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Klimawandel auch in der Kirche?

23. August 2019 in Kommentar, 27 Lesermeinungen
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„Ja, es ist unbestreitbar. Das Klima in unserer Kirche ändert sich. Sich um Dialog bemühen und zuhören will man offenbar nur in eine Richtung.“ Gastkommentar von Susanne Wenzel


Köln (kath.net) Nein, nein. Keine Angst. Es geht hier nicht auch noch um Greta Thunberg und ihr Engagement für unsere Umwelt. Allerorten ist von Klimawandel in diesen Tagen die Rede. Und ich finde, auch in unserer Kirche kann man einen Klimawandel feststellen. Steigen die Temperaturen nicht auch hier unangenehm an?

Seit Monaten agitieren die „Maria 2.0“-Feministinnen nun schon gegen die Kirche. Unterstützt von KfD und KFBD provozieren sie bundesweit, spalten, verletzen, stoßen vor den Kopf. Immer wieder. Ganz bewusst und absichtlich. Sie stören Priesterweihen, Bischofsweihen, Kommunionfeiern, zuletzt verhinderten sie sogar eine Messe.

Hakt man nach, stößt man oft auf Unwissen und auch Ignoranz gegenüber katholischen Glaubensinhalten unter den Frauen und ihren Unterstützerinnen; aber alles gehört aus ihrer Sicht auf den Prüfstand: Bibel, Katechismus, Lehramt. Das habe nicht nur ich in vielen Gesprächen mit Frauen, die sich an „Maria 2.0“ beteiligen, erfahren. Ich habe darüber wiederholt geschrieben, hier auf kath.net und im Blog der „Neuen katholischen Frauenbewegung“, die ich auch als Antwort auf „Maria 2.0“ mit gegründet habe und deren Sprecherin ich bin. Sie erinnern sich? „Ich hätte gute Lust, einen Verband katholischer Frauen zu gründen“, schrieb ich in meinem Kommentar hier am 10. Mai 2019 unmittelbar vor Beginn des von „Maria 2.0“ ausgerufenen „Kirchenstreiks“. Daraus wurde gut vier Wochen später, am 14. Juni in Ingolstadt, die „Neue katholische Frauenbewegung“ (NkF).

Spürbaren Widerstand aus dem Episkopat gibt es kaum. Ein bisschen Kritik für das Bestreiken der Eucharistie. Aber im Großen und Ganzen doch eher Verständnis und Lob. Man muss den Frauen, die das Diakonat und das Priestertum für die Frau fordern, die „Macht“ in unserer Kirche geteilt wissen wollen, doch im Dialog begegnen, heißt es aus verschiedenen Ordinariaten. Es sei wichtig, ihnen zuzuhören, offen zu sein. Man könne ihr Anliegen verstehen, heißt es. Medienwirksam trifft man sich mit Abordnungen der „Maria 2.0“-Aktivistinnen. Als während des „Kirchenstreikes“ an der Freiburger Unikirche ein Transparent mit einer Darstellung der Gottesmutter als Vulva platziert wurde von der Gruppe, handelte der zuständige Kirchenrektor einen „Kompromiss“ aus, wie lange die Darstellung dort hängenbleiben durfte. Offenbar ohne Konsequenz seitens der Bistumsleitung.

In der letzten Woche nun haben Aktivistinnen von „Maria 2.0“ für einen Eklat in einer Gemeinde im unterfränkischen Forst gesorgt. Die örtliche KFBD-Vorsitzende hat sich unter Protesten aus der versammelten Gemeinde – bewusst ohne Rücksprache mit dem Pfarrer, der gegen die „Maria 2.0“-Aktionen ist – vor der Vorabendmesse zu Maria Himmelfahrt das Wort genommen, um am Ambo eine Aktion ihrer Gruppe zu erklären, die seit Wochen für Unruhe und Ärger in der Gemeinde gesorgt hatte. Es gab eine heftige Auseinandersetzung mit dem Pfarrer, der die Frauen daraufhin der Kirche verwies, was diese verweigerten. Schlussendlich, wahrscheinlich weil er sich nach diesem Ärger außerstande sah, die Heilige Messe würdig zu zelebrieren, ließ der Pfarrer die Messe ausfallen. Die NkF hat ihn übrigens in einer Pressemitteilung ausdrücklich unterstützt und ihm für das beherzte Einschreiten gedankt.

Was passierte daraufhin? Der Generalvikar des zuständigen Bistums Würzburg, Dr. Thomas Keßler, schaltete sich ein und erklärte, der Pfarrer habe emotional „unglücklich überreagiert“, was man bedaure. Er unterließ es auch nicht zu betonen, im Zusammenhang mit „Maria 2.0“ seit es wichtig, dass beide Seiten einander zuhören und der Gesprächsfaden nicht abreiße. Kritik am Verhalten der Frauen seitens des Generalvikars? Leider Fehlanzeige.

Schlussendlich bot er sich gar als Vermittler an. Die Frauen hatten großzügig Gesprächsbereitschaft signalisiert, bestanden aber darauf, dass der Pfarrer um Entschuldigung ersuche. Ihr eigenes Verhalten bedarf offenbar keinerlei Reflexion.

Nur wenige Tage später kann man dann lesen, dass der Mainzer Bischof Kohlgraf sich in seinem Bistum mit „Maria 2.0“ getroffen habe und auch weiter mit ihnen im Kontakt bleiben wolle. Ja, er hält die Aktion sogar für so wichtig und gut, dass er vorschlägt, „Maria 2.0“ am Synodalen Prozess zu beteiligen. Mit dieser grandiosen Idee ist er leider nicht allein, so hatte sich unter anderem auch der Hamburger Erzbischof Heße schon in derselben Richtung geäußert.

Man muss also festhalten: Dem Priester, der die Lehre der Kirche verteidigt, erteilt man eine Rüge, während man denjenigen, welche die Lehre der Kirche bekämpfen, zuhört und den Dialog mit ihnen bekräftigt. Das ist eine eigenartige Logik. Leider eine, die zu Konsequenzen führen wird.

Welcher Priester wird sich den teilweise unterirdischen Aktionen dieser Frauen, die nächste ist ja für Oktober schon angekündigt, denn jetzt noch in den Weg stellen? Zu groß ist doch die Gefahr, nicht von den Brüdern gestärkt, sondern von ihnen vor der eigenen Gemeinde vorgeführt zu werden, indem man ihm „unglückliches“ Handeln attestiert und den Dialog bekräftigt, „Maria 2.0“ also hoffähig macht.

Das gilt übrigens auch für das „normale“ Gemeindemitglied. Wie wir aus Gesprächen und Zuschriften inzwischen wissen, schweigen viele in ihren Gemeinden. Denn sie befürchten, wenn sie wider den vermeintlichen Common sense reden, Konsequenzen für ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten in den Gemeinden. Kurzum: Sie befürchten, aus der Gemeinde und den ehrenamtlichen Tätigkeiten ausgestoßen zu werden, wenn sie die Frauen von „Maria 2.0“ kritisieren. Da ist von Dialog nicht viel zu hören. Vor dem „Kirchenstreik“ im Mai in unserem Pastoralverbund habe ich mich an den zuständigen Leiter des Verbundes gewandt und in einem Brief nachdrücklich um Distanzierung von dieser Aktion ersucht, für die im Kirchenblatt geworben worden war. Ich kenne den Priester seit vielen Jahren, habe ihn immer sehr geschätzt. Dialog? Eine persönliche Reaktion habe ich bis zum heutigen Tage nicht erhalten, stattdessen konnte ich in den Wochen nach dem Zugang meines Schreibens kryptische Predigten und Gedanken im Pfarrblatt verfolgen, mit denen ich wohl entsprechend „abgewatscht“ werden sollte. Selbstverständlich ohne Nennung von Namen. Ist das der neue Umgang unter Christen?

Ja, es ist unbestreitbar. Das Klima in unserer Kirche ändert sich. Sich um Dialog bemühen und zuhören will man offenbar nur in eine Richtung. Nun könnten wir, die wir diese angeblichen „Reformen“ in unserer Kirche nicht wollen, ebenso agieren wie die Feministinnen. Aber wollen wir das? Wollen wir uns tatsächlich mit ihnen auf eine Stufe stellen? Soll unsere Kirche künftig zur marktschreierischen „Räuberhöhle“ werden? Man stelle sich die Tempelreinigung vor mit Jesus, der die Händler zum Dialogprozess einlädt… Wie bitte? Unvorstellbar? Ja, für mich auch.

Link zum Internetauftritt der Neuen katholischen Frauenbewegung

Symbolbild



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Lesermeinungen

 Herbstlicht 24. August 2019 
 

@Authentisch - Danke!

Ich mache gerade eine körperlich anstrengende Gartenarbeit und bin soeben hereingekommen, um eine kleine Pause zu machen.
Da entdecke ich Ihren an mich gerichteten Kommentar und empfand ihn daher als einen kleinen Gruß.
Das von Ihnen zitierte Gebet ist mir auch bekannt, zuerst habe ich es bei Exerzitien der Familie Mariens in Hochaltingen gehört.
Gott all´ unsere Sorgen und allen Kummer zu übergeben ist mit Sicherheit das beste, was wir tun können.

Und dennoch: Das Gefühl, über das Gebet hinaus etwas aktives tun zu sollen, lässt mir keine Ruhe.
Denn das heißt, nach aussen hin zu zeigen, dass es auch noch Katholiken gibt, die z.B. die 2.0-Forderungen ablehnen.
Die Pfarrer und Bischöfe sollten nicht nur auf jene hören, die zum Angriff auf das Wesen der Kirche blasen.
Sondern sie sollten wahrnehmen, dass es auch uns gibt -Frauen und Männer- die die Kirche lieben, so wie sie ist.

Ich wünsche Ihnen, liebe/r @Authentisch, ein gesegnetes Wochende!
@Herbstlicht ist übrigens weiblich.


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 JP2B16 24. August 2019 
 

"Kirchlicher Klimawandel": 100% Konsenz bei den wirklichen "Glaubens-Experten"

... und lieben Dank für Ihr Engagement NkF!!

Die Adaption "(anthropogener) Klimawandel" ist aber durchaus heikel. Der Wandel des Klimas innerhalb der Kath. Kirche ist nachweislich von Menschenhand herbeigeführt, ob es der des Klimas "unseres" Planeten ist, dazu fehlt bis heute jeglicher wissenschaftliche Nachweis. Das soll in keinster Weise den Menschen aus seiner Verantwortung gegenüber seiner Umwelt entlasten, im Gegenteil. Aber allein die agressive Methode, mit der der menschengemachte Klimawandel durch Politik und ihrer Wunderwaffe "Medien" in die Hirne der Menschen eingehämmert wird, ist doch verräterisch. Es ist doch ein Taschenspielertrick, die Beweislast bei einer hochkompolexen Thematik einfach umzudrehen. 97% Konsenz unter den Wissenschaftlern wird seit Jahren kolportiert. Man recherchiere einmal, wie die 97% zustande kamen. Es ist geradezu absurd und zeugt von der Degenerierung des Intellekts unserer Gesellschaft, zu meinen, Physik funktioniere per demokratischen Beschluss.


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 Authentisch 24. August 2019 

@Herbstlicht

(2)
... (Ich bete dies) in ALLEN ANLIEGEN.
Das heißt nicht, dass "damit mein Tun vollbracht ist", Nein!
Es heißt aber: Gott ich erkenne Dich als den Schöpfer, den Allmächtigen an. Und ich glaube, dass NICHTS OHNE DEIN WISSEN UND WILLEN (ZULASSEN) IN DIESER WELT UND IN MEINEM LEBEN GESCHIEHT.
Das heißt, ich glaube, dass Gott "immer (zu Seiner Zeit) eingreift (in seiner Weise). Das heißt auch, dass wir Schweres tragen werden müssen, wenn es so ist.
Ich glaube auch, dass unser Mit-Leiden dieser Gegebenheiten aktuell in der Katholischen Kirche, nicht umsonst ist.
Vielleicht ist das bei allem ein Trost.
Ich danke kath.net für diese Plattform und diesen Austausch im Leserforum.
Gottes Segen!


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 Eliah 24. August 2019 
 

Eva 0.0..

wäre vielleicht eine bessere Bezeichnung, @cyberoma...


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 Aquilinus 23. August 2019 
 

@cyberoma

Adam und Eva haben sich bekehrt und werden am 24. Dezember, also bewusst vor Weihnachten, als Heilige verehrt. Weder der Name der Muttergottes noch der Name unserer Hl. Stammmutter darf für solch eine kirchenfeindliche Gruppe missbraucht werden.


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 cyberoma 23. August 2019 
 

Eva 2.0.

wäre die passende Bezeichnung für diese kirchenfeindliche und narzistische Gruppe!


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 SalvatoreMio 23. August 2019 
 

Heiliger Erzengel Michael, verteidige uns im Kampfe!

Mein Dank gilt der Person, die an dieses Gebet erinnert. Habe es mir soeben abgedruckt für das tägliche Gebet. Jesus Christus hat vor dem Satan, diesem bösen Geistwesen gewarnt, doch wer heute davon spricht, kann sogar der Kanzel verwiesen werden! Umso erfolgreicher ist Satan am DURCHEINANDERBRINGEN und SPALTEN. Wir erleben es hautnah!
Bitten wir St. Michael um Beistand! ---
Und Ihnen, liebe Frau Wenzel, Dank und Widerstandskraft!


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 zeitblick 23. August 2019 

Unberirrt vorwärts gehen!

GUTES TUN UND DIE SPATZEN PFEIFEN LASSEN! (Don Bosco)
Diese ganzen Kräfte für solche Grabenkämpfe sollten meiner Meinung nach umgemünzt werden in Gründung von starken Gebets- und Anbetungsgruppen.
Sicher kann man seine Meinung kundtun, Korrekturen und Ermahnungen geben, das ist unsere Pflicht. Nur hat das alles auch eine Grenze und sollte im Hin- blick auf einen wirklichen Friedens- prozess erfolgen und nicht noch mehr Polarisierungen verursachen. Es gibt diese theologischen Uneinigkeiten. Ich denke an meine Pfarre, wo auch der synodale Weg beschritten wird. Ich erlebe mich auch in der Defensive. Mir ist bewusst geworden, dass ich den Lauf der Dinge einzig und allein ändernd mitgestalten kann, wenn ich selber einfach den geraden Weg weitergehe mit Mitstreitern. Gebet, Lobpreis, Anbetung, Katechese. Der Herr sammelt seine Jünger in jeder Pfarre, Er sodiert aus, es ist immer eine kleine Schar, den den Sauerteig bilden für das Ganze. Wichtig: menschlich einander nahe bleiben!


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 Smaragdos 23. August 2019 
 

Der Klimawandel in der Kirche hat am 13. März 2013 begonnen...


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 leibniz 23. August 2019 
 

Aha, Marianne Schlosser ist also dabei! Wer hat denn das durchgesetzt?? Die Ärmste, gute Nerven hat sie ja!


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 Charlene 23. August 2019 

Was zu tun ist

Wichtig ist, die Bischöfe zu bestärken, die dem Glauben treu bleiben. Zu nennen sind die Bischöfe Gregor Maria Hanke, Stefan Oster, Rudolf Voderholzer, Rainer Maria Woelki und
Wolfgang Ipolt. Sie werden im Laufe der kommenden Monate bedrängt werden. Vor allem auch medial.

Da zählt jeder Leserbrief, jede Wortmeldung und jedes Gebet.


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 Adamo 23. August 2019 
 

Der Klimawandel in unserer Kirche ist bereits eingetroffen!

Sehr geehrte Frau Wenzel,

Ihre NkF kann ein katholischer Christ nur voll unterstützen, der nach dem wahren Glauben lebt, den Jesus Christus verkündet hat!

Zum Klimawandel-Verständnis in unserer katholischen Kirche erwähne ich die Vision des Papstes Leo XIII. in der er in der Hl.Messe den Satan sagen hörte:

"Er wolle die Kirche Gottes zerstören".

HEUTE IST DIESE SATANSVISION IM VOLLEN GANGE!

Deshalb empfehle ich das von diesem Papst verfasste gute Gebet zum
Hl. Erzengel Michael jeden Tag zu beten:

Heiliger Erzengel Michael,
verteidige uns im Kampfe;
gegen die Bosheit und die Nachstellungen
des Teufels sei unser Schutz.
Gott gebiete ihm,
so bitten wir flehentlich;
du aber, Fürst der himmlischen Heerscharen, stoße den Satan
und die anderen bösen Geister,
die in der Welt umhergehen,
um die Seelen zu verderben,
durch die Kraft Gottes in die Hölle.
Amen.

Dieses hervorragende Gebet wurde früher nach jeder heiligen Messe gebetet.

Im II.Vatikanischen Konzil wurde es abgeschafft!


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 Diadochus 23. August 2019 
 

Klimawandel

In der Deutschen Kirchensteuerkirche sind die Temperaturen ziemlich heiß. Bei vielen Amtsträgern und Zuträgern sind mittlerweile die Sicherungen völlig durchgebrannt. Da ist kein Dialog mehr möglich. Sie sind mit sich selbst und ihren irren Thesen beschäftigt. Da kann und muss man sich abwenden. Stärken wir die glaubenstreuen Kräfte, die noch nicht vom Spaltpilz Schizomycet (lt. @BedaVenerabilis) befallen sind. Bleibt standhaft! Der Herr ist treu, seien wir es auch.


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 Rolando 23. August 2019 
 

Das Hauptproblem

Maria 2.0 hat zum Ziel, die Fortsetzung des Erlösungswerkes Jesu zu zerstören. Keine Sünde ist so schlimm, das sie nicht in der Hl. Beichte vergeben und durch die Gegenwärtigsetzung des Erlösungsopfers Jesu, eben in der Hl. Messe mit einem gültig geweihten MÄNNLICHEN Priester, durch den Jesus sein Opfer unblutigen erneuert und gegenwärtig setzt. Steht eine Frau am Altar und will das tun, (was unmöglich gehen kann, ist nur geistig zu verstehen), dann ist keine Sühne der Sünden mehr gegeben, der Weg Jesu ist dann verlassen.


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 Katholik 23. August 2019 

Nächste Möglichkeit für Dialog

Ich habe gerade gesehen, dass die Teilnehmer des vierten Forums des synodalen Wegs benannt wurden. Zwei kenne ich klar positiv, andere klar kämpferisch. Quelle: DBK.

Forum „Frauen in Diensten und Ämtern der Kirche“:
• Prof. Dr. Birgit Aschmann, Berlin
• Bischof Dr. Franz-Josef Bode, Osnabrück
• Dr. Daniela Engelhard, Osnabrück
• Sr. Dr. Katharina Ganz OSF, Zell am Main
• Bischof Dr. Michael Gerber, Fulda
• Prof. Monika Grütters MdB, Berlin
• Erzbischof Dr. Stefan Heße, Hamburg
• Bundespräses Pfarrer Josef Holtkotte, Köln
• Dr. Annette Jantzen; Aachen
• Irmentraud Kobusch, Köln
• Dr. Andrea Qualbrink; Essen
• Prof. Dr. Dorothea Sattler; Münster
• Weihbischof Ludger Schepers; Essen
• Sr. M. Scholastika Jurt OP, Koblenz
• Prof. Dr. Marianne Schlosser; Wien
• Prof. Dr. Agnes Wuckelt; Düsseldorf


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 doda 23. August 2019 

Aktionen wie Maria 2.0 etc. haben ihren Urprung im Reden und Handeln von Theologen und Klerikern!

Das Reden und Handeln stolzer und untreuer Theologen und Kleriker ist der Mist auf dem die giftigen Spaltpilze von 'wir sind Kirche', Kirchenvolksbegehren, Unterschriftenaktionen, offene Briefe, 'Maria 2.0' etc. wachsen.
Untreue Theologen und Kleriker bereiteten die Mistbeete für sich selbst und ihre eifrigen laien(haften) Lehrlinge. Seit Jahrzehnten produzieren, düngen und wässern sie eifrig ihren Mist.


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 hape 23. August 2019 

@Herbstlicht: was tun?

„Dort, wo die ‚Strukturen der Sünde‘ ein nationales kirchliches System so prägen, dass eine authentische katholische Verkündigung und Binnenkultur nahezu verunmöglicht wird, darf der individuelle Gläubige die Hirten, an denen er sich persönlich orientieren möchte, in Übereinstimmung mit seinem Gewissen frei wählen.“ (Stefan Meetschen; Die Tagespost vom 22.8.19)

Wenn sich auf diese Weise kath. Zentren bilden, haben evtl. auch die nächsten Generationen eine Chance, den kath. Glauben in all seiner Schönheit neu zu entdecken. Der Synodale Weg oder der „Dialog“ hat jedoch keine Aussicht auf Erfolg. Modernisten wollen eine One-World-One-Religion-Kirche, die nur noch dem Namen nach katholisch ist. Da wird Tradition zur Folklore. Der Sohn Gottes soll gefälligst erst mal vom Kreuz herabsteigen. Dann wollen sie glauben. Eventuell.

„Warum glauben so viele nicht an die göttlichen Wahrheiten? Etwa, weil sie ihnen nicht bewiesen sind? Nein, weil sie ihnen nicht gefallen.“ (Blaise Pascal)


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 Tisserant 23. August 2019 

Dialog mit radikalen Feministinnen_X*/d?!
Den kann man nicht führen!
Ich habe diese Weibchen im Studium der Praktischen Theologie erleben und erleiden müssen, das sind radikale Ideologen!
Diese interessiert nur eines, sich selbst!
Ich will, ich will, ich will!
Nein, die kath Kirche in Deutschland ist zerstört und ausgehöhlt worden und zwar von innen heraus!
Von männlichen und weiblichen Feministinnen_X*/d!
Wobei diese Pseudo Männer noch schlimmer sind als diese Frauen.


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 Herbstlicht 23. August 2019 
 

Was tun?

Das Gefühl, nicht untätig sein zu dürfen, verstärkt sich mehr und mehr in mir.
Aber was wäre konkret zu tun?
Maria 1.0 unterstütze ich ideell, ebenso die NkF, auch habe ich mich gestern ganz klar in einem Telefonat gegen die 2.0-Gruppe ausgesprochen.
Und natürlich ist auch das Gebet wichtig, wohl das Allerwichtigste!

Aber was ist, wenn die Bischöfe dennoch weiterhin wohlwollend auf diese Gruppe schauen und sie hofieren?
Es ist absehbar, dass es so ist und sich noch intensiviert.
Vielleicht eine Petition starten, sie an die Bischöfe senden?
Ich habe einfach das Gefühl, wir sollten uns enger zusammenschließen und es nicht nur beim Kommentieren belassen.
Einige der progressiven Bischöfe nehmen uns doch vermutlich gar nicht ernst.
Wir sind für sie vernachlässigbar und das tut weh!


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 Schneerose 23. August 2019 
 

Untergehen

Da muss wohl der Himmel selber einschreiten und er tut es bereits durch die Neue Kath. Frauenbewegung! Gratulation! Als ich in den 90-iger Jahren einen offenen Brief an die Österr. Kath. Frauenbewegung schrieb, bekam ich damals einen scharfen Wind zu spüren. Die KFB hatte zuvor 10 Arbeitspunkte veröffentlicht, die wahrscheinlich nicht einmal Mitgliederinnen einer Gerwerkschaft so männerfeindlich formuliert hätten.
Was mich bis heute erheitert: Viele dieser Streiterinnen sind von der kirchl. Bildfläche inzwischen verschwunden.
Das Gute bleibt bestehen, das sollte unsere Zuversicht sein. Aber wehret den Anfängen!


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 Winrod 23. August 2019 
 

Beten!

Was kann diesen Prozess der Zerstörung der Lehre der Kirche noch aufhalten? Da die Oberhirten weitgehend ausfallen, indem sie auf den Dialog vertrauen, wohl nur das inständige Gebet und das Vertrauen darauf, dass der Herr seine Kirche nicht fallen lässt.
Im Übrigen vergessen die Dialogförderer, dass "jeder Dialog ein Machtspiel" ist.


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 Winrod 23. August 2019 
 

Was kann die Selbstzerstörung noch aufhalten?


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 hape 23. August 2019 

Treppenwitz

Das manche Hirten die Wölfe einladen, mit den Schafen einen Dialog zu führen, ist ein Treppenwitz der Kirchengeschichte. Die Schafe sind doch das Mittagessen der Wölfe. Deshalb können Schafe und Wölfe von Natur aus keinen Dialog auf Augenhöhe führen. Ein friedliches Miteinander ist apriori ausgeschlossen. Jedenfalls hier auf Erden. Im Himmel mag das anders sein.

Das aber ist der Grund, weshalb Gott den Schafen überhaupt Hirten an die Seite gestellt hat: damit diese sie vor den Wölfen beschützen. Wenn sich die Hirten nun mit den Wölfen solidarisieren, lassen sie die Schafe im Stich. Sie kümmern sich nur um sich selbst und sie lassen Gott einen guten Mann sein.

Die Hirten sollten dafür aber keine Dankbarkeit von den Wölfen erwarten. Schon garnicht von den Schafen, das ist ja klar. Aber wenn die Wölfe eines Tages alle Schafe verschlungen haben, wird sich ihr unstillbarer Hunger auch gegen die Hirten richten. Das sollten die Hirten bedenken.


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 BedaVenerabilis 23. August 2019 

Schizomycet (2/2)

Die Schizomycetin findet man (auch frau!) inzwischen neben der Genderszene, in der er auch durch Homoaktivistinnen vertreten ist, sehr oft in der katholischen Kirche (bei den Protestanten ist die Zersetzung schon soweit fortgeschritten, dass sie [die Spalzpilz] dort kaum noch Nahrung findet). Das beste Mittel gegen den Spaltpilz: Das innige Gebet und die Anrufung der Maria 1.0!


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 Habgottlieb 23. August 2019 
 

Danke

Sie sprechen mir aus der Seele, danke! Das "Abbruchunternehmen deutsche Amtskirche" hat mich schon vor vielen Jahren dazu gebracht, nur noch zu Priestern zu gehen, welche sich im "Ungehorsam" gegenüber ihren Bischöfen der Messe im außerordentlichen Ritus, der sogenannten alten Messe, und dem unverkürzten und unentstellten Glauben, wie er im katholischen Katechismus steht, zugewandt haben (übrigens ein absoluter "Karrierekiller"). Diese glaubenstreuen Priester haben bewiesen, dass sie Gott und nicht den Menschen die Ehre erweisen wollen - und deshalb dafür teilweise massive persönliche Unannehmlichkeiten in Kauf zu nehmen bereit sind. Ich bedaure die Wankelmütigkeit und Feigheit von uns gläubigen deutschen Katholiken. Sollte es nicht eine Ehre sein, für den wahren Glauben verfolgt zu werden? Warum wollen wir es besser haben als Jesus?


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 BedaVenerabilis 23. August 2019 

Schizomycet (1/2)

Ein besonderes Gewächs unter den Fungi und Mycelien ist der Schizomycet, der Spaltpilz, den es auch in der weiblichen Form als Spaltpilzin oder Maria2.0erin gibt. Zwar gilt auch für den Spaltpilz das generische Maskulinum ("der Spaltpilz" bezeichnet also alle Geschlechter), die weichgegenderte Form ist aber Spaltpilz_*#/+In. Der Spaltpilz lebte Jahrhunderte im Untergrund und hat sich erst in den letzten 30 Jahren zu einer wahren Plage entwickelt, die an Extremforderungen und -gedankengut zu erkennen ist, für welche_s man (auch frau!) vor noch 30 Jahren mehrmonatigen Erholungsurlaub in einer Gummizelle/In bekommen hätte. Das besondere an den Forderungen ist, dass sie nur noch polarisieren sondern - (wie es der Name der Aktivistinnen schon sagt) einfach nur spaltet und zerstört. Es scheint also nicht um Dialog zu gehen, sondern nur noch darum, einen Keil anzusetzen und mit aller Kraft in gesundes, aber schon geschwächtes Gewebe zu schlagen.


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 SpatzInDerHand 23. August 2019 

Liebe Frau Wenzel, ich unterstütze voll, was Sie schreiben!

Dialog mit MEINEN Positionen ist in meiner Kirche und Pfarrgemeinde nicht erwünscht. Das erlebe ich immer wieder... ich bin in meiner Pfarrei wohlgelitten, solange ich meinen Mund halte :(


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