Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  3. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  4. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  5. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  6. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  7. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  8. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  9. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  10. Was auch immer Synodalität sein soll
  11. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  12. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  13. „Warum bin ich Christ“
  14. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  15. Was eine Messe wiegt

Sprach-Tabus: „Das Christentum darf man ablehnen, den Islam nicht“

8. März 2019 in Deutschland, 12 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Focus“-Redakteur kritisiert politisch korrekte Sprachverbote.


Berlin (kath.net) In Deutschland gebe es sprachliche Tabus, konstatiert „Focus“-Redakteur Thomas Wolf und nennt Beispiele: In der Regel habe einen schweren Stand, wer sich öffentlich gegen den Euro stelle, man werde von „Gutmenschen“ als „eurofeindlich“ und als „Revanchist“ denunziert. Auch finde kaum Unterstützung, wer den menschengemachten Klimawandel in Frage stelle. „Nur das Christentum darf man ablehnen. Weil der Papst die Pille verbietet und Priester im Zölibat leben. Am Islam ist dagegen jede Kritik verboten. Das wäre fremdenfeindlich.“ Auch andere Beobachtungen benennt „Focus“-Beitrag in ungewohnter Klarheit: „Man stelle sich nur vor, in einer Talkshow zum Thema Kitas würde ein Grüner nicht nur über die Selbstverwirklichung der Eltern reden, sondern auch das Bedürfnis der Kinder, in einem behüteten Zuhause aufzuwachsen, thematisieren.“ Oder „ein Genosse würde nicht nur die Steuerhinterziehung anprangern, sondern auch über die horrenden Sätze bei der Erbschaftsteuer sprechen“, die Familienunternehmen zu schaffen machten.


Journalisten sähen sich gern in einer Wächterrolle und verstehen sich als objektiv und nur der Wahrheit verpflichtet. Dieses „hehre Bild“ bekomme allerdings bei näherer Betrachtung Kratzer, wenn man die politischen Sympathien der Medienmacher untersuche: „Rund 35 Prozent der Medienmacher sympathisieren mit den Grünen, 25 Prozent favorisieren die SPD. Der Union sahen sich dagegen gerade mal 7,6 Prozent verbunden. Nun haben sicher auch Journalisten das Recht auf eine eigene Meinung. Aber es wäre naiv zu glauben, dass sich ihre Vorlieben und Abneigungen nicht in der täglichen Arbeit spiegeln und auswirken würden.“

Link zum Beitrag im „Focus“: Political Correctness - Was darf man in Deutschland sagen – und was nicht?


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gesellschaft

  1. Bundesland Brandenburg plant Neutralitätsgesetz für Justiz: Kein Kopftuch, Kippa, Kreuz
  2. Warum Kirchen jetzt Frieden, Recht und Wahrheit verteidigen müssen
  3. Botox? – Die unsichtbaren tragischen Folgen des Jugendwahns
  4. Slowakei: Kirchen bitten gemeinsam um Vergebung für Verfehlungen
  5. Zwischen Wölfen und Brüdern
  6. „Alte Fragen, überraschende Antworten“
  7. Mike Johnson: Westen muss sich wieder auf christliche Werte besinnen
  8. Unschuldig angeklagt und verurteilt
  9. Scott Hahn: ‚Mit Kompromissen gewinnen wir nicht’
  10. Verkauf eines Feminismus-kritischen Buchs auf Facebook und Instagram gesperrt







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Astrochemikerin Karin Öberg erhält Pius-XI.-Medaille von Papst Leo XIV.
  3. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti
  4. Präsident der Rabbinerkonferenz: Druck auf Juden in Europa steigt
  5. Wien: Über 3.000 Teilnehmende beim "Marsch fürs Leben"
  6. Frankreich: Jugendliche schänden Kirche und feiern islamistischen Rap-Song
  7. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  8. Über 3000 Teilnehmer beim Marsch fürs Leben in Wien 2026
  9. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  10. Wie die Geschichte von Baby Miran ungeborene Kinder rettete
  11. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  12. Aktionäre fordern FedEx auf, den Versand von Abtreibungspillen einzustellen
  13. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  14. Israel: Vikariat ruft drei Jahre nach 7. Oktober zu Versöhnung auf
  15. „Du trägst Gottes Bild“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz