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6,643 Milliarden - Die kath. Kirche im Deutschland schwimmt in Geld

9. August 2019 in Deutschland, 11 Lesermeinungen
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Die katholische Kirche in Deutschland hat 2018 mehr als 200.000 Taufscheinkatholiken verloren, trotzdem sind die Kirchensteuereinnahmen auch 2018 auf einen neuen Rekord gestiegen. 200 Millionen mehr für die kath. Kirche


Bonn (kath.net)
Die katholische Kirche in Deutschland hat 2018 mehr als 200.000 Taufscheinkatholiken verloren, trotzdem sind die Kirchensteuereinnahmen auch 2018 auf einen neuen Rekord gestiegen. So mussten die Katholiken mehr als 6,643 Milliarden abliefern, ein Anstieg um mehr als 200 Millionen Euro. Verantwortlich dafür ist allerdings weder die Zunahme des Glaubens sonder rein die gute Konjunktur der Wirtschaft und die damit verbundenen Lohnanstiege. Weltweit gibt es die umstrittene Kirchensteuer in der Form, dass der Staat über die Lohnsteuer die Steuer eintreibt, nur in Deutschland. Das System dürfte allerdings in den nächsten Jahren kippen, bis 2060 sollen sich die Kirchensteuereinnahmen halbieren.



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Lesermeinungen

 lakota 11. August 2019 
 

@Klostermann

"aber in einen Punkt hat er recht, wir brauchen eine arme Kirche."
Und dafür sollen wir auch weiterhin jährlich den Peterspfennig spenden!


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 Klostermann 10. August 2019 

Abfall des Glaubens

Was ich nicht verstehe ist, warum wird ein Katholik aus der Kirche und von der Eucharistie ausgeschlossen, wenn er nicht zahlen will? In vielen Staaten gibt es keine Kirchensteuer, aber die Christen werden nicht ausgeschlossen. Also geht es doch nur ums Geld. Und Geld verdirbt nun mal den Charakter. Kein Geld mehr an die Kirche, die Bischöfe brauchen keine Palais. Sie sollten eher sich um die Herde kümmern und die Botschaft verkünden. Dazu braucht man kein Geld. Ich halte nicht viel vom jetzigen Papst, aber in einen Punkt hat er recht, wir brauchen eine arme Kirche.


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 Bernhard Joseph 9. August 2019 
 

bernhard_k

Sie argumentieren da exakt so, wie die Verteidiger des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und des Zwangsbeitrags.

Dieser sei an sich gut, wenn nur die Fernsehmacher objektiv berichten würden, was ja eigentlich ihre Pflicht gemäß Verfassung ist.

In der Realität sind aber die öffentlich-rechtlichen Sender längst zu reinen Propagandainstrumenten der Politik verkommen, weil sich in ihnen Parteikader tummeln, die diese Sender als reine Pfründe betrachten.

Zudem gedeiht die Dekadenz immer dort, wo Institutionen sich durch Zwangseinzug von Geldern leicht erhalten können.

Nicht anders in der Kirche, in der ja die Steuergelder nicht wohltätigen Zwecken dienen, sondern der Alimentation allerlei Kirchenfunktionäre, wie z.B. die Heerschar der Pastoralreferentinnen, desweiteren Verwaltungsangestellte etc.

Und das Auftreten so manchen Hirtens gleicht eher dem Gehabe eines Fürsten, ein Blick nach München genügt da doch völlig.


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 Diadochus 9. August 2019 
 

Gut oder schlecht?

Soll das jetzt ein gute Nachricht sein oder eine ungute? Ehrlich gesagt berührt mich das gar nicht. Die Kirche ist für mich der mystische Leib Christie, der wahre Weinstock. In Deutschland finde ich dagegen ein halbstaatliches Gebilde vor, einen undurchschaubaren Popanz, weit weg vom franziskanischen Armutsideal. Geistliches finde ich da nicht vor, das, was mir wichtig wäre. Von dem vielen Geld merke ich persönlich buchstäblich nichts. Ich bin doch auch eine Rebe am Weinstock. Es tangiert mich aber nicht. Andere Vermehrungswunder wären mir lieber. Da wäre ich dann wieder dabei.


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 bernhard_k 9. August 2019 
 

Die Einnahmen erschrecken nicht ...

... erschreckend ist vielmehr der Glaubensverlust derer, die über die AUSGABEN bzw. INVESTITIONEN entscheiden.

Meines Erachtens ist das der springende Punkt ...


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 elmar69 9. August 2019 
 

3% Steierung

ist schon nicht besonders viel, die staatlichen Steuereinnahmen sind wohl um 5% gestiegen.

Man sollte "Rekordeinnahmen" nicht überbewerten, das ist ganz normal.

Dass z.B. Erzieher in Kindergärten auch Jahr für Jahr von einem Rekordeinkommen zum nächsten Rekordeinkommen kommen ist ja auch nicht weiter erwähnenswert.


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 hape 9. August 2019 

Das strenge Gericht Gottes

Fürchtet sich, angesichts prall gefüllter Kassen, heute noch jemand vor dem Gericht Gottes? Gibt es in der DBK, im ZdK und in den Gremien noch Gottesfurcht? Wir der Herr, wenn er kommt, dort noch Glauben vorfinden?

„Die Weise der Ausübung des kirchlichen Amtes verpflichtet seinen Träger im Gewissen, und zwar zutiefst. Er zieht sich das strenge Gericht Gottes zu, wenn er sein Amt in den Dienst der eigenen Bereicherung, der Befriedigung persönlicher Habsucht oder anderen Leidenschaften, stellt und sich so am Leibe Christi versündigt, den Leib Christi gleichsam vergewaltigt. Die rechte Ausübung des Amtes ist für ihn eine genuine Frage des Heiles.“ (Josef Schuhmacher; Die Identität des Katholischen; Patrimonium-Verl. 2016; S. 193)

Das sei jenen in Erinnerung gerufen, die nach Ämtern und Posten streben. Sie stehen in der Versuchung, die prall gefüllten Kassen für ihre Leidenschaft einzusetzen, nämlich für die zweiten Reformation. Das aber ist nicht der Wille Gottes.


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 jadwiga 9. August 2019 

"Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz"

Nicht der Herr, nicht das Herz, sondern das Erz und andere Schätze bewegen diese Kirche, die sich immer mehr zu einer Mafiaorganisation entwickelt.

Pfarrer, die gut verdienen, Geliebte haben, genüsslich leben und noch eine ewige Belohnung erwarten?! Das ist doch das Gegenteil dessen, was Christus predigte!


jadwipkarpaten2


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 Bernhard Joseph 9. August 2019 
 

Die linksgrünen PGR Akteure finden das prima

Letzthin vernahm ich von einer PGR Akteurin, dass der Schwund der Gottesdienstbesucher ohnehin nicht aufzuhalten sei und darum der synodale Weg, wie ihn die DBK verfolge, um so wichtiger sei, damit nun endlich mehr Demokratie respektive Mitsprache des Kirchenvolkes in die Kirch einziehe.

Unter Kirchenvolk verstand die Dame sichtbar nur die PGR Akteure, die sich schon darauf freuen, die Liturgie nach ihrem Gusto umzugestalten und neuer "Verkündigung" endlich Raum zu geben, die Auflösung des Sittlichen immer eingeschlossen.

Kardinal Müller wies vor kurzem darauf hin, welchen enormen negativen Einfluss gerade die progressiven Kräfte in Deutschland auf die Entwicklungen in der Kirche nehmen. Dass dabei geldliche Macht eine Rolle spielt, kann doch ernsthaft nur der bestreiten, der es einfach nicht sehen will.

Man könnte es als späten Triumph Hitlers ansehen, der dieses unheilvolle Konkordat dem Vatikan aufzwang, im Wissen, dass daraus auf lange Sicht nichts Gutes für die Kirche erwächst.


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 ThomasR 9. August 2019 
 

trotzdem die Zahlungsströme innerhalb Finanzierungssystems der Kirche*

(gehören hier Kirchensteuereinnhamen , Vermögenseinnahmen und Zuschüsse des Staaates und der Länder)

erreichen kaum Einrichtung von Frauenhäusern für ungewollt schwanger gewordene Frauen, Errichtung von neuen Obdachlosneheimen udn Einstellung von einer ausreichenden Anzahl von ausländischen Priestern für die Pfarrseelesorge (im Pfarrverbundsystem wird die Anzahl von angestellten Priestern eher reduziert) Selbst nicht 5% der Kirchensteuereinnahmen ererichen Lebensschutz nicht.


Die große Austrittwelle aus der Kirche hat vermutlich auch erst begonnen, die Gläubigen identifizieren sich eher kaum mit einer Kirche, die sich selbst über Bürokratie und teuere Bausanierungen zelebriert.

Anstieg der Kirchensteuereinnahmen wird vermutlich eher die Austrittwelle beschleunigen.


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 Gandalf 9. August 2019 

Das deutsche "Kirchenwunder"

Katholiken werden immer weniger, das Geld wird immer mehr ;-)


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