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Mann wütet in Regensburger Pfingstgemeinde, flieht – Festnahme

20. Juni 2019 in Deutschland, 1 Lesermeinung
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Am Dienstagvormittag drang ein Mann in Gottesdienstraum und Büro ein und zerstörte, was ihm vor die Hände kam, sogar Musikinstrumente – Sachschaden 10.000 Euro – Festnahme nach Fahndung


Regensburg (kath.net) Zu einem Fall von erheblichem Vandalismus kam es am Dienstag in der Pfingstgemeinde in Regensburg. Am Vormittag drang ein Mann in die kirchlichen Räume ein und zerstörte eine Stunde lang, was ihm in die Hände kam. Selbst die Musikinstrumente wurden beschädigt. Dann flüchtete er mit nacktem Oberkörper. Das berichtete der in München ansässige „Merkur“. Nach einem entsprechenden Notruf leitete die Polizei die Fahndung ein, der Mann konnte festgenommen werden. Er hatte sich inzwischen zwei Kilometer vom Tatort entfernt. Bei der Festnahme verletzte er einen der Beamten an der Hüfte. Franko Amesse, ein aus Ghana stammendes Gemeindemitglied, zeigte sich gegenüber dem „Merkur“ entsetzt. Offenbar hat die Christengemeinde nun auch Angst, dass es zu weiteren Übergriffen kommen könnte.


Der Mann hat in den Räumen nicht nur absolutes Chaos hinterlassen, sondern auch Sachschaden von etwa 10.000 Euro angerichtet. Über den Mann ist bekannt, dass er sich in einem Ausnahmezustand befand. Außerdem war er bereits zuvor wegen Randalierens, Drogenkonsum und Körperverletzungsdelikten aufgefallen.

Nach Darstellung der „Welt“ wird aktuell bei dem Vorfall kein religiöser Hintergrund vermutet. Der „Bayrische Rundfunk“ bezeichnete die Christengemeinde in seinem Beitrag als, Zitat, „sogenannte Pfingstgemeinde“.

Symbolbild: Vandalismus gegen ein Kreuz



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