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Wahrhaft Leib und Blut Christi

20. November 2018 in Spirituelles, 53 Lesermeinungen
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Was die Wissenschaft zum Wunder von Lanciano sagt - Ein Beitrag von Wolfgang Hödl / VISION 2000


Wien (kath.net/VISION2000)
Die Ehrfurcht vor dem unfassbaren Geschehen, das sich in der Wandlung ereignet, hat weitverbreitet sehr gelitten. Man spricht vom „heiligen Brot“ und übersieht, dass Jesus Christus mit Leib und Blut in der Heiligen Messe gegenwärtig wird. Daran erinnert das eucharistische Wunder von Lanciano, wie auch wissenschaftliche Forschung zeigt.

„Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt“ (Mt, 28,20) – dieses Wort Jesu bewahrheitet sich vor allem in der Heiligen Eucharistie, in der Er wahrhaft gegenwärtig ist, in Fleisch und Blut. Das Eucharistische Wunder von Lanciano ist ein wissenschaftlicher Beweis dafür, die Realpräsenz ist real, absolut kein symbolisches Abendmahl, kein Gedächtnisritus; Jesus ist in Fleisch und Blut anwesend, nicht zuletzt deswegen geschahen und geschehen auch heute erstaunliche Heilungswunder gerade während des heiligen Messopfers.

Im achten Jahrhundert zelebrierte ein Basilianermönch in der Kirche der Hl. Legontianus und Domitianus die Hl. Messe; als er nach der Wandlung an der wirklichen Gegenwart Jesu in Fleisch und Blut zweifelte, verwandelte sich die Hostie in Fleisch, und der Wein im Kelch gerann in fünf Klümpchen Blut. Die anwesenden Gläubigen wurden unmittelbare Zeugen, das wundersame Geschehen verbreitete sich im Lauffeuer. Die Reliquien haben sich über nunmehr zwölf Jahrhunderte praktisch unverändert erhalten. Die Stadt Lanciano liegt in Mittelitalien, hat heute rund 35.000 Einwohner. Der Legende nach soll der römische Hauptmann, der beim Kreuz stand, aus Lanciano gestammt haben. Er war auf einem Auge blind, erlangte (nach seinem Ausruf „Wahrhaftig, das war Gottes Sohn!“) der Legende nach sein Augenlicht wieder, als er sein Auge mit dem Blut Christi bestrich.

Erst 1970 wurde der Arzt und Direktor der Spitäler von Arezzo, Prof. Odoardo Linoli, Dozent für Anatomie, pathologische Histologie, Chemie und klinische Mikroskopie beauftragt, eine wissenschaftliche Untersuchung der heiligen Reliquien durchzuführen, welcher Prof. Ruggero Bertelli, Histologe an der Universität Siena hinzuzog.

Das Fleisch ist menschliches Herzmuskelgewebe

Unser Körper verfügt über quergestreifte Skelett- und Herzmuskel, sowie glatte Muskulatur, Blutgefäße, Darm, Bronchien, etc. So konnte im untersuchten Gewebsfragment mit absoluter Sicherheit gestreiftes Herzmuskelgewebe festgestellt werden. Überdies wurde eindeutig belegt, dass in keinem der histologischen

Präparate Konservierungsstoffe gefunden werden konnten, wie solche etwa bei mumifizierten Körpern im alten Ägypten nachgewiesen werden konnten. Nach langwierigen Tests ergab eine chromatographische Analyse die absolute Gewissheit, dass der solide Stoff in Form der Klümpchen, der als „Blut des Eucharistischen Wunders von Lanciano“ bezeichnet wird, echtes Blut ist! Es stellte sich nun die Frage, ob es sich bei den geschilderten Untersuchungen von „Fleisch und Blut“ um menschliches oder tierisches Gewebe bzw. Blut handelt. Nach langwierigen Untersuchungen im Labor bewiesen die chemischen Reaktionen eindeutig die „menschliche Natur des Fleisches und des Blutes“ des Eucharistischen Wunders von Lanciano. Die exakte immuno-hämatologische Überprüfung erlaubte zudem in aller Objektivität und Gewissheit zu behaupten, dass „Blut und Fleisch des Eucharistischen Wunders von Lanciano“ der gleichen Blutgruppe AB angehören.

Zusammenfassung der wissenschaftlichen Untersuchungen:

- Das „Blut“ des Eucharistischen Wunders ist echtes Blut, und das „Fleisch“ ist echtes Fleisch.

- Das „Fleisch“ ist Herzmuskelgewebe.

- „Blut“ und „Fleisch“ stammen von einem Menschen.

- „Fleisch“ und „Blut“ gehören der gleichen Blutgruppe an, was als Beweis dafür angesehen werden kann, dass sie von ein- und derselben Person stammen, doch bleibt die Möglichkeit, dass sie von zwei verschiedenen Personen, die der gleichen Blutgruppe angehören, stammen können.

- Die im „Blut“ vorhandenen Proteine (Eiweiße) sind normal verteilt in einem prozentualen Verhältnis, wie es das Blutbild normalen, frischen Menschenblutes aufweist.

- Die in Europa seltene Blutgruppe AB, welche in „Fleisch“ und „Blut“ des Wunders von Lanciano zweifelsfrei nachgewiesen wurde, findet sich auch am Grabtuch von Turin.

Auch heute ereignen sich eucharistische Wunder

Das Eucharistische Wunder von Lanciano aus dem 8. Jahrhundert ist das älteste bekannte, das größte und vollständigste. „Fleisch“ und „Blut“ wurden wissenschaftlich exakt untersucht und bestätigen das Wunder. Wie wir wissen, ereignen sich auch heute Eucharistische Wunder, beispielsweise in den neunziger Jahren des vorigen Jahrhunderts in Buenos Aires, als Jorge Mario Bergoglio, der jetzige Papst Franziskus, Weihbischof war, oder erst am Christtag 2013 mitten in Europa. Beide Wunder wurden medizinisch-wissenschaftlich bestätigt, sind allerdings von der Kirche nicht offiziell anerkannt.

Unsere Zeit neigt dazu, den technologischen Fortschritt – er bereichert in vielerlei Hinsicht unser Leben, belastet und zerstört jedoch auch die Umwelt enorm – anzubeten, statt allein Gott die Ehre zu erweisen und Ihm unaufhörlich zu danken. Da können uns gerade diese Eucharistischen Wunder eindrucksvoll vor Augen führen, dass unser Verstand, unsere Sinne, die teuersten Gerät- und Errungenschaften, usw. angesichts Gottes Allmacht und Größe geradezu nichtig und verschwindend klein und sehr begrenzt sind. So lesen wir in Jesaja 55,8-9 „Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege. So hoch der Himmel über der Erde ist, so hoch erhaben sind meine Wege über eure Wege und meine Gedanken über eure Gedanken.“


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Lesermeinungen

 michael1500 23. November 2018 
 

Christus soll in seiner Gemeinde sichtbar werden, damit wir alle zur Sohnschaft kommen.

1.Korinther 2:14,15,16
Der natürliche Mensch aber vernimmt nichts vom Geist Gottes; es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen; denn es muss geistlich gerichtet sein.
Der geistliche aber richtet alles, und wird von niemand gerichtet.
Denn "wer hat des HERRN Sinn erkannt, oder wer will ihn unterweisen?" Wir aber haben Christi Sinn.
Römer 8:9
Ihr aber seid nicht fleischlich, sondern geistlich, so anders Gottes Geist in euch wohnt. Wer aber Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein.
Wir sollten alles geistlich deuten und nach dem trachten was im Himmel ist. Auf Erden wind wir nur Pilger und erwarten, dass was im Himmel ist. Wir sind Mitglied einer geistlichen Gemeinde, bei welcher der Herr Jesus Christus das Haupt ist, dem wir dienen sollen in guten Werken und unsere Leiber selber hingeben für den Dienst des Herrn. Darum arbeiten wir die Heiligen an unserer Heiligung damit Gottes Gerechtigkeit an uns sichtbar wird, dies ist unser ordentlicher Gottesdienst.


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 SCHLEGL 23. November 2018 
 

@OStR Peter Rösch

"Das Wunder ist des Glaubens liebstes Kind."An diesen Satz in Goethes Faust musste ich beim Lesen mancher Kommentare denken.Die Sache mit dem Gewicht der Blutkügelchen ist wirklich abstrus!
Mir ist der Satz im Evangelium eingefallen,als Jesus sagte: "Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht,..!"
Die offizielle Kirche ist weniger wundergläubig,als manche ihrer Angehörigen.
Ich habe ein mediz. Fachbuch über die anerkannten Heilungen in Lourdes. Die Genauigkeit der Ärzte,von denen viele nicht katholisch sind,ist beeindruckend. Interessant finde ich die Fachstudien zum Grabtuch von Turin,sowohl von Kriminalistiker prof.Frey(Pollenanalyse), sowie die Aussagen eines amerikanischen Gerichtspathologen.
Die Echtheit von Lanciano scheint doch einigermaßen gesichert zu sein, natürlich ist die Anerkennung im Glauben nicht verbindlich!
Bei den Orientalen gab es nie Häresien bezüglich der Realpräsenz,ohne Definition der Transsubstantiation, daher brauchte es keine eucharist. Wunder!Msgr.F.Schlegl


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 Rolando 23. November 2018 
 

OStR Peter Rösch

Es ist schwierig mit gescheiteren und intelligenteren Leuten wie ich zu diskutieren, deshalb der Hinweis auf dies beiden CDs, da ist alles klar erklärt. Hier, http://www.gebetsstaette-heroldsbach.de/htm/cd.htm
CD 97 und 140, sind diesbezüglich sehr aufschlussreich.
Jesus kann nicht täuschen, er ist die Wahrheit, wenn er sagt, das IST mein Fleisch, Blut, dann IST es so. Der Täuscher, der Teufel, der Vater der Lüge, der sagt natürlich was anderes, jeder hat seine Leute, wir dürfen frei entscheiden, was wir glauben, vernünftig ist, Jesus zu glauben.


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 OStR Peter Rösch 23. November 2018 
 

@Rolando

***Der kath. Glaubend die Vernunft gehen hundertprozentig zusammen.***

Feststellung: Der Glaube an das "Wunder von Lanciano" gehört nicht zum Kernbestand des Katholikentums. Die Annahme, daß eine Hostie sich in materielles Fleisch verwandelt, ist nicht einmal aus der Transsubstantiationslehre ableitbar.

*** Wenn man die Hostienwunder betrachtet, es kommt in unserer glaubensschwachen Zeit die Wissenschaft, die alles erklären will zugute, sie stellt übernatürliche Fakten fest.***

Feststellung: Die "Wissenschaft" - gemeint ist dabei in aller Regel der stets korrumpierbare und oft tatsächlich korrumpierte Wissenschaftsbetrieb - stellt bei Hostienwundern vor allem Irrigkeiten fest (Wilsnack!). -

***Ja, man muß nicht alles glauben, aber anhand der Fakten ist es töricht, nicht zu glauben. Es ist besser, zu glauben.***

Die von den "Experten" einmalig durchgeführten Untersuchungen dürfen durchaus angezweifelt werden, siehe das auch in theologischer Hinsicht absurde "Wiegewunder".


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 Stefan Fleischer 22. November 2018 

@ OStR Peter Rösch

Ja, wozu ist Jesus dann auferstanden? Er wusste doch, dass früher oder später, z.B. in der heutigen Zeit, seine Frage mehr als berechtigt sein wird: "Werde ich noch Glauben finden, wenn ich wiederkomme?" Und trotzdem ist er wahrhaft auferstanden, weil sonst sein Kreuz für uns sinnlos gewesen wäre.
Wenn wir nicht mit dem Kreuz Christi zu dem Menschen gehen, werden wir ihnen auch die Auferstehung nicht plausibel machen können, werden sie ihn ihrem Irrtum verharren, sie könnten auch ohne Gott und ohne Erlösung eine bessere Welt schaffen.


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 OStR Peter Rösch 21. November 2018 
 

@Stefan Fleischer am 20.11.2018

***Wir brauchen uns nicht zu wundern
Wenn ich sehe, wie oft Wunder einfach nicht geglaubt werden wollen, obwohl es keinerlei Beweise dagegen gibt, wie oft solche einfach als nicht erklärbar abgetan werden, erinnert mich das immer an Lk 16,31 "Darauf sagte Abraham: Wenn sie auf Mose und die Propheten nicht hören, werden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn einer von den Toten aufersteht."***

Und wozu ist Jesus dann auferstanden?


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 OStR Peter Rösch 21. November 2018 
 

@MarinaH

***Gewicht des Blutes
es gibt noch weitere interessante Aspekte des Blutes.
Jedes einzelne dieser, unterschiedlich großen, Blutkügelchen wiegt genau 16,505 Gramm. Wenn man alle 5 addiert wiegt es ebenfalls 16,505 Gramm.***


Darauf habe ich noch gewartet! Sicher können Sie auch detailliert das Wiegeverfahren erläutern, das zu einem solchen Verstandesspottenden Ergebnis geführt hat.


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 OStR Peter Rösch 21. November 2018 
 

Glaubensstark

Ich bewundere alle Glaubensstarken.


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 Stefan Fleischer 21. November 2018 

@ michael1500

Ich beneide Sie! Mir hat sich Gott noch nie persönlich und direkt geoffenbart, ja nicht einmal mir eindeutig identifizierbar eingeflüstert, wie ich z.B. die Schrift verstehen muss. Auf der anderen Seite lernte ich in den vielen Jahren meines Lebens viele Gurus kennen, welche alle behaupteten einen direkten Draht zu Gott zu haben, aber leider dann jeder etwas anderes behauptete. Auch die Exegeten von heute sind sehr oft tief zerstritten. Es scheint, dass auch sie immer wieder etwas Neues erfinden müssen, um zu beweisen, wie intelligent sie sind. Kommt dazu, dass meine Ausbildung nicht ausreicht, um in "Fachkreisen" mitreden zu können. So bleibt mir nichts anderes übrig als jenen zu glauben, welchen der Herr den Verkündigungsauftrag gegeben und zu welchen er gesagt hat: "Wer euch hört, hört mich!" Und ein entscheidender Grund: Ich habe bisher keine Lehre kennen gelernt, welche so katholisch, allumfassend und so alltagstauglich ist, wie unsere.


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 Antonius Bacci 21. November 2018 
 

Theologische 68er und die Liturgie

Verheerend für die westliche Liturgie war die Koinzidenz von Liturgiereform und der 68er Bewegung. Denn wenn man die Liturgiekonstitution liest und diese mit der heutigen Praxis an vielen Orten vergleicht, liegen Welten dazwischen. Der Niedergang der Paramentik, der Kirchenmusik etc. lässt sich nicht mit dem Konzil erklären, sondern dem Wirken vor allem von Klerikern, die implizit oder explizit eine Kulturrevolution an heiliger Stätte durchführen wollten. Nur so lässt sich auch der faktische Verlust des Lateinischen an vielen Orten erklären. Man hätte nach dem Konzil auch hier behutsamer vorgehen können, bei aller Bedeutung, die die Zelebration in der Volkssprache sicherlich hat. Das Konzil hat hier den Weg gewiesen, aber die 68er sind ihn nicht gegangen. So könnte man das für viele Bereiche aufzeigen. In den nachfolgenden Generationen hat sich das Bewusstsein auch bereits vielfach geändert, aber noch haben die 68er und ihre Epigonen die Zügel in der Hand...


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 Zeitzeuge 21. November 2018 
 

JuM+ und andere Liebhaber der lateinischen hl. Messe:

Einige interessante Literaturhinweise.

Um nicht direkt wieder verdächtigt zu werden, es sind keine Erzeugnisse der
Piusbruderschaft darunter!

marianisches.de

Die Volkssprache in der Liturgie,

alter Aufsatz, der aber für Basiskenntnisse über das Thema wertvoll ist!


Pro-Missa-Tridentina

Kirche besteht als Liturgie.
Das liturgische Anliegen von Papst Benedikt XVI.

Gr. Aufsatz mit markanten Zitaten!

Eine Internetseite:

www.summorum-pontificium.de

Ein Buch:

Dr. Markus Graulich SDB:

Zehn Jahre Summorum Pontificium,
Versöhnung mit der Vergangenheit -
Weg in die Zukunft (2017),

Der Autor wurde 2014 von Papst Franziskus zum Untersekretär des Päpstlichen Rates für die Gesetzestexte
berufen!

Für Liebhaber klassischer Lektüre steht
online zur Verfügung:

Alfons Maria de Liguori:

Das heilige Concilium von Trient in seinen Entscheidungen gegen die Neuerer

hier über unser Thema bes. ab S. 332!

Der heilige Kirchenlehrer erläutert
hier die unaufhebbaren Dogmen des
Konzils von Trient!


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 SCHLEGL 21. November 2018 
 

@freya

Es gibt eine Menge von Wundern, Erscheinungen der Gottesmutter, weinende Ikonen, wohlriechende Absonderungen aus Gräbern von Heiligen usw. Ich erwähne nur die Erscheinung der Gottesmutter vor der koptisch orthodoxen Kirche von Zaitoun in Ägypten. Ich erwähnen die Wunderheilungen durch den maronitischen Mönch P.Charbel Maklouff im Libanon. Die Erscheinungen der Gottesmutter in der Ukraine in Hruschiv u. in Zarwanytsja. Eucharistische Wunder gibt es bei den Lateinern erst im Mittelalter, als die Realpräsenz durch eine rationalistisch gewordenes Scholastik von manchen geleugnet wurde! Im gesamten 1.Jt. hat es bei den Orientalen NIEMALS irgendeine Leugnung der Realpräsenz und des Opfercharakters der Eucharistie gegeben. Übrigens wird bei den Orientalen die Eucharistie nicht aufbewahrt, höchstens Partikel für Krankenkommunion. Die Würfel aus Weißbrot werden in den konsekrierten Rotwein gesenkt und bieten so den Anblick von Fleisch und Blut.Msgr. Franz Schlegl


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 freya 21. November 2018 
 

@JuM+ @Schlegl

Auch in Lateinamerika verzeichnet die Petrusbruderschaft enorme missionarische Erfolge!

@Schlegl
Gibt es in den Ostkirchen auch entsprechende eucharistische Wunder?


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 SCHLEGL 21. November 2018 
 

@JuM+

Das sind keine Früchte des NOM, sondern der theologische Unbildung und des Subjektivismus mancher Priester und Laienmitarbeiter der Kirche in Westeuropa!
So etwas werden Sie mit dem NOM in Polen, der Slowakei, Slowenien, Kroatien, Litauen, Lettland usw. NICHT erleben!
Ich habe vor vielen Jahren eine Trauung mit Messe in Oberösterreich gehabt. Unser Dommesner hat mir sicherheitshalber ein schönes Messgewand, meine eigenen Alba und eine Tasse für die Ringe mitgegeben. Das war gut! Ich hätte dort nämlich nur ein "Kultgewand" mit Aussenstola bekommen. Nach der Messe haben Einheimische mir gesagt, sie hätten gar nicht gewusst, dass die Pfarre ein so schönes Messgewand hätte. Ich habe sie aufgeklärt, dass ich alles mitgebracht habe...........!
Leider findet sich heute kaum jemand, der bereit ist Alben aus Leinen oder Baumwolle zu waschen und zu bügeln. Oder schöne Messgewändern auszubessern und neue Stolakrägen aufzunähen.Ich habe mir das oft in der Freizeit selbst gemacht.Msgr.F.Schlegl


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 michael1500 21. November 2018 
 

Liebe zum Herrn und Meinungsfreiheit in der Kirche

Stefan Fleischer
ist. Ich bete auch jeden Tag und lese die Bibel und versuche fromm zu leben.
Alles was ich schreibe, habe ich durch das Wort Gottes erfahren und gebe es in Liebe weiter aber ohne jemanden kränken zu wollen. Deshalb liebe ich alle die denselben Glauben haben an den Herrn Jesus, dass er Gottes Sohn ist, der Messias. Durch sein Einmaliges Opfer haben wir alle Zugang zur Gnade der Schuldenvergebung und zwar direkten Zugang wie es im Hebräer Brief heißt. Ich will hier niemanden bekümmern sondern die Gedanken austauschen so wie auch der Heilige Paulus nicht mit allen Einverstanden war, was in den Gemeinden vorgefallen ist. Dieser hat auch seine Stimme erhoben und nicht geschwiegen auch wenn es nicht allen gefallen hat. Ich bin Mitglied der kath. Kirche aber habe großen Zweifel, das die Kirche nicht tlw. vom Satan korrumpiert worden ist.
Eins ist wahr das Evangelium von Reich Gottes von Jesus Christus ist Gottes Wort und ist höher als Menschenwort!


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 JuM+ 21. November 2018 
 

@Schlegl bzgl. NOM

Monsignore,

Früchte des NOM aus einer oö. Pfarre:
- Herr ich bin würdig, dass Du eingehst unter mein Dach...
- Pfarrer sitzt, Diakone machen den NOM.
- Der NOM beginnt mit einem diakonischen "Gomorgn" zu Deutsch "Guten Morgen"...

Früchte des NOM aus einer Wiener Pfarre:
- NOM-Zelebration mit Holzbecher
- Tanzaufführungen
- Man will partout die Hl. Messe als Messfeier bezeichnen...

Protestantische Mutationen, wie ich meine.

Solche Mutationen sind mir von der trid. Hl. Messe nicht bekannt!


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 JuM+ 21. November 2018 
 

@Schlegl

Die tridentinische Hl. Messe ist Gotteskult. Ein mir vertrauter Priester, der in der Mission in Afrika im Einsatz war, bezeugt die besten Erfolge mit der trid. Hl. Messe.

"Versuchen Sie einmal den Papuas in Neuguinea oder den Stammesvölkern in Afrika, oder den Inuit mit der tridentinischen Messe Mission zu betreiben!"


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 SCHLEGL 21. November 2018 
 

@bakoll

Als Konvertit haben Sie sich ein bisschen im Dickicht der Theologie verirrt!Das Passahmahl ist Erinnerung an die Befreiung Israels aus der ägypt. Knechtschaft und in jeder Passaherklärung finden Sie den Hinweis, dass jeder,der am Passahmahl teilnimmt, sich so betrachten soll,als zöge er gerade aus Ägypten aus.In der Überwindung der Zeitschranke zeigt sich ein "quasi-sakramentales Denken"!Im
Passah verbinden sich 2 ursprünglich getrennte Feste,ein Frühlingsfest der Hirtennomaden(Opferlamm)u.ein Fest des sesshaften Ackerbauern (ungesäuerte Brote-Mazzot).
Dieses Fest u.der Bundesschluss am Sinai waren konstitutiv für das A.T.Jeremias 31,31 prophezeit einen Neuen Bund,der das Gesetz Gottes in die Herzen der Menschen legt.
Die Inkarnation der 2.göttl.Person in Jesus Christus ist die Vollendung aller Zusagen des Heiles.
Nach dem Johannesevangelium stirbt Jesus genau in der Stunde am Kreuz,als im Tempel die Opferlämmer geschlachtet werden.Gott holt die Menschen ab,wo sie stehen.Msgr.Schlegl


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 SCHLEGL 21. November 2018 
 

@karued92

Ich muss nicht so weit schauen, zu den von mir geschätzten orth.Kirchen, dasselbe gilt für die mit Rom in Gemeinschaft stehenden Orientalen. Darf ich Ihnen mitteilen,dass nur mehr die Russen Altslawisch (Liturgiesprache) zelebrieren.Die Serben sind auf Serbokroatisch übergegangen, die Ukrainer auf Ukrainisch, Slowaken auf Slowakisch,Bulgaren auf Bulgarisch, Mazedonier auf Landessprache,ebenso die Rumänen.Die Griechen zelebrieren noch in Katarevousa,es gibt Bestrebungen zu Demotiki überzugehen.Auch die Altorientalen(Syrer)zelebrieren nicht mehr durchgehend Aramäisch,sondern auch Arabisch und Türkisch.
In einem geschlossenen Orbis Christianus mag eine Liturgiesprache,die nicht von allen verstanden wird, noch möglich sein.
Auch Papst Benedikt XVI hat(schweren Herzens)darauf hingewiesen,dass die Zeit des Lateinischen vorbei ist.In Indien zum Beispiel ist die kath. Syro-Malabarische Kirche,die in Malayalam zelebriert,in der Mission erfolgreicher als es die Lateiner waren.Msgr.F.Schlegl


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 Rolando 21. November 2018 
 

Zu den Riten

Es gibt in beiden Riten, ordentlich oder außerordenlich, Eucharistische Wunder. Bei ALLEN aus dem Protestantismus hervorgegangen Gemeinschaftet kein Einziges, das allein sollte schon bezgl. der Frage nach der Wahrheit zu denken geben.


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 Just 21. November 2018 
 

Blutgruppe

Auf dem Turiner Grabtuch wurde laut @Schlegl Blut mit der Blutgruppe AB nachgewiesen. Das ist eine interessante Information.

Denn vorausgesetzt, es handelt sich bei diesem Blut um das Blut Christi, müsste das Blut, das bei Blutwundern auftritt, ebenfalls die Blutgruppe AB haben, oder?

Wurde ein solcher Vergleich schon mal durchgeführt?


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 Rolando 21. November 2018 
 

bakoll

So wie es Gott machte ist es das Beste. Wie sonst hätte er seine Liebe so umfassend zeigen können, wenn er nicht die Strafe für unsere Schuld auf sich genommen hätte, seinen letzten Blutstropfen vergießend?
Er hätte unsere Schuld auch einfach vergessen und wegnehmen gekonnt, doch wäre da seine Liebe sichtbar gewesen?


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 Kephas_de 21. November 2018 

Korrektur zum Artikel

Guten Morgen, leider hat sich in den informativen Artikel ein sachlicher Fehler eingeschlichen. Das eucharistische Wunder von Liegnitz ist entgegen der Aussage des Artikels durchPaost Franziskus anerkannt worden.

Venite adoremus!

www.kath.net/news/54870


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 nazareth 21. November 2018 
 

@bakoll

Ja herausgerufen,herausgenommen..kadosch heilig allein gestellt in die Einsamkeit gerufen der persönlichen Nachfolge. Geschützt vor dem Bösen,dem Todbringer...keine Vernichtungsgewalt durch den Bösen für den der den Schutz des Blutes des Lammes für sich in Anspruch nimmt. Das ist allzeit aktuell...nie veraltet nie unmodern. Höchst aktuell die Erlösung anzunehmen die die Ketten sprengt die uns durch die Erbsünde angelegt wurden um wieder das zu errden was Gott ursprünglich erdacht hatte-Kinder Gottes!


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 Stefan Fleischer 21. November 2018 

@ bücherwurm

Herzlichen Dank für Ihre Verteidigung.
Ja, ich glaube an den allmächtigen Gott. Ohne diesen Glauben wäre für mich die ganze Lehre unserer Kirche unglaubwürdig. Aber auch ich musste lernen: "Wer glauben will muss glauben wollen!"

www.stefanfleischer.ch/EINZELTEXTE/werglaubenwill.html


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 bücherwurm 21. November 2018 

@OStR Peter Rösch: Werter Herr Studienrat, ich glaube, dass Sie unseren Autor Stefan Fleischer

wirklich nicht danach fragen müssen, ob er an den allmächtigen Gott glaubt. Ich kann Ihnen versichern: er glaubt!


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 MarinaH 21. November 2018 
 

Gewicht des Blutes

es gibt noch weitere interessante Aspekte des Blutes.
Jedes einzelne dieser, unterschiedlich großen, Blutkügelchen wiegt genau 16,505 Gramm. Wenn man alle 5 addiert wiegt es ebenfalls 16,505 Gramm.
D.h. der Herr ist selbst im kleinsten Stückchen Hostie und in einem Tropfen Wein zu 100% gegenwärtig.


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 bakoll 20. November 2018 
 

@Stefan Fleischer

Entschuldigung ich glaube mich falsch ausgedrückt zu haben. Gott hat keine Möglichkeiten. Der Mensch hat Möglichkeiten, weil der Begriff Möglichkeit impliziert, daß es über dem handelnden Subjekt noch etwas gibt. Es kann aber nichts höheres als Gott gedacht werden. Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken - dieser Satz gehört hierher....


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 bakoll 20. November 2018 
 

@Schlegel

Das Passamahl ist doch ein Zeichen des "Herausgenommen-Seins" indem es als Apotrophaion dem Würgeengel (Der Welt) den Eingang verwehrte, indem das Opfer-Blut über der Türe dem Engel vorspielte, daß in diesem und jenem Haus schon alles geschehen sei.
Deswegen nennt man Pessach engl. pass-over, das Vorbeigehen, weil die Eklipsis (Bedeckung durch Schatten - beavur) nur bei Vollmond (14 Nisan) sein konnte, denn nur an diesem Ort kann der Mond rot=blut sein. Es kommt doch darauf an, daß eben der Gang der Welt (Ägypten) am Volk Gottes vorbeigeht, daß Israel die Herausgenommenen sind. Eventuell meint es aber auch die zum Opfer Ausersehenen. Na dann prost Mahlzeit ! Mir ist das alles ein bisschen zu atavistisch gedacht. ist Gott nicht modern?


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 OStR Peter Rösch 20. November 2018 
 

@Stefan Fleischer

Glauben Sie an den allmächtigen Gott? - Allmacht bedeutet: unendlich viele Möglichkeiten zu haben. Da sind die Zweifel bakoll durchaus nachvollziehbar.


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 OStR Peter Rösch 20. November 2018 
 

Man muß nicht alles glauben.

Gott verlangt von uns nicht Leichtgläubigkeit. - Die katholische Kirche selbst tut sich außerordentlich schwer, dem in Rede Stehenden größere Bedeutung zuzumessen. Selbst das Grabtuch von Turin ist als solches von der katholischen Kirche nicht anerkannt. - Auf der Insel Reichenau im Bodensee werden in einer Klosterkirche Phiolen mit dem Blut Christi aufbewahrt. Es wäre ein leichtes, den Phioleninhalt auf Authentizität zu prüfen. Man lässt es lieber bleiben.


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 Stefan Fleischer 20. November 2018 

@ bakoll

Ich bin überzeugt:
Wenn es eine andere, bessere, Möglichkeit gegeben hätte um uns Menschen zu erlösen, ohne unseren freien Willen anzutasten, Gott hätte diese sicher gewählt. So bleibt uns nicht als zu sagen: "Ich glaube, Herr, hilf meinem Unglauben."


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 karued92 20. November 2018 
 

@SCHLEGL

Die von Ihnen geschätzen orthodoxen haben auch Liturgiesprachen wie das altgriechisch und das kirchenslawisch- die russen und griechen.Der Übergang in der römischen Liturgie vom griechischen zum lateinischen war, weil keiner mehr griechisch konnte.Es war eben die Volkssprache-und auch nicht das "klassische Latein".Dennoch sehe ich die großen Vorteile der lateinischen Sprache bzw. einer liturgiesprache an sich.Schauen wir nur auf die andauernden streitigkeiten va.im deutschen raum mit dieser miserablen Übersetzung der editio typica, die jederim ersten jahr latein besser macht.An die Schönheit und Ästhetik der klassischen sprachen kommt keine der modernen sprachen. Gerade das deutsche ist sehr flach. Die gesamte neue welt wurde "tridentinisch" missioniert-das ist kein sachlich korrektes argument.Das der NOM defizitär ist sagt auch Ratzinger ganz klar. Man muss einfach das Missale von 1962 gut übersetzen, das wäre eine grundlage für eine reform dert reform-siehe die kath. anglikaner.


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 SCHLEGL 20. November 2018 
 

@Laus Deo

Entschuldigung, scheinbar ist für Sie Weihbischof Athanasius das Maß aller Dinge! Das ist aber nicht der Fall! Er hat als Hilfsbischof nicht das Recht den Päpsten (Paul VI, Johannes Paul I, Johannes Paul II, Benedikt XVI) und der heiligen Kongregation für die Liturgie zu widersprechen, oder ihnen Lehren zu erteilen!Sie haben eine verengte Sicht!
Die liturgische Sprache war bis ins 4. Jahrhundert GRIECHISCH und nicht Latein! Laien gab es schon immer als Ministranten am Altar. Das Konzil von Trient erlaubte in Teilen Kroatiens und in Georgien die Feier der Tridentinischen Messe in Landessprache!
Versuchen Sie einmal den Papuas in Neuguinea oder den Stammesvölkern in Afrika, oder den Inuit mit der tridentinischen Messe Mission zu betreiben!Msgr. Franz Schlegl


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 SCHLEGL 20. November 2018 
 

@ bakoll

Es geht nicht darum,welche Eigenschaften Sie dem Blut zuschreiben.Leider kann man mit 1000 Zeichen das nicht erschöpfend beantworten.
Im Hintergrund des letzten Abendmahls steht das jüd. Passahmahl als Gedächtnis/Sakrament des Auszugs aus Ägypten.Dazu kommt noch der Gedanke beim Propheten Jeremias 31,31, bei dem von einem NEUEN Bund gesprochen wird. Christus wählt die elementaren Zeichen des menschlichen Lebens: BROT als Grundnahrungsmittel und WEIN als Ausdruck der Festesfreude.
In diesen elementaren Dingen will er als Mensch gewordene Sohn Gottes auch nach der Auferstehung bei uns sein.
Papst Leo I sagte um 450:"Was nicht angenommen wurde,ist auch nicht erlöst." Christus ist uns in ALLEM gleich, AUSGENOMMEN die Sünde,wie Paulus sagt. Er hat die schwersten Dinge des menschlichen Lebens (Undank, Verrat, Verleumdung,Verspottung,schwerste körperliche Misshandlung und den grauenhaftesten Tod der Antike)die Kreuzigung erlitten,um uns zu berühren!Das ist die Pädagogik Gottes!Msgr.F.Schlegl


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 SpatzInDerHand 20. November 2018 

@Laus deo: Ihnen ist aber schon klar, dass wir durch die Jahrhunderte hindurch immer Laien am Altar

hatten?! Allgemein bekannt waren/sind sie unter der Bezeichnung "Ministranten". Sie hatten keine Weihe (auch keine niedere!) und gingwn auch nicht zwingend in die geistliche Berufung.


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 Laus Deo 20. November 2018 

@Msgr Schlegl

Der Ordentliche Ritus ist wie es der Name sagt der Ordentliche. Die Liturgiereform hat aber vieles anders gewollt. Weihbischof Athanasius hat die 5 Wunde der Messe schön aufgezeigt. Zelebration zum Volk, Handkommunion, Neuer Mahlcharakter, weglassen der Lateinischen Sprache wie auch Laien am Altar. Kein Dokument des Konziles wollte das. Ich persönlich finden den Neuen Ritus ebenwürdig wenn er richtig zelebriert wird aber wenn man heute in eine Messe geht ist das nicht selbst verständlich und leider wissen viele Gläubige nicht mehr was das Heilige Messopfer ist, es ist kein Gemeinsames Mahl sondern es ist die VERGEGENWÄRTIGUNG DES KARFREITAGES.


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 stenov 20. November 2018 
 

@bakoll

Was hätten denn Sie sich vorgestellt? Präsentieren Sie bitte Ihre Vorschläge.


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 bakoll 20. November 2018 
 

Realpräsenz und paeter itum

Als Konvertit habe ich Manopello, Turin und Lanciano besucht. Letzteres war das am wenigsten überzeugende "Wunder". Ich habe keine Schwierigkeiten damit, zu glauben, daß die braunen Kügelchen das Blut Christi sein sollen. Ohne die Möglichkeit eines frommen Betruges grundsätzlich auszuschließen, meine "Glauben" an die Realpräsenz kritisch betrachtend, frage ich mich schon, warum Gott "brauen Kügelchen" uns als Wunder präsentiert. Da ich selber des öfteren Tiere schlachte, und nicht unbedingt geneigt bin, dem ganz besonderen Safte irgendwelche supranaturalen magischen Eigenschaften zuzusprechen, frage ich mich schon, warum der, der zum Kleinviehhirten Amos gesagt hat, Ich will eure Dankopfer nicht!, selber zum Archaikum Opfer greift, als ob er nicht 1000 andere Möglichkeiten zur Salvatio omnium gehabt hätte. Ohne es ihm vorzuwerfen, möchte ich schon fragen: Mustest Du Mensch werden, Musstest Du die Schinderei über Dich ergehen lassen? Gibt und gab es nicht auch tausend andere Möglichkei


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 bakoll 20. November 2018 
 

Realpräsens und real praeter itum

Als Konvertit habe ich Manopello, Turin und Lanciano besucht. Letzteres war das am wenigsten überzeugende "Wunder". Ich habe keine Schwierigkeiten damit, zu glauben, daß die braunen Kügelchen das Blut Christi sein sollen. Ohne die Möglichkeit eines frommen Betruges grundsätzlich auszuschließen, meine "Glauben" an die Realpräsenz kritisch betrachtend, frage ich mich schon, warum Gott "brauen Kügelchen" uns als Wunder präsentiert. Da ich selber des öfteren Tiere schlachte, und nicht unbedingt geneigt bin, dem ganz besonderen Safte irgendwelche supranaturalen magischen Eigenschaften zuzusprechen, frage ich mich schon, warum der, der zum Kleinviehhirten Amos gesagt hat, Ich will eure Dankopfer nicht!, selber zum Archaikum Opfer greift, als ob er nicht 1000 andere Möglichkeiten zur Salvatio omnium gehabt hätte. Ohne es ihm vorzuwerfen, möchte ich schon fragen: Mustest Du Mensch werden, Musstest Du die Schinderei über Dich ergehen lassen? Gibt und gab es nicht auch tausend andere Möglichkei


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 SCHLEGL 20. November 2018 
 

@st.michael

Meinen Sie nicht, dass Sie (wieder einmal) zu weit gehen Ihrer Polemik??
Also, wir halten fest, der heilige Papst Paul VI hat einen "zusammengeschusterten NOM" eingeführt und zelebriert!
Papst Johannes Paul I hat in Demut und Bescheidenheit diese Liturgie zelebriert.
Der heilige Papst Johannes Paul II hat mit diesem "zusammengeschusterten" Messritus Millionen von Menschen in der ganzen Welt erreicht!
Der emeritierte Papst Benedikt XVI hat sogar von der Spaltergruppe FSSPX AUSDRÜCKLICH die Anerkennung des ORDENTLICHEM RITUS als Voraussetzung zur Heimkehr in die Gemeinschaft mit Rom verlangt!
Und jetzt kommen Sie wieder einmal mit Ihren despektierlichen Äußerungen!
Falls Sie es noch nicht bemerkt haben, dies ist ein katholisches Forum und kein Forum von FSSPX oder dem exkommunizierten Herrn Williamson.
Jedenfalls habe ich von der Petrusbruderschaft NIEMALS solche Äußerungen über den ordentlichen Ritus gehört.
Sie sollten sich entscheiden, wo sie hinwollen.Msgr. Franz Schlegl


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 st.michael 20. November 2018 
 

Warum ?

Das ist eines der grössten Geheimnisse überhaupt, gefeiert in der heiligen Messfeier.
Warum nur hat man einen NOM zusammengeschustert, der diese Glaubensinhalte verkürzt bzw. verschweigt?
Warum bekämpft diese Sippe der sog "Modernen" die überlieferte Messe so vehement?
Weil der Glaube an diese Geheimnisse nicht mehr da ist.
Das Gute ist, das sich dieser NOM in seiner ganzen Sprach- und Wortverwirrung bald selbst erledigen wird.
Das ist nicht schade drum, aber zeigt auch, wie kurzlebig Menschenwerk angelegt ist.


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 Mariat 20. November 2018 

@stenov - zum Blut Christi

Die im Blut vorhandenen Proteine sind normal verteilt in einem prozentualen Verhältnis, wie es das Blutbild frischen Menschenblutes aufweist.
Im Blut hat man Chloride, Phosphor, Magnesium, Kalium, Natrium und Kalzium gefunden.
Die Erhaltung der Reliquien, in natürlichem Zustand belassen, während Jahrhunderten( Lanciano 8. Jahrh.), den physischen, atmosphärischen und biologischen Einflüssen ausgesetzt, ohne jegl. Konservierungsmittel, bleibt ein außergewöhnliches Phänomen, sagt die Wissenschaft.“ ( Imprimatur + Enzio d`Antonio Erzbischof v. Lanciano – Ortona)
Ich war selbst bereits in Lanciano - ein großes Gnadengeschenk


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 michael1500 20. November 2018 
 

Sprichwort!

Gibt es nicht das Sprichwort ich habe dich zum fressen gern!

ZB Eine Mutter sagt dies zum Kind. Sie meint es aber geistlich, dass sie es geistlich in ihrem innersten voll Liebe annimm mit ihm eins ist!

Das Mahl ist eine Gnadengabe vom Herrn Jesus Christus und dem Vater. Wir sollten es voller dank entgegennehmen. Es ist geistlicher Trank und Brot Jesu Christi in Wirklichkeit. Wir sollen es ohne murren annehmen aber jeder prüfe sich selber ob er heilig lebt und mit dem Vater eins ist damit ihm die Sünden durch das Blut Chrisi vergeben werden.


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 Stefan Fleischer 20. November 2018 

Wir brauchen uns nicht zu wundern

Wenn ich sehe, wie oft Wunder einfach nicht geglaubt werden wollen, obwohl es keinerlei Beweise dagegen gibt, wie oft solche einfach als nicht erklärbar abgetan werden, erinnert mich das immer an Lk 16,31 "Darauf sagte Abraham: Wenn sie auf Mose und die Propheten nicht hören, werden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn einer von den Toten aufersteht."


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 stenov 20. November 2018 
 

Christi Blut, kein normales menschliches Blut

So beeindruckend diese Ergebnisse auch sind, ist das dennoch bei weitem noch nicht alles. Weiterführende Untersuchungen haben ergeben, dass das Blut von Lanciano genau so wie das Blut Christi vom Kreuz auf Golgotha (siehe https://youtu.be/JdJW8awg3pU) nur 24 statt 46 Chromosomen besitzt - 23 x-Chromosomen von der Mutter (Gottesmutter Maria) und 1 y-Chromosom nicht menschlichen Ursprungs anstatt 23 x-Chromosomen der Mutter und 22 x-Chromosomen + entweder 1x- oder 1y-Chromosom des (menschlichen) Vaters. Im Video ab 2‘30‘‘ erklärt es Ron Wyatt ganz genau. Davor erklärt er, wie und wo er das Blut Christi gefunden hat. Ich entsinne mich, auch von einer entsprechenden Untersuchung des Blutes von Lanciano gelesen zu haben, kann aber die Quelle zumindest im Internet leider nicht finden. Meines Erachtens lässt das nur einen einzigen Schluss zu: Maria empfing Jesus wirklich als Jungfrau durch den Hl. Geist, so wie es die Kirche lehrt.


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 Dottrina 20. November 2018 
 

Es gibt noch etliche Blutwunder!

Ein sehr schönes Buch von Michael Hesemann widmete sich dieser Blut- und Hostienwunder. Und überall fand sich darin die Blutgruppe AB. Das kann alles kein Zufall sein! Ich muss mir allerdings jedes Mal beim Kommunionempfang bewusst machen, WEN ich denn empfange! Und wenn ich nach der Kommunion wieder in der Kirchenbank sitze, danke ich im Stillen dem Herrn, dass ich ihn empfangen durfte.


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 Adamo 20. November 2018 
 

Was wollen wir noch mehr an Beweisen?

An Jesu Worte im Abendmahlssaal müssen wir als Christen glauben. Tut dies zu meinem Andenken heißt doch nichts anderes als diesen Fakten echten Glauben zu schenken und den Wandlungsworten des Priesters: "DAS IST MEIN FLEISCH und DAS IST MEIN BLUT" als unsere volle Überzeugung bekennen. Die heutige Verflachung "Das heilige Brot" sind doch nur die heutigen Einflüsterungen des Teufels und dem sollten wir keinerlei Glauben schenken.


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 Mariat 20. November 2018 

Welches zeichen tust du, damit wir es sehen und dir glauben?

fragten die Leute Jesus in Karfanaum. Jesus antwortete ihnen:" Amen, amen, ich sage euch: NIcht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel. Denn das Brot, das Gott gibt, kommt vom Himmel herab und gibt der Welt das Leben. Da baten sie ihn: Herr, gib uns immer dieses Brot!
Jesus antwortete ihnen: Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben." (Joh 6,30-35)


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 stenov 20. November 2018 
 

Christi Blut,


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 SCHLEGL 20. November 2018 
 

Grabtuch von Turin

Die Blutgruppe AB wurde auch auf dem Turiner Grabtuch nachgewiesen! Auch hier bezeugt die wissenschaftliche Untersuchung die Echtheit des Grabtuchs, wie auch der eucharistischen Gestalten von Lanciano.Msgr. Franz Schlegl


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 Mariat 20. November 2018 

Es ist wahrhaft Leib und Blut unseres Herrn, Jesus Christus.

Sein Herz und sein Blut schenkt er uns. Und wir? Viele Kath. Christen nehmen IHN in die Hand.
Wo bleibt die Ehrfurcht bei der Hl. Kommunion?
Und der Tabernakel, wo ER Tag und Nacht auf uns wartet - auf Besuch - wird er noch beachtet - gleich beim Eintritt in die Kirche?


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 karued92 20. November 2018 
 

An alle Pesudo-Traditionalisten und Konservative

Man sollte erst denken dann schreiben: im römischen Kanon heißt es schon seit weit über 1000 Jahren nach der Konsekration!: "Panem sanctum vitæ ætérnæ"-das heilige Brot, des ewigen Lebens.

Und die Ausrede: früher konnte das Volk diese Worte nicht hören, sind heute nicht mehr gültig, seitdem der Kanon auch laut gesprochen werden kann im NOM, wenn er denn mal benutzt wird.


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