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Kardinal Parolin: "Zur Kirche in China noch viele Fragen offen"

19. März 2019 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
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Ein halbes Jahr nach dem vorläufigen Abkommen zwischen dem Heiligen Stuhl und China zieht der vatikanische Kardinal-Staatssekretär Parolin nur ein gemischtes Fazit.


Rom (kath.net/KAP) Ein halbes Jahr nach dem vorläufigen Abkommen zwischen dem Heiligen Stuhl und China zieht der vatikanische Kardinal-Staatssekretär Pietro Parolin ein gemischtes Fazit. Es habe auf beiden Seiten "bedeutende Schritte voran" gegeben, schreibt er in einem Vorwort zu einem Buch über die Beziehungen zwischen Peking und Vatikan. "Natürlich sind, was das Leben der Kirche in China angeht, noch viele Probleme offen", so die "Nummer 2" des Vatikan. Konkrete Beispiele nennt er nicht, fordert aber von China, "ebenfalls aufrichtig einen Weg der Reinigung des Gedächtnisses" einzuschlagen. Parolins Vorwort veröffentlichte die katholische Tageszeitung "Avvenire" (Sonntag) vorab.


Der Vatikan und China hatten im September ein "vorläufiges Abkommen" zur Ernennung von Bischöfen geschlossen. Papst Franziskus erkannte sämtliche regierungstreuen Bischöfe an, die ohne päpstliche Zustimmung geweiht worden waren. Die Ernennung katholischer Bischöfe und die Anerkennung bereits amtierender regierungstreuer, aber ohne Zustimmung Roms geweihter Oberhirten waren entscheidende Hindernisse in der Annäherung beider Länder. Deren diplomatische Beziehungen sind seit 1951 unterbrochen.

Parolin würdigt in seinem Vorwort auch die Grundlage dafür: Das Papstschreiben "Maximum illud" vom 30. November 1919. Benedikt XV. (1914-1922) forderte darin, Missionare müssten auf kulturelle Eigenheiten der Völker eingehen und vor allem einen einheimischen Klerus ausbilden. Auch 100 Jahre nach dem Schreiben stellt die Evangelisierung Chinas für Parolin eine "entscheidende Herausforderung" für alle Katholiken dar. In diesem Zusammenhang sei besonders die Wiederherstellung der Einheit der Kirche bedeutend, schreibt er.

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

  19. März 2019 
 

Freimaurer aller Länder vereinigt euch -

mehr fällt mir dazu nicht ein!


7
 
 wedlerg 19. März 2019 
 

Ziemlich grotesk

In China blüht der Glaube - trotz brutaler Repression sind 20-25% der Chinesen bereits Christen.

Chinas Kultur dürfte bei der Evangelisierung nicht das Problem sein, sondern die Unkultur des Kommunismus, der in der schlimmsten Form seit Mao heute wieder zu Tage tritt.

Es geht demnach auch nicht um Einheit, sondern darum dem Irrweg der Kommunisten nicht zu folgen: eine kommunistische Version des Evangeliums kann es nicht geben - aber genau das wollen im Vatikan offenbar einige linke Extremisten.


10
 

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