Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-10

meist-kommentiert

  1. "Pfingstbotschaft" von Bätzing: Segnet Schwule!
  2. Marx-Bätzing-Kurs: Neuer Rekord an Kirchenaustritten in Deutschland!
  3. Bloße Aussage, Corona ist keine Strafe Gottes, völlig unzureichend
  4. Liebe Kirche, Du behandelst Deine Gläubigen als wären sie Aussätzige
  5. Unsolidarisch, egoistisch und verletzend
  6. Besuch von Trump bei Johannes Paul II. und eine bizarre Reaktion von Wilton Gregory
  7. Der Neoprotestantismus bricht sich seine Bahn
  8. Synodaler Weg: Voderholzer protestiert gegen autoritäre Alleingänge des Präsidiums
  9. Ökumene-Kreis bittet Papst: Bannbulle gegen Luther zurücknehmen
  10. Kardinal Müllers „Corona-Verschwörungstheorie“ im Kreuzverhör

DBK- und ZdK-Leitungen bekräftigen unisono den synodalen Weg

8. Juli 2019 in Deutschland, 20 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Marx und Sternberg zum Papst-Brief an die deutschen Katholiken wegen des synodalen Wegen: „Wir verstehen ihn als Leitlinie, Ermutigung und Auftrag, auf dem Synodalen Weg gemeinsam voranzugehen“ - Papstmahnungen werden nicht aufgegriffen


Bonn (kath.net) Einheit mit der Weltkirche. Das hatte Papst Franziskus in seinem Brief an die katholische Kirche in Deutschland angesichts der jüngsten Entwicklungen angemahnt, kath.net hat berichtet. Knapp eine Woche später äußern der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Prof. Dr. Thomas Sternberg anlässlich der Sitzung der Gemeinsamen Konferenz von Mitgliedern der Deutschen Bischofskonferenz und des ZdK in Bonn bei einem Pressegespräch bezüglich des Briefes von Papst Franziskus „An das pilgernde Volk Gottes in Deutschland“: „Wir verstehen ihn als Leitlinie, Ermutigung und Auftrag, auf dem Synodalen Weg gemeinsam voranzugehen und aufrichtig nach Antworten auf unsere existenziellen Fragen und die konkreten Herausforderungen, gerade aus der Krise durch den sexuellen Missbrauch, zu suchen. Von Herzen laden wir alle Katholikinnen und Katholiken ein, den Synodalen Weg zu unterstützen und mit uns über eine erneuerte Kirche nachzudenken, die ihren Beitrag zu einer humanen Gesellschaft leistet.“ Das berichtet das ZdK in einer Presseaussendung.

Kardinal Marx erinnerte gemäß Presseaussendung an die Ausgangslage, die zur Entscheidung für den Synodalen Weg geführt hat. Die Krise um die Fälle sexuellen Missbrauchs habe die Kirche erschüttert. Jetzt gehe es neben der weiteren Aufarbeitung um konkrete Schritte bei den mit der Missbrauchskrise identifizierten übergreifenden Themen. Neben den drei bereits beschlossenen Themenbereichen zum Umgang mit Macht in der Kirche, der Zukunft der priesterlichen Lebensform und der Weiterentwicklung der kirchlichen Sexualmoral habe der Ständige Rat einem vierten Forum zum Thema „Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche“ zugestimmt, das vom ZdK angeregt worden war, so Kardinal Marx: „Damit wollen wir die Frage nach der Rolle der Frau in der Kirche aufnehmen. Uns geht es im Synodalen Weg darum, die Relevanz von Glaube und Kirche wieder in die gesellschaftliche Debatte einzubringen und gleichzeitig Antworten auf binnenkirchliche Fragen zu finden. Das geht nur in einer Gemeinsamkeit von Frauen und Männern in der Kirche.“

Ebenso betonte auch Sternberg die Entschlossenheit des ZdK, den Synodalen Weg partnerschaftlich mitzugestalten. „Vor dem Hintergrund der epochalen Umbrüche und tiefgreifenden Krisen ist die Kirche als Sinn- und Autoritäts-Instanz infrage gestellt. Denn in Zeiten, in denen Menschen unterschiedlicher Denkart auf Suche nach Sinn und Orientierung sind, ausgerechnet in dieser Krise wird unserer Kirche immer weniger vertraut und immer weniger zugetraut. Darüber müssen wir sprechen und Antworten auf die Herausforderungen finden. Und wir müssen handeln“. In den synodalen Weg wolle man „möglichst viele Menschen einbinden“.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 ThomasR 9. Juli 2019 
 

Glaubenserneuerung erfordert Nähe Christi in den Sakramenten

und kann z.B. über Frömmigkeit (im Juli z.B. insbesondere Blut Christi Verehrung)vertieft werden. Epochale Projekte bringen eher Zerstörung, Babilonischer Exil war epochal.
In Jahren 2013-2016 gab es wenigstens in einer bayerischen Diözese große Strukturreformen- bereits 2018 gab es Anstieg der Austritte um 50% im Vergleich zum Vorjahr. Nur in München 12 TSD Gläubige haben 2017 der Amtskriche Rücken gezeigt.


3

0
 
 ThomasR 9. Juli 2019 
 

der synodale Weg erfordert Einheit und Einheit wird es nur noch sehr schwer geben

2018 (50 Jahre nach der Königsteiner Erklärung von 1968) fanden sich doch einige wenige Mutige um der Ingolstädter Erklärung über die Kommunion an die evangelischen Ehepartner (Bedingung Kirchensteuerentrichtung?)zu widersprechen.
Man hofft, daß es sich immer wieder Mutige finden, übrigens auch unter Laien


5

0
 
 Diadochus 9. Juli 2019 
 

@Sagittarius

"Auch die Amazonas Synode ist ein durch und durch deutsches Gewächs, das über den exotischen Umweg "Amazonas", "arme, naturverbundene Indianer" attraktiv gemacht werden soll." In dem Satz steckt viel Wahrheit drin. Da wird mir erst einiges klar. Er zeigt die ganze Raffinesse der Strategen auf. Beide Synoden gleichen sich. Was hier lokal, wird dort global umgesetzt, unter deutscher Federführung. Papst Franziskus setzt seine Unterschrift drunter. Bleibt nur noch die Frage: Ist die Synode das bessere Konzil?


8

0
 
 Bernhard Joseph 9. Juli 2019 
 

DBK- und ZdK-Leitungen bekräftigen unisono den synodalen Weg

Offenbar hat man in der DBK und ZdK-Leitung mehr vom guten Erich Honecker gelernt, als man zugeben möchte: "Den Sozialismus in seinem Lauf, hält weder Ochs noch Esel auf!"


7

0
 
 Sagittarius 8. Juli 2019 
 

@Marloe1999

"Die Weltkirche ist denen egal, die würden doch sogar ein Schisma in Kauf nehmen."
Den Modernisten ist die "Weltkirche" meines Erachtens keineswegs egal, sondern sie denken immer global, d.h., das, was sie als "Sonderregelung", "nur in bestimmten Ausnahmefällen" und nur "für bestimmte Regionen" erkämpfen, soll einmal weltweit Geltung haben. Das war bei der Einführung der Handkommunion, der Kommunionhelfer oder dem Widerstand gegen Humanae Vitae genauso. Leider ist Deutschland in den Augen der Weltkirche ein Vorbild. Ich kenne viele ausländische Priester, die in Deutschland promovieren, weil die deutsche Theologie zur Zeit weltweit den Ton angibt. Dies wird jetzt gekonnt ausgenutzt, um die Erneuerung der Kirche (= Protestantisierung der Kirche) nicht nur regional, sondern global umzusetzen. Auch die Amazonas Synode ist ein durch und durch deutsches Gewächs, das über den exotischen Umweg "Amazonas", "arme, naturverbundene Indianer" attraktiv gemacht werden soll.


3

0
 
 UnivProf 8. Juli 2019 
 

Zeitdiebe

Da werden längst geklärte Tatsachen wieder in Frage gestellt und Wichtigtuer in Position gebracht. Mit einem riesigen Aufwand! Wer bezahlt die Arbeitszeit der wenigen Gutwilligen?
Schon das Wort synodal stellt einen Missbrauch des Begriffes dar.
Statt zu quatschen: Besser mal im Katechismus lesen!


5

0
 
 Diadochus 8. Juli 2019 
 

@Rick

Die Synode wird so eine Art DDR-Volkskammer. Es werden dort nur alimentierte Berufschristen sein. Sie werden eines gemeinsam haben: Sie vertrauen ihrem Apparat und seinen Strukturen. Gott vertrauen sie nicht mehr. Warum sollten die Menschen da nach Sinn und Orientierung suchen? Sinn und Orientierung gibt es nur bei Jesus Christus.


10

0
 
 Chris2 8. Juli 2019 
 

@wedlerg

Denke, Sie haben es auf den Punkt gebracht. Die wahren Ursachen werden vertuscht und die Verbrechen dazu missbraucht werden eine "neue Kirche" zu erschaffen.


7

0
 
 Chris2 8. Juli 2019 
 

@hape

Bischof Konrad Zdarsas turnismäßiges Rücktrittsgesuch zum 75. wurde angenommen. Diese positive Stimme ist im der DBK also schon sehr bald verstummt.


7

0
 
 Rick 8. Juli 2019 

Delegierte

Mich würde einmal interessieren, wie die Delegation zu diesem "synodalen Weg" funktionieren wird. Wer darf wen senden? Wie wird (aus)gewählt?
Oder wird das eine Soloveranstaltung von DBK und ZdK?


10

0
 
 Herbstlicht 8. Juli 2019 
 

Der Eindruck entsteht immer mehr, Kardinal Marx und das ZdK in Gestalt von Prof. Dr. Thomas Sternberg bestimmen allein die Zukunft und die Richtlinien der katholischen Kirche.
Beide hätten wohl besser in die Politik gehen sollen, dort hätten sie ihren Gestaltungsdrang ungehinderter ausleben können.


15

0
 
 hape 8. Juli 2019 

Etikettenschwindel.

"Mit der Sprache fängt alles an. Wir brauchen umfassende Informationen, keine Ideologien und schon gar keine Political Correctness. … Ich halte das [den synodalen Weg] auch für einen Etikettenschwindel.

Bisch. Konrad Zdarsa; Die Tagespost; 8.7.19


18

0
 
 bernhard_k 8. Juli 2019 
 

Diese "Kirche 2.0" hat den Hl. Geist nicht!

Und damit ist sie völlig leer, völlig allein gelassen, völlig ohne Hoffnung. Das ist nicht der mystische Leib Christi!

2.0 = tot ...


19

0
 
 matthieu 8. Juli 2019 
 

@wedlerg @bernhardkk

vielen Dank wedlerg (auch rückwirkend für viele gute Einträge hier, Danke!)
bernhard_k: Ich habe das Statement gerade durchgeschaut; null mal Jesus, null mal Christus, einmal Gott (und dies auch nur in der zitierten Überschrift des Papstbriefes: "An das Volk Gottes"),
aber 7-mal ZdK
Sagt alles, oder?


21

0
 
 Adamo 8. Juli 2019 
 

Die DBK und das ZdK beschreiten mit dem "Synodalen Weg" einen Irrweg!

Wir, die noch Gläubigen Christen, verstehen diesen Synodalen Weg als Aufmunterung und Auftrag in den Abgrund, also weg von Gottes Willen und nur den menschlichen Willen zu gehen!

Wo liest man denn in ihren Verlautbarungen eine Ausrichtung auf Gottes Willen hin? Nullkommanichts!


17

0
 
 wedlerg 8. Juli 2019 
 

Dann fangt doch mit der Aufarbeitung an!

80% der Taten sind homosexuelle Taten an 13-17 jährigen Jugendlichen. Forstet gezielt nach homosexuellen Netzwerken und räumt auf!

wer natürlich jeden Vertreter der Homoaktivisten als neuen strategischen Partner begreift, wird auf diesem "Erneuerungsprozess nicht weit kommen.

Ganz ehrlich: das ganze klingt nach DDR 2.0 bzw. nach Kevin Kühnert und Volker Beck.

Marx ist ein Sozi und bleibt einer. Und die ZDKler sind links-grüne Politiker, keine Gläubigen. Im Verbund mit linkskatholischen Milieus (traditionell dort, wo der Kirchenbesuch heute schon Null ist) gängelt man Gläubige und Gutmeinende mit politischen Phrasen und totalitärem Gebaren.

Das mag Marx für Epochal halten. ich halte das für langweilig in der Konzeption, rückwärtsgewandt in den Zielen und absolut inkompatibel mit Christus.

es ist eigentlich zu schade, sich mit solchen Demagogen zu befassen, wo wir uns um die Evangelisierung kümmern müssten.

Wahrheit und Redlichkeit wäre die Grundvoraussetzung!


22

0
 
 freya 8. Juli 2019 
 

DBK auf Kurs von ZDK!! Beweis genug, dass die Bischöfe vom wahren Glauben abgefallen sind!!

Und was ist, wenn wir die Gläubigen bei dieser Apostasie nicht mitmachen wollen?!
Wir sollten uns allesamt massiv gegen die neue synodale Kirche wehren, die nichts anderes als ein mächtiger Schachzug Satans ist!!
Sind die Bischöfe wirklich so verblendet oder tun sie nur so, weil sie lieber ihre Seele verkaufen, als auch nur auf einen Cent Kirchensteuerbeitrag zu verzichten?!
Herr erbarme Dich und komm uns zu Hilfe, da die Hirten zu reißenden Wölfen geworden sind und gerade dabei sind, Deine Herde dem Feind ausliefern!!


18

0
 
 bernhard_k 8. Juli 2019 
 

In diesem Text kommt nicht ein einziges Mal "Jesus Christus" vor ...

Also: ab in die Mülltonne! Diese Herren verstehen leider gar nichts!


19

0
 
 Marloe1999 8. Juli 2019 

„Vorwärts immer, Rückwärts nimmer!“

Die Herrschaften vom ZDK und der Bischofskonferenz haben sich die zeitgeistkonforme Umgestaltung der Kirche in den Kopf gesetzt. Die Weltkirche ist denen egal, die würden doch sogar ein Schisma in Kauf nehmen.


17

0
 
 Stefan Fleischer 8. Juli 2019 

Wenn heute die Kirche als Sinn- und Autoritäts-Instanz

infrage gestellt wird, wer trägt daran die Verantwortung? Jene, welche auf die Einheit und Klarheit des Glaubens pochen und die Kirche als eine Gemeinschaft im Glauben verstehen, oder jene, welche irgendwelche (auch synodale) Sonderwege in der Kirche gehen, und die Kirche als Gemeinschaft im Kampf für eine «bessere Welt» hier und jetzt sehen?
Es ist doch klar, solange die Kirche nicht mehr mit einer Zunge spricht, in den Glaubenswahrheiten zuerst, und dann in der Umsetzung dieser Wahrheiten in den (nicht nur politischen) Alltag, verliert sie ihre Glaubwürdigkeit je länger je mehr. Solange nicht mehr Gott und das ewige Heil des Menschen im Zentrum stehen, wird sie zu einem Player unter den vielen «Heilspropheten» dieser Welt.
«Wenn wir ohne das Kreuz gehen, wenn wir Christus ohne Kreuz bekennen, sind wir nicht Jünger des Herrn: Wir sind weltlich, wir sind Bischöfe, Priester, Kardinäle, Päpste, aber nicht Jünger des Herrn.»


11

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu









Top-10

meist-gelesen

  1. "Pfingstbotschaft" von Bätzing: Segnet Schwule!
  2. Marx-Bätzing-Kurs: Neuer Rekord an Kirchenaustritten in Deutschland!
  3. Der Neoprotestantismus bricht sich seine Bahn
  4. Synodaler Weg: Voderholzer protestiert gegen autoritäre Alleingänge des Präsidiums
  5. Liebe Kirche, Du behandelst Deine Gläubigen als wären sie Aussätzige
  6. Bloße Aussage, Corona ist keine Strafe Gottes, völlig unzureichend
  7. Besuch von Trump bei Johannes Paul II. und eine bizarre Reaktion von Wilton Gregory
  8. Kardinal Müllers „Corona-Verschwörungstheorie“ im Kreuzverhör
  9. 'Dass aus dem Gebetshaus nicht eine neue Art von Kirche entsteht'
  10. Erzbistum Köln: Gemeinschaft Sankt Martin kommt nach Neviges

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz