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'Kirche des epochalen Wandels' im Entstehen

8. Juli 2019 in Kommentar, 42 Lesermeinungen
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"Wer die Berichte über die Aussage von Kardinal Marx las, es habe niemand die Absicht eine deutsche Nationalkirche zu gründen, konnte ein Déjà-vu haben." - Der Montagskick von Peter Winnemöller


Linz (kath.net/pw)
Wer die Berichte über die Aussage von Reinhard Kardinal Marx las, es habe niemand die Absicht eine deutsche Nationalkirche zu gründen, konnte ein Déjà-vu haben. Das berühmte Ulbricht- Zitat, niemand habe die Absicht eine Mauer zu bauen, liegt greifbar in der Luft. Nur wenige Wochen darauf stand die Berliner Mauer. Man tut dem Kardinal sicher unrecht, nimmt man eine direkte Parallele an. Dies aber wird kontrastiert von der These des Kardinals, die Kirche stehe vor einem epochalen Wandel. Wohin die Reise geht, kann man sich durchaus fragen. Worin dieser Wandel bestehen soll und welche Folgen er haben soll, steht noch in den Sternen. Immerhin, wer den Wandel nicht kommen sehe, müsse auf dem geistigen Auge blind sein, so der Erzbischof von München.

Wer will schon mit Blindheit geschlagen sein? Es ist also sinnvoll, sich die Frage nach Art und Richtung des epochalen Wandels zu stellen. Man kann den eingeschlagenen Weg nämlich schon lange erkennen. Manche tun öffentlich so, als wäre das noch gar nicht klar. Das Gegenteil ist wahr. Wir haben das Präludium dieses Wandels längst erlebt. Die äußerst raffinierte Dekonstruktion der unauflöslichen Ehe durch Kommunion für zivil verheiratete Geschiedene war bereits ein Teil dieses epochalen Wandels. Die partielle Interkommunion folgte als nächster Puzzlestein im Mosaik der „Kirche des epochalen Wandels“. Der erzbischöfliche Lobpreis des Ungehorsams, welchen der Kardinal auf dem evangelischen Kirchentag aussprach, zeigt eine weitere Methode. Hier ist es die gegenseitige Einladung zu Eucharistie und Abendmahl an der Basis. Dieses „schon weiter sein“ zeigt die Rolle der Gemeinden als Vorreiter der Dekonstruktion. Das wird Fortschritt genannt. Auch dies ist eine weitere Spur, der man folgen kann.


Das Prinzip ist immer dasselbe. Es wird Unmöglichkeit einer Änderung in der Praxis der Kirche unter Verweis auf Lehre und Universalität behauptet. Man bleibt dabei butterweich. Dem Widerstand aus Verbands- und Funktionärskreisen treten die Bischöfe in der Regel nicht katechetisch und lehrend entgegen. Infolge dessen wächst er und breitet sich in den Gemeinden aus. Irgendwann geben einzelne oder alle Bischöfe nach, indem man die Barmherzigkeit in unzulässiger Weise für eine Änderung der Praxis bemüht. Plötzlich geht das, was eigentlich verboten ist und bleibt, ausnahmsweise und in Einzelfällen.

An diese „Einzelfälle“ glauben alle, die auch an den Weihnachtsmann und an den Osterhasen glauben.

Fakt ist, man hat eine neue Nebelkerze des epochalen Wandels gezündet, indem man die Lehre für nicht geändert erklärt. Man handelt aber gar nicht mehr danach. Als große, große Ausnahme erklärt man das in Einzelfällen für barmherzig und in Ordnung. Ist ein Punkt abgehakt, widmet man sich dem nächsten Projekt. Die Begleitmusik dazu spielen reichlich populistische Aussagen, z.B. die Förderung von Frauen in Führungspositionen der Kirche. Die „Kirche des epochalen Wandels“ ist eben auch ein Sprungbrett für die Karriere.

So lichtet sich Stück für Stück der Schleier, was denn diese „Kirche des epochalen Wandels“ sein wird: Eine „Kirche“, in der die Sakramentalität von Amt und Seelsorge keine Rolle mehr spielt. Eine „Kirche“, in der Männer und Frauen nach Gutdünken zu allem Denkbarem und Undenkbarem beauftragt werden und die Gemeinden sich selbst weitestgehend selber überlassen bleiben. Flankiert werden diese Pläne einzelner Bischöfe von einem nicht abreißenden Forderungsgetöse unterschiedlichster Laienorganisationen, die einfach nur endlich an die Fleischtöpfe kirchlicher Macht wollen. Das und nichts anderes ist der „epochale Wandel“. Es ist ein reiner Akt der Dekonstruktion. Vielleicht wird das, was am Ende steht, tatsächlich nicht deutsche Nationalkirche heißen. Vielleicht aber wäre „Kirche des epochalen Wandels“ ein toller Name dafür.


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Lesermeinungen

 Bernhard Joseph 10. Juli 2019 
 

Werter @Tisserant,

in vielem gebe ich Ihnen recht, aber gleichzeitig sollten wir auch nicht übersehen, dass es noch immer wunderbare Priester (Pfarrer) gibt, die sich redlich im Weinberg des Herren abmühen.

Ich selbst habe das Glück, in einer Gemeinde zu sein, in der ein solcher Pfarrer wirkt.

Natürlich gibt es da auch die progressiven Kräfte im PGR, die die Kirche lieber heute als morgen zu einem Sozialklub ihrer Facon umfunktionieren würden.

Hier halte ich es mit Hölderlins Vers: "Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch"


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 Stefan Fleischer 9. Juli 2019 

Demokratische Kirche

Wir in der Schweiz haben demokratisch gewählte Pfarreiräte etc. Die Praxis ist aber auch, dass sich die bestehenden Gremien ihre Mitlieder selber suchen d.h. aussuchen. Es sind dann normalerweise stille Wahlen. Sprengkandidaten haben kaum eine Chance. Die Mehrheit der Gläubigen sind zufrieden, wenn alles irgendwie läuft. Vermutlich müsste man so etwas wie Parteien gründen um die Zirkel aufbrechen zu können. Davor aber schrecken die meisten zurück, zu Recht wie ich meine. Parteiungen stehen dem Begriff Kirche diametral entgegen. Womit aber erwiesen ist, dass eine demokratische Kirche - und sei es auch nur teilweise, d.h. für den weltlichen Bereich - ein Widerspruch in sich ist. Möglich, dass es Situationen und Bereiche gibt, wo so etwas nötig wird. Aber das sollten immer nur Notlösungen und reine Hilfskonstrukte sein. Und auch dann funktioniert es nur, wenn allen immer bewusst bleibt, dass Gott allein der Herr der Kirche ist.


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 Pilgrim_Pilger 9. Juli 2019 
 

Die Kirche des "epochalen Wandels" und das Ego der Menschen

Der wahre und echte epochalen Wandel in der katholische Kirche tritt mit dem Wiederkommenden Jesus ein, denn in der Konzilskirche wird er nur sehr wenig bis gar keinen Glauben an Gott finden. Die Menschen der Welt in der Konzilskirche glauben auch, vor allem an Sich selbst und Ihr Ego, aber an Gott und seine Gebote glauben in der Konzilskirche nur die wenigsten Menschen. Das ist die 'Kirche des epochalen Wandels' und Kardinal Marx ist ihr Erster Fürsprecher und die meisten DBK Bischöfe laufen wie die Lemminge mit. "Wer jedoch bis zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet." Mt 24,14


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 Labrador 9. Juli 2019 
 

Lieber hape - möglich

„neuesten historisch-, sozial- und neurowissenschaftlichen Erkenntnissen, die wiederum … welch ein Zufall … an deutschen Schreibtischen, erkannt werden wollten“

Möglich, dass diese Erkenntnisse an deutschen Schreibtischen, oder an den Schreibtischen der internationalen Gender - & „Geschwätzwissenschaften“ neu sind, aber das wars dann.

Da wo heute die Musik der Wissenschaft spielt (zB Haidt, Haier, Henrich, Peterson, Weinstein, uvAm), da muss die Schnecke ZDK erst mal umkehren und in die Gegenrichtung „fahrt aufnehmen“. Gleiches gilt für den schwergewichtigsten Soziologen der DBK. Massenträgheit in echt wie im übertragenen Sinn!


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 Tisserant 9. Juli 2019 

Die kath Kirche in Deutschland, ist eine links sozialistische Einrichtung, in der jede/jeder fühlen, denken, handeln und auch glauben kann, was er/sie/es möchte.
Der kath Glaube ist verdunstet, einem alles ist möglich und dem Zeitgeist, der DBK/ZDK.
Man kann in dieser Kirche jeden noch so großen Blödsinn öffentlich sagen, solange er mainstream ist, es passiert nichts. Aber wehe man tritt, aus Gewissensgründen aus der Steuerkirche aus, eben weil man den BDKJ oder sonstige zweifelfte Einrichtungen nicht mehr mitfinanzieren möchte, da wird man kalt gestellt.
Ergo, geht es Linken ums Geld.
Nach dem Motto: Du kannst tun und lassen was Du willst, solange Du dafür zahlst.

Ich sehe für Deutschland und diese Kirche, eine Katastrophe herausziehen.
Islam, Migration, Klimafanatiker, wirtschaftlicher Zusammenbruch, soziale Verwerfungen, Euro usw

Wir leben auf einem Pulverfass und die Lunte brennt schon lange.


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 Bernhard Joseph 9. Juli 2019 
 

@Tisserant

Abwarten!

Die Rechnung nie ohne den Wirt (hier Gott) machen.

Kard. Marx und Anhang mögen sich für die Weltkirche halten, sie sind es aber nicht, sondern höchstens noch Provinzfürsten einer synodalen Provinzkirche.

Die Zukunft liegt nicht in D, was die Kirche angeht!


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 Smaragdos 9. Juli 2019 
 

Anschluss

Dieser sogenannte "epochale Wandel" zielt in letzter Konsequenz auf den "Anschluss" der katholischen Kirche in Deutschland an die protestantische(n) Kirche(n) ab - als logische Folge der (falsch verstandenen!) Ökumene.

Denn die zieht jetzt eben Richtung Protestantismus statt umgekehrt. Nicht mehr die Einheit ist das Ziel, sondern die Vielfalt.

Wer wirklich die Einheit sucht, muss früher oder später katholisch werden, denn sie ist in der katholischen Kirche seit eh und je verwirklicht, wie das II. Vaticanum festhält. Wer aber die (bunte) Vielfalt sucht, muss protestantisch werden. Dort können nämlich alle nach ihrer Façon selig werden. Relativismus pur eben.


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 hape 9. Juli 2019 

Epochaler Wandel?

Der von der DBKZDK vollmundig angekündigte "epochale Wandel" … man halte sich das vor Augen: der neue Äon kam schon vor 2.000 Jahren … nun also glaubt die DBKZDK allen Ernstes, dieser Äon bedürfe einer Aktualisierung! Nach neuesten historisch-, sozial- und neurowissenschaftlichen Erkenntnissen, die wiederum … welch ein Zufall …  an deutschen Schreibtischen, erkannt werden wollten, muss nun ein sog. „epochaler Wandel“ synodal erzwungen werden. Da frage ich mich: welches Kraut wird in der DBKZDK eigentlich gerade geraucht?


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 Bernhard Joseph 9. Juli 2019 
 

@Provost

Nun, dass ideologische Verblendung blind macht, ist ja keine neue Erkenntnis.

Da heute in der DBK statt Glauben Politik das Denken bestimmt, noch dazu mit einem guten Schuss Irrationalismus, kann man sich eigentlich über den Starrsinn von Kard. Marx nicht wundern.

Und wer schon aus vorauseilender Unterwerfung das Kreuz ablegt und darin besondere Toleranz erkennt, weil ja der christliche Glaube andere provozieren könne, der lebt diesen epochalen Wandel der Kirche in der Tat authentisch!


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 lesa 9. Juli 2019 

Eine weitere Dimension

Wo sind sie (die vielen Pilger?) Das Evangelium gibt die Antwort: "Das Reich Gottes gleicht einem Sauerteig, den eine Frau nahm und unter drei Maß Mehl mengte (griech.: verbarg), bis es ganz durchsäuert war.) (Mt 13, 21)
Um diese Dimension dürfen wir auch wissen.


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 JP2B16 8. Juli 2019 
 

Wissen Kardnal Marx und ZdK, in welch' unguter Tradition sie stehen ...

"Die Benedikt-Option" von Rod Dreher beschreibt recht gut, wie künftig die kleine Herde (Lk 18,8, die Muttergottes) den rechten Glauben in Gemeinschaft praktizieren wird. Selbstverständlich möchte Kardinal Marx und das ZdK keine "Deutsche Nationalkirche". Sie wollen größeres. Im WDR war neulich zu lesen: "Der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz […] machte allerdings deutlich, dass man in Deutschland nicht darüber entscheiden könne, Frauen zu Priesterinnen zu weihen. Man könne bei diesem Thema nur Anregungen an die katholische Weltkirche geben." Es ist und bleibt der DEUTSCHE Hochmut, der sich anmaßt, die Welt in Eigenregie heil machen zu können. Ob Grüne, SPD, AfD-"Flügel", EKD, ZdK oder DBK, es ist wie eh und je: "Am deutschen Wesen ... ". Und leider haben zu viele Deutsche nichts gelernt. Zu viele Herolde künden auf raffinierte Weise, was das vermeintlich "Gute" ist. Auf diese Seite gilt es sich zu schlagen - sich dort zu wissen spricht so schön los vom eigenen falschen Tun.


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 Diadochus 8. Juli 2019 
 

@martin fohl

Sie fragen, wo denn die vielen Pilger mit ihren Glaubenserfahrungen von Kevelar, Fatima, Medjugorje, Santiago usw. seien. Wo sind sie? Wo seien all die Versprechungen, die dort gemacht würden? Wo? Das frage ich mich auch. Ich denke, in der großen Masse sind es Einzelkämpfer. Das werden sie bleiben. Sie haben sich mit Jesus und Maria in ihre Herzenskammer zurückgezogen. Von ihren Priestern, allen voran dem Oberpriester Kardinal Marx, fühlen sie sich im Stich gelassen. Da haben sie leider keine Unterstützung. Kardinal Marx schwadroniert stolz von epochalem Wandel. Er denkt, Kirche geht auch ohne Gott. Er sollte auch nach Medjugorje. Sein Herz würde von Maria berührt und verwandelt. So geht Wandel. Das wäre epochal.


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 Provost 8. Juli 2019 

Blindheit überall

Die Frage sei erlaubt: Ist der Erzbischof von München und Freising vielmehr etwa auf den geistlichen Auge blind?
UBI SPIRITUS DOMINI
IBI LIBERTAS


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 Katholikheute 8. Juli 2019 
 

Hauptsache,

hochbezahlt mit wichtigem Gesichtsausdruck dem Fleisch zum Sieg zu verhelfen und dies noch für katholisch zu halten. Unfassbar!


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 girsberg74 8. Juli 2019 
 

Gilt nicht bloß nur für Geld:

„Jede Sache, die rentabel wird, fällt in gemeine Hände.“
(Nicolás Gómez Dávila )


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 agora 8. Juli 2019 
 

Was tun?

Dem Ungehorsam von Papst, Kardinälen und Bischöfen müssen die gläubigen Katholiken mit Ungehorsam begegnen.


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 freya 8. Juli 2019 
 

Wer Wind sät - wird Sturm ernten!

Machen wir uns auf stürmische Zeiten gefasst! Aber keine Panik auf der Titanic: Die in totaler Hybris gefangene DBK-Kirche (vgl. Titanen, die sich an die Stelle Gottes setzten!) nimmt Fahrt auf und wird genauso am nächsten Eisberg zerschellen und mit Mann und Maus untergehen wie die erste Titanic auch! - Denn das Werk der Frevler wird zuschanden werden!

Ihr hl. Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan bittet für uns und die hl. Kirche Gottes!


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 Herbstlicht 8. Juli 2019 
 

"epochaler "Wandel"!

Wandel allein genügt nicht, es muss schon ein "epochaler" sein.
Was haben Kardinal Marx und Co. wirklich im Sinn?
Worauf sollen wir uns gefälligst einstellen?
Was erwartet uns nach diesem "epochalen Wandel"?
Ist es für die kirchlichen Oberen überhaupt noch relevant, wie Gläubige das Ganze einschätzen, was sie denken und empfinden?

Sind sie, die sich noch mit Christus verbunden fühlen und versuchen, ihr Leben und Handeln nach Ihm auszurichten, in den Augen der für den "Epochenwandel" Verantwortlichen eine vernachlässigbare Gruppe, an die man keine weiteren Gedanken zu verschwenden braucht?

Wie sagte Jesus im Gleichnis:
Wird der Menschensohn, wenn er wiederkommt, noch Glauben finden auf Erden? (Lk 18,8)

Wird Er?


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 gebsy 8. Juli 2019 

Hirtenwort

https://stefan-oster.de/ich-bin-dem-papst-dankbar-fuer-sein-schreiben/


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  8. Juli 2019 
 

Gute Hüter der Fleischtöpfe?

Es fiele leichter, dem eloquenten Montagskick Herrn Winnemöllers beizupflichten, wenn die bisherigen Hüter der „Fleischtöpfe kirchlicher Macht“ (danke für dieses schöne Bild) Ihrer Verantwortung überzeugend gerecht geworden wären. In der Kirche sind Entscheidungsmacht und Verantwortung ja dankenswerterweise klar definiert. Das Ergebnis, das die Verantwortlichen erzielt haben, ist niederschmetternd: Seit 30 Jahren Rückgang der Gläubigen und der Kirchgänger, Verlust der Kirche an Autorität, Einfluss und Glaubwürdigkeit in der Gesellschaft, viel zu geringer Nachwuchs an Priestern, die sich durch die Verantwortungsträger haben begeistern lassen. So gesehen muss man sich bestürzt fragen, ob die Fleischtöpfe von den Richtigen und in rechter Weise gehütet wurden. Wenn nicht - dann müssten sich die Verantwortungsträger auch zu ihrer Verantwortung bekennen. Mit einem Wechsel am Fleischtopf wäre es dann nicht mehr getan.


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 Smaragdos 8. Juli 2019 
 

Nichts Neues unter der Sonne

Nun, einen epochalen Wandel in der Kirche in Deutschland gab es ja schon mal, so vor ungefähr 500 Jahren. Der Unterschied zu heute ist der, dass er diesmal nicht mehr gegen Rom, sondern mit wohlwollender Unterstützung Roms geschieht. Es soll ja schliesslich eine "synodale Kirche" entstehen. Das heisst, die Verweltlichung der Kirche soll diesmal auf synodalem Weg erreicht werden. Nur, dass dies eben diesmal mit der impliziten Zustimmung Roms geschieht, ist der eigentliche Skandal. Papstbrief an die Deutschen hin oder her.


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 Andrzej123 8. Juli 2019 
 

Nehmen wir schlicht

zur Kenntnis, dass alle mit Staat, Sozialsystemen, supranationalen Organisationen und/oder NGO's finanziell verbandelten Kirchenleitungen, also die derkatholischen Kirche, die der meisten evangelische(n) Kirchen einschließlich Freikirchen und die der orthodoxen Kirchen klar genug signalisiert haben, dass sie die bisherige christliche Lehre in Übereinstimmung mit den neuen politischen Anforderungen hinter sich zu lassen bereit sind.
Dies gab es so geballt m.W. noch nie, doch nun scheint es die traurige Realität zu sein !


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 gebsy 8. Juli 2019 

Vorauseilender

Ungehorsam in den Gemeinden ist wirklich der Stoff, aus dem die Irrtümer wachsen können.
Wenn aber Hirten nur mehr hinter der Herde mitlaufen, ist es eine Frage der Zeit, wann sich alle verlaufen haben werden …
Wenn nun daran festgehalten wird, dass Jesus selbst uns bereits aus diesem Chaos erlöst hat, kann erahnt werden, welchem Gericht diese Hirten entgegen eilen; beten wir JETZT noch für ihr Seelenheil


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 hauch 8. Juli 2019 
 

Auf den Punkt

Peter Winnemöller trifft es auf den Punkt!!!!
Und wir müssen zusehen, weil die Bischöfe taub und blind sind gegen jegliches Wort das „Katholiken“ an Sie richten


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 einsucher 8. Juli 2019 
 

Bemerkenswert

Ich denke es wäre besser an dem Ort zu wirken an dem man gerade ist um so den Glauben weiter zu geben. Es ist sicherlich schön, sich über die gravierenden Veränderungen die einige herbeiführen möchten zu sprechen, ich halte es aber sinnvoller die Energie an dem Ort, wo man ist, einzusetzen um für Christus zu werben und von ihm zu zeugen! Manches wird vielleicht verloren gehen, z.B. die sonntägliche Messe, die zwar in der eigenen Gemeinde gefiert wird, aber nicht unbedingt in der eigenen Kirche, ein Priester kann nicht an zwei Orten gleichzeitig sein. Hier bietet sich die Chance, alte Formen des Gebets wieder zu entdecken, z.B. das gemeinschaftliche Gebet (Brevier, Rosenkranz), oder eine gemeinsame Schriftbetrachtung in kleineren Gruppen, die sich der Methode des Bibelteilen bedienen, wichtig ist die eigene Bibel mitzubringen. Es kann die Messe zwar nicht ersetzen, was ich schreibe, aber es ist besser als sich zu ärgern, es ist eine andere Form des Gottesdienst.


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 ottokar 8. Juli 2019 
 

Kann denn das alles stimmen?

Wenn das tatsächlich die Zukunft unserer katholischen Kirche sein sollte, wo bleiben denn da die lauten Stimmen der Bischöfe von Regensburg, Passau,Eichstätt, Köln ect.Wie sind die Rektionen der treuen Ortspfarrer? Es wird immer von der DBK gesprochen. Sind deren (Mehrheits-)Beschlüsse für unsere Kirche, für uns Katholiken bindend?


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 Ginsterbusch 8. Juli 2019 

Deutsche Baal Kirche (DBK)

würde auch passen.
Und Isebel‘s gibt es in unserem Land ebenfalls genug.
Beten wir für unsere Kinder, sie werden keine Möglichkeit mehr haben eine würdige Liturgie zu erleben.
Der „Gräuel“ auf dem Altar muss ja irgendwie vorbereitet werden um dort irgendwann zu stehen.
Auch für Kardinal Marx kommt, wie für uns alle, das letzte Gericht. Ändert er sich nicht, wird er viel zu verantworten haben.
Die treuen Priester werden sich an diesem Missbrauch tausender Seelen nicht beteiligen. Wir werden sie mit der Lupe suchen müssen, aber sie sind da. Wer von den Gläubigen der Marx-Kirche folgt, wird die falsche Lehre annehmen.
Es gibt da ein Sprichwort: zwei Stück trockenes Holz, werden ein grünes Stück Holz anzünden.
Und da wir bedauerlicherweise viele Bischöfe haben, die ich als „abgestorbene Äste“ bezeichnen kann, werden diese viele unschuldige Seelen mit ihrer falschen Lehre anstecken.
Und deshalb sind wir jetzt verpflichtet für unsere Kinder und für uns zu beten.


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 Hartmut8948 8. Juli 2019 
 

Dann sind Konvertiten die Störenfriede von heute

Welche Antwort gibt Kardinal Marx dem Konvertiten, der seine synodalverfasste Kirche verlassen hat, um als engagierter Mitarbeiter in der röm.-kath. Kirche eine zukunftsorientierte Heimat zu haben? Es ist mir schon klar, dass nicht alles bleiben kann, wie es ist: Erneuerung hat es immer gegeben - aber Erneuerung unter Führung und Anweisung des Heiligen Geistes und nicht durch Strukturveränderung! Nicht strukturorientierte Arbeitskreise oder Gremien waren es, die zur Erneuerung geführt haben, wohl aber Menschen, die im Gebet um das je Notwendige gerungen haben. Das in der Tat wäre dann ein wirklich epochaler Wandel mit Zukunftscharakter.


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 Reichert 8. Juli 2019 
 

Bernhard Joseph

So ist es! An die Stelle von Gott und seiner frohmachenden, aber auch verpflichtenden, Botschaft trat eine aus dem "Konzilsgeis"t interpretierte Zeitgeistigkeit, deren Inspiration von der jeweils herrschenden Ideologie und der daraus abgeleiteten Politik gespeist wird. Daher muß so schnell wie möglich der Geldzufluß durch die obligatorische Kirchensteuer beendet werden und anstelle des Mammons Gott und das Gebet wieder die erste Stelle einnehmen!


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 Stephaninus 8. Juli 2019 
 

Ich frage mich

warum mir die Orthodoxie immer sympathischer wird....resp. ich frage mich das eigentlich nicht mehr.


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 Bernhard Joseph 8. Juli 2019 
 

Die „Kirche des epochalen Wandels“

ist eine überflüssige Kirche, die dann niemand mehr braucht!


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 lesa 8. Juli 2019 

Lasst die Arbeit am Gotteshaus weitergehen! (Esra 6, 7)

@martin fohl: Wie zur Zeit von Esra und Nehemia: Mit der einen Hand die Feinde abwehren, mit der anderen Hand den Tempel neu bauen. Ora et labora! Ja, die Kirche lebt!
Danke, Peter Winnemöller! Beten wir, dass solche unwiderlegbare, hervorragenden Analysen auch von den Verantwortlichen gelesen werden und dass ihnen bewusst wird, was auf dem Spiel steht.


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 Adamo 8. Juli 2019 
 

Dieser epochaler Wandel unser deutschen katholischen Kirche

ist nichts anderes als ein Irrweg unserer heutigen Kirchenfunktionäre der DBK und im ZdK mit ihrem einseitigen "Synodalen Weg".

Er ist ein falscher, einseitiger deutscher Austritt aus der katholischen Weltkirche im Alleingang ohne Abstimmung mit ihr!

Das wollen wir katholische Christen in Deutschland nicht, die wir auch noch von diesen verblendeten Kirchenfunktionären als Abweichler in die Irre geführt und als "Fundamentalisten" bezeichnet werden, weil wir am Glauben Jesu Christi festhalten, so wie er ihn uns verkündet hat!


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 nada te turbe 8. Juli 2019 
 

Augenzeugenbericht vom gestrigen Sonntag

Ein als Priester verkleideter älterer Mann, "leitete" einen Kindergottesdienst.

Eine Mutter "erzählte" das Evangelium des Tages für die Anwesenden "nach".

Der Priesterdarsteller berichtete freudig kürzlich Opa geworden zu sein und eilte dann unvermittelt zum Tabernakel um Hostien (vorher konsekriert?) an die Anwesenden zu verteilen.

Der Augenzeuge blieb, zutiefst erschüttert und sicher KEINER HL. MESSE beizuwohnen, um Zeugnis ablegen zu können!

Marx und Co. wollen DAS!
Sie machen Räuberhöhlen aus unseren Kirchen!

Aktivistische Hobbykatholiken, Opas und Mamis sind ihre Werkzeuge.


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 rosengarten1997 8. Juli 2019 

Gute Analyse !

Eine sehr zutreffende Analyse Herr Winnemöller, genau so ist es bzw. wird es werden! Und wie "Gipsy" richtig meint,das ist erst der Anfang!


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 SalvatoreMio 8. Juli 2019 
 

Furchtbar!

Furchtbar, Herr Winnemöller,dass man Ihnen zu Ihrer Analyse Beifall zollen muss! Würden Sie sich doch irren und Unsinn träumen!!! Aber so ist es leider nicht!--- Aber eigentlich steht es uns Deutschen doch zu, allmählich mal wieder Furore zu machen. Es ist lange her mit Martin Luther; 1914 bis 1918 und auch 1939 bis 1945 sind lange her. Ein neuer, großer Riss durch die Kirche wird wohl zwar wohl fällig sein, aber dafür werden sich die Anglikaner, Protestanten und Katholiken umarmen und wieder vereint sein, weil wir deutschen Katholiken modern werden. Und wer weiß: wenn die ganze Weltkirche samt Vatikan unsere Rettungs-Ideen dankbar aufnimmt, entfällt der Riss! Aber: LASSET UNS BETEN, denn das Gebet wird nicht mehr gepflegt werden. Amen


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 Stefan Fleischer 8. Juli 2019 

Nachtrag

Mein letzter Posdt hier heisst natürlich nicht, dass es nicht auch unter uns Männern (allzu) viele auf allen Hierarchiestufen gibt, welche Herren der Kirche sein wollen, statt ihre treuen Diener zu sein.


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 Stefan Fleischer 8. Juli 2019 

Apropos Sakramentalität des Amtes

Ich habe seit längerem den Eindruck, als würden jene Frauen, welche nach dem Priestertum schreien, im Grunde genommen gar nicht dieses meinen. Sie wünschen sich die Funktion und Stellung der Pfarrers einnehmen. Sie wollen (wie ihre reformierten Kolleginnen) Pfarrerinnen werden, oder konkretter ausgedrückt Pfarr-Herrinnen sein.

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 martin fohl 8. Juli 2019 
 

Wo bleiben eigentlich

die so tollen Glaubenserfahrungen, die viele auf ihren Pilgerfahrten nach Kevelar, Altötting, Lourdes, Fatima, Medjugorje, Rom, Santiago usw gemacht haben? Alles nur Schall und Rauch? All die Versprechungen, Anbetungsstunden und Weihen an Maria, dem Herzen Jesu usw?
Unsere Kirche wird von Funktionären, nicht von der pilgernden Kirche geleitet! Man könnte meinen, niemand von diesen Reformatoren sei je in den Zentren des kath Glaubens gewesen! Dort ist und bleibt aber die Kirche nach wie vor lebendig! Für mich gilt: Wer nicht katholisch sein möchte, kann ja gehen! Wollt auch ihr gehen?
Die Kirche bedarf einer inneren Erneuerung des Glaubens!


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 Gipsy 8. Juli 2019 

Welche

Kirche erhebt dann den Anspruch, die röm.kath. Kirche zu sein? Die "Kirche des epochalen Wandels" ,oder die "Kirche der Tradition". Wer bekommt den Papst?

Beide vielleicht? Dass zwei Päpste möglich sind, können wir ja selbst sehen
und erleben.

Das gibt noch ein Durcheinander und wir befinden uns erst am Anfang.

Wie konnte es nur zu einer solchen desaströsen Verwirrung kommen?


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 Adamo 8. Juli 2019 
 

Dagegen hilft nur:

Massive Forderung nach Streichung der lukrativen Kirchensteuer und einer armen Kirche! Dann hat dieser Spuk der "Jagd nach den Fleischtöpfen" bald ein Ende.


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 Uwe Lay 8. Juli 2019 
 

Entsteht die Kirche des "epochalen Wandels" erst?

Ist nicht diesem in diesem Kommentar sehr treffend skizzierten Wandel ein theologischer Wandel vorausgegangen, der diesen jetzt anvisierten erst ermöglicht?
Vorkonziliar ging die Kirche von dem erlösungsbedürftigen Menschen aus, der allein durch Jesus Christus und seine wahre Kirche auch nur erlöst werden kann. Heutzutage, daß jeder Mensch schon immer ein von Gott angenommener ist, sodaß er gar nicht mehr erlöst werden braucht, sondern daß es nun darauf ankommt,daß jeder Mensch in der Welt als von Gott Bejahter demgemäß leben kann, also die Welt ist zu humanisiern. Darum ist dann die Kirche in eine humanitaristische NGO umzuwandeln.
Uwe C. Lay ProTholblogspot


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