14 November 2018, 12:00
Fünf Wege für Laien, auf die Leitung der Kirche Einfluss zu nehmen
 
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Die Leitung der Kirche ist dem Papst und den Bischöfen übertragen. Laien haben aber Möglichkeiten, darauf Einfluss zu nehmen, schreibt Peter Kwasniewski.

Toronto (kath.net/LSN/jg)
Katholische Laien haben fünf Möglichkeiten, Einfluss auf die Kirche zu nehmen, schreibt der katholische Autor, Philosoph und Theologe Peter Kwasniewski in einem Artikel für LifeSiteNews. (Siehe Link am Ende des Artikels)

1) Mit der Geldbörse

Die Bistümer der USA sind für ihre Einnahmen zum Teil auf Spenden der Laien angewiesen. Anders als in den Diözesen des deutschsprachigen Raumes gibt es keine Kirchensteuer und keine nennenswerte staatliche Unterstützung für die Bistümer.

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Die Diözesen dürften sich nicht länger darauf verlassen, dass die finanzielle Unterstützung durch die gläubigen Laien selbstverständlich sei. Sie müssten sich diese Unterstützung verdienen, schreibt Kwasniewski. Die Laien sollten sich informieren, was mit dem Geld geschieht, das sie spenden und sich gut überlegen, ob sie das weiterhin finanzieren wollen.

2) Mit den Füßen

Katholische Laien seien nicht verpflichtet, „liturgisch unterernährt“, „pastoral schlecht behandelt“ oder „musikalisch misshandelt“ zu sein, nur weil die lokale Pfarre nichts Besseres zu bieten habe. Der Weg der Heiligkeit bedürfe es einer entsprechenden spirituellen Nahrung. Wer daher in seiner Heimatpfarre seinen katholischen Glauben nicht stärken und Gott nicht verehren könne, solle sich einen Ort suchen, an dem dies möglich sei.

3) Mit unseren Stimmen

Medien die von katholischen Laien betrieben würden, könnten Missbrauch, Korruption, Vertuschung und Fehlverhalten aller Art aufdecken. Schlechte Priester, Bischöfe und Päpste könnten ihre Taten nicht geheim halten. Gute Bischöfe würden gestärkt, gute Projekte unterstützt und bekannt gemacht schreibt Kwasniewski.

4) Mit unserem Protest

Protestversammlungen, wie die geplante „Silence Stops Now“ bei der Vollversammlung der US-Bischofskonferenz in Baltimore am 13. und 14. November könnten den Bischöfen zeigen, wie verärgert die Gläubigen seien und dass die übliche Reaktion nicht ausreiche, die darin bestehe, um Entschuldigung zu bitten und neue Richtlinien und Verfahren anzukündigen.

5) Mit unseren Gebeten

Das Gebet sei das stärkste Mittel, aus dem einfachen Grund, weil Gott allmächtig ist, schreibt Kwasniewski. Er sei der einzige, der die Herzen direkt von innen bewegen könne.

Je wichtiger ein Anliegen sei, desto intensiver sollten Gebet und Opfer ausfallen. Gott werde die Gebete derer erhören, die auf ihn und auf sein Wirken vertrauen, die seine Kirche, seine Mutter, die Engel und Heiligen, das überlieferte Dogma, die Moral und die Liturgie lieben, denn das alles habe er uns gegeben.


Link zum Artikel von Peter Kwasniewski auf LifeSiteNews (englisch).

Five ways Catholic laity can powerfully influence Church for good from within


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