchen nicht mitgemacht haben?

Himmel, hilf!


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 Sebi1983 3. September 2018 
 

... und so wird (Ver-)Schweigen sogar noch zur Tugend stilisiert... Was soll man noch dazu sagen?


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 Sebi1983 3. September 2018 
 

Aussitzen - so nennt man dieses Verhalten, pseudosprituell verbrämt.... schwach


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 Eliah 3. September 2018 
 

Societas Jesu, @ Stephan M.

Ich kann es nur noch mit Galgenhumor ertragen. Also dann, falls es die Redaktion erlaubt: Treffen sich ein Jesuit und ein Dominikaner. Der Jesuit überbietet sich mit Lobliedern auf seinen unvergleichlichen unübertrefflichen unerreichten Orden und zählt die Scharen grandiosen Jesuiten auf, die alle Welt bewundert, bis hin zu Karl Rahner und Jorge Mario Bergoglio. Triumphierend fügt er schließlich hinzu: "Und wir sind gegründet worden, um die Lutheraner zu bekämpfen!" Der Dominikaner hört geduldig zu und sagt dann leise: "Wir sind gegründet worden, um die Katharer zu bekämpfen". Der Jesuit braust auf: "Na und? Das ist alles? Sonst habt ihr nichts vorzuweisen?" Daraufhin lächelt der Dominikaner: "Haben Sie in letzter Zeit mal einen Katharer gesehen?"


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  3. September 2018 
 

Auftrag Jesu?

"Gehet hinaus und ...Schweigt!" Und wenn ihr vor Richter gezerrt werdet, sorgt euch nicht darum was ihr sagen sollt ...Schweigt!" "Kehrt um und tut Buße... indem ihr Schweigt!"
So viel Eitelkeit und Hochmut des Papstes, wie sagte er slbst gestern im Angelus hat Jesus solche führerder Gläubigen genannt - Heuchler!


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 JBE 3. September 2018 
 

Schweigen!

Jetzt ist schon das (Ver) schweigen eine Tugend.Es wird immer schlimmer. Man schweigt zu allem .Wenn P.F. Dann etwas sagt bringt das in der Regel keine Klärung sondern Verwirrung. Gehören nun alle,die über die Zukunft unserer EINEN katholischen und apostolischen Kirche besorgt sind zur "Hundemeute" die nur den Skandal sucht.
Er hätte jetzt wirklich lieber geschwiegen.Die letzten Aussagen in St. Martha machen nun wirklich alles nur noch viel schlimmer


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 theWinner 3. September 2018 
 

Sprachlosigkeit hat einen Namen

Bergoglio vulgo Papst Franziskus


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 jaeger 3. September 2018 
 

Das Schweigen und die Unterscheidung

Wenn es also der Teufel ist, der die Lüge in die Herzen der Menschen aussät, dann wird es Zeit klarzustellen, wer lügt und wer die Wahrheit sagt. Denn an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Im Angesicht der Lüge ist Schweigen keine Option. Denn durch das Schweigen wird nicht die Wahrheit erhellt und die Entlarvung der Lüge befördert, sondern die Unsicherheit herrscht fort und die Verwirrten werden im Dunkel sitzen gelassen. Insoweit kann auch das bloße Schweigen des Wissenden einer Lüge gleichkommen, weil es die Aufdeckung der Wahrheit erschwert und somit die gebotene Unterscheidung zwischen Lüge und Wahrheit verhindert. Der Inhalt der heutigen Predigt und ihre angesichts der aktuellen ernsten Vorwürfe vordergründig-apologetische Intention ist deshalb erneut Anlass für äußerste Besorgnis!


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 Smaragdos 3. September 2018 
 

Das eigentlich Erschreckende ist, dass PF absolut wasserdicht ist gegen jede Erkenntnis und Einsicht eigener Schuld. Schlimmer noch, er schiebt die Schuld auf andere! Mich erinnert das irgendwie an die Beschreibung des Verräters Judas in Valtorta. Wie kann man nur so verlogen sein und es gleichzeitig auf dem Stuhl Petri aushalten? Das übersteigt meinen Verstand.


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 Ginsterbusch 3. September 2018 

Wie groß ist doch die Entfremdung geworden

Eigentlich ist es egal, ob PF die Predigt auf sich bezieht oder nicht.
Auffällig ist aber die Entfremdung und das Misstrauen zwischen einem Hirten und seinen Schafen. Dieser Schaden wird in diesem Pontifikat nur noch schwer zu beheben sein.


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 Bernhard Joseph 3. September 2018 
 

Wieder ein Beispiel heutiger jesuitischer Taktik

Da gerät der Papst mächtig unter Druck, weil er wohl seine schützende Hand über Typen gehalten hat, die moralisch auf unterster Stufe stehen und schon macht der Mann das Schweigen zu einer Kardinaltugend.

Besser könnte man die heutige jesuitische Mentalität nicht illustrieren!

Bergolio ist da wirklich ein Meister jesuitischen Verschleierungstalentes; die Zweideutigkeit nutzend, um sich um eine klare Position herumdrücken zu können.

Und wer auf Klärung sprich Wahrheit beharrt, der ist natürlich nichts anderes als ein "wilder Hund", Skandalisierer und Spalter.

"Doch da ist die Würde des Christen, die in der Kraft Gottes verwurzelt ist."

Welche Würde meint Bergolio bei Typen wie "Kardinal" McCarrick und denjenigen, die diesen Verbrecher deckten?

Vielleicht sollte man nach diesem Pontifikat wieder erwägen, den Jesuiten-Orden endgültig zu verbieten. Hätte man das Verbot nie aufgehoben, die Kirche stünde heute anders da.


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 Sebi1983 3. September 2018 
 

Schwach, sehr schwach...

Viganos sachliche Stellungnahme benennt konkrete Dinge, die auf eine konkrete Antwort warten.

Die Rede von Hundemeuten hilft da nicht weiter, ist kontraproduktiv und lässt mal wieder alle möglichen Hintertürchen und Interpretationsmöglichkeiten offen...

Dieses Spiel aber funktioniert nicht mehr. Das Vertrauen in diesen Papst bröckelt....

Übrigens: Diese beschriebene Stille der "Wahrheit" zelebriert Papst Franziskus besonders lautstark in den Weihnachtsansprachen vor der Kurie. Das hat den Vorteil, dass ihm in diesem Format niemand widersprechen kann...


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 Stephan M. 3. September 2018 
 

1. Es gibt - zumindest in der deutschen Sprache - einen gravierenden Unterschied zwischen "Schweigen" und "Ver-schweigen".
2. Fällt mir die Entmenschlichung der Gegner auf, die mit einer merkwürdigen Einstellung zu Hunden einhergeht, die zwar viel mit südamerikanischer Lebensart aber sehr wenig mit dem Hlg Franziskus zu tun hat.

Ceterum censeo societam iesu esse delendam


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 Mariat 3. September 2018 

Als " Hunde" wurden doch Ungläubige, Heiden bezeichnet, oder?

Diese Predigt von Papst Franziskus zu (Lk 4,16-30), hat nichts mit dem Inhalt zu tun.

Allgemein stehen wir vor Prüfungen. "Diese haben nichts mit Feinden aus Fleisch und Blut zu tun, sondern wie es Eph 6,12 - heißt mit Dämonen." Diese greifen unseren Geist an, wollen uns verwirren. Deshalb sollten wir lt. Gottesmutter: täglich Jesus Christus darum bitten, uns und unsere Lieben, durch das Hl. Blut Jesus zu schützen.

Ebenso die Waffenrüstung Gottes täglich anlegen, wie es in Eph 6,14-19 heißt.

Mögen die Hl. Erzengel, besonders der Hl. Erzengel Michael,deren Gedenktage wir in diesem Monat feiern ( 29.09.) wie auch das Unbefleckte Herz Mariens - uns beschützen, begleiten, führen.

Wie auch alle Heiligen und Märtyrer für uns und besonders für die kath. Kirche - um den Hl. Geist bitten; damit die Wahrheit siegt.

Ehre sei dem Vater, dem Sohn und dem Hl. Geist; wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit - und in Ewigkeit.
Amen.
Jesus, wir VERTRAUEN auf Dich!


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 Herbstlicht 3. September 2018 
 

eine Befreiung von Altlasten

Unschwer zu erkennen, dass Franziskus mit diesem Evangeliumstext sich selber meint.
Wenn es tatsächlich nur um sensationsgierige Skandalisierung eines Themas ginge, hätte er mit seinen Predigtworten absolut recht. Wir wissen ja, dass sich Öffentlichkeit und Medien nur allzugern auf sensationelle Ereignisse stürzen, ungeachtet des Wahrheitsgehaltes.

Doch die aktuell bekanntgewordenen Fälle von schockierenden Ereignissen und deren anschließenden Vertuschungen innerhalb der Kirche sind nicht geeignet, sie in dieses fragwürdige sensationsheischende Schema einzureihen.
Die damaligen Opfer sowieso, aber auch die Katholiken haben ein Anrecht darauf, dass fair und sachgerecht aufgeklärt wird.
Auch wenn die Wahrheit weh tut, sie wird aber auch frei machen.
Und den Weg freimachen für eine wirkliche Erneuerung.
Was könnte das für eine Freude sein!


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 girsberg74 3. September 2018 
 

Hm, ja!

@Stefan Fleischer „Und noch eine ganz andere Frage“

Wahrheit, an einer solchen Stelle, geht im Grundsatz ohne PR-Berater!


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 wedlerg 3. September 2018 
 

Der letzte Absatz ist schon mehr als schizophren

Der Herr, der immer für die Wahrheit einsteht, der seiner Umgebung die unangenehme Wahrheit entgegenhält, ist kein Schweiger.

Er ist entschlossen, das Wort Gottes zu verkünden und diejenigen, die ihm ungläubig begegnen, auf ihren Unglauben hinzuweisen. Sie meinen, er wäre einer aus Nazareth und keiner von Gott. Deshalb wird ihnen vorgehalten, dass der Prophet im eigenen Land nichts vermöge: weil keiner glaubt. deshalb kann er auch keine Wunder tun. Weil niemand sein Wirken annimmt.

Diesen Text auf sich selber zu münzen und mit einer platt falschen Analyse zu versehen ("Schweigen ist Wahrheit") ist schon wahrlich dreist. Genauso dreist ist es Menschen, die für die Wahrheit einstehen und die dafür verjagt wurden (Vigano) auf die falsche Seite stellen zu wollen.

Fazit: Thema verfehlt und Opferrolle passt nicht! Das Dilemma wird immer größer.


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 Stefan Fleischer 3. September 2018 

Und noch eine ganz andere Frage

Hat unser Heiliger Vater denn keinen PR-Berater, der ihn vor solch kontraproduktiven Statements schützen könnte?


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 Aegidius 3. September 2018 
 

Stilleben

Ich wüßte jemanden, der die Kraft der Stille (la force du silence) einmal zum Wohle der Kirche und zum Heil der Seelen einsetzen könnte. Leider ist er in letzter Zeit etwas zu still - oder hält er nur still?


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 SpatzInDerHand 3. September 2018 

OWEH!! :(


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 JuM+ 3. September 2018 
 

Es geht um Verbrechen der katholischen Kirche!

Die teilweise wütende Hundemeute sind die Gläubigen, welche ein Recht auf Wahrheit und Ordnung in der katholischen Kirche haben.


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 Stefan Fleischer 3. September 2018 

Schweigen

"Reden ist Silber, Schweigen ist Gold" heisst ein altes Sprichwort. Das stimmt, aber nicht immer. Wenn ich schweige, wo ich die Lehre der Kirche verteidigen müsste, wird mich Gott sicher nicht loben. Und wenn ich schweige, wo ich meinen Nächsten gegen ungerechte Anschuldigungen verteildigen müsste, mache ich mich schuldig "durch Unterlassung des Guten". Jeder von uns, der seine Gewissenserforschung auch nur einigermassen ehrlich macht, wird immer wieder Vorkommnisse finden, wo Schweigen – gelinde gesagt – wirklich nicht angebracht war.
„Der Herr schenke uns die Gnade, zu unterscheiden, wann wir reden müssen und wann wir schweigen müssen." Anfügen solle man aber auch: "und ein gut Ohr, um Deine Antwort zu hören, und den festen Willen, mich daran zu halten, auch dort, wo das Andere viel bequemer, viel weniger gefährlich für mich wäre."


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 felix1 3. September 2018 
 

Schweigen ist unsäglich dumm

Jetzt kann ich nur "Diadochus" voll zustimmen.
Es gilt genau, was "garmiscj" geschrieben hat:
Schweigen ist hier nicht Gold.
---
Also wir eine klare Antwort von Papst Frankiskus.


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 Michael F. 3. September 2018 
 

Nicht unklug, aber weise?

Nun ja, ist ja nicht unklug was der Papst da sagt. Aber ob es weise ist, das ausgerechnet jetzt so zu sagen? Wird ja von den meisten so verstanden, wie nun mal zu erwarten ist, selbst wenn er es nicht so meinen sollte. Sollte er es allerdings so meinen, so ist ja nicht mal mehr das angebliche Schweigen.


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 Smaragdos 3. September 2018 
 

Hochmut kommt vor dem Fall

Dieser Papst ist an Hochmut nicht mehr zu überbieten. Statt demütig zuzugeben, dass er im Fall McCarrick einen gravierenden Fehler gemacht hat, indem er die Sanktionen von BXVI gegen ihn aufgehoben und ihn, den Missbrauchstäter, zu seinem persönlichen Ratgeber befördert hat, behauptet er, dass jene, die sein Fehlverhalten ankreiden, Skandal und Spaltung suchten! Welche Frechheit!

Außerdem vergleicht er das Schweigen des Unschuldigen, Jesus, mit seinem eigenen Schweigen, des Schuldigen (in der Causa McCarrick). Das ist wohl der Gipfel der Frechheit.

Ja, genau, es gibt eine Zeit zum Schweigen und eine Zeit zum Sprechen, doch der Papst schweigt, wenn er sprechen sollte und spricht, wenn er schweigen sollte. Soviel zum "Geist von Franziskus". Ein Geist der Verwirrtheit und Verwirrung.

Ich kann nicht umhin, nach dieser Homilie von heute morgen den Papst mit dem Pharao zu vergleichen, dessen Herz immer verstockter wurde. Beten wir für den Papst, bevor es für die Umkehr zu spät wird!


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 Diadochus 3. September 2018 
 

Wirres Zeug

Die Predigt hat schon einen pseudoreligiösen Touch. Ich verstehe sie jedenfalls nicht. Er hat das an sich kluge Schweigen völlig pervertiert und für seine Zwecke umgemünzt. Es stehen Fragen im Raum, die nur er beantworten kann und muss. Die Vorwürfe muss er sich gefallen lassen. Franziskus' Schweigen ist unsäglich dumm und taktlos. Das macht mich richtig wütend.


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 garmiscj 3. September 2018 

Schweigen ist hier nicht Gold

Unser Herr Jesus hat aber in der Sache einfach nichts zu verbergen gehabt. Er hat niemals je eine Sünde begangen. Wenn Unrecht vorliegt, z.B. mutmaßlich Vertuschung von schweren Verbrechen u n d beharrliches Schweigen dazu, dann ist eben dieses Schweigen bestimmt keine Tugend. "Wenn dein Bruder sündigt, dann geh zu ihm und weise ihn unter vier Augen zurecht. Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder zurückgewonnen.
Hört er aber nicht auf dich, dann nimm einen oder zwei Männer mit, denn jede Sache muss durch die Aussage von zwei oder drei Zeugen entschieden werden.
Hört er auch auf sie nicht, dann sag es der Gemeinde..."(Mt 18, 15-17) Die Sache gehört aufgeklärt. Auch ein Papst darf Schuld zugeben und Reue zeigen. Und wenn es nicht stimmt, umso besser.


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 Aegidius 3. September 2018 
 

Chuzpe oder Wahnsinn? Oder Mißverständnis?

Habe nur ich diesen Eindruck, oder stellt "+F." hier eine Parallele zwischen Jesus im heutigen Evangelium und sich her angesichts des lärmenden Schweigens ob der substantiierten Anschuldigungen und lehrmäßigen Widerlegungen und Anfragen? Sollte man nicht im Domus Sanctae Marthae mal in den Schränken nachsehen - nicht wegen etwaiger weiterer Skelette oder übertünchter Gräber, sondern ob da noch alle Tassen drin sind?


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 Martinus Theophilus 3. September 2018 
 

"Was er sagt, ist unerträglich." (Joh 9, 60)

Möge der Herr den Papst erkennen lassen, daß es für ihn nun an der Zeit ist zu reden. Meines Erachtens schadet es der Kirche, daß Franziskus auf die Vorwürfe, die Erzbischof Viganó gegen ihn erhoben hat, bisher mit Schweigen reagiert.

Wenn Viganós Darstellung falsch ist, möge der Papst seine Sicht der Dinge vortragen. Falls Viganó die Zusammenhänge richtig beschrieben hat, möge der Papst Gott und die Kirche um Vergebung bitten und eine neue, konsequente Vorgehensweise für Fälle von Unkeuschheit und sexuellem Missbrauch im Klerus vorstellen.
Wo die Öffentlichkeit berechtigte Fragen stellt, ist Schweigen keine Lösung!


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 Marcus, der mit dem C 3. September 2018 
 

Komisch...

ich dachte wir sollen Zeugen der Wahrheit sein, ob die Botschaft gelegen oder ungelegen kommt. Johannes der Täufer wurde enthauptet, weil er Zeugnis für die Wahrheit gab. Christus wurde am Kreuz getötet, weil er die Wahrheit ist. Lärm und Geschrei machen doch diejenigen, die verhindern wollen, daß die Wahrheit offenbar wird. Deswegen verunglimpfen sie den Boten, anstatt die Wahrheit zu bekennen.

Oder halten wir es nun in der Kirche mit Pontius Pilatus, waschen unsere Hände in Unschuld und fragen laut: "Was ist Wahrheit?"

Das "Wer bin ich um zu richten?" klingt schon sehr danach.


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