Login




oder neu registrieren?


Ab sofort wieder in Betrieb! Für alle Handys https://mobile.kath.net/


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-10

meist-kommentiert

  1. Marx-Bätzing-Kurs: Neuer Rekord an Kirchenaustritten in Deutschland!
  2. Ökumene-Kreis bittet Papst: Bannbulle gegen Luther zurücknehmen
  3. Unsolidarisch, egoistisch und verletzend
  4. Besuch von Trump bei Johannes Paul II. und eine bizarre Reaktion von Wilton Gregory
  5. Der Neoprotestantismus bricht sich seine Bahn
  6. Mehrheit der Deutschen hält nichts von Binnen-I und Gendersternchen
  7. Erzbischof Viganò: Wilton Gregory ist ein 'falscher Hirte'
  8. Die Kirche von morgen
  9. Kardinal Müllers „Corona-Verschwörungstheorie“ im Kreuzverhör
  10. Kommunionspendung mit Latexhandschuhen ist ‚sakrilegisch’

"Jung plündert Altes Testament, um dem Zeitgeist zu dienen"

10. Juli 2019 in Deutschland, 24 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Alexander Kissler, Leiter des Cicero-Kulturressorts, kritisiert merkwürdigen Vergleich des Würzburger Bischofs Jung, der ernsthaft Parallelen zwischen Greta Thunberg und dem biblischen David zieht.


Berlin (kath.net)
"Kirchensteuer macht Gaga. Katholischer Bischof plündert das Alte Testament, um dem Zeitgeist zu dienen. Systemisch mittlerweile. Mit solchen Hirten wäre das Christentum spätestens um das Jahr 300 verdurstet." Mit so deutlichen Worten kritierte Alexander Kissler, der Leiter des Kulturressort des Cicero, auf Twitter einen merkwürdigen Vergleich des Würzburger Bischofs Franz Jung (Foto). Der Würzburger Bischof hatte zuvor ernsthaft Parallelen zwischen Greta Thunberg und dem biblischen David gezogen. Laut dem Kölner "Domradio" soll Jung bei einer Wallfahrt gesagt haben: "Auch die Großen dieser Welt lernen derzeit das Fürchten. Ein kleines Mädchen aus Schweden bringt sie mit den 'Fridays for Future' ins Zittern." Jung meinte dann, dass die Kleinen oft besser wissen, was notwendig sei.


Pressefoto Bischof Jung (c) Bistum Würzburg


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 greti 15. Juli 2019 
 

greta und kein Ende

Es reicht mir langsam mit den deutschen Bischöfen, die sich als Klima-Experten ausgeben!
Heißt es nicht: Schuster bleib bei deinen Leisten?
Haben sie Theologie studiert, um zu Temperaturen zu predigen?


2

0
 
 Chris2 13. Juli 2019 
 

Greta-Hype schlagartig vorbei?

Selbstverständlich: Die Europawahlen, für die das Ganze veranstaltet wurde, sind ja vorbei und in den neuen Bundesländern kann man mit Greta nicht punkten. Jetzt treibt man eben andere Themen durchs Dorf. Mit gewaltbereiten NGO-Schleppern wird man aber in Sachsen allerdings auch keine Stimmen gewinnen. Nur gut, dass es dort Wahlausschüsse gibt...


3

0
 
 Federico R. 12. Juli 2019 
 

Jetzt buhlen sie in der Kirche halt mal zur ...

... Abwechslung um unsere Jugend und meinen, sie so zurückzugewinnen – mit Parolen zu Klimaschutz, Umweltschutz, Migrantenschutz und anderen grünen Themen. Aber so idealistisch wie früher einmal ist diese Jugend, zumindest bei uns im Westen, schon lange nicht mehr. Einst zog man noch als Entwicklungshelfer in die Länder der sog. Dritten Welt, um dort ohne jede Bezahlung den Menschen zu helfen.

Heute demonstriert man lieber und nimmt sich dafür sogar noch extra frei. Man fliegt mal kurz zum Papst nach Rom, um dann weiterzudüsen, vielleicht nach Neuseeland, um die tolle Natur dort zu genießen. Da interessiert sich plötzlich niemand mehr für den immensen Co2-Ausstoß, den ein Flug pro Person verursacht.

Ich muss es leider so sagen: Greta ist, obwohl eigentlich noch Kind, mir nicht gerade sympathisch. Sie wirkt nicht nur auf mich wie eine gesteuerte Puppe, aufgezogen und weltweit herumgereicht von politischen Mächten, die wir bislang nicht kennen – aber erahnen können.


4

0
 
 lakota 12. Juli 2019 
 

@Konrad Georg

...der Verfall ist auch überall zu sehen, nicht nur in der Gesellschaft, auch in der Kirche.
Ich finde das Gebet übrigens sehr gut und bete es jeden Tag:
...sende Deinen Geist über die Erde...
das ist mehr als notwendig.


5

0
 
 Konrad Georg 10. Juli 2019 
 

Ich setze auf Ganzheitliches Denken.

Gott hat die Welt und das Leben geschaffen. Er hat gewußt, was ER sich mit uns Schlari antut. Trotzdem steht in den Zehn Geboten nur was von Ehe, Familie, Privateigentum, der Nächste und Ehre implizit.
Mit der Fernstenliebe hat erst Jesus angefangen: Geht hin und lehrt alle Völker!

Selbstverständlich glaube ich an Klimawandel, aber keineswegs an d e n Klimawandel.

Die Muttergottes hat in Amsterdam ein Gebet gewünscht, in dem so ein sonderbarer Textteil steht: "... damit sie bewahrt bleiben mögen vor Verfall, Unheil und Krieg".

Der Tsunami vor Japan hat 205000 Todesopfer gefordert, Fukushima bis jetzt keine (ja, ja, ich weiß!)

Einen Krieg haben wir schon, einen bis jetzt 40-Jährigen mit hunderttausenden Todesopfern durch Abtreibung.

Ein anderer wird kommen.


7

0
 
 Diadochus 10. Juli 2019 
 

@niko-laios

"Christ wird man nur bleiben können, wenn man auf solche Herren nicht hörte." - Ein wahres Wort. Völlig Gaga!


13

0
 
 Chris2 10. Juli 2019 
 

Als nächstes wird dann wohl

die "Dame", die in Lampedusa gerade ra[c]ketengleich ein kleines Zollboot gerammt hat (bei Youtube!), praemortal heiliggesprochen? Und hatte nicht ein anderer Bischof Greta sogar bereits mit Jesus in einem Atemzug genannt? Was folgt noch: Claudia Roth als Maria (wahlweise 1.0 oder 2.0)?


15

0
 
 girsberg74 10. Juli 2019 
 

Keine Ursache; Sie brauchen sich nicht zu verstecken!

@Stefan Fleischer : „Ich kann mich natürlich nicht mit den studierten Theologen messen. ... “


10

0
 
 niko-laios 10. Juli 2019 
 

Beten

Da hilft nur noch beten, das Gott uns bald gute und glaubensstarke Bischöfe sendet, und die jetzigen Bischöfe zum Glauben zurückführt.


15

0
 
 girsberg74 10. Juli 2019 
 

Fatima 1713 „Grata … “

Hätte auch mir passieren können und das passiert mir manchmal auch, insbesondere wenn ich Texte letzterhand umstelle, usw.
Sie meinten das Richtige, die unbeabsichtigte Veränderung passt aber auch zum diesem Procedere; es ist der Name einer Kartoffelsorte, die früher viel „herum gereicht und gepusht“ wurde.


5

0
 
 niko-laios 10. Juli 2019 
 

Wen wunderts

Mittlerweile ist es bei Bischöfen immer häufiger, nach der gefühlten öffentlichen Meinung zu reden. Christ wird man nur bleiben können, wenn man auf solche Herren nicht hörte.


15

0
 
 agora 10. Juli 2019 
 

Gaga

Ein weiterer Gaga-Bischof, um Kisslers Wortwahl aufzugreifen!


11

0
 
 Bilbo 10. Juli 2019 
 

@Fatima 1713

> Ein kleines Mädchen aus Schweden bringt sie mit den 'Fridays for Future' ins Zittern.

Bei Merkel funktioniert es offensichtlich. :-)


6

0
 
 freya 10. Juli 2019 
 

Wie ignorant muss man eigentlich sein, um heutzutage Bischof werden zu können?!

Einfach nur noch katastrophfürchterlich und obendrein schrecklich peinlich wer da inzwischen so alles mit einem Purpur- Käppchen herumspaziert! Wenn sich da nicht Mal der Hl. Geist entsetzt abwendet!


12

0
 
 nicodemus 10. Juli 2019 
 

Oje!

Nun läuft auch der Bischof von Würzburg der WELT-Meinung nach!
Wenn wir mal vor dem Herrn stehen, dann wird er uns n i c h t fragen, bist du für das Klima auf die Straße gegangen
- sonder ER wir uns fragen: Hast Du
MICH geliebt?
Wer Gott liebt, achtet die Umwelt.

GRETA ist für mich kein Beispiel!
Ob GRETA Gott liebt,oder ihn kennt, weiß ich nicht!
Aber bei a l l e n die ihr nachrennen bin ich sehr im Zweifel,ob sie zu Gott eine konkrete Beziehung haben!


12

0
 
 JBE 10. Juli 2019 
 

Unsäglich

Unsäglich dieser Vergleich!


15

0
 
 wedlerg 10. Juli 2019 
 

Welche Stelle im AT ist denn gemeint?

Jung ist auch einer der Zeitgeistjünger in D. Totalunsinn trifft solche Thesen am besten.

Trotzdem würde mich interessieren, wie der Gedankenassoziations-Wahnsinn denn eigentlich zustande kam. welche AT-Stelle musste denn dafür herhalten?


15

0
 
 Fatima 1713 10. Juli 2019 
 

Grata lehrt die Mächtigen das Fürchten?

Wird sie nicht vielmehr von ihnen herum gereicht und gepusht?


31

0
 
 Eliah 10. Juli 2019 
 

In einem hat er recht

So lächerlich sein Vergöeich auch ist: In einem hat der Herr Bischof recht. Auch in der Hierarchie der Kirche haben die Großen nicht unnedingt den Durchblick. Unter Bischöfen in Deutschland schon gar nicht. Die Großen der Welt zittern übrigens vor diesem Mädchen aus Schweden nicht. Sie steuern es.


33

0
 
 Stefan Fleischer 10. Juli 2019 

Ich kann mich natürlich nicht mit den studierten Theologen messen. Aber ich habe bisher in all den Jahren, in denen ich die Schrift regelmässig lese, eigentlich noch keinerlei Hinweise dafür gefunden, dass Christus von seinen Jüngern politisches Engagement erwartet hätte oder dass er sich selber politisch exponiert hätte. (Die Pharisäer hätte das noch so gerne gehabt um ihn ausschalten zu können.) Christus hat uns das einzig wirksame Mittel für bessere Menschen und eine bessere Welt gebracht, die Erlösung aus Sünde und Schuld durch sein Leiden und Tod am Kreuz. Das ist übrigens auch das Alleinstellungsmerkmal von uns Christen in der Zusammenarbeit aller Menschen in diesem Bereich. Alles andere tun auch die Heiden. Und das ist auch der Grund unserer Hoffnung, welche keinen Illusionen nachrennt, sondern sich der Lebensrealität des Bösen in der Welt und in uns selber bewusst ist, und das ewige Reich Gottes erwartet.


21

0
 
 Mr. Incredible 10. Juli 2019 
 

"Greta Thunberg" ist ein künstliches Gebilde.

Das kann jeder erkennen, der die richtigen Fragen stellt.
Wer zahlt, wer macht PR, wer ebnet den Weg zu den Mächtigen und den Politikern? etc.
Ein gefühlter Ausruhe- und Fokuspunkt für alle dekadenten Wohlfühl-Moralisten (aber jedes Jahr ein neues Handy für alle usw usw).
Verar***ung der Jugend, die denken soll, diese junge "Prokjektionsfläche" wäre eine von Ihnen, und die damit brav und einfach benützt werden können für die Agenda der Strippenzieher.
Dasselbe vermute ich bei den Mittelmeerkapitänen, die auf einmal die Humanistenader entdeckt haben. Aber Pro Abtreibung sein, gell?
Das ist alles so fake, da kommt mir das große K****n.


31

0
 
 bernhard_k 10. Juli 2019 
 

Ein Bischof soll - wie der hl. Paulus - leidenschaftlich von Jesus sprechen!

Ist das denn wirklich so schwer zu verstehen?

Ein Golfclub beschäftigt sich ja auch nicht mit Wandmalerei ...


26

0
 
 Sebi1983 10. Juli 2019 
 

Ich wäre vorsichtig damit,...

... Gestalten im aktuellen politischen Geschehen (egal ob Greta oder die Kapitänin im Mittelmeer usw.) allzu schnell mit biblischen Gestalten in Verbindung zu bringen oder plumpe Vergleiche herzustellen.

Dieses theologische Aufladen von politischen Aktionen und Akteuren ist mir nicht geheuer.

Das erinnert mich an die Messiasvorstellungen zur Zeit Jesu, die den Messias in die Ecke eines politischen Befreiers stellten. Ganz bewusst hat sich Jesus von solchen Vorstellungen distanziert und stand daher dem Messiastitel auch skeptisch gegenüber (vgl. Lk 9,20f.)

Die Gefahr ist groß, dass Religion für politische Zwecke eingespannt wird(Auf der anderen politischen Seite nehme ich diese Versuche aber auch wahr: z.B. bei Innenminister Salvini).

Vorsicht! Gott und religiöse Symbole stehen über der Alltagspolitik und sollten auch nicht für diese verzweckt werden.


23

0
 
 schlicht 10. Juli 2019 
 

Wo er recht hat, hat er recht

In der katholischen Kirche in Deutschland "wissen die Kleinen oft besser, was notwendig ist." Solche untheologischen, politische Reden sind es jedenfalls nicht.
Was haben für eine unerträgliche Zeitgeist-Clique an der Spitze der Kirche in Deutschland!


33

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bistum Würzburg

  1. Bistum Würzburg: Konflikt zwischen Pfarrer und "Maria 2.0-Aktivisten"
  2. 'Dann war Jesus also wohl doch nicht ganz Mensch"
  3. Pfarrer lädt Männer zu Whisky-Exerzitien
  4. Franz Jung wurde zum Bischof von Würzburg geweiht
  5. Franz Jung zum Bischof von Würzburg ernannt
  6. Würzburger Kirche wurde mit „AFD“-Graffitis verschandelt
  7. Papst nimmt altersbedingten Amtsverzicht von Bischof Hofmann an
  8. 'Eine Schande, wie mit Benedikt XVI. in Deutschland umgegangen wurde'
  9. 'Man kann aus der Kirche kein Wohnzimmer machen'
  10. Würzburger Bischofsfahrer bei Unfall schwer verletzt








Top-10

meist-gelesen

  1. Marx-Bätzing-Kurs: Neuer Rekord an Kirchenaustritten in Deutschland!
  2. Der Neoprotestantismus bricht sich seine Bahn
  3. Besuch von Trump bei Johannes Paul II. und eine bizarre Reaktion von Wilton Gregory
  4. Erzbischof Viganò: Wilton Gregory ist ein 'falscher Hirte'
  5. Kardinal Müllers „Corona-Verschwörungstheorie“ im Kreuzverhör
  6. Die Kirche von morgen
  7. Ökumene-Kreis bittet Papst: Bannbulle gegen Luther zurücknehmen
  8. Bonifatius und die neuen Heiden
  9. Erzbistum Köln: Gemeinschaft Sankt Martin kommt nach Neviges
  10. Unsolidarisch, egoistisch und verletzend

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz