Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  2. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  3. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  4. Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben
  5. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  6. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  7. Beschließen ohne zu entscheiden?
  8. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  9. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  10. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  11. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  12. Junge Katholiken suchen in der Kirche lehramtliche Klarheit und nicht Anpassungsfähigkeit
  13. Frankreich: Neues Gesetz bestraft Versuch, von Suizidhilfe abzuhalten
  14. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an
  15. Iustitia et Pax Europa besorgt über Gewaltspirale im Nahen Osten

„Es brauchte eine katholische Mission“

16. Juni 2019 in Deutschland, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Beim Kongress „Freude am Glauben“ wurde gefragt, wie in einer sich permanent wandelnden Arbeitswelt Christen eine menschliche Arbeitswelt gestalten können. kath.net-Bericht von Susanne Wenzel


Ingolstadt (kath.net) Der zweite Tag des Kongresses "Freude am Glauben" begann mit einer Podiumsdiskussion zum Thema "Mensch bleiben in der Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts". Die Teilnehmer beschäftigten sich mit der Frage, wie in einer sich permanent wandelnden Arbeitswelt und steigender Unzufriedenheit mit der eigenen Arbeitssituation, gerade auch vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung von Arbeitsprozessen, Christen eine menschliche Arbeitswelt gestalten können. Während große Unternehmen häufig lediglich in Kategorien von Profit und kurzfristigen Börsenerfolgen denken würden, sei die große Stärke von Familienunternehmen gerade, dass sie sich um ihre Mitarbeiter kümmerten und sie in ihrer Entwicklung förderten. Positiv wurde festgestellt, dass Arbeitswelt und Gesellschaft wieder nach Wertorientierung suchten. In einer Zeit, in der die Nachfrage nach Arbeitskräften höher sei als das Angebot, müssten Unternehmen um Mitarbeiter werben. Das biete selbstverständlich die Chance für zufriedenstellendere Arbeitsbedingungen. Dabei müsse dann aber auch bedacht werden, dass die Arbeit nicht alles absorbieren dürfte.


Pfarrer Erich Maria Fink erinnerte in seinem Vortrag "Wir brauchen einen missionarischen Aufbruch, aber eine katholische Mission - Was können wir von religiösen Mega-Events erhoffen?" an die Evangelisierungsbemühungen der Päpste seit Paul VI., der den gewaltigen Glaubensabfall unserer Zeit vorausgesehen und die Notwendigkeit der Evangelisierung zu einer der vordringlichsten Aufgaben der Kirche erklärt hatte. Auch Johannes Paul II. hatte diesen Auftrag zum Programm seines Pontifikates gemacht und sei durch seinen unermüdlichen Einsatz als Völkerapostel selbst zum Vorbild und Pionier der Neuevangelisierung geworden. Die Weltjugendtage sollten der Kirche zeigen, wie Glauben und Beheimatung in der Kirche vermittelt werden können. Es brauchte aber eine katholische Mission, die den unverkürzten Christus der apostolischen Überlieferung verkündet.

Der Publizist Stefan Meetschen beleuchtete in seinem Vortrag "Fluch oder Segen? Was die Neuen Medien mit den Menschen und der Kirche machen", wie sehr Social Media den privaten und professionellen Tagesablauf und die Gestaltung des spirituellen Lebens prägen. Auch für die Einrichtungen der Kirche sind die virtuellen Kanäle immer wichtiger, da sie eine große Reichweite aufwiesen. Eine kritische Distanz sei bei den Lesern auch offizieller Webseiten kirchlicher Organisationen aber wichtig. So sei es von Bedeutung, ob ein bestimmtes kirchenpolitisches Bild oder eine Tendenz vermittelt werden sollte. Im Umgang untereinander etwa in Diskussionen auf Facebook stellte Meetschen fest, dass häufig nur "über Gott, aber nicht von Gott" gesprochen werde. Auch der Ton sei vielfach scharf. In diesem Zusammenhang zitierte Meetschen Papst Benedikt XVI., der einen christlichen Stil in der Präsenz der digitalen Welt angemahnt hatte. Dieser äußere sich vor allem in einer aufrichtigen, offenen und respektvollen Kommunikation. So könne jeder Christ im eigenen digitalen Profil konsequent Zeugnis ablegen.

Josef Kraus beschäftigte sich in seinem Vortrag mit der Frage, wie objektiv die Medien uns informieren und fragte, welche Verantwortung Medien in der digitalen Welt haben.

Den Abschluss des Haupttages bildete die Prozession durch die Ingolstädter Innenstadt mit anschließender Marienweihe.

Foto: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Forum Deutscher Kath

  1. Papst kann die Lehre nicht ändern
  2. Sonst kann jeder tun, was ihm entspricht
  3. Gibt es einen Gott? Die nicht enden wollende Frage der Theodizee
  4. Forum Deutscher Katholiken: Die Römische Instruktion „hat unsere volle Unterstützung!“
  5. Was sie anprangert, möchte sie selber: Macht!
  6. Der Startschuss muss kein lauter Knall sein
  7. „Eine herbe Enttäuschung“
  8. „In Kirche erleben wir einen seit Jahren gewachsenen Glaubensabfall“
  9. Gott will mit uns leben in allen Dingen
  10. Derzeitige Wirren erinnern an Arianische Wirren des 4. Jahrhunderts







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Vier von sieben: Die unglaubliche Berufungs-Geschichte der Familie Morrison
  4. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  5. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  6. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  7. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  8. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  9. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  10. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  11. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an
  12. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  13. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  14. Beschließen ohne zu entscheiden?
  15. Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz