Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  2. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  3. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  4. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  5. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  6. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  7. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  8. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  9. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  10. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  11. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  12. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  13. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  14. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  15. "Satanisches Lachen" - US-Demokraten aus Massachusetts feiern Ermorden von Kindern bis zur Geburt!

Pell-Nachfolger in Melbourne: schwierige Wahrheitssuche

22. August 2019 in Weltkirche, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Erzbischof Comensoli: "Nehme Entscheidung des Gerichts mit Respekt an und ermutige jeden, das gleiche zu tun"


Melbourne (kath.net/KAP) Der amtierende katholische Erzbischof von Melbourne, Peter Comensoli, hat dazu aufgerufen, den am Mittwoch ergangenen Justiz-Entscheid im Fall von Kardinal George Pell zu respektieren. "Ich nehme die Entscheidung des Gerichts mit Respekt an und ermutige jeden, das gleiche zu tun", betonte Comensoli in einer auf der Website seiner Diözese veröffentlichen Erklärung. Wörtlich sprach der Erzbischof mit Blick auf den langwierigen Prozess von einer schwierigen Suche nach der Wahrheit, die viele herausgefordert habe und das wohl auch weiterhin tun werde.


Seine Gedanken und Gebete seien bei dem Mann, der den Fall vor Gericht gebracht und eine "herausfordernde Zeit" hinter sich habe, so Comensoli. Der 55-jährige Erzbischof fügte hinzu, dass er auch sicherstellen werde, "dass Kardinal Pell bei der Verbüßung seiner Haftstrafe gemäß der Lehre und dem Vorbild Jesu pastorale und spirituelle Unterstützung erhält".

Das Oberste Gericht des Bundesstaats Victoria hatte zuvor in Melbourne die Berufung Pells zurückgewiesen und die gegen den früheren vatikanischen Finanzchef verhängte sechsjährige Haftstrafe wegen sexuellen Missbrauchs bestätigt. Der 78-jährige Kardinal war im Dezember von einer Geschworenen-Jury für schuldig befunden worden, 1996 als Erzbischof von Melbourne in der Kathedrale einen 13 Jahre alten Buben missbraucht und einen anderen belästigt zu haben. Gegen die nun erfolgte Bestätigung des Urteils aus der ersten Instanz ist eine weitere, letzte Berufung vor dem Obersten Gericht Australiens (High Court) möglich.

"Ich weiß, dass es unter den Katholiken und darüber hinaus viele gibt, die Schwierigkeiten haben werden, sich mit diesem Urteil abzufinden", kommentierte Pells direkter Nachfolger auf dem Bischofsstuhl von Sydney, Erzbischof Anthony Fisher, am Mittwoch das Berufungsurteil. Über den "Status des Kardinals in der Kirche" könne nur der Vatikan entscheiden, meinte der 59-jährige Fisher nach Angaben der deutschen Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) und fügte hinzu: "Ich gehe davon aus, dass der Heilige Stuhl damit warten wird, bis die Berufungsmöglichkeiten ausgeschöpft sind."

George Pell war ab 1987 Weihbischof und ab 1996 Erzbischof von Melbourne. 2001 wurde er Erzbischof von Sydney. 2014 wechselte er als Leiter des damals neu gegründeten vatikanischen Wirtschaftssekretariates nach Rom.

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten
Archivfoto Kardinal Pell (c) kath.net


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Pell

  1. ‚Dieses Pontifikat ... eine Katastrophe’ – Franziskus-kritische Denkschrift von Kardinal Pell
  2. Pell unmittelbar vor seinem Tod: Die Kirche muss sich von diesem ‚toxischen Albtraum’ befreien
  3. Kardinal Pell zum Synodalen Weg: Papst wird eingreifen und Schisma verhindern
  4. Kardinal Pell: Deutsche Bischöfe haben die Pflicht, die Lehre der Kirche zu verkünden
  5. Kardinal Pell: Anhaltspunkte, aber keine Beweise für vatikanische Intrige
  6. ‚Dem Vatikan droht eine langsame Pleite’ – Kardinal Pell
  7. ‚Prison Journal’ – die Bulldogge und ein katholischer ‚Haka’
  8. "Ich danke Ihnen für Ihr Zeugnis!"
  9. Eine finstere Affäre, befeuert von Gerüchten
  10. „Meine Zeit im Gefängnis“ – „Mein katholischer Glaube hat mich gestützt“






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  3. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  4. Bischof Hansen/Oslo kündigt Diözesansynode an – Keine Abstimmung über die kirchliche Lehre
  5. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  6. "Satanisches Lachen" - US-Demokraten aus Massachusetts feiern Ermorden von Kindern bis zur Geburt!
  7. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  8. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  9. Bistum Limburg: Franziskaner verlassen nach mehr als 150 Jahren Kloster Marienthal
  10. Kardinal Aveline: „Der christliche Glaube hat heute viel mit Widerstand zu tun“
  11. Ein Fall für den Staatsfunk: Wie Georg Restle Verschwörungsmythen als „Haltung“ verkauft
  12. Präfekt des Dikasteriums für die Gesetzestexte: Kirchenrecht soll dem Heil der Seelen dienen
  13. Frankreich: Massenansturm auf Kartenreservierungen für die Papst Leo-Reise!
  14. Trauer im Bistum Hongkong: Ältester Trappist der Welt im Alter von 108 gestorben
  15. Karekin II. – persönliche Erinnerungen und der Versuch einer nüchternen Bilanz

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz