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Kopp: katholisch.de nicht das offizielle katholische Internetportal

17. Februar 2017 in Deutschland, 26 Lesermeinungen
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Bischofskonferenz-Sprecher zum Twitter-Eklat von "katholisch.de"-Mitarbeiter: "katholisch.de" ist nicht das "offizielle Internetportal" der katholischen Kirche in Deutschland - DBK unterstützt das Portal allerdings mit 2 Millionen Euro pro Jahr


Bonn (kath.net/rn)
"Wie Ihnen bekannt ist, hat Herr Zimmermann den Tweet von seinem privaten Account abgesetzt. Dafür hat er sich heute Nachmittag bereits in einem weiteren Tweet entschuldigt, den Sie sicherlich wahrgenommen haben." Dies teilt Matthias Kopp am Montag nach einer kath.net-Anfrage gegenüber kath.net mit. Wo der Tweet genau auf Twitter zu finden ist, wurde kath.net allerdings nicht mitgeteilt.

Kopp erklärte dann auch wörtlich: "katholisch.de ist nicht das offizielle Internetportal" der katholischen Kirche in Deutschland und auch nicht das Internetportal der Deutschen Bischofskonferenz. In einer Selbstdarstellung bezeichnet sich "Katholisch.de" allerdings selbst als "das Internetportal der katholischen Kirche in Deutschland".´ Die Betreiberin von "katholisch.de", die "Allgemeine gemeinnützige Programmgesellschaft mbH" (APG), schreibt auf ihrer Homepage: "Das Portal 'katholisch.de' ist das einzige bundesweite Internetportal der katholischen Kirche in Deutschland. Die Online-Redaktion arbeitet im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz." (Siehe Screenshots unten)


Auf die Frage, ob es personelle Konsequenzen für Zimmermann geben werde, verweist Kopp dann auf die Geschäftsführung von "katholisch.de". Man müsse dort nachfragen.

katholisch.de wird laut Medienberichten von der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) jedes Jahr mit 2 Millionen Euro subventioniert und wurde von der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) ins Leben gerufen.

Vorausgegangen war ein Eklat über einen Tweet des Chefs vom Dienst von katholisch.de, Steffen Zimmermann. Dieser hatte in einem Tweet auf seinem privaten Twitterauftritt AfD-Wähler als „A…löcher“ bezeichnet. Seinen Tweet hatte er nach ersten Protesten wieder gelöscht. Inzwischen ist auch sein Twitterauftritt nicht mehr abrufbar. Die Beschimpfung durch Zimmermann hatte erheblichen Ärger in den sozialen Netzwerken hervorgerufen, es fanden sich auch Ankündigungen, wegen dieser Aussagen aus der Kirche auszutreten.

Zur Dokumentation: Twitterauftritt von ´katholisch.de´: ´Das Internetportal der katholischen Kirche in Deutschland´


Zur Dokumentation - ´Katholisch.de ist das Internetportal der katholischen Kirche in Deutschland.´ (Selbstdarstellung auf der Homepage)


Zur Dokumentation - ´Die Online-Redaktion´von ´katholisch.de arbeitet im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz´ (Selbstdarstellung APG)


Zur Dokumentation: Screenshot der umstrittenen Twitteräußerung



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