02 Juli 2019, 10:00
Afrikaner müssen Verantwortung für die Evangelisierung übernehmen
 
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Afrika: Außerordentlicher Monat der Weltmission - Pater Zagore: "In der Vergangenheit kamen die Europäer zu Tausenden nach Afrika, um zu evangelisieren, heute sollten die Afrikaner selbst die Verantwortung für die Evangelisierung übernehmen"

Kara (kath.net/Päpstliche Missionswerke Fides) -Dem außerordentlichen Monat der Weltmission im Oktober 2019, geht die Feier des Jubiläums der Bischofskonferenzen von Afrika und Madagaskar (SECAM) voraus, die im Juli 1969 gegründet wurde: "Es ist ein besonderer Anlass, den damals prophetischen Appell zu wiederholen den Papst Paul VI. im Juli 1969 in Kampala an die Afrikaner gerichtet hat: Die Afrikaner sollen Missionare ihrer selbst sein", so der ivorische Theologe Pater Donald Zagore von der Gesellschaft für die Afrikamissionen.

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"Wenn in der Vergangenheit die Europäer zu Tausenden nach Afrika kamen, um zu evangelisieren“, so der Missionar, „sollten heute die Afrikaner selbst die Verantwortung für die Evangelisierung des afrikanischen Kontinents übernehmen. Die Afrikaner sind erwachsen, die Kirche Afrikas ist reif geworden. Keiner wird besser in der Lage sein im Namen der Mission zu sprechen und zu handeln, als die Afrikaner selbst".

"Wir haben die Pflicht und die Aufgabe, das Schicksal unseres Kontinents auf unseren Schultern zu tragen. Diese Verantwortung wurde uns im Juli 1969 in Form eines Aufrufs von Papst Paul VI. übertragen, heute ist dies für uns Afrikaner eine wesentliche Herausforderung. Die gestrige Ermahnung ist heute zur Bedingung geworden", so Pater Zagore.

"Das grundlegende missionarische Bewusstsein bleibt auf allen Ebenen unabdingbar, wenn es darum geht, der Missionstätigkeit in Afrika eine völlig andere Dynamik zu verleihen", so Pater Donald abschließend, „50 Jahre später können wir sagen, dass die Zeit der Nachfolge wirklich gekommen ist. Möge diese Realität durch ein prophetisches missionarisches Engagement der Christen Afrikas konkret werden".

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