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Müller: „Götzen in die Kirche zu bringen war eine schwere Sünde...“

25. Oktober 2019 in Aktuelles, 55 Lesermeinungen
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Emeritierter Glaubenspräfekt übt scharfe Kritik daran, dass im Rahmen der Amazonas-Synode Götzenbilder in Kirche gebracht wurden - „Götzen in die Kirche zu bringen war eine schwere Sünde, ein krimineller Akt gegen das göttliche Recht“ - VIDEO


Vatikan (kath.net/pl) „Götzendienst ist gemäß dem ersten Gebot eine schwere Sünde.“ Darauf weist der emeritierte Präfekt der Glaubenskongregation, Gerhard Kardinal Müller, hin. Er äußerte sich im Interview auf die Frage von EWTN-Chefredakteur Raymond Arroyo zu der Aktion katholischer Laien. Diese hatten die umstrittenen Holzfiguren nackter schwangerer Frauen aus der vatikannahen Kirche Santa Maria del Traspontina entfernt und in den Tiber geworfen. „Der eigentliche Fehler war gewesen, die Götzenbilder IN die Kirche zu bringen, nicht, sie wieder daraus zu entfernen.“ Zwar könne die Entfernung der Götzenbilder tatsächlich gegen menschliches Recht verstoßen, „doch die Götzen IN die Kirche zu bringen, war eine schwere Sünde, ein krimineller Akt gegen das göttliche Recht“. Äußerungen des emeritierten Glaubenspräfekten ist zu entnehmen, dass er die umstrittenen indigenen Holzstatuen, die mehrfach auch in liturgischen Handlungen vor Papst Franziskus aufgetaucht waren (siehe Fotobelege und Videos unten) zweifelsfrei als „Götzenbilder“ einstuft.

Götzen dürften, warnte Müller, „nicht mit der christlichen Liturgie vermischt werden“. Die Liturgie in den Vatikanischen Gärten am 4. Oktober in Anwesenheit von Papst Franziskus habe „eine gewisse Verehrung, ja Anbetung von Götzen“ beinhaltet, ein Verstoß gegen das erste Gebot, denn Jesus Christus, gegenwärtig in den Sakramenten, „ist der einzige Erlöser“. Zwar haben Katholiken „Heiligenbilder, doch wir beten diese nicht an“, sondern wir „verehren“ nur die Bilder repräsentativ für diese heiligen Personen. „Anbetung“ stehe weder Menschen noch der Schöpfung „in irgendeiner Weise“ zu, erläuterte Müller und verwies auf die Theologie des hl. Paulus.


Den Vorschlag, dass Frauen das Sakrament der Priesterweihe empfangen sollen können, lehnte Müller klar ab. Selbstverständlich sei die diesbezügliche Aussage von Papst Johannes Paul II. dogmatisch, auch wenn es Stimmen gebe, die dies ablehnten.

In diesem Zusammenhang wies Müller auch darauf hin, dass die wirklich starken Einflussnahmen auf die Amazonassynode nicht aus dem Amazonas kommen, die Agenda sei von europäischen Fragen geprägt, den „viri probati“, der Frauenfrage – „dies hat nichts mit der Situation und den Bedürfnissen der Christen und Katholiken in der Amazonasregion“. Die Hauptprotagonisten seien aus Deutschland „oder in Österreich geboren“, also „aus dem Zentrum Europas, wo das Geld herkommt“. Ohne Namensnennung kritisierte Müller die Äußerung von Bischof Kräutler [„Ich habe noch keinen Indio getauft und werde auch keinen taufen“]: dass jemand sagt, er habe nie einen Indigenen getauft, „ist ein direkter Widerspruch zu Jesus Christus“, auch habe Taufe ja „nicht mit Kolonialismus“ zu tun.

Ein Bischof muss für Jesus Christus sprechen, erinnerte Müller. „Ich interessiere mich nicht für Privatmeinungen von Personen in irgendeinem Land… die Welt hängt nicht von der privaten Intelligenz irgendwelcher Bischöfe ab“. Bischöfe haben die Aufgabe, „das Evangelium zu verkünden – es handelt sich um das Wort Gottes“. Die Kirche muss dazu zurückkehren, „eine christuszentrierte Gemeinschaft“ zu sein. Christus sei gleichermaßen gegenwärtig in der Amazonasregion, in der Tiberregion und in Syrien – „Rom ist nicht das Zentrum der katholischen Kirche“, die anderen Regionen seien keine „Peripherie“. Rom und der Papst seien zwar sehr wichtig für die Einheit der Kirche, doch bestehe die Aufgabe der Kirche darin, den Glauben zu verkünden.

Der emeritierte Glaubenspräfekt lobte, dass es „besonders in den USA eine starke Laienschaft gebe, mit einer guten Anzahl katholischer Intellektueller sowohl bei den Priestern wie auch bei den Laien“. Diese sollten „nicht ängstlich sein“, vielmehr sollten sie „ohne Scheu vor Rom und vor anderen politischen Gründen laut werden“. Der jüngst heiliggesprochene John Henry Newman, erinnerte Müller, habe sich ausführlich über die große Bedeutung der Laien für die Kirche geäußert und dabei das Konzil von Nizäa als großes Vorbild herausgestellt, in jener Zeit waren es die Laien, die am wahren Glauben festgehalten hatten, entgegen der Bischöfe, die von Herrschern und von politischen Themen „unterdrückt“ gewesen waren.

kath.net-Kommentare zu den umstrittenen Frauenfiguren:

- Armin Schwibach: Der Skandal der Zweideutigkeit und des Spielens mit dem Heidentum

- Petra Lorleberg: Rätselraten um die Bedeutung der umstrittenen Figuren nackter schwangerer Frauen – Vatikan schweigt

Kardinal Müller wertet umstrittene Figuren nackter schwangerer Frauen bei Amazonas-Synode als ´Götzenbilder´ - Arroyo/EWTN-Interview ab Min 20 (engl.)



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Lesermeinungen

 UnivProf 31. Oktober 2019 
 

Wohin mit der Asche?

Nachdem es klar ist, dass die Pachamamas Götzenbilder sind, müssen sie verbrannt werden. Aber wohin mit der Asche? In den Tiber, den Amazonas oder einfach auf Mutter Erde streuen? Jedenfalls zahlt REPAM die Kosten.


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 paul_1 28. Oktober 2019 
 

Kardinal Müller sollt unser Bischof sein und uns nach außen vertreten


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 lesa 26. Oktober 2019 

Von Gott geschenkte und durch die Offenbarung geschützte Fruchtbarkeit

"Gott ist größer als unser Herz u. er weiß alles".(1 Joh) Darum hat Er als Wegmarke das Licht der Offenbarung gegeben, damit wir nicht im Abgrund subjektiver relig. Vorstellungen versinken.
Die Menschen anderer Religionen und ihre Art zu beten respektieren, entspricht dem Geist Christi. Aber vor ihren Statuen niederzufallen und sie im Gotteshaus aufzustellen desavouiert geradezu das Geschenk der Offenbarung. Die Reaktion des Glaubenssinns vieler Getaufter beweist es. Das klare Wort von Kardinal Müller hat gut getan.
Da droht ein Rückfall ins Heidentum. Die ganze Bibel durchzieht der Ruf, auf IHN u. sein Wort zu hören, um dem Widersacher zu entrinnen. Der Glaube d. Alten und Neuen Bundes hat von den (oft in versklavende Tempelprostitution abgleitenden) Fruchtbarkeitsvorstellungen erlöst. CHRISTUS ist d. Fruchtbarkeit in Person. Was hatte Elija für troubles mit den Baalspropheten und Mose mit dem
Goldenen Kalb! Beide waren mit Jesus auf dem Berg dem Verklärung. Ihr Auftrag bleibt.


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 Diasporakatholik 26. Oktober 2019 
 

Zum Gehorsam

gibt es ein stets als Richtschnur zu beherzigendes Wort aus dem NT, nämlich aus Apg 5,29:

"Man muss GOTT mehr gehorchen als den Menschen."

Und seien letztere auch noch so hohe Würdenträger und Autoritäten - denn vor und im Vergleich zu GOTT ist das alles Nichts...


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 stephanus2 25. Oktober 2019 
 

Sorry, Korrektur !

"Ich tue euch nichts,ich versuche euch bloß auf das Evangelium aufmerksam zu machen" heißt es wörtlich.


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 stephanus2 25. Oktober 2019 
 

Ich habe gerade in das Interview mit dem Pastor Paulo Suess reingeschaut (lebt in Brasilien). Ich zitiere ohne Kommentar, nur mit drei Ausrufezeichen ob dieser Verblendung : "Franziskus ist der Kondor aus den Anden, der den kleinen Tauben auf dem Petersplatz sagen muss: ich tue euch nichts, ich lehre euch nur das Evangelium zu beherzigen " !!!)


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 Herbert Klupp 25. Oktober 2019 
 

Ich danke Gott für Kardinal Müller


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 Federico R. 25. Oktober 2019 
 

(2)

Anders sieht‘s natürlich in puncto Gehorsam bei Diakonen, Priestern, Bischöfen und Ordensleuten aus, die ihren Vorgesetzten Gehorsam versprechen müssen, sogar feierlich - bei ihrer Weihe. (Nebenbei: Das würde dann natürlich auch bei der Frauenweihe so sein; und würde dies dann von ihnen so ohne weiters auch akzeptiert werden?) Inwieweit also für den genannte Personenkreis Gehorsam heute noch von Relevanz ist, ist wieder eine andere Frage.

Keinerlei Probleme hingegen hätte ich persönlich bezüglich Gehorsam bei den beiden Franziskus-Vorgängern Benedikt und Johannes Paul, denen ich vermutlich sogar blinden Gehorsam geleistet hätte. Tja, das ist halt das Problem mit dem derzeitigen Pontifikat – ein Dilemma fürwahr.

Ich hoffe nun, niemanden gelangweilt zu haben, und wünsche allen einen gesegneten Sonntag.


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 Federico R. 25. Oktober 2019 
 

Mag sein, dass das jetzt nicht jedem gefällt: (1)

... Aber das mit der vor einigen Stunden hier andiskutierten Gehorsamspflicht gegenüber einem Menschen – das ist, da selbst nie Beamter gewesen, nicht so sehr meine Sache (obwohl ich als Wehrpflichtiger sogar mal Uffz war). Gehorsam gegenüber Gott und seinen zehn Geboten: ja; und gegenüber Jesus Christus und seiner Lehre: ja. Deshalb respektiere ich die Lehre der Kirche („... folgsam ihren Lehren“) und richte mich in allen Lebenslagen danach, so gut ich‘s eben kann. Aber weder einem Pfarrer noch einem Bischof habe ich, soweit erinnerlich, je Gehorsam versprochen. Wie sollte ich das Versprechen denn auch halten, wenn, wie heute üblich, der eine hü, der andere hott zieht. Das gilt übrigens auch gegenüber dem jetzt amtierenden Papst, der nachweislich keine gerade Linie fährt, sondern meist einen Zick-zack-Kurs. Es heißt ja, er sei inkohärent, und das ist er leider auch in vielen seiner Äußerungen und Handlungen. Deshalb auch das derzeitige Tohuwabohu.

(Fortsetzung)


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 myschkin 25. Oktober 2019 
 

Wie man mit Götzenbildern

umgehen sollte, dafür hat im Alten Testament die schöne Rachel ein vergnügliches Beispiel gegeben, als sie Labans Teraphim unter ihrem Rock versteckte. Thomas Mann hat diese Episode in seinem Joseph-Roman sehr amüsant ausgeschmückt. Mir hat die "Tiberisierung" im konkreten Fall sofort die erzgescheite Rachel ins Gedächtnis gebracht.


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 Joy 25. Oktober 2019 
 

Der Papst hat sich entschuldigt

dass die Pachamamastatuen in den Tiber geworfen wurden ... - ich wars leider nicht


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 Diasporakatholik 25. Oktober 2019 
 

@Kostadinov

In den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts zur Zeit des damaligen Papstes Johannes Paul II. und des Leiters Glaubenskongregation Kardinal Joseph Ratzinger hätte ich solchen Behauptungen, dass Adveniat entgegen der Intention der beiden Kirchenführer die Befreiungstheologie unterstützt, noch keinen Glauben geschenkt.

Ich habe mich nun offensichtlich aktuell eines Schlechteren belehren lassen müssen und halte unter dem amtierenden Papst nahezu alles für möglich - ein einziger Sauhaufen dort in Süd- und Mittelamerika.

Kein einziger Cent mehr von mir dafür!


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 doda 25. Oktober 2019 

Gläubige der Amazonasregion Brasiliens kennen die gesplashte Statue garnicht

In einem EWTN-Interview wird berichtet, daß 80% der Katholiken Amazoniens im städtischen Umfeld leben und inzwischen 80% der Gläubigen Pfingstkirchen angehören.
Katholiken seien zu den Pfingstlern konvertiert, weil dort die Bibel im Mittelpunkt stehe, während in katholischen Kirchen Befreiungstheologen
politisierten.

"From where and whom did the Amazonian statues hurled in the Tiber actually originate?" auf YouTube an
https://youtu.be/76Ckqi12mPA


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 Zeitzeuge 25. Oktober 2019 
 

Korrektur: Tippfehler!

Natürlich heisst das richtigerweise:

...Übernahme der mar x istischen
Analyse.

Im Link findet sich dann die

Instruktion über einige Aspekte der
"Theologie der Befreiung" von
Kardinal Ratzinger vom 06.08.1984.

www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_19840806_theology-liberation_ge.html


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 Tonika 25. Oktober 2019 
 

@Kirchental, wir tappen doch nicht im Dunkel, die Heilige Schrift gibt uns klare Anweisungen.

Werte Kirchental, es gibt doch die Heilige Schrift, die uns klare Anweisung gibt wie man mit Hirten umgeht, die Christus und dem Wort Gottes untreu werden. Der Grundsatz ist,"man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen."

Ich bin anderer Meinung als die konservativen Bischöfe, die sich widersprechen: Einerseits kritisieren indirekt den Papst lehnen, was er sagt und tut ab, aber andererseits fordern sie von Gläubigen Gehorsam. Macht keinen Sinn.

Hier hat der Papst sich klar gegen Gott gestellt, indem er eindeutig gegen das Gebot Gottes verstoßen hat, also eine schwere Sünde begangen hat, die für Gott ein Gräuel ist. Da kann man doch nicht im Namen der Papsttreue darüber einfach hinweg gehen. Wenn man als Christ Franziskus gegenüber dennoch gehorsam ist, stellt man sich gegen Christus. Nochmals, nicht der Papst, sondern Christus ist Herr und Erlöser, dem wir Katholiken bedingungslosem Gehorsam schulden.


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 iv16 25. Oktober 2019 
 

Wenn Kardinal Müller Papst wäre ...

würde ich wohl sofort katholisch werden.


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 Kostadinov 25. Oktober 2019 

Über Adveniat hieß es schon in den 90ern...

...sie würden vorzugsweise der Befreiungstheologie nahestehende Bistümer bedenken. Den Geldhahn hab ich ihnen damals schon zugedreht


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 Bernhard Joseph 25. Oktober 2019 
 

@Guingamp - Ja, es ist eine fundamentale Krise

Kann man einem Papst einen Gehorsam schulden, der den Ungehorsam gegen alle vorherigen Päpste und ihre Lehrentscheidungen einschließt?

Darum lastet ja auf diesem Pontifikat kein guter Geist, um es mal salopp zu formulieren.

Die Gehorsamspflicht pervertiert sich dann, wenn sie den Abfall vom wahren Glauben einschließt.


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 Zeitzeuge 25. Oktober 2019 
 

Nachtrag: Bzgl. einer krit. Analyse der "Befreiungstheologie"

verweise ich auf einen grundlegenden Vortrag von Kardinal Höffner vom 24.09.1984:

Soziallehre der Kirche oder Theologie
der Befreiung,

Als PDF abrufbar in

dbk-shop.de

Stichwortartig daraus:

Die "Befreiungstheologie"

hat ein gestörtes Verhältnis zur Soziallehre der Kirche,

ist gekennzeichnet durch eine bestürzende, unkritsche Übernahme der
marsistiischen Analyse,

bedeutet eine fundamentale Gefährdung
des Glaubens

und eine Zerstörung der kirchlichen
Identität

zit. aus:

Joseph Höffner: Soziallehre und Sozial-
politik, Seite 90
von Manfred Spieker

Custos quid de nocte?


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 lepanto80 25. Oktober 2019 
 

Übersetzungsfehler

Ein kleiner Fehler: er sagte Sibirien nicht Syrien, als es darum ging, dass Rom nicht das Zentrum der kath Kirche ist.


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 Ph?nix 25. Oktober 2019 

wer steckt dahinter?

Wer hat eigentlich dieses befremdliche Ritual organisiert und wer hat es ins Programm der kleinen gardenistischen Feierstunde mit PF aufgenommen?


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 Guingamp 25. Oktober 2019 
 

@Bernhard Joseph

Ich empfinde die gegenwärtige Situation als absoluten Extremfall, weil die (systematische) Revolte gegen den überlieferten Glauben, die sich allerorten breitmacht, vom Papst selbst offenkundig gestützt wird. Dafür finde ich in der Theologie und in der Geschichte leider wirklich keine Entsprechung. In Pastor Aeternus heißt es, daß wir in Fragen des Glaubens, des sittlichen Lebens, der Disziplin und der ,,Regierung der Kirche" dem Papst Gehorsam schulden -- wie aber soll das aktuell gehen?


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 Bernhard Joseph 25. Oktober 2019 
 

@Guingamp

Ich wollte mit meinem Hinweis auf die schweren Krisen in der Geschichte des Papstamtes und damit der Kirche - es gab ja schon Zeiten von nicht nur einem Papst - keinesfalls den Ernst der jetzigen Krise kleinreden.

Es ging mir nur darum, dass der Glaube der Kirche nicht allein am jeweiligen Papst hängt und dass auch Bischöfe massenweise schon vom Glauben abgefallen sind. Genannt seien hier auszugsweise: Arianismus, Pelagianismus, Novatianer und Monophysitismus.

Dass die jetzige Krise eine Dynamik annehmen kann, die die Kirche dann wirklich in ihren Grundfesten erschüttert, würde ich nicht in Abrede stellen.

Gleichwohl kann einem der Blick auf die ganzen Krisen des Glaubens der Kirche in der Vergangenheit helfen, die Hoffnung nicht zu verlieren, dass eben doch der Heilige Geist nach einer Zeit der Wirrnisse wieder für Klärung sorgt - unter Einbezug der Laien vielleicht?


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 Diasporakatholik 25. Oktober 2019 
 

Ich jedenfalls spende ab sofort nix mehr für Adveniat!!!

Denn damit förderte ich offenbar nur weiterhin REPAM und dessen marxistisch-heidnische Befreiungstheologie-Agenda.

No no never...


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 Zeitzeuge 25. Oktober 2019 
 

Liebe Federico R. und Bernhard Joseph

Im Link ein entlarvendes Interview mit
einem der "Chefideologen" der Synode, dem
deutschen Priester Paulo Suess!

Seine Wortwahl erinnert an Leonardo Boff!

Suess ist übrigens ein Schüler des
"poltischen Theologen" Johann Baptist
Metz, der widerum ein "Musterschüler"
von Karl Rahner war!

Nun ist die "Befreiungstheologie" offiziell in "Rom" "hoffähig" geworden.

Irgendwie muss ich an Konrad Adenauers
letzte öffentliche Rede am 28.02.1967
denken, die er wie folgt abschloss:

"Ich möchte rufen, seid wach!
Seid wach für die kommenden Jahre."

Allein den Betern kann es noch gelingen!

Täter werden n i e den Himmel zwingen!

www.domradio.de/themen/bischofssynode/2019-10-23/ein-lernprozess-der-befreiungstheologe-paulo-suess-zur-amazonas-synode


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 Federico R. 25. Oktober 2019 
 

Sorry: nicht rück-, sondern "weiterentwickeln" zu wollen


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 Federico R. 25. Oktober 2019 
 

@Bernhard Joseph (an mich)

So kann/muss man es - leider - auch empfinden. Die Kirche, repräsentiert in Papstamt und hierarchische Spitze, scheint sich zum Spiegelbild einer zunehmend dekadenter und hedonistischer werdenden Gesellschaft/Welt rückentwickeln zu wollen. Und sollte doch von ihrem Auftrag her das genaue Gegenteil sein. Für diese beunruhigende Entwicklung finde ich oft keine rechte Erklärung mehr – außer manchmal in apokalyptischen Bildern und Prophezeiungen. Aber die sind ja nicht immer unchristlich. Könnten sich, soweit eben biblisch begründet, ja noch erfüllen. Müssen nicht für jedermann mit Furcht und Angst verbunden sein. Auch der Antichrist ist namentlich noch nicht identifiziert. Aber als Christen hoffen wir, dass unser Glaube im Wesentlichen auch eine übernatürliche Dimension besitzt.

Noch ist Rosenkranz-Monat: „... JESUS, der den Glauben in uns vermehre, ... der die Hoffnung in uns stärke, ... der die Liebe in uns entzünde.“


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 Diasporakatholik 25. Oktober 2019 
 

Amtierender Papst, Kardinäle und Bischöfe haben sich m.E. zutiefst blamiert,

dass sie solche Götzenbilderverehrung und -anbetung sowohl im Vatikangarten als auch in einer römisch-katholischen Bischofskirche öffentlich zuließen, nicht dagegen einschritten und sogar förderten!

Es bedurfte offenbar erst eines couragierten Laien(?)christen, diese Figuren aus besagter Kirche in einer Nacht-und Nebelaktion zu entfernen und in den nahen Fluss zu werfen, damit der Spuk sich wenigstens fürs erste nicht wiederholen konnte.

Natürlich war diese Tat ungesetzlich, aber es lag hier eine Art geistlicher Notstand vor - ich kann das entsprechende Vorgehen des Mannes in diesem Fall vollauf verstehen.

Mich wundert jetzt auch gar nicht mehr der große Zulauf der einheimischen Bevölkerung in Südamerika zu evangelikalen christlichen Gemeinschaften, der gelegentlich von hohen katholischen Klerikern beklagt wird.

Kein Wunder bei solch himmelschreienden geistlichen Missständen in der RKK vor Ort, wenn da heidnischen Kulten statt der Christusverehrung Raum gegeben wird.


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 matthieu 25. Oktober 2019 
 

Danke

Kardinal Müller, möge er noch oft und lang die Wahrheit verkünden. Das tut einem Laien wir mir sehr gut.
Nebenbei: Was sagen die Feministinnen zu diesen Frauenfiguren?


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 Selene 25. Oktober 2019 
 

Kardinal Müller

ist für mich persönlich zum Leuchtturm des Glaubens geworden.

Seine Wortmeldungen erfolgen immer zum richtigen Zeitpunkt und geben mir Orientierung und Zuversicht.

Ich bin Kardinal Müller dafür unendlich dankbar und bewundere ihn für sein Rückgrat.


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 agora 25. Oktober 2019 
 

Volle Zustimmung

für @Tonika
Der jetzige Papst muß bei allem notwendigen Respekt für das Amt kritisiert werden.


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 Bernhard Joseph 25. Oktober 2019 
 

Werter Federico R.- "römische Irr-Sinn"

Schaut man sich die Christopher-Street Umzüge an, mit den tief entwürdigenden Selbstdarstellungen, dann ersieht man welchen Grad die Dekadenz in unserer Gesellschaft schon erreicht hat. Die Entfesselung des Sexualtriebes führt zu einer Zerstörung der Sittlichkeit. An die Stelle Gottes tritt der Eros. Ein Blick in die Gazetten bestätigt dies eindrücklich.

Zu glauben, dass die Kirche von solchen Entwicklungen verschont bliebe, wäre naiv, insbesondere vor dem Hintergrund der innerkirchlichen Entwicklung seit dem II. Vaticanum. Auch in der Kirche hat sich ein Geist der Vergöttlichung des Geschlechtlichen ausgebreitet. Die Anbetung der Fruchtbarkeitsstatuen, wie wir sie jetzt im Vatican gesehen haben, sind hier ein deutliches Zeichen, was da die wesentlichen Akteure in Wahrheit treibt. Das Triebhafte wird nicht mehr in seiner ganzen Problematik reflektiert, sondern ideologisch gerechtfertigt. Damit in Zusammenhang steht die naive Überhöhung der sogenannten Naturvölker und ihrer Kulturen.


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 Bernhard Joseph 25. Oktober 2019 
 

Liebe Kirchental!

Ganz neu ist diese Situation nicht, denn das Papstamt war ja schon früher immer mal wieder in einer schweren Krise.

Zum Wesen des Klerikalismus gehört ein von Glaubensinhalten abgelöstes Amtsverständnis. Genau diesen Klerikalismus muss man in der Tat überwinden, denn ohne die Wahrheit taugt auch das Amt nichts!

Insofern ist auch einem(!) Papst nur dann Folge zu leisten, wenn er in der lehramtlichen Gemeinschaft mit allen Päpsten vor ihm steht. Ist das nicht der Fall, dann steht die Treue zum Amt selbst in einem Widerspruch, denn wir schulden ja nicht der Person Gehorsam, sondern dem Heiligen Geist, der im Amt wirkt, sofern der Inhaber dieses Wirken zulässt.

Hier sind wir beim Kern des Problems, denn das derzeitige Pontifikat wirft die Frage auf, ob ein Papst willkürlich schalten und walten darf, auch gegen den Heiligen Geist, so wie er sich in der Lehre der Kirche manifestiert.

Ich denke, man muss einfach erkennen, dass auch das Papstamt missbraucht werden kann.


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 Federico R. 25. Oktober 2019 
 

Die Welt hänge nicht von der privaten Intelligenz ...

... irgendwelcher Bischöfe ab, stellt Kardinal G.L. Müller fest. Stimmt. Aber u.U. von deren Geistesverfassung. (Parallelen finden sich derzeit in der säkularen Welt zur Genüge.) Im Fall des „Heidenspektakels“ in den Vatikanischen Gärten und den folgenden Umzügen mit heidnischen Götzendarstellungen, die auf diese Weise sogar bis ins sakrale Herz der Kirche, den Petersdom, gelangten und sodann – bis zu ihrem Tiber-Sturz - in der Titularkirche eines vatikanischen Präfekten ausgestellt waren, handelt es sich nach katholischem Verständnis wohl eindeutig um eine schwere Sünde, wie der frühere Glaubenspräfekt ebenfalls feststellt.

Da der ganze römische Irr-Sinn deutlich pathologische Züge zeigt (mit entsprechenden Folgen), muss man sich ernsthaft Sorgen machen über den Gesundheitszustand der verantwortlichen Protagonisten. Ihnen wäre dringend eine Vorstellung beim Facharzt zu empfehlen. Bei entsprechender Diagnose wären sie exkulpiert – all die Alt-68er, Freimaurer, Peronisten etc.


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 hape 25. Oktober 2019 

Liebe @Kirchental,

wie mit Papst Franziskus umgehen? Zum einen halte ich mich an das, was Weihb. Schneider und Kardinal Burke über die wahren Freunde von Papst Franziskus erklärt haben (kath.net; 30.9.19). Zum anderen folge ich Kardinal Müller: die Gläubigen sind ihm [dem Hirten] nur zum relig. Gehorsam verpflichtet, wenn er sich an das depositum fidei hält. (vgl. 29.9.19; Zweideutige Redeweisen).

Gestatten Sie mir aber noch etwas persönliches zu sagen: als junger Mann war ich ungehorsam. Nach der Firmung wollte ich mit der Kirche und später mit meinen Eltern nichts mehr zu tun haben. Ich habe gegen Jesus und meine Eltern schwer gesündigt. Dass das meine wahren Freunde sind, das habe ich erst in der Mitte meines Lebens erkannt, nachdem ich alles vor die Wand gefahren hatte. Ich war verstockt und blind. Erst auf dem Tiefpunkt war ich bereit und fähig zur Umkehr. Jesus und meine Eltern habe mir ihre Liebe nie entzogen. Deshalb kritisiere ich heute zwar PF. Meine Liebe aber werde ich ihm nie entziehen.


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 Ginsterbusch 25. Oktober 2019 

Wenn jetzt nichts mehr „dazwischenkommt“,

befinden wir uns ab übermorgen im Schisma.
Genießen wir also noch unsere heilige Kirche, die wir ab Sonntag (O-Ton Bischof Bode) nicht mehr erkennen werden.
Gottes Segen, eure traurige Ginsterbusch


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 Tonika 25. Oktober 2019 
 

Kirchenreiniger sind Helden, die vom Vatikan bestraft werden. Wahnsinn!!!

Der Vatikan zeigt diese Helden, die die Kirche vor den hednischen Götzen und der Entweihung reinigen, wegen Diebstahls an und will sie bestrafen. Unglaublich!


Naja, die billige und inflationäre Barmherzigkeit von Franziskus gilt eh nur für die internen und externen Kirchenfeinde. Wer Gott gehorcht, seine Gebote einhält und die Kirche gegen dämonischen Angriffe verteidigt, wird vom Papst und Vatikan bestraft.

Tiefer kann man in Rom nicht mehr sinken.


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 CALIFAX 25. Oktober 2019 

schwere Sünde + krimineller Akt gegen göttliches Recht

Wenn das so ist (und das ist es!), warum räumt dann keiner von den Synodalen diesen Unrat vom Podium in der Aula weg?

Da stehen immer noch - Tag für Tag - zwei dieser Fruchtbarkeitsgötzen auf dem Paddelboot namens "Franziskus" (neben all den anderen REPAM-Spielsachen!!

Sind das alles Angsthasen oder stört das niemand von den geladenen Statisten?


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 CALIFAX 25. Oktober 2019 

@Kirchental

Dem Papst fliegt jetzt durch diese Götzenpuppenaktionen das ganze REPAM-Netzwerk um die Ohren.

Ihm selbst war dieser Ritus augenscheinlich nicht ganz geheuer und hat nur gute Mine zum bösen Spiel gemacht (dachte wohl, dass es sich nur um unschuldiges Brauchtum handelte, wie bei uns der Leonhardsritt oder die Kräuterbüschelweihen o.ä.).

Egal, Hauptsache damit wird die gesamte Täuschungs-Synode jetzt auf den Prüfstein kommen. Die eigentliche Agenda (Frauendiakonat, viri probati)lässt sich nun (hoffentlich) nicht mehr weltkirchlich verwirklichen.

Der wahre Held ist SPLASH :-)


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 CALIFAX 25. Oktober 2019 

Rehabilitierung

Und der mutige Splash-"Dieb" bekommt im nächsten Pontifikat dafür einen päpstlichen Verdienstorden, wenn es denn noch eins geben wird :-)


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 Diadochus 25. Oktober 2019 
 

Stunde der Laien

Kardinal Müller ist ein unermüdlicher Mahner. Er verwendet das entsprechende katholische Vokabular. Da sollten wir dankbar sein. Das ist ja nicht mehr selbstverständlich. Im Vatikan dringt er nicht mehr durch. Die Mauern der Verschwiegenheit und der Verschlagenheit sind undurchdringlich geworden. Umso mehr schlägt die Stunde der Laien: "Diese sollten "nicht ängstlich sein", vielmehr sollten sie "ohne Scheu vor Rom und vor anderen politischen Gründen laut werden“. Splash!


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 Selene 25. Oktober 2019 
 

Danke für die eindeutige Klärung

bzgl. der entfernten Figuren nackter schwangerer Frauen und deren Bedeutung (Götzenbilder).


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 Kirchental 25. Oktober 2019 

Anteil des Papstes an diesem Götzendienst?

Die Überlegung von @Tonika bewegt auch mich sehr.

Wir haben einerseits Erzbischof Gänswein, der uns zur Treue gegenüber PC ermahnt. Natürlich zu Recht.

Andererseits finden in Gegenwart eben dieses PF irgendwelche dubiosen, im schlimmsten Fall heidnische Riten im Vatikan statt. Er sieht zu - und schweigt. Wie er so oft schweigt. Eigentlich immer, wenns ernst wird.

Wer schweigt, scheint zuzustimmen - heißt es.

Ich kann doch keinem Papst folgen, der heidnische Riten duldet, daran sogar teilnimmt. Ich kann doch nicht jemand treu sein, der Christus nicht mehr treu ist.

Je mehr ich darüber nachdenke, umso schrecklicher finde ich dieses Dilemma. Dagegen ist ja alles andere - von AL bis Kommunion für WVG und Nichtkatholiken fast pillepalle.

Wie geht's denn anderen damit?


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 richrose 25. Oktober 2019 
 

Beruhigend, dass es zumindest noch einen vernünftigen Kardinal vor Ort gibt,

der sich traut das Kind beim Namen zu nennen und die Aufstellung von Götzen in einer Kirche, klar als Sünde gegen das göttliche Recht bezeichnet.
Sünde gegen das göttliche Recht wäre übrigens auch, das Zölibat der Priester aufzuheben, das der Herr selbst begründet hat.


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 Kirchental 25. Oktober 2019 

@NicoA

Hier will doch niemand göttliches gg menschliches Recht ausspielen. Das ist doch überhaupt nicht das Thema. Und natürlich sind auch wir Christen den weltlichen Recht unterworfen. Sagt Christus ja selbst: Gebt dem Kaiser.

Deshalb finde ich gut, das Kardinal Müller den - weltlichen - Diebstahl nicht verschweigt. Wenn ich etwas wegnehme - ist das Diebstahl.

Aus religiöser Sicht ist die Entfernung der Götzenbilder nicht nur gerechtfertigt, sondern sogar geboten. Klüger wäre es vermutlich gewesen, die Statuen aufzubewahren und zurückzugeben. Aber ich gestehe: beim Splash erfüllt mich eine kindliche, diebische Freude. Den Aktivisten gings vermutlich ebenso. Jetzt müssen sie die weltlichen Konsequenzen tragen - hoffentlich mit hoch erhobenem Haupt.


Die Frage ist, ob diese Anzeige überhaupt nötig war. Hier wäre es klüger gewesen, beschämt zu schweigen!

Ich wünsche dem jungen Mann, dass er Sympathisanten findet, die die zu erwartende Geldstrafe übernehmen!


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 hape 25. Oktober 2019 

Störenfried: damals und heute

"Es stört mich nicht, was meine Minister sagen, solange sie tun, was ich ihnen sage." – Stammt von Margaret Thatcher. Passt aber auch auf Papst Franziskus, Kardinal Hummes, Bf. Kräutler usw. „Legion ist mein Name, denn wir sind viele. (Mk 5,9)

Inzwischen dürfte klar sein, wieso die Amtszeit von Gerhard Kardinal Müller als Präfekt der Glaubenskongregation nicht verlängert wurde. Es muss 2017 schon absehbar gewesen sein, dass seine katholische Haltung die Synodalität stören würde. Katholisch sein ist in der Kurie gerade nicht en vogue.

Gerhard Kardinal Müller meint, was er sagt. Er sagt, was katholisch ist. Er tut nicht, was kuriale Finsterlinge ihm einflüstern. Er war und ist kein synodaler Sprücheklopfer.

Insofern ist er ein wahrer Freund von Papst Franziskus. Komisch, dass der Papst das nicht mitbekommt. Seltsam, dass so einer stört. – Aber dass er stört, das ist gut so. Gott sei Dank!


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 paul_1 25. Oktober 2019 
 

Wie heißt es auch im Katechismus

Man soll den Eltern folgen und sie ehren. Aber wenn die Eltern zu einer Sünde aufrufen, dann soll man ihnen nicht folgen, sondern den Herrn Jesus Christus und sie ermahnen. Jesus Christus ist der Herr!


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 paul_1 25. Oktober 2019 
 

Wir sind alle Brüder auch wenn manche Brüder Ämter haben

Wir sind sicher gefordert diese Ämter anzuerkennen und der Obrigkeit über uns bei jedem guten Werk zu folgen. Wenn wir aber einen Bruder auch wenn er ein Amt hat, sehen das er nicht recht tut, dann müssen wir ihn ermahnen, auch wenn die Konsequenz sein kann, dass man Verfolgung oder den Tod leiden muss. Aber jede Ermahnung muss im Frieden erfolgen. Wir sollen aber die Einheit bewahren, weil die Liebe sich nicht trennt. Nur weil man etwas Unwertes sieht soll man sich nicht trennen, wie es einst Luther getan hat. Sondern man soll im Frieden ermahnen und beten. Wenn der Bruder seinen Fehler einsieht und um Verzeihung bittet soll man ihm vergeben. Man hat einen Bruder gewonnen. Wenn er aufgrund seines Amtes die Verfolgung oder den Tod ausruft so stirbt man für Christus und erhält das ewige Leben. Wenn viele diese Ungerechtigkeit sehen, dann wird ihm das Amt sicher aberkannt werden. Der Herr wird ihn richten!


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 Tonika 25. Oktober 2019 
 

Papst muss Herde schüzten und Christus gehorchen.

Ein Papst hat nicht nur Vorrechte, sondern auch Pflichten. Er ist gegenüber Christus verpflichtet die Herde in seinem Sinne zu führen und die Schafe vor Sünde, Häresie, Verwirrung und Verführung zu schützen. Da der Papst der Boss ist, ist er auch verantwortlich für alles, was im Vatikan passiert. Jesus und die Aposteln warnen eindringlich davor sich auf Götzendienst und Götzendiener einzulassen. Hier missachten der Papst und der Vatikan die klaren Anweisung und Warnung von Gott. Das ist schlimmste Rebellion und Hybris.

Es ist auch eine Sünde wie die armen Amazonas- Indianer vor den Karren von progressiven Kräften aus dem Westen gespannt werden, damit diese an ihre Neuen Kirche basteln können. Pure Hinterlist! Die Indianer sind diesen Leuten im Grunde egal wie ihnen auch das Evangelium wurscht ist.

Es geht letzlich nur um Macht und die Durchsetzung der eigenen Ideologie. Man will eine andere Kirche mit allen Mitteln erschaffen ohne Rücksicht auf Verluste.


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 Tonika 25. Oktober 2019 
 

Warum kritisiert Müller nicht gemeinsam mit den treuen Bischöfe PF, der Götzendienst erlaubt hatte?

Solange die konservativen Bischöfe Franziskus nicht direkt kritisieren und ihn als Verantwortlichen ausmachen, wird die zutreffenden, richtigen und wichtigen Worte von Müller im Wind verhallen. Der Papst muss doch als Stellvertreter Christi, so eine üble, blasphemische Entgleisung verbieten, verhindern und verurteilen. Tut er aber nicht. Im Gegenteil er segnet diesen Götzendienst und schweren Verrat an Christus und seinem Heiligen Evangelium noch ab.

Franziskus hat sich gegenüber Gott und der Herde versündigt.

Er muss doch daher zu Rechenschaft gezogen dafür werden, da er gemeinsam mit Verführen und Seelen-Verderbern mit dem Seelenheil von Menschen spielt. Es kann nicht sein, dass das Papstamt als Schutzschild dient, damit der Amtsinhaber gegen Gottes Gebote, die überlieferte Lehre und gegen seinem Auftrag nach Belieben verstoßen kann, ohne Rechenschaft ablegen zu müssen.


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 Herbstlicht 25. Oktober 2019 
 

Dank und Anerkennung einem mutigen Kardinal!

Es sind diese kritischen Stimmen, die die Kirche mehr als je zuvor so dringend braucht.
Mögen sich die Kardinäle und Bisöchöfe, die sich heutzutage noch als katholisch empfinden, doch bitte auch verpflichtet fühlen, die Dinge beim Namen zu nennen.
Einmal um Christi willen, um der Sache willen, aber auch um die gläubigen Katholiken in aller Welt zu ermutigen.
Wir spüren doch alle, dass einiges in Schieflage geraten ist.
Jesus Christus möge also seinen heutigen Aposteln helfen, mutig das Wort zu ergreifen.


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 bücherwurm 25. Oktober 2019 

Ich bin absolut dankbar für diese Worte der Klarheit!


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 Kostadinov 25. Oktober 2019 

@Chris2 - Kräutler...

...würde vermutlich den Jesuitengeneral Sosa zitieren, dass damals bei dem Auftrag Christi niemand ein Tonbandgerät dabei hatte und dass der Auftrag viel zu rigide klänge, heute würde man Christus besser verstehen...


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 NicoA 25. Oktober 2019 
 

Menschliches Recht?

Gerade weil Kardinal Müller hier so vieles sagt, was richtig und wichtig, sogar wesentlich ist, so ist die Verwendung des unklaren Begriffs "menschliches Recht" fehlgehend. Was soll das sein: "menschliches Recht"? Recht ist universell, die Vorschriften, die Herrschende machen (und sei es das Volk für sich selber) haben sich daran zu halten. Ansonsten handeln Menschen nach Willkür. Menschliches Recht könnte allenfalls ein Vertrag sein, also die Übereinstimmung von Willen. Ein Vertrag zu Lasten Dritter (hier Gott) ist aber rechtswidrig und somit nichtig.
Auch weltliches "Recht" (Vorschriften) gegen göttliches Recht (oder Naturrecht) auszuspielen, ist aus oben genannten Gründen nicht hilfreich und führt in die Irre. Halten wir uns an die 10 Gebote: Das 1. ist das Gebot der Gottesehre, der Eigentumsschutz ist nachrangig. Wer also die rechtswidrige Verletzung des Obersten in Nothilfe abwendet, handelt recht und nach Gottes Willen. Und das ist das gute Streben der Gläubigen.


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 Chris2 25. Oktober 2019 
 

Wieder eine großartige,

an Klarheit nicht mehr zu über treffende Stellungnahme Kardinal Müllers. Die Absetzung als Präfekt der Glaubenskongregation hatte eben auch den Vorteil, dass er diesbezüglich keine Rücksichten nehmen muss. Vergelt's Gott für die gladklaren Worte.
P.S.: Wie deutet Bischof Kräutler eigentlich den unmissverständlichen Auftrag Christi, alle Völker zu lehren und sie auf den dreieinigen Gott, auf Vater, Sohn und Heiligen Geist zu taufen?


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