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Mut zum Glauben, um Weihnachten richtig zu feiern

10. Dezember 2018 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
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Franziskus in Santa Marta: die zweite Adventswoche mit der Bitte leben, uns mit Glauben auf Weihnachten vorzubereiten. Mit dem Glauben ist alles möglich. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) „Da gerieten alle außer sich; sie priesen Gott und sagten voller Furcht: Heute haben wir Unglaubliches gesehen“ – mit wahrem Glauben feiern: so lautete die Aufforderung von Papst Franziskus in seiner Predigt bei der heiligen Messe in der Kapelle des vatikanischen Gästehauses „Domus Sanctae Marthae“ am Montag der 2. Woche im Advent. Der Papst ging vom Tagesevangelium nach Lukas aus (Lk 5,17-26), das von der Heilung eines Gelähmten berichtet. Dies war der Anlass, um zu bekräftigen, dass der Glaube Mut erweckt und der Weg ist, um an das Herz Jesu zu rühren:

„Wir baten um den Glauben an das Geheimnis des Mensch gewordenen Gottes. Der Glaube zeigt auch heute im Evangelium, wie er an das Herz des Herrn rührt. Der Herr kehrt häufig zur Katechese über den Glauben åzurück, er beharrt darauf. ‚Als er ihren Glauben sah’, sagt das Evangelium. Jesus sah diesen Glauben – weil es Mut erfordert, ein Loch in das Dach zu bohren und ein Bett mit dem Kranken dort hinunterzulassen... es braucht Mut. Jener Mut, diese Leute hatten Glauben! Sie wussten, dass, wenn der Kranke vor Jesus käme, er geheilt würde“.


Franziskus rief in Erinnerung: „Jesus bewundert den Glauben in den Menschen“, wie im Fall des Hauptmanns, der um die Heilung seines Dieners gebeten habe. Der syro-phönizischen Frau, die für ihre vom Teufel besessene Tochter Fürsprache halte, oder auch der Frau, die – nur den Saum des Gewands Jesu berührend – von ihren Blutungen geheilt worden sei, die sie gequält hätten. Doch „Jesus tadelt Menschen von geringem Glauben“, wie Petrus, der zweifle. „Mit dem Glauben“, so der Papst, „ist alles möglich“:

„Heute haben wir um diese Gnade gebeten: uns in dieser zweiten Adventswoche mit dem Glauben darauf vorzubereiten, Weihnachten zu feiern. Es ist wahr, dass Weihnachten – wir alle wissen es – viele Male mit nicht so viel Glauben gefeiert wird, es wird auch auf weltliche oder heidnische Weise gefeiert. Aber der Herr bittet uns, es mit Glauben zu tun, und wir müssen diese Woche um diese Gnade bitten: es mit Glauben feiern zu können. Es ist nicht leicht, den Glauben zu bewahren, den Glauben zu verteidigen: es ist nicht leicht“.

Emblematisch ist für den Papst die Episode der Heilung des Blinden im neunten Kapitel des Johannesevangeliums, sein Glaubensakt vor Jesus, den er als Messias anerkenne. Daher die Ermahnung , Gott unseren Glauben anzuvertrauen und ihn vor den Versuchungen der Welt zu verteidigen:

„Es wird uns heute gut tun und auch morgen, während der Woche, uns dieses neunte Kapitel des Johannesevangeliums vorzunehmen und diese wunderschöne Geschichte des blindgeborenen Jungens zu lesen. Und herzinniglich mit dem Akt des Glaubens zu enden: ‚Ich glaube, Herr. Hilf meinem geringen Glauben. Verteidige meinen Glauben vor der Weltlichkeit, vor dem Aberglauben, vor Dingen, die nicht Glaube sind. Verteidige ihn davor, ihn auf Theorien zu reduzieren, seien sie theologisierend oder moralisierend... nein. Glaube an dich, Herr“.

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