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Die Frauen in der Kirche

14. Mai 2019 in Kommentar, 20 Lesermeinungen
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Es gibt vier Kirchenlehrerinnen, keine dieser Heiligen verlangte nach der Priesterweihe für Frauen - Ein Gastbeitrag von Alan Ames


Sydney (kath.net)
Unlängst kam aus der Mitte der Gesellschaft die Forderung an die katholische Kirche, Frauen eine größere Bedeutung beizumessen, da man eine Ungleichheit wahrgenommen habe, und die Forderung nach der Priesterweihe für die Frau. Dies ist befremdlich, denn hier wird nicht nur die große Rolle geleugnet, die Frauen von Anbeginn in der Kirche inne hatten, sondern auch der wahre Wert der geweihten Frauen und der Ordensfrauen als Bräute Christi.

Manche haben vergessen, dass diejenige, die in der Kirche nach dem Vater, unserem Herrn Jesus und dem Heiligen Geist am höchsten geschätzt wird, die selige Jungfrau Maria ist. Die Mutter unseres Herrn wird verehrt. Zu ihr, dem größten und reinsten Menschen, der nicht göttlich ist, blicken wir auf. Ihr sind viele besondere Festtage gewidmet. Zahlreiche Kirchen wurden nach ihr benannt. Eine Reihe von Ordensgemeinschaften sind marianisch ausgerichtet. Dann gibt es auch all die Gebete, in denen wir um die Fürsprache und Hilfe unserer Mutter bitten, natürlich einschließlich des mächtigen Rosenkranzgebetes.

Die Menschen sollten den Wert der Ordensfrauen und der Gott geweihten Frauen bedenken. Diese heiligen Frauen sind Bräute Christi, die Ihm ihr ganzes Leben weihen. Sie hatten durch ihre Berufung einen massiven Einfluss auf die Kirche. Die Spiritualität der Ordensschwestern ist vielfach sehr tief und mystisch, da sie in eine tiefe Vereinigung der Liebe mit Christus hineingezogen werden. Einige von ihnen verbringen ihr Leben im Gebet für das Heil der Seelen, wodurch eine Menge Seelen gerettet werden. Viele verbringen ihre Zeit im Gebet für die Kirche, wodurch die Kirche gestärkt wird.


Überall in der Kirche führen die Schwestern Institute oder helfen durch das Übernehmen von Diensten in der Diözese. Sie wirken mit bei der Ausbildung der Jugend und unterrichten Menschen, die auf der Suche nach Gott sind. Sie verbringen Zeit mit den Armen, Kranken und Bedüftigen, wodurch sie ein Zeichen der Liebe Christi für alle werden.

Es gibt vier Kirchenlehrerinnen - das ist definitiv eine hohe Auszeichnung: die hl. Hildegard von Bingen, die hl. Katharina von Siena, die hl. Teresa von Avila und die hl. Theresia von Lisieux. Diese vier haben nicht nur die Kirche bereichert, sondern ebenso das Leben vieler Menschen. Keine dieser Heiligen verlangte nach der Priesterweihe für Frauen, weil sie wussten, dass die Frau im Innern der Kirche eine andersartige, aber hoch geschätzte und wichtige Rolle einnimmt. Frauen werden von Gott und von der Kirche geschätzt, auch wenn es Menschen in der Kirche geben mag, die sie nicht immer schätzen oder respektieren.

Die Rolle der Frau ist so wichtig, dass sogar Päpste auf den Rat heiliger Frauen wie z. B. der hl. Katharina hörten. Die Kirche hat Aberhunderte von Frauen heilig gesprochen. Eine Reihe großartiger heiliger Frauen wird außerdem in der Liturgie der Heiligen Messe genannt.

Die heutige politische Korrektheit und das Verlangen, den Willen Gottes in der Schöpfung und im Leben zu verändern, führt beklagenswerterweise dazu, dass Menschen die Rolle der Frau in der Kirche abwerten und nicht erkennen, was für ein großer Segen die Frauen sind. Die Forderung nach der Priesterweihe für Frauen ist eine Frucht der heutigen egozentrischen Gesellschaft, in der viele glauben, ungeachtet des Willens Gottes haben zu müssen, was immer sie wollen.

Es ist wahr, dass es Zeiten gab, in denen Frauen und andere Gruppen innerhalb der Kirche nicht so behandelt wurden, wie sie hätten behandelt werden sollen. Doch dies ist nicht auf die Lehre der Kirche zurückzuführen, sondern auf ein Missverstehen dieser Lehre oder auf die arroganten Schwächen einzelner innerhalb der Kirche.

Alle sollten daran denken, dass die Kirche der Leib Christi ist und dass wir ein Teil dieses Leibes sind - verschiedene Glieder, die sich zu dem einen Leib Christi vereinen. Gott hat uns unterschiedlich erschaffen, auf dass Mann und Frau im Leben und in der Kirche verschiedene Rollen einnehmen, doch alle mit demselben Ziel: auf dass die Menschheit in der Fülle Christi und in der Fülle Seiner Liebe lebe, damit wir in Ihm eins sein können in Liebe. Lasst uns diesen Willen Gottes annehmen und einander erkennen als Ebenbürtige, jedoch in Verschiedenheit. Danken wir Gott für diese Unterschiede, anerkennen und schätzen wir sie!


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