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Nordirland: Gemeinsame Erklärung der Kirchen gegen Abtreibung

2. Oktober 2019 in Prolife, 2 Lesermeinungen
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Ökumenische Petition kritisiert mögliche Einführung eines Gesetzes zur Abtreibung, bei dem Kinder bis zur 28. (!) Schwangerschaftswoche und Kinder mit Behinderungen schutzlos bleiben, außerdem wird geschlechtsspezifische Abtreibung nicht verboten.


Belfast (kath.net) Mit einer gemeinsamen ökumenischen Petition stemmen sich die Kirchen Nordirlands gegen die drohende Einführung stark erweiterter Möglichkeiten der legalen Abtreibung durch das Britische Parlament und die den Bürgern Nordirlands „auferlegt“ worden sei. Mit einer Stimme sprechen die jeweiligen Leitungspersönlichkeiten der (anglikanischen) Church of Ireland, der Methodistischen Kirche, der Katholischen Kirche Irlands, der Presbyterianischen Kirche und der (ökumenische) Rat der Kirchen. Das berichtet die italienischsprachige Ausgabe von „Radio Vatikan/Vatican News“. Die kirchlichen Leitungspersönlichkeiten kritisieren u.a., dass der Gesetzentwurf nicht dem Willen der nordirischen Bevölkerung entspreche. Sie äußern große Besorgnis, weil es keinerlei Schutz mehr für Kinder bis zur 28. (!) Schwangerschaftswoche geben werde, außerdem kritisieren sie, dass der Schutz für Kinder mit Behinderungen aufgehoben werde und dass es zu keinem Verbot geschlechtsspezifischer Abtreibung kommen werde. Die unterzeichnenden Kirchen laden für den 12. und 13. Oktober zum besonderen Gebet „für den Schutz ungeborener Kinder und für Frauen mit Problemschwangerschaften“ ein und bitten um die Unterzeichnung der Petition, damit die Parteien die erforderlichen Maßnahmen treffen können, um das Inkrafttreten dieser Gesetze zu verhindern.


Bereits zuvor hatte auch die Katholische nordirische Bischofskonferenz den Gesetzentwurf scharf kritisiert.

Am 7. September waren 20.000 Menschen für den Lebensschutz mit mit dem Marsch für das Leben auf die Straßen von Belfast gegangen, kath.net hat bereits berichtet.

Falls der Gesetzentwurf nicht noch gekippt wird, tritt das Gesetz am 31.3.2010 in Kraft.


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Lesermeinungen

 Ulrich Motte 3. Oktober 2019 
 

Ach- gäbe es das in der BRD!

Dabei sind Kirchen, die besonders geschlossen gegen "Abtreibung"
(vorgeburtliche Tötung) eintreten, oben nicht einmal erwähnt, etwa die Freie Presbyterianische Kirche. Die ist wichtig, weil sie weitgehend die stärkste Partei, die evangelische Demokratisch-Unionistische Partei, prägt, die stärker als die andere evangelische Partei und die katholischen Parteien (sowie die "ökumenische) Abtreibung und "Homo-Ehe ablehnt.


1
 
  2. Oktober 2019 
 

28 SSW

Ich vergesse niemals den Gesichtsausdruck meines behandelnden Gynäkologen, als er mir in der 24ten SSW beide Hände drückte und jubelte : Jetzt haben wir es geschafft! Jetzt kann das Baby überleben! Wir sind auf der sichern Seite. Ab jetzt ist jeder Tag im Mutterleib nur noch ein Gewinn.

Was waren wir am diesem Tag froh! Unser Kind würde leben!

Zur Feier des Tages gab's ein Schlückchen Sekt.

Arme Kinder! Arme Mütter! Was tut man euch an?


4
 

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