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Oster: „katholisch.de – auch diesmal wieder – leider allzu vertraut“

17. Oktober 2019 in Deutschland, 29 Lesermeinungen
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Passauer Bischof äußert scharfe Kritik an Eucharistische-Anbetung-Artikel des „offiziell nicht offiziellen“ DBK-Portals: „Der ganze Text ist eine einzige Zurückstufung eben dieser erneuerten Frömmigkeitsform.“ Kommentar von Petra Lorleberg


Passau (kath.net/pl) „Da geht es im unten verlinkten Text um eine erneuerte Frömmigkeitsform, die viele Leute anzieht – und es wird ohne jeden Beleg der pauschale Vorwurf erhoben, dass manche ihrer Anhänger diese als die einzige wahre sähen und daher andere ‚zurückstufen‘ würden.“ Dies schreibt der Passauer Bischof Stefan Oster auf seinem Internetauftritt über einen Artikel des offiziell nicht offiziellen Internetportals der Deutschen Bischofskonferenz, das die DBK aber jährlich mit zwei Millionen Euro unterstützt. Oster verlinkt auf den Artikel, der unter dem Titel „Gebetsform hat besonders unter Jugendlichen Zulauf – Die eucharistische Anbetung – ein neuer Frömmigkeitstrend?“ veröffentlicht wurde. Der Artikel beschäftigt sich auch mit dem - inzwischen bereits ausgebuchten - Kongress Adoratio in Altötting, zu dem der Passauer Bischof eingeladen hat.

Oster, der auch DBK-Jugendbischof ist, schreibt weiter: „Tatsächlich aber ist dann der ganze Text eine einzige Zurückstufung eben dieser erneuerten Frömmigkeitsform zugunsten herkömmlicher und zwar durch wenig geeignete Zahlenvergleiche.“ „Eucharistische Anbeter“ gebe es immerhin „zu Hunderttausenden“ auch „in unzähligen Pfarreien“, erinnerte er. Dann kritisierte er am katholisch.de-Beitrag die Erstellung eines Zusammenhanges zum „Vorwurf des Missbrauchs der Eucharistie“, zu „Manipulationsverdacht gegen junge Priester“ sowie zur „Kennzeichnung nur einer bestimmten ‚Art‘ von Jugendlichen“.


Weiter kritisierte er, dass der Beitrag „drei wuchtige Zeugen aus dem ‚Lager‘ dagegen“ anführe, aber nur eine, „die sich einfach nur an einer schönen Veranstaltung freut - ohne jedes Urteil über andere...“

Oster schreibt wörtlich über den katholisch.de-Beitrag: „Schön, dass man sofort weiß, woher der Wind weht?! Wie war das gleich wieder mit dem Splitter und dem Balken im Evangelium? Schade, Gabriele Höfling – und dennoch danke für den Hinweis auf unsere Veranstaltung!“

Seine Bemerkungen hatte Oster folgendermaßen eingeleitet: „Katholisch.de – auch diesmal wieder – leider allzu vertraut“ – man kann seiner Bemerkung deutlich entnehmen, dass er nicht nur einen versehentlich misslungenen Einzelbeitrag des Internetportals kritisiert, sondern dass er Grundsatzanfragen an die Linie des kirchlichen Portals hat.

Auch andere Katholiken kritisieren das DBK-Portal

Oster dürfte nicht der einzige Bischof sein, der dem DBK-Portal und seiner umstrittenen Grundlinie sehr kritisch gegenübersteht. Es ist davon auszugehen, dass es hinter den Kulissen der Deutschen Bischofskonferenz Streit über dieses Portal gibt. So ist etwa das Portal bereits wegen seiner würdelosen Darstellung der Lebensschutzveranstaltung „Marsch für das Leben“ erst jüngst wieder unangenehm aufgefallen.

Nicht selten versehen praktizierende Katholiken in den sozialen Netzwerken das Portal inzwischen mit der Spottbezeichnung „häretisch.de“ – und alle, die mitlesen, wissen ohne weitere Erklärung, welches Portal gemeint ist.

In einer Selbstdarstellung bezeichnet sich „katholisch.de“ übrigens als „das Internetportal der katholischen Kirche in Deutschland“.

Der Artikel des DBK-Portals fasst beispielsweise Aussagen des Professors für Katechetik und Didaktik an der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Augustin Patrick Höring: „Höring erinnert daran, dass die aus der mittelalterlichen Schaufrömmigkeit entstandene Glaubenstradition der eucharistischen Anbetung nicht unumstritten ist.“ Offenbar soll folgende Bemerkung die angebliche „Umstrittenheit“ der eucharistischen Angebetung belegen: „Erst kürzlich hat eine Umfrage unter US-Katholiken ergeben, dass nur noch eine Minderheit überhaupt an die Realpräsenz Jesu im gewandelten Brot glaubt.“

Siehe dazu auch:

- kath.net-Kommentar: Umstrittenes DBK-Portal wettert gegen den Marsch für das Leben – Nuntius Eterovic würdigt die Prolife-Kundgebung und übermittelt Grüße von Papst Franziskus – Das umstrittene DBK-Portal „katholisch.de“ gefällt sich dagegen wieder im Zweifelsäen gegen den Marsch

- Stichwort auf kath.net: katholisch.de

- Kopp: katholisch.de nicht das offizielle katholische Internetportal- Bischofskonferenz-Sprecher zum Twitter-Eklat von "katholisch.de"-Mitarbeiter: "katholisch.de" ist nicht das "offizielle Internetportal" der katholischen Kirche in Deutschland - DBK unterstützt das Portal allerdings mit 2 Millionen Euro pro Jahr

Zur Dokumentation - Passauer Bischof Stefan Oster übt auf Facebook schwere Kritik an DBK-Internetportal ´katholisch.de´/Screenshot


Archivfoto Bischof Oster (c) Dionys Asenkerschbaumer/Bistum Passau


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Lesermeinungen

 Konrad Georg 20. Oktober 2019 
 

Ach,

da passt doch alles zusammen.
Das nicht offizielle mit den zwei Millionen, das nachkonziliare Mobbing der altgläubigen Priester, der Geist des Konzils irgendwie mit den 68ern.
Schaut einmal auf den Club of Rome und die weitere Entwicklung. Ein teuflisches Gebräu.


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 lesa 18. Oktober 2019 

Ideologisch verbildet

Vielleicht gab es eine Phase, in der es gut war, auf auch andere Gegenwartsweisen des Herrn als die eucharistische hinzuweisen. Aber leider wurde dieses Anliegen (von manchen Theologen)ideologisch instrumentalisiert auf Kosten der Eucharistie, der Quelle und dem Mittelpunkt kirchlichen Lebens. Gott sei Dank gibt es auch gute "Lehrer der Kirche", Hirten, Priester etc., die Verkünden, was der Herr gelehrt und geschenkt hat!


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 Aschermittwoch 18. Oktober 2019 
 

Den Weisen und Klugen verborgen....

Oh, Du lieber Augustin....
Wie ist es mit dem Glauben der Theologen an die Realpräsenz Christi in der Eucharistie? Das Zentrale, das sie vermitteln sollten! Sie als Professor!


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 Chris2 18. Oktober 2019 
 

Diese allgegenwärtigen Fake News

und Hass und Hetze derer, die ständig (und stets ohne Belege und konkrete Beispiele) "Fake News" und "Hass und Hetze" schreien, halte ich nicht mehr aus. Vorgestern einen Artikel im FOCUS und heute die Nachrichten in B5 zu zunehmendem Antisemitismus, die beide den Hauptverursacher und die Haupttätter
mit keinem Sterbenswörtchen auch nur andeuten. Oder der Umgang mit Gewalttaten und Terroranschlägen durch Asylzuwanderer: Die fast 1000 Frauen, die in der Silvesternacht 2015 von teils zig "südländischen Männern" gleichzeitig sexuell belästigt wurden, interessierten kaum einen "Volxvertreter", auch nicht all die ermordeten jungen Mädchen (Maria, Mia, Mireille...), oder Arzt in Offenburg und die christliche Afghanin in Prien, die jeweils vor den Augen ihrer Kinder brutal ermordet wurden. Auch nicht die Opfer des Terroranschlags von Limburg (was zum Kuckuck soll der Asylbewerber sonst vorgehabt haben, als er den LKW raubte (!) und den Fahrer aus dem LKW warf? Den bei eBay zu verkaufen?


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 doda 18. Oktober 2019 

@nazareth

Ihre Sicht auf katholisch.de erscheint mir realistisch.
Verärgerung ist nachvollziehbar, aber vermeidbar.
Von Seiten der Mitarbeiter gibt es offensichtlich Mut zu großen Wissenslücken - und scheint da nicht auch Neid durch?


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 stephanus2 18. Oktober 2019 
 

@Rosenzweig

Wunderbar,vielen Dank, das Gebet eignet sich wunderbar zur eucharistischen Anbetung !!Ich habe aber auch mal [email protected],von wegen"da habe ich was gespürt, da habe ich nichts gespürt", es käme darauf an , Christus Zeit zu schenken, bei Ihm zu sein, so wie man gerade ist. Also dabei etwas zu "spüren", scheint mir hier kein Qualitätsmerkmal zu sein.


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 Rosenzweig 17. Oktober 2019 

Bereits im Jahr 1916 - vor mehr als 100 (!) Jahren ..

-
erschien der Engel den drei Hirten Kindern u. lehrte sie folgendes Gebet:

„Heiligste Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist, in tiefster Ehrfurcht bete ich Dich an und opfere Dir auf-
den kostbaren Leib und das Blut, die Seele und die*GOTTHEIT JESU CHRISTI* gegenwärtig in allen Tabernakeln der Erde,
zur Wiedergutmachung für alle Schmähungen, Sakrilegien und Gleichgültigkeiten, durch die ER selbst beleidigt wird.
Durch die unendlichen Verdienste Seines Heiligsten Herzens und des Unbefleckten Herzens Mariens bitte ich Dich um die Bekehrung der armen Sünder.“
-
Als ihnen der Engel dieses Gebet schenkte, erschien der LEIB CHRISTI in Hostie und Kelch vor ihnen in der Luft, und der Engel leitete die Kinder an, davor niederzuknien und zu beten.
-
So auch vom Himmel angeleitet-
"Kommt lasset uns ANBETEN..- den KÖNIG, den HERRN..!"


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 nazareth 17. Oktober 2019 
 

Katholisch. de...

Bischof Oster ärgert sich. Ich lese auch katholisch. de aus Neugierde. Informativ ist es auf jeden Fall,da es Bischof Marx' Agenden unterstützt und man auch (Dank Gudrun Sailer) gut dokumentiert bekommt,was auf der Synode passiert. Kommentarfunktion gibt es leider keine. Diese Aussage von dem Theologen nebenbei ergänzt, bezüglich "Schaufrömmigkeit", halte ich für sehr verletzend der Person Gott Jesus Christus gegenüber. Der allmächtige, unerfassbare Gott, der sich bis ins Brot erniedrigt, um eines Fleisches mit uns zu sein. Eucharistische Wunder sind ohne Zweifel aufrüttelnd und faszinierend. Katholisch.de gefällt sich in betonter Rationalität, Zeitgeistigkeit und nachvollziehbaren Entwicklungspräsentationen ihrer Kirchensicht, die (meinungsbildend) wie ein Wassergetröpfel,steter Tropfen höhlt den Stein, immer wieder möglichst selbstverständlich präsentiert und untermauert wird. Zum Verstehen wie diese Menschen denken/ticken ist es auf jeden Fall super interessant.. Nur nicht ärgern..


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 Maxim 17. Oktober 2019 
 

SalvatoreMio - girsberg74

Als ich vor einiger Zeit bei meiner Nichte war, lud sie mich zu einem Bibelabend mit einer Freikirchengruppe ein.
Wie kamen ohne meine eigentliche Absicht auch auf die Wandlungsworte zu sprechen. Da dort mehrere sich sogleich gegen die Realexistenz von Christus im Brot aussprachen, erwähnte ich die eucharistischen Wunder. Das letzte von Polen, das ja erst anerkannt wurde. Hostie - Herzmuskel eines 30 bis 35 Jahre alten jungen Mannes - eine Stunde Lebensfähigkeit(sicherlich bekannt).
Ergebnis: Wütender alter Mann: Das ist Teufelswerk.
Warum wurde der Priester nicht auf eucharistische Wunder hingewiesen. Warum spielt er noch Priester? Wir müssen den Mut auch zu widersprechenden Aussagen und Klarstellungen haben. Was hat uns Jesus prophezeit? Wir wissen es. Evangelien der letzten Zeit.
Haben wir doch den Mut, zu unserem Glauben auch gegen Priester zu stehen.
Wir können doch auf einige Hundert eucharistische Wunder verweisen.


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 lesa 17. Oktober 2019 

Lichtblick im Dunkel des Unglaubens

@A_Ziegenaus: Es ist aber ein kräftiger Lichtblick, dass Bischof Oster seine erste und ureigenste Bischofsaufgabe wahrnimmt: Die Eucharistie zu schützen. Sie ist ja die Quelle des Lebens für die ihm anvertraute Herde.


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 richrose 17. Oktober 2019 
 

Eucharistische Anbetung ist der Vorgeschmack des Himmels,

wo wir einmal nichts anderes tun werden, als den Herrn non-stop anzubeten.
Es gibt nur einen, dem das ganz und gar nicht gefallen kann - das ist der Widersacher Gottes selbst. Wenn die Autoren von katholisch.de meinen, wieder mal die Ankläger spielen zu müssen, zeigen sie, wes Geistes Kind sie in Wirklichkeit sind.
Das inoffizielle offizielle Portal der DBK stellt sich dabei selbst das allergrößte Armutszeugnis aus.


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 DamianBLogos 17. Oktober 2019 
 

„ein neuer Frömmigkeitstrend?“

Die Frage im katholisch.de-Artikel ist schon falsch gestellt und das gleich doppelt.
1. Inhaltlich: Die Frage nach Trends und Moden ist keine geistliche, sondern eine soziologische oder kommerzielle, und insofern typisch für die deutsche Steuer- und Funktionärskirche, welche Interesse an vielen Steuerzahlern hat. Besonders entlarvend ist das Statement des Katechetik- und Didaktikprofessors, der hier die Kategorien von Angebot und Nachfrage bemüht.
2. von Seiten der Adressaten: frage nicht diejenigen, die zur Anbetung gehen, sondern diejenigen, die nicht hingehen, und du bekommst als Antwort im besten Fall ein Schulterzucken, im schlechtesten ein Madigmachen. Alle drei Interviewten stehen für Letzteres. Wer etwas disqualifiziert, weil es "nur" zunimmt, aber keine Massenbewegung darstellt - in einer Zeit, in der die kirchliche Frömmigkeit rasant im Absterben begriffen ist, scheint wirklich in einem wohldotierten Paralleluniversum zu leben.


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 Fides Mariae 1 17. Oktober 2019 
 

Bravo, Bischof Oster!

Er setzt sich ein für den Herrn.
Da gibt's nur eines: Die nächste "Adoratio" bitte in einem Saal für 10.000 Leute veranstalten! Den kriegen wir dann auch voll.
Frei nach Karl Rahner und nur aus Beobachtung, ohne Nicht-Mystiker bzw. Nicht-Anbeter zu diskriminieren zu wollen, prophezeihe ich: Der Katholik der Zukunft wird ein eucharistischer Anbeter sein - oder er wird nicht mehr sein.


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 Anton_Z 17. Oktober 2019 

Betet den Rosenkranz!

Die furchtbare Gottesfinsternis ist wahrlich über uns hereingebrochen, vor allem in Deutschland.

Bleibt nur die Eucharistie und das Gebet, welches immer wieder Kraft, Trost und Hoffnung spendet.


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 Perlinde 17. Oktober 2019 
 

Nichts als Liebe

Ein herzlicher Dank an Bischof Oster.- Der moderne aufgeklärte "gebildete" Mensch, besonders aus der modernen Theologenzunft kann sich halt einfach nicht vorstellen, dass der große Gott, der Himmel und Erde erschaffen hat, sich in seiner unendlichen Liebe in dem Stückchen Brot so klein macht, dass er für den ärmsten Bauern wie in der Episode vom Pfr. von Ars erwähnt, ansprechbar, "anbetbar" ist. Die größte Herausforderung an den Stolz von uns Menschen, besonders für die Intellekttuellen.


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 girsberg74 17. Oktober 2019 
 

Stimmt schon!

@SalvatoreMio „Damit sich jeder selbst ein Bild machen kann“

Und weiter:
„‘Hier werden die Stücke Brot aufbewahrt, die von der Hl. Messe übrigbleiben‘. Als ich den verantwortlichen Prieser kritisierte, bekam ich den Bumerang wegen mangelnder Nächstenliebe! “

Ihr Beitrag lässt denken, dass eine Weihe noch keinen richtigen Priester macht. Der von Ihnen geschilderte Kandidat zieht seine Bedeutung wohl aus seiner Dienstkleidung.


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 Zeitzeuge 17. Oktober 2019 
 

"katholisch.de" erinnert an "Publik",

jene Wochenzeitung, die von 1968-1971 im "progessivem" Stil erschien und die DBK 28 Millionen DM Subventionszuschuß
kostete (Quelle: "Spiegel" vom 18.10.1971)!

Vorschlag:

Die "katholisch.de" völlig zu Recht kritisch gegenüberstehenden deutschen
Bischöfe sollten ihren Anteil am
Zuschuß der DBK für dieses Portal
streichen und kath.net zuwenden :-)!!


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 lesa 17. Oktober 2019 

Geistlich verarmr und bvom Zerfall bedroht

@wedlerg: Es fehlt ihnen der Glaube, es mangelt am Erfassen des Wesens des Christentum, sie haben vielleicht keine existentielle Berührung damit erfahren - in der Wohlstandssattheit und all der Oberflächlichkeit und Seichtheit ist dies ohne gezielte Bemühung (Gebet und Opfer) nicht zu gewinnen. Es kann sein, dass sie die Kraft der eucharistischen Anbetung spüren und jener, die sie pflegen, aber keinen Zugang haben (was nicht ist, könnte noch werden). Das macht sie nervös, und sie gehen dagegen an. An den Bischöfen ist es, solche Antiverkündigung zu beenden. Sonst muss man sich nicht wundern über sich leerende Kirchen. Die Abschaffung des Zölibats wäre gerade noch der letzte Stoß zum Zerfall dieses geistlos gewordenen Hauses, das nur noch "Zweck und Nutzen" zu denken vermag. Die Notre Dame, die einzustürzen droht, ist ein sprechendes Gleichnis.
Danke für den Hinweis auf die Wortmeldung von Papst emer. Benedikt XVI.


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 wedlerg 17. Oktober 2019 
 

Von innen feindlich übernommen

Katholisch.de zeigt eigentlich nur, dass glaubenslose Kräfte die Kirche teilweise von innen geentert haben. Sozialisten, Modernisten, Liberalisten und einfach Leute, die gerne gegen gläubige agitieren geben sich hier die Klinke in die Hand.

Bezeichnend ist, dass Papst emer. Benedikt sich heute mit der Diagnose der Gottferne der Kirche in D zu Wort meldet. Es erfülle ihn nicht mit Befriedigung, dass er diese Gott-ferne Entwicklung schon vor etlichen Jahren prophezeit hatte, sagt Erzbischof Gänswein. (Die Tagespost von heute berichtet)


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 SalvatoreMio 17. Oktober 2019 
 

Damit sich jeder selbst ein Bild machen kann

Ja, das Katholische Portal stellt den IST-BESTAND dar! Gleichzeitig spürt man die wenig begeisterte Einstellung der Kommentatoren zur Eucharistischen Anbetung.
Ja, es wäre manches "aufzuarbeiten":
-in einer Bischofskirche stand einst beim Tabernakel ein Zettel mit Erklärung sinngemäßer Erklärung: "Hier werden die Stücke Brot aufbewahrt, die von der Hl. Messe übrigbleiben". Als ich den verantwortlichen Prieser kritisierte, bekam ich den Bumerang wegen mangelnder Nächstenliebe!
- In einer Kirche am Gründonnerstag zur Anbetungsstunde: eine jüngere Frau hatte die Leitung: gemütlich mit übergeschlagenen Beinen und sehr kurzem Röckchen - leitete sie das Gebet. ANBETUNG kam in den Gebeten nicht vor.--
Aber schön, dass es Bewegung in die ehrfurchtsvolle Richtung gibt! Höchste Zeit!


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 Leo Christi 17. Oktober 2019 

Geldhahn zudrehen

Mein Vorschlag an Bischof Oster: Drehen Sie den Geldhahn, falls aus Ihrem Bistum Gelder kommen, mit klarer Begründung und Formulierung des Erwartungshorizonts an ein katholisches Portal, zu! Diese Sprache wird verstanden und vielleicht folgt der ein oder andere Bischof Ihnen ... Überhaupt gibt es noch mehr Organisationen, die mit der Zuchtrute des Geldes zu disziplinieren wären. Ich denke da beispielsweise an das Z.. und an den B... Die Katholiken wissen, wen ich meine.


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 scientia humana 17. Oktober 2019 
 

Der Text auf katholisch.de ist eine fachlich eher stümperhafte Manipulation

Wörtlich auf "katholisch.de":

'Manche allzu glühenden Anhänger sähen diese Spiritualitäts- oder Frömmigkeitsform als die einzig wahre und stuften andere Gläubige, die damit weniger anfangen können, zurück ... "Ich bin da eher für Pluralität .... Auch das kontemplative Gebet oder die tätige Nächstenliebe gehörten dazu.'

Der Leser fragt sich, ob die Verfasser bereits so entkatholisiert sind, dass sie nicht wissen, dass die eucharistischen Anbetung ein kontemplatives Gebet ist?


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 ottokar 17. Oktober 2019 
 

Frömmigkeit

Echte Frömmigkeit wird lächerlich gemacht,weil viele garnicht mehr wissen ,was das ist. Die von Winthier zitierte wunderbare Begebenheit mit dem Pfarrer von Ars erklärt am Besten ,was Frömmigkeit ist. Ich vermute , dass hinter der Ablehnung eucharistischer Anbetung auch Neid steht.


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 doda 17. Oktober 2019 

@Chris2

Die Beiträge auf 'katholisch.de' entsprechen ganz gewiss den Qualitätsanforderungen der Mehrheit der deutschen Bischöfe.
Da gibt's zu lesen, was sie persönlich bevorzugen.


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 winthir 17. Oktober 2019 

nun noch eine Geschichte dazu, die mir sehr gefällt.

aus Ars. Der Pfarrer merkt, dass ein alter Bauer immer und immer wieder lange vor dem Tabernakel kniet. Der Pfarrer fragt den Bauern: "Was machst Du da eigentlich?"

Der Bauer (verwundert): "ich schau Ihn an - und Er schaut mich an."


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 Salvian 17. Oktober 2019 

Damit sich jeder selbst ein Bild machen kann,

wäre es gut, in so einem Fall nicht nur die Kritik an einem Artikel als Meldung zu bringen, sondern auch diesen selbst zu verlinken:

https://www.katholisch.de/artikel/23163-die-eucharistische-anbetung-ein-neuer-froemmigkeitstrend

Dieser Artikel muss Freunde der Eucharistischen Anbetung keineswegs entmutigen, eher im Gegenteil. Die Autorin lässt in durchaus sachlicher Form das ganze Elend des neudeutschen Kirchensteuer-Katholizismus deutlich werden, indem sie den wohlbestallten Theologie-Professoren Zerfaß und Höring sowie dem BDKJ-Vorsitzenden Andonie Gelegenheit gibt, sich mit ihrer von offensichtlichem Neid diktierten und teils an den Haaren herbeigezogenen Kritik am „Kongress Adoratio“ in Altötting gründlich zu blamieren. Das wird jeder unvoreingenommene Leser schnell selbst merken.


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 winthir 17. Oktober 2019 

Eucharistische Anbetung. Meine Gedanken dazu.

vorab: Die Bezeichnung "offiziell nicht offizielles Internetportal" hat mich zum Schmunzeln gebracht :-)
ich lese auch dort gern - und bekomme dort auch Denk-Anstöße.

1) Die dortige Kritik richtet sich direkt(!) gegen Bischof Stefan Oster - der hat nämlich zum Kongreß "Adoratio" in Altötting, der in diesem November stattfindet, eingeladen. Für Interessierte: ist ausgebucht :-(

Vielleicht kann kath.net dann darüber berichten? (irgendwie werdet Ihr Euch da noch "reinschmuggeln" können, soweit ich Euch kenne …)

2) der winthir und die Eucharistische Anbetung. persönliche Erfahrungen.

Vor langer Zeit habe ich da mal an einer Eucharistischen Anbetung teilgenommen. Da habe ich nichts gespürt. Später war ich in Gries zu Schweige-Exerzitien bei P. Franz Jalics. Dort ist immer am Ende der zehntägigen Schweige-Exerzitien Eucharistische Anbetung. Da habe ich was gespürt.


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 Chris2 17. Oktober 2019 
 

Mal das "offizielle Portal"

der katholischen Kirche in Deutschland (so wie es auch in Kirchen per Flyer beworben wird), mal nicht (wenn einzelne Autoren mal wieder über die Stränge geschlagen haben - siehe die Links zum Disput über Herrn Zoimmermanns Diffamierung aller Wähler der größten deutschen Oppositionspartei als "A[...]". Solche Entgleisungen würde man heute, wären sie nicht von links gekommen, zweifelsfrei als "Hass und Hetze" brandmarken. Wenn die Seite doch also doch das offizielle Portal sein soll, wer sorgt denn für eine "Qualitätskontrolle" und verhindert solche Entgleisungen?


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 doda 17. Oktober 2019 

Finanziert die DBK etwa Maulwürfe mit 2 Millionen Euro Kirchensteuergeldern pro Jahr?


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