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„Warum die Pachamama-Verehrung im Vatikan keine Belanglosigkeit war“

19. November 2019 in Kommentar, 60 Lesermeinungen
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„Dieser Pachamama-Kult drückt den Glauben an die Erde als lebendiges und persönliches Wesen aus, deshalb handelt es sich hier um Synkretismus, der Trügerisches in den christlichen Kult einführt.“ Gastkommentar von Bischof Athanasius Schneider


Vatikan (kath.net) Am 4. Oktober 2019, dem Fest des hl. Franz von Assisi, wurde im Beisein von Papst Franziskus und anderer hoher kirchlicher Würdenträger in den Vatikanischen Gärten eine Zeremonie abgehalten, die einen eindeutig religiösen Charakter hatte, wie es aus der Mitteilung des Vatikanischen Pressesaals vom 4. Oktober 2019 hervorgeht: „Während der Gebetszeremonie fand zum Abschluss der Initiative ‚Zeit für die Schöpfung‘, die kürzlich von Papst Franziskus gefördert wurde, die Pflanzung eines Baumes aus Assisi als Symbol für eine ganzheitliche Ökologie statt, um die Amazonas-Synode dem hl. Franziskus zu weihen, der Wiederkehr des 40. Jahrestages der päpstlichen Verkündigung des Poverello von Assisi als Patron der Ökologieliebhaber. Am Ende der Feier rezitierte der Heilige Vater das Vaterunser Gebet. An der Zeremonie nahmen Vertreter der Ureinwohner Amazoniens, Franziskaner und verschiedene Vertreter der Kirche teil.”

Was diese Erklärung verschwiegen hat, ist die Tatsache, dass während dieser Gebetszeremonie religiöse Riten aus den heidnischen Religionen der Ureinwohner Amerikas stattfanden. Es wurden Gesten und Worte verrichtet, die eine religiöse Verehrung von mythologischen Gestalten der Ureinwohner-Religion zum Ausdruck brachten, vor allem wurden Akte der Prostration vor zwei nackten schwangeren Frauengestalten verrichtet, welche die Fruchtbarkeit darstellen sollten. Es wurde auch ein religiöser Tanz um diese Gestalten aufgeführt, bei dem eine als Schamanin gekleidete Frau Rasseln verwendete, die heidnische Fruchtbarkeitsgötter darstellten. Der Gebrauch der „Maracas“ oder Rasseln durch den Schamanen bedeutet in den indigenen Kulten Amazoniens die Stimme der Geister und wird verwendet, um die Hilfe der Kraft der Tiere und der Geister in Anspruch zu nehmen. Die „Maracas“ sind eines der mächtigsten magischen Instrumente für diese Völker. Der Kopf der „Maraca“ ist ein Kürbis, wobei der Kopf der Rassel mit dem Schaft die Befruchtungsunion der männlichen Welt (Schaft) mit der weiblichen Welt (Kopf) darstellt. Genau solche „Maracas“ wurden bei der „Gebetszeremonie“ am 4. Oktober verwendet.

Die Statuen mit der Darstellung von nackten schwangeren Frauen wurden danach, wiederum im Beisein des Papstes, noch kurz in der Petersbasilika vor dem Petrusgrab aufgestellt, und dann während der ganzen Zeit der Amazonassynode in der Kirche Santa Maria Traspontina an der Via della Conciliazione in regelmäßigen Gebetszeremonien verehrt, und das in einer Kirche mit einem Tabernakel und der eucharistischen Gegenwart Christi. Ferner wurde die Statue der nackten schwangeren Frau am 19. Oktober sogar in einem von Teilnehmern der Synode organisierten Kreuzweg mitgetragen.

In den ersten Tagen nach diesen Zeremonien vermied es der Vatikan, die genaue Bedeutung der zwei nackten schwangeren Frauenfiguren zu nennen. Erst nachdem diese Figuren am 21. Oktober aus der Kirche Santa Maria in Traspontina entfernt und in den Tiber geworfen wurden, hat Papst Franziskus selbst am 25. Oktober die Identität dieser Figuren, die die Pachamama symbolisieren sollten, bekannt gegeben, wobei er sagte: „Ich möchte ein Wort über die Statuen von Pachamama sagen, die aus der Kirche in der Traspontina entfernt wurden und ohne götzendienerische Absichten dort waren und in den Tiber geworfen wurden. Zunächst geschah dies in Rom, und als Bischof der Diözese bitte ich die von dieser Geste beleidigten Menschen um Verzeihung“, kath.net hat berichtet

Der Jesuit Fernando Lopez, einer der Organisatoren der Verehrung der Pachamama-Statuen im Vatikan, sagte, dass diese Statuen auf einem Kunsthandwerksmarkt in Manaus, einer Stadt im brasilianischen Amazonasgebiet, gekauft wurden, er fügte noch hinzu, dass die Pachamama uns allen einen Sinn gibt und dass wir „den Tanz des Lebens auf Mutter Erde“ fortsetzen sollten.

Alle diese Akte der Verehrung der Pachamama-Statuen, die immer während einer Gebetszeremonie und in Kirchen stattfanden, als nicht kultisch und nicht religiös, sondern lediglich als Ausdruck von Kultur und Folklore und somit als etwas Harm- und Belangloses zu erklären, leugnet die Evidenz und flieht vor der Wirklichkeit.

Angesichts der schwerwiegenden Tatsache solcher zweifelhaften Akte religiöser Verehrung, die offensichtlich zumindest in die Nähe von Aberglauben und Götzendienst reichen, haben einige Kardinäle, Bischöfe, Priester und viele Laien öffentlich protestiert und manche von ihnen haben Papst Franziskus sogar zur Umkehr und Wiedergutmachung aufgerufen. Leider werden diese mutigen Stimmen selbst von rechtschaffenen Katholiken kritisiert, oft mit der Begründung, dass dadurch Papst Franziskus persönlich angegriffen wird. Solch eine Begründung erinnert sehr stark an die Geschichte von des Kaisers neuen Kleidern. Andere betrachten die Verehrung von Pachamama-Statuen als etwas Belangloses und vergleichen diese Angelegenheit mit dem Streit um die sogenannten chinesischen Riten (genannt „Akkomodationsstreit“) im 17. und 18. Jahrhundert. Wer solches behauptet, entbehrt sowohl einer sachlichen Kenntnis dessen, was die Pachamama bei den indigenen Völkern und in der weltweiten Propaganda der neuen „Gaia- bzw. Mutter-Erde-Religion“ heute bedeutet, als auch einer genaueren Kenntnis des geschichtlichen Problems der chinesischen Riten und deren Lösung im 20. Jahrhundert.

Dass das Phänomen „Pachamama“ eine eindeutig religiöse Konnotation hat, beweist schon dessen Begriffsbestimmung in den allgemein zugänglichen und am häufigsten konsultierten Informationsquellen, wie z.B. in Wikipedia, wo es heißt: „Die Göttin Pachamama (Aussprache: [patʃaˈmama]) oder Mama Pacha (Quechua und Aymara: „Mutter Erde, Mutter Welt, Mutter Kosmos“) gilt einigen indigenen Völkern der Anden Südamerikas als personifizierte Erdmutter, die Leben in vielfacher Hinsicht schenkt, nährt, schützt und zu ritueller Kommunikation fähig ist. Pachamama ist Vermittlerin zwischen Ober- und Unterwelt. Die Quechua und Aymara verehren die Pachamama als allmächtige Göttin, die allen Kreaturen das Leben schenkt und sie nährt. Pachamama wird heute als Faktor für Identität, sozialpolitischen Widerstand und als Hoffnung auf ein umfassenderes Leben angesehen.“ Weiter heißt es: „Pachamama bedeutet auch Mutter des Raumes und der Zeit, der Welt und des Universums. Die Anden-Pachamama vertritt einfachheitshalber alle Muttergöttinnen oder Göttinnen der Erde. Pachamama ist auf jeder Ebene möglich, denn sie ist das Leben selbst. Pachamama personifiziert nicht nur die Mutter Erde und nicht nur den vergöttlichten Boden darstellt, sondern das ‚Leben an sich‘.“

Jeder, der sich mit der globalen Umweltbewegung befasst hat, hat zweifellos den Begriff „Gaia“ gehört. Gaia ist eine Wiederbelebung des Heidentums, die das Christentum ablehnt, das Christentum als seinen größten Feind ansieht und den christlichen Glauben als einziges Hindernis für eine globale Religion ansieht, die sich auf die Anbetung der Gaia und die Vereinigung aller Lebensformen um die Göttin „Mutter Erde“ bzw. die „Pachamama“ konzentriert. Eine raffinierte Mischung aus Wissenschaft, Heidentum, östlicher Mystik und Feminismus hat diesen heidnischen Kult zu einer wachsenden Bedrohung für die christliche Kirche gemacht. Die Verehrung der „Mutter Erde“, bzw. der „Gaia“ oder „Pachamama“ steht im Mittelpunkt der heutigen globalen Umweltpolitik.


Die Generalversammlung der UNO 2009 proklamierte den 22. April als internationalen Tag der „Mutter Erde“. An diesem Tag machte der Bolivianische Präsident Evo Morales, ein selbsterklärter Pachamama-Anbeter, vor der UNO-Generalversammlung dieses bezeichnende Statement: „Pachamama ' - in Quechua 'Mutter Erde' -, ist eine fundamentale Gottheit für das Weltbild der Ureinwohner, die auf totalem Respekt vor der Natur beruht. Die Erde gehört nicht uns, sondern wir gehören der Erde“.

Dass der Ausdruck „Mutter Erde“ bzw. „Pachamama“ nicht eine harmlose kulturelle Bezeichnung ist, sondern religiöse Züge hat, beweist z.B. auch ein im Jahre 2002 von der UNESCO herausgegebenes Lehrerhandbuch mit dem bezeichnenden Titel „Pachamama Teacher’s Guide“. Darin heißt es u.a.: „Stell Dir vor, Mutter Erde nimmt eine physische Form an und stell Dir vor, wie es wäre, sich mit ihr zu treffen. Wie würde sie aussehen? Worüber würdest Du mit ihr reden? Was wäre ihr Hauptanliegen und ihre Fragen? Wie würdest Du ihnen antworten? Wo könntest du sie [die Mutter Erde] treffen? Denke an einen Ort, an dem Du sie treffen könntest.“ So ein Ort z.B., wo man die „Mutter Erde“ bzw. die „Pachamama“ in der Gestalt von nackte schwangere Frauen abbildenden Holzfiguren treffen konnte, waren die Gebetszeremonie in den Vatikanischen Gärten an dem erwähnten 4. Oktober 2019, der Petersdom, der Kreuzweg am 19. Oktober und die Kirche Santa Maria in Traspontina in Rom.

Bischof José Luis Azcona, emeritierter Bischof der amazonischen Prälatur Marajó, verwies überzeugend auf die Ungereimtheit und Haltlosigkeit der Verharmlosung der im Vatikan stattgefundenen Pachama-Verehrung. Er ist ein Kenner der Religionen und Bräuche der Amazonasindianer, lebte über 30 Jahre lang unter ihnen und evangelisierte sie. In einem Offenen Brief vom 1. November 2019 wies Bischof José Luis Azcona darauf hin, dass es besonders die „Kleinen“ in der Kirche, und dann aber auch bekehrte und den katholischen Glauben intensiv lebende Amazonasindianer waren, die an der Pachamama-Verehrung im Vatikan Anstoß genommen haben, verwirrt und in ihrem katholischen Glaubenssinn tief verletzt wurden. Erschütternd ist die folgende Feststellung von Bischof José Luis Azcona: „Aber diese Geste [der Pachama-Verehrung] stellte ein Ärgernis (und zwar kein pharisäisches) für Millionen von Katholiken in der ganzen Welt dar. Besonders die Armen, die ‚Kleinen‘, die Unwissenden, die ‚Schwachen‘, die offenbar den ‚sensus fidei‘ (den Glaubenssinn) besitzen und von Papst Franziskus gerechterweise und dauernd verteidigt werden, wurden in ihrem unbewaffneten Gewissen heftig getroffen, völlig schutzlos vor solch einer religiösen Gewalteinwirkung. Und in besonderer Weise wurden die Armen, die Einfachen, die ‚Schwachen‘, die Ungeschützten von Amazonien am stärksten von diesem götzendienerischen Schlag getroffen. Zumindest im Amazonischen Brasilien fühlen sie in ihrem Innersten diesen Angriff gegen den christlichen Glauben, gegen die kirchliche Überzeugung, dass die einzige Königin von Amazonien Unsere Liebe Frau von Nazareth, die Mutter Gottes des Schöpfers und Erlösers ist. Keine andere Mutter, keine Pachamama der Anden oder von irgendwo anders her und ebenso keine Yemanja [Muttergöttin der afro-brasilianischen Kulte]!“.

Bischof José Luis Azcona verwies auch auf die verheerende Auswirkung, die die öffentlichen Akte der Pachamama-Verehrung im Vatikan auf glaubenstreue Protestanten hatten: „Für die evangelischen und pfingstlerischen Brüder hatte dieses Ärgernis eine verheerende Auswirkung gehabt. Entsetzt haben sie Szenen von wahrem Götzendienst miterlebt, und zwischen Erstaunen und Verblüffung fühlen sie sich immer mehr in ihrer irrigen Auffassung bestätigt, dass der Katholik ein Anbeter von Götzen sei, nicht mehr von Heiligen, von Joseph, Maria, sondern von wahren Dämonen. Auf diese Weise wurde der ökumenisch-interreligiöse Dialog mit menschlich irreparablen Konsequenzen und schwerwiegenden ökumenischen Komplikationen für diejenigen erschüttert, auch für die Pfingstler, die das Geheimnis der Kirche als ‚Universelles Sakrament der Erlösung‘ (Lumen Gentium) verstehen wollen“.

Bischof José Luis Azcona stellte treffend fest, dass die heute verbreitete Vorstellung und Symbolik der Mutter Erde, der „Gaia“ und eben auch der „Pachamama“ gedanklich und religiös von dem Phänomen der vielen geschichtlichen heidnischen Muttergottheiten nicht losgelöst werden können: „Erinnern wir uns an die unzähligen Mutter-Erde Gottheiten, die der Pachamama als Göttinnen der Fruchtbarkeit in allen biblischen Kulturen und Religionen vorausgingen und sie begleiteten. Im Alten Testament ist Astarte (Asherà) die Göttin der Fruchtbarkeit, der sinnlichen Liebe in der nackten Darstellung. Im Neuen Testament, in der Apostelgeschichte 19, 23-40; 20, 1, ist die Artemis von Ephesus, ‚die Große‘, die Göttin der Fruchtbarkeit; sie wird mit der Hälfte ihres Körpers voller Brüste dargestellt. Sie fasst eben das zusammen, was mit der Statue von Mutter Erde ‚Pachamama‘ gemeint ist. Es ist unmöglich, das Bild Unserer Lieben Frau von Nazareth, der Mutter Gottes und der Kirche, und die Statue von Pachamama, der Göttin der Fruchtbarkeit, auf denselben Altar oder in dieselbe Kirche zu stellen.“

Der Vergleich der Pachamama-Verehrung im Vatikan mit dem historischen Streit der chinesischen Riten ist sachlich unhaltbar. Bei den chinesischen Riten ging es um Akte der Verehrung des Bildes des Konfuzius, einer geschichtlichen Person, der als großer Denker und Gestalter der chinesischen Kultur als eine Art Nationalheld verehrt wurde. Ferner ging es um die Verehrung der verstorbenen Vorfahren, der Ahnen, wobei in beiden Fällen vor den Bildnissen dieser geschichtlichen Personen Akte der Verehrung wie Verneigen oder Anzünden von Kerzen u.ä. verrichtet wurden. Weil diese Riten in der Zeit der Evangelisierung der Chinesen im 17. und 18. Jahrhundert noch mit abergläubischen Vorstellungen mit dem Konfuzianismus als Religion verbunden waren, hat die Kirche solche Riten kompromisslos untersagt, um jeden Anschein von Aberglaube und Götzendienst zu vermeiden. Im 20. Jahrhundert erhielten die Akte der Verehrung des Konfuzius rein zivilen Charakter und fanden nur in nicht-sakralen und nichtreligiösen Plätzen statt. Ferner wurden die Bildnisse der Ahnen bei den Katholiken ohne die bei den Heiden übliche Inschrift „Sitz der Seele“ verehrt. Nachdem also jeglicher Anschein von Aberglaube und Götzendienst wegfiel, hat der Hl. Stuhl im Jahre 1939 durch die Instruktion der Propaganda Fide-Kongregation die chinesischen Riten erlaubt, allerdings unter den folgenden Bedingungen: Man darf vor dem im zivilen Bereich aufgestellten Bild des Konfuzius nur eine Kopfverneigung machen und falls dadurch ein Ärgernis zu befürchten sei, muss die rechte Absicht der Katholiken erklärt werden. Ferner sagt die Instruktion, dass Katholiken nur Ehrenbezeugungen machen dürfen, die rein zivilen Charakter haben, wobei sie, wenn notwendig, ihre Absicht erklären müssen, um eine falsche Auslegung dieser Akte zu beseitigen. Ähnliches gilt für die Akte der Verehrung der Bildnisse der Ahnen. Ferner hat die Katholische Kirche den Gebrauch nur von dem eindeutigen Gottesnamen „Herr des Himmels“ erlaubt, und andere zweideutige chinesische Gottesnamen untersagt, wie z.B. „Himmel“ oder „Höchste Gottheit“ oder „höchster Kaiser“, und dieses Verbot wurde von der Instruktion von 1939 nicht aufgehoben.

Der wesentliche Unterschied zwischen den Riten der Pachamama-Verehrung und den sogenannten chinesischen Riten ist der Umstand, dass es sich bei der Pachamama um ein Konstrukt von heidnischen Mythologien handelt, d.h. es wird entweder ein reiner Mythos oder ein unbeseeltes und unpersönliches Konglomerat der Materie, wie die Erde, verehrt.

Wer behauptet, dass die Pachamama-Verehrung eine Belanglosigkeit war und keinen religiösen, sondern nur kulturellen Aspekt hatte, wird eines Besseren belehrt durch eine im Umfeld der Amazonassynode von der „Fondazione Missio“, einem Organ der Italienischen Bischofskonferenz, publizierten Gebet zu Pachamama, wo es u.a. heißt: „Pachamama, gute Mutter, sei uns gnädig! Sei uns gnädig! Lass den Samen gut schmecken, dass nichts Schlimmes passiert, dass Frost es nicht stören darf, dass es gutes Essen hervorbringt. Wir bitten Dich: gib uns alles! Sei uns gnädig! Sei uns gnädig!“, kath.net hat berichtet.

Der im Vatikan während der Amazonassynode ausgeführte Pachamama-Kult ist entweder eine Form des götzendienerischen Aberglaubens, weil er Gesten enthält, die in ihrer ursprünglichen Fassung die Anbetung der als eine Gottheit betrachteten „Mutter Erde“ implizieren, oder er ist eine Form des nicht-götzendienerischen Aberglaubens. Dieser Pachamama-Kult drückt nämlich den Glauben an die Erde als lebendiges und persönliches Wesen aus, deshalb handelt es sich hier um einen Synkretismus, der Trügerisches in den christlichen Kult einführt, der sich von seinem Wesen ja immer nur an den wahren Gott richten darf.

In einem Beitrag vom 23. Oktober 2019 für die Interseite Infocatolica (www.infocatolica.com) demaskierte P. Nelson Medina, O.P., selbst ein kolumbianischer Amazonasmissionar, den Betrug der angeblich harmlosen Pachamama-Verehrung mit der folgenden treffsicheren Feststellung: „Das Bild [der Pachamama], das nach Rom gebracht wurde, ist nicht repräsentativ für das kolumbianische Amazonasgebiet, und ich glaube, dass es nirgendwo im Amazonasgebiet gibt. Die Figur repräsentiert nichts von den ‚Ahnen‘ in der Kultur des Amazonas. Und betet unser Glaube an oder verehrt er kultisch die Fruchtbarkeit, das Leben oder die Frau als solche? Wenn man ihnen keine kultische Verehrung erweist, warum verbindet man diese Verehrung mit dem Altar, auf dem das einzigartige und ausschöpfende Opfer Christi gegenwärtig ist? Ist das nicht genau ein öffentlicher, ein Ärgernis erregender öffentlicher Verstoß gegen das Erste Gebot des Gesetzes Gottes? Wenn man diese Statuen an die heiligen Orte bringt, kann dies nur bedeuten, dass sie eine religiöse Bedeutung haben, da sie sonst in einer Kunstgalerie oder in einem Museum für ethnische oder amazonische Geschichte ausgestellt worden wären.“

Vatikanische Vertreter bemühten auch den hl. John Henry Newman, um mit seiner Hilfe die Pachamama-Verehrung zu legitimieren. Dieser Vergleich ist jedoch weit hergeholt und sachlich unzutreffend, wie P. Nelson Medina es überzeugend formuliert hat, indem er zeigte, dass John Henry Newman sich auf einige Handlungen oder Gegenstände bezog, die in sich relativ neutral sind, und die dann in ihrer Bedeutung umgewandelt und in der Kirche verwendet werden können. Die für die Amazonas-Synode entworfenen Bilder haben nichts von dieser Neutralität: Das „Leben“ zu feiern, ohne Gott, den einzigen Schöpfer, anzubeten, ist einfaches Heidentum. „Und bei den heidnischen Götzen, sei es das goldene Kalb oder das Geld der Kaufleute im Tempel von Jerusalem, sind entschlossene und klare Maßnahmen erforderlich… die bis in den Tiber reichen können“.

Zu allen Zeiten und auch durch die Instruktion des Jahres 1939 bezüglich der chinesischen Riten war die Katholische Kirche in getreuer Nachahmung des Verhaltens der Apostel in ihren Worten und Handlungen gleichsam skrupelhaft darauf bedacht, auch nur jeglichen Schein nicht nur von Götzendienst (idolatria), sondern auch von Aberglauben (superstitio) zu vermeiden und dazu nicht den geringsten Anschein zu geben (vgl. auch hl. Thomas von Aquin, Summa theol., IIa IIae, q. 93, a. 1).

Mit Gianfranco Amato, einem italienischen Juristen und Lebensrechtler, kann man bezüglich der Pachamama-Verehrung im Vatikan zusammenfassend folgendes festhalten (vgl. seinen Aufsatz in „La Verità” vom 14. November 2019):

„Pachamama als Ikone der indigenen Kultur des Amazonas darzustellen, bedeutet nicht nur, die Realität zu verfälschen, sondern auch die Vielfalt der wahren Kulturen des Amazonas zu leugnen und zu erniedrigen, um eine indigene theologische Vision für rein ideologische und politische Zwecke durchzusetzen.

Der mexikanische Präsident Lopéz Obrador hat ein Ritual zu Ehren der Gottheit Pachamama abgehalten, um die Erlaubnis zum Bau der Maya-Bahnstrecke im Südosten Mexikos zu beantragen. Hugo Chávez, Nicolás Maduro, Cristina Fernández de Kirchner, Andrés Manuel López Obrador, Evo Morales und Daniel Ortega sind nur einige Staatsoberhäupter, die offiziell an Gottesdiensten zu Ehren von Mutter Erde teilgenommen haben. Es ist also nicht nur eine rein peruanische religiöse Tatsache, sondern wir stehen vor einer echten politischen Tatsache, die in eine präzise politische Agenda eingefügt ist, die die Förderung eines pantheistischen Denkens vorsieht. Es schließt die christliche Vorstellung eines transzendenten Gottes in Bezug auf die Schöpfung aus und stellt die Würde der Erde über die Würde der menschlichen Person. Eine kopernikanische Kulturrevolution wird versucht: den Anthropozentrismus der Moderne mit einem ökologischen „Geozentrismus“ zu überwinden. Die Erde und nicht der Mensch soll nun im Zentrum des Kosmos sein, bis zu dem Punkt, dass wir schon Reden hören, in denen die Einschränkung der Menschenrechte zugunsten der „Rechte“ der Erde theoretisiert wird.

Die Pachamama ist eine theologische Täuschung für Christen. Wie wir gesehen haben, ist es eine heidnische Inkagottheit. Die Bilder, die es aus theologischer Sicht reproduzieren, sind einfach Idole. Die Tatsache, dass ein Theologe, ein Priester, ein Bischof, ein Kardinal, ein Papst oder ein einfacher Gläubiger diese offensichtlich unbestreitbare Tatsache nicht erkennen kann, scheint wirklich verstörend und völlig unverständlich. Wir könnten sagen, wir stehen vor einer neuen Gewissensfinsternis, diesmal nicht im Bereich des Lebensgesetzes, sondern im Bereich des ersten und wichtigsten Gebotes: des Rechts Gottes. Hierzu komme der erschwerende Umstand, dass durch diesen Pachamama-Kult nicht nur das Gewissen eines Volkes, sondern das Gewissen der Kirche selbst verdunkelt wird. Im Lichte der göttlichen Offenbarung, die im Wort Gottes, in der Tradition der Kirche und im Lehramt enthalten ist, ist die Frage sehr einfach: Götzenbilder zur Anbetung zu machen, ist eine sehr schwere Sünde. Sich vor Götzen niederzuwerfen ist Götzendienst. Ihnen Gaben und Opfer darzubringen, sie im Triumph zu tragen, sie auf einen Thron zu setzen, sie zu krönen und ihren Weihrauch zu verbrennen, ist ein offenkundiger Götzenkult, der äußerst unsittlich ist. Sie auf Altäre oder in geweihte Kirchen zu stellen, um sie anzubeten, ist eine wahre und echte Entweihung.

Die Pachamama-Verehrung ist eine Täuschung in Bezug auf das Verständnis von Toleranz. Die Sensibilität der Gläubigen erscheint zu Recht verletzt, wenn sie das trostlose Schauspiel von Götzenbildern erleben, die in katholischen Kirchen verehrt werden. Es ist eine zutiefst unangenehme Tatsache, die eine strenge Verurteilung erfordert. Dies ist kein Mangel an Respekt oder Toleranz gegenüber Menschen, die sich zu einer anderen Religion bekennen. Wir respektieren die religiösen Überzeugungen aller, aber hier geht es um die Auferlegung einer Toleranz gegenüber einem Götzenkult in katholischen Kirchen und Orten, die durch die Anwesenheit von Götzen entweiht werden. Das ist nicht akzeptabel. All dies zu tolerieren bedeutet, Komplizen der Entweihung zu sein. Aus diesem Grund ist die in der römischen Kirche Santa Maria in Transpontina mutig vollzogene Geste des „Idoloklasmus“ (Zerstörung von Idolen) Ausdruck edelsten Glaubens Sie ist nicht Gegenstand von Verleumdungen, sondern verdient eine Belobigung.

Die Pachamama-Verehrung ist eine Täuschung der Inkulturation. Das Prinzip der Inkulturation ist die Verkündigung des Evangeliums, das von allen Völkern aller Kulturen begrüßt werden kann. Die Dynamik der Evangelisierung führt zu einem allmählichen Transformationsprozess der Kultur, die das Wort Gottes begrüßt, und dringt durch die Aufrechterhaltung des Guten, die Reinigung des Bösen, das darin enthalten ist, in das Herz derselben Kultur und bringt eine dynamische Entwicklung des Glaubens, der immer alles erneuern kann. Ohne Berücksichtigung des Kriteriums des Kontrastes können wir nicht von Inkulturation sprechen. Es ist klar, dass die Evangelisierung einen notwendigen Kontrast zu den gravierend unmoralischen Aspekten der Kulturen darstellt, die sie erreichen will, und offensichtlich den Verzicht auf den Götzendienst fordert.“

Die Geschichte des Pachamama ist ein genaues Röntgenbild der Kirche in ihrem Inneren in diesem dramatischen Moment der Geschichte und erinnert an die wahrhaft prophetischen Worte von Professor Joseph Ratzinger in seinem Aufsatz „Die neuen Heiden und die Kirche“, welcher zuerst in der Zeitschrift „Hochland“ (Oktober/1958) erschien. Die folgenden erschütternden Worte von Joseph Ratzinger kann man durchaus als eine Art aktuellen Kommentar zu den im Vatikan stattgefundenen und selbst von Papst Franziskus gerechtfertigten Akte der Pachamama-Verehrung lesen: „Das Heidentum sitzt heute in der Kirche selbst, und gerade das ist das Kennzeichnende sowohl der Kirche unserer Tage wie auch des neuen Heidentums, dass es sich um ein Heidentum in der Kirche handelt und um eine Kirche, in deren Herzen das Heidentum lebt.“

Leuchtend für die Geschichte bleiben die folgenden flammenden Worte aus dem Herzen von Bischof José Luís Azcona, eines Amazonasmissionars und eines würdigen Nachfolgers der Apostel: „Einer der beschämendsten Aspekte dieser götzendienerischen Geste [im Vatikan] war das Erdrücken des Gewissens der „Kleinen“ durch dieses Ärgernis“.

Kann man angesichts der unleugbaren Tatsache der objektiven Schwere der Akte der Pachamama-Verehrung im Vatikan mit ihren eindeutigen pseudo-religiösen Verwicklungen und ihrer Instrumentalisierung für die Propaganda der globalistischen Weltreligion der „Mutter Erde“ noch von einer Belanglosigkeit sprechen oder sich in das Alibi der „chinesischen Riten“ flüchten? Das hieße Unhaltbares zu verteidigen.

In der Zeit der großen innerkirchlichen doktrinellen und pastoralen Verwirrung während der arianischen Krise im 4. Jahrhundert war der hl. Hilarius von Poitiers, der Athanasius des Westens, der Überzeugung, dass ein solcher Zustand nicht mit Schweigen oder Verharmlosung der Situation hingenommen werden darf. Diese seine, im Folgenden zitierten, Worte sind von höchster Aktualität und auf das im Vatikan geschehene Ärgernis der Pachamama-Verehrung durchaus anwendbar: „Das Schweigen würde von nun an nicht mehr Zurückhaltung, sondern Trägheit heißen“ (Contra Const. 1).

Allen in der Kirche unserer Tage, die die im Vatikan stattgefundenen Akte der Pachamama-Verehrung weder verharmlost noch mit Schweigen hingenommen haben, sondern ihre mahnende Stimme erhoben haben, gebührt Dank und Anerkennung, an erster Stelle den Laien, die dazu von ihrem übernatürlichen Glaubenssinn bewogen wurden und durch diese Akte ihre wahre Liebe und Achtung zum Papst und zu ihrer Mutter, der heiligen katholischen Kirche, zum Ausdruck brachten.

18. November 2019

+ Athanasius Schneider, Weihbischof der Erzdiözese der Heiligen Maria in Astana

Weitere kath.net-Beiträge von und über Bischof Athanasius Schneider.

Archivfoto Bischof Athanasius Schneider



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Lesermeinungen

 Kreuzritter Gottfried von B. vor 37 Stunden 
 

Ich bete dafür, dass dieser wunderbare Hirte einmal Papst wird?


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 Mumma 25. November 2019 

Was nun?!

Wir wären somit also bei der Missachtung des ersten Gottes Gebotes angelangt. Und ich frage mich: was kommt als Nächstes? Hl. Athanasius, bitte für uns!! Danke, Bishop Athanasius. Exzellenz, Kard. Müller und Kard. Sarah sind auf meiner Papst-"Wunschliste" :)


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 JP2B16 25. November 2019 
 

Entarnung der letzten Strategie Satans

S.E. Bischof Schneider hat brilliant die wohl letzte Strategie Satans enttarnt.
Für jeden Gläubigen sehr einsichtig, dass es wie schon beim ersten auch beim letzten Kampf Satans gegen Gott und seine Schöpfung natürlich um das 1. Gebot geht.


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 cooperatorveritatis 22. November 2019 
 

Distanzierung muss sein (Fortsetzung)

...aufgedeckt werden. Die Wahrheit hat also Vorang vor einer
Bewahrung der Würde des Papstamtes. Nur die Wahrheit kann die
Würde des Papstamtes retten, wenn der Inhaber dieses Amtes
zunehmend und bewusst den Boden der auf der heiligen Schrift
basierenden Glaubens- u. Sittenlehre verlässt, leider unter-
stützt o. zumindest achselzuckend hingenommen von der großen
Mehrheit des Weltepikopates.
@Pilgrim_Pilger: Ja Sie haben absolut recht - die wohl bevor-
stehende Einführung der Viri probati in abgelegenden Amazonas-
gebieten ist ein mindestens ebenso schwerwiegender Angriff
(hier auf das katholische Priestertum), wie die Integration heidnischer Götzenkulte. Der Papst weiß genau, welche Dynamik
er dabei in Gang setzt und die Rolle der westeuropäischen Kirche
wie der Mainstreammedien ist dabei fest eingeplant. Letztlich
wird er zu den einzelnen BKs sagen: Entscheidet ihr das für
euren Zuständigkeitsbereich, während er seine Hände in verlo-
gener Unschuld wäscht. DISTANZIERUNG MUSS SEIN!


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 cooperatorveritatis 22. November 2019 
 

Distanzierung muss sein!

@griasdigott
Danke für die aktuelle Information über den Stand der Unterstützung
des Protestschreibens. Bitten wir Gott, dass er weiterhin seinen
Segen gibt für die Verbreitung der Wahrheit, auch der Wahrheit
über götzendienerische Machenschaften in höchsten Kreisen der
kirchlichen Hierarchie.

Für die glaubenstreuen Katholiken gilt es, sich von solchen und auch anderen glaubenszerstörenden Machenschaften in der Kirche klar zu
distanzieren. Das Protestschreiben, aber auch der Aufsatz von
WB Schneider und Verlautbarungen anderer hochrangiger Persönlich-
keiten (z.B. Kardinäle Müller u. Burke)sind ein probates Mittel
für diese notwendige Distanzierung. Das, was nicht Kirche Christi
ist, muss immer besser auch für die einfachen Gläubigen von der wirklichen Kirche unterscheidbar werden. Die derzeitige vatika-
nische Administration versteht es immer noch sehr gut, ihre wahren
glaubens- u. kirchenzerstörerischen Absichten hinter pastoralen
Geschwurbel zu verschleiern. Das muss ...


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 Federico R. 21. November 2019 
 

Noch einig abschließende Gedanken – eigentlich nur ein paar Fragen - ...

... zu den heidnisch-synkretistischen Vorgängen im Vatikan. Die Fragen bleiben nicht aus, wenn man sich nach dem Sinn dieser Geschehnisse fragt.
Sind es die letzten endzeitlichen Ereignisse, auf die uns Jesus in Seinen Gerichtsreden auf seine Wiederkunft vorbereiten will und wie sie auch im Katechismus der kath. Kirche thematisiert sind? Was hat es mit dem Antichristen, mit dem falschen Propheten auf sich? Wie ernst ist jene Vision der sel. Katharina Emmerich von zwei Päpsten gleichzeitig, von einer falschen dunklen, götzenverehrenden und der wahren hellen Kirche zu nehmen, die mit Hilfe der Jungfrau und Herrenmutter Maria „bis in den Himmel hinein gebaut wird“?

Ich selbst erkenne in Benedikt XXVI. den wahren Papst. Und er kleidet sich ja auch nach wie vor in päpstlichem Weiß, wird nach wie vor als Heiliger Vater angesprochen, ist Papa Emeritus, solange er auf Erden weilt. Und das hat rein nichts mit Papolatrie zu tun. Sondern mit allergrößtem Respekt.


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 Federico R. 21. November 2019 
 

Wenn ein Hirte, und sei es der oberste in der kirchlichen Hierarchie, ...

... gegen das wichtigste Gebot des Dekalogs, das Erste Gebot, verstößt, oder wenn er einen Verstoß auch nur duldet, dann ist es PAULINISCHE PFLICHT, sich dagegenzustellen. S.E. Weihbischof Athanasius Schneider hat es nun postsynodal und unter Einbeziehung der für die Kirche bereits entstandenen und noch zu erwartenden Folgen und nach gründlichen theologischen, pastoralen und ethnischen Überlegungen getan. Vor allem aber hat er sich leiten lassen vom Wort Gottes, vom Evangelium Jesu Christi, vom Hl. Geist, von der Lehre der Kirche.

Deshalb darf sich jeder treue katholische Laie dieser PAULINISCHEN ZURECHTWEISUNG ruhigen Gewissens anschließen. Das Jesus-Wort vom Werfen des ersten Steins ist hier völlig fehl am Platz und lenkt nur ab vom eigentlichen Übel der Vorgänge im Vatikan.
An Fürstin Gloria: Papolatrie ist total überflüssig. Nun dürfen Sie wieder unterschreiben! Bei Ihrem eigenwilligen Vergleich Kardinal Müllers mit Präsident Trump hatten Sie sich ja schon einmal etwas geirrt.


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 Tonika 21. November 2019 
 

@Noemi, Sie werfen hier Steine auf Christen, die Gott gehorchen.

Wer Götzendienst anprangert und Menschen vor Apostasie und Sünde bewahren will, wirft also gemäß Ihnen Steine auf Menschen. Wer Sünde benennt und vor ihr warnt, handelt vielleicht nicht im Ihren Sinne aber im Sinne Gottes. Sie spielen arg mit dem Feuer, indem Sie die Heilige Schrift verdrehen um sie gegen die Gläubigen zu verwenden, die aus Gehorsam und Liebe zu Gott gegen den Götzendienst und die Verfinsterung des Evangeliums aufstehen. Warum legen Sie sich so ins Zeug für Götzen-Verehrung und verteidigen die Beleidigung und persönliche Angriffe auf Gott , die im Vatikan statt gefunden haben? Man soll nie die Gnade Gottes missbrauchen um Glaubensabfall und Sünde zu tolerieren und zu bestärken.

Wo bleibt die Ehrfurcht vor Gott? Sie benützen aus dem Zusammenhang gerissene Bibelverse als Steine, die Sie auf Gläubige werfen, die die Angriffe auf Gott und seinem Wort durch heidnische Kulte im Vatikan nicht zulassen wollen. Was soll das?


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 lesa 21. November 2019 

Unterscheidung der Geister

@Noemi: Sie verwechseln jene, die wirklich helfen mit denen, die die Menschen scharenweise in die Hölle stürzen weil sie die Geister nicht unterscheiden können. Und übrigens: Trollen befreit niemanden, aber es ist ein Hilferuf. Aber es zeigt, dass die himmlischen Kräfte um Befreiung angerufen werden müssen. Heiliger Erzengel Michael steh uns allen bei!


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 Zeitzeuge 21. November 2019 
 

Liebe Hape , Bernhard Joseph, Montfort u.a.: Danke für Ihre Wortmeldungen1

Natürlich ist berechtigte Sachkritik
an päpstlichen Handlungen oder
Wortmeldungen nicht unerlaubt, mit
"Steine werfen" hat das überhaupt
nichts zu tun, der Primat der Wahrheit,
wie sie in der verbindlichen kath. Glaubens- und Sittenlehre enthalten ist, gilt auch für die päpstlichen
Verlautbarungen, er steht nicht über
der Lehre, sondern hat ihr zu dienen!

Melchior Cano (1509-1560) schrieb:


"Petrus ist nicht auf unsere Lügen und
Schmeicheleien angewiesen. Gerade die-
jenigen, die jede Entscheidung des Papstes blind und unkritisch verteidigen, tragen am meisten dazu bei, daß die Autorität des hl. Stuhles
untergraben wird. Sie stärken seine
fundamentalen Rechte nicht, sondern
zerstören sie!" (Kard.Müller: Der Papst, Sendung u. Auftrag S. 132)

Papst Franziskus selber sagte
am 21.05.2018 bei der Eröffnung der
71. Vollversammlung der it. Bischofskonferenz im Vatikan:

"Es ist keine Sünde, den Papst zu kritisieren, man kann es tun."

Alles andere wäre unkritischer Papolatrismus!


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 Ehrmann 21. November 2019 

Dank und Ehre für Weihbischof Schneider - aber er kann keine Diözese verlieren

Bestimmt wären auch Diözesanbischöfe gerufen, in größerer Zahl auf das Unrecht einer solchen unchristlichen Verehrung hinzuweisen - aber sie können dadurch (unter mglw. veränderter Beschuldigung) ihre Diözese verlieren, diesbezüglich ist ein Weihbischof freier, der diese Freiheit Gott sei Dank zu nützen weiß


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 Montfort 20. November 2019 

Da zitiert @?Noemi? isoliert ein paar Verse aus der Bibel und vergisst glatt die Worte Jesu:

Mk 9,42: "Wer einem von diesen Kleinen, die an mich glauben, Ärgernis gibt, für den wäre es besser, wenn er mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer geworfen würde."

Mt 25,30: "Werft den nichtsnutzigen Diener hinaus in die äußerste Finsternis! Dort wird Heulen und Zähneknirschen sein."

Mt 21,12-13: "Jesus ging in den Tempel und trieb alle Händler und Käufer aus dem Tempel hinaus; er stieß die Tische der Geldwechsler und die Stände der Taubenhändler um und sagte zu ihnen: Es steht geschrieben: Mein Haus soll ein Haus des Gebetes genannt werden. Ihr aber macht daraus eine Räuberhöhle."


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 hape 20. November 2019 

@?Noemi?: Gesetzestreue? – Nachtrag

Die Kritik der Papstverteidiger an den Papstkritikern sollte ebenfalls die Würde der Person im Blick haben. Selbst wenn die Kritik an der Kritik berechtigt sein sollte, ist auch dabei immer zu bedenken, dass die Würde des Papstamtes ein überaus hohes Gut ist, das auch durch böse Absicht in der Verteidigung beschädigt werden kann.

Die Würde des Hl. Stuhls zu schützen sollte aber das Interesse aller Katholiken sein, unabhängig davon, ob sie den Papst nun kritisieren oder verteidigen. Ferner bitte ich zu bedenken, dass das Zitieren von Bibeltexten, auch ein Missbrauch des Wortes Gottes zu einem bösen Zweck sein kann.

Vor diesem Hintergrund ist Lk 4,10 zu lesen, als Satan Jesus mit Schriftworten in Versuchung führen wollte und Jesus dies entschieden zurückwies mit den Worten: „Du sollst den Herrn, deinen Gott nicht auf die Probe stellen.“ (Lk 4,12)


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 Bernhard Joseph 20. November 2019 
 

@?Noemi? - Will Jesus die Gesetzesuntreue?

Mt 5,17 Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen.

Mt 5,18 Amen, das sage ich euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird auch nicht der kleinste Buchstabe des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist.

Mt 5,19 Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein. Wer sie aber hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich.

Kennen Sie diese Stelle bei Matthäus nicht?!

In der von Ihnen zitierten Stelle macht Jesus deutlich, das die Erfüllung(!) des Gesetzes nicht in der formalen Verurteilung liegt, sondern die Umkehr als Ziel des Gesetzes einschließt, also die Einsicht in das unrechte Tun.

Daher gebietet Jesus der Ehebrecherin: sündige von jetzt an nicht mehr!

Das sündige Tun wird also nicht verwischt, sondern in seinem ganzen Unrecht sichtbar.

Gott hasst die Sünde!


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 hape 20. November 2019 

@?Noemi?: Gesetzestreue?

Grundsätzlich ist der Gehorsam gegenüber dem Papst und der Hierarchie biblisch begründet. Er dient dem Schutz des Lehramtes. Deshalb ist Kritik am Papst für Katholiken immer eine sensible Gratwanderung. Aber sie ist nicht apriori verboten.

Es kann durchaus eine Verpflichtung zur Kritik geben. Nämlich dann, wenn Papst oder Hierarchie das Depositum Fidei und damit die Kirche insgesamt in Gefahr bringen. Man kann darüber diskutieren, ob der Papst von Laien, Bischöfen oder Kardinälen kritisiert werden sollte.

Und es stimmt: Kritik am Papst kann selbstgerecht sein. Sie kann aber auch ein geistiges Werk der Barmherzigkeit sein. Meistens ist sie beides. Deswegen sollten sich Papstkritiker und -verteidiger stets aufrichtig um ein reines Gewissen bemühen.

Kritik am Papst sollte darüberhinaus immer die Würde der Person und des Amtes im Blick haben. Diese ist ja schon durch die Verfehlung an sich beschädigt und sollte, auch bei berechtigter Kritik, nicht noch mehr beschädigt werden.


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 Aegidius 20. November 2019 
 

Ach nö, Nömi! Wieder ein verzweifelter Versuch aus der Bonner Kaiserstraße fehlgeschlagen, hier auf kath.net Verwirrung zu säen. Jetzt trotten Sie mal zu Ihrem Chef und lassen Sie sich zeigen, wie man das besser anstellt. Und bedenken Sie, wie es Wormwood am Ende ergangen ist!


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 Aquilinus 20. November 2019 
 

@?Noemi?

Sie haben leiter einen wichtigen Satz vergessen. Jesus sagte zur Sünderin:
"Auch ich verurteile dich nicht:
Geh hin und sündige nicht mehr!"
Jesus ging es nicht um eine Bagatellisierung der Sünde oder, dass man die Sünden nicht verurteilen darf, sondern darum, die Todesstrafe abzuwenden!
Man soll den Sünder lieben, aber die Sünde hassen.


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 Chris2 20. November 2019 
 

"Richtet nicht"

@?Noemi? Es gibt den alten katholischen Grundsatz, "Liebe den Sünder, aber hasse die Sünde". Und es gibt Gal. 1,8, wo Paulus ganz klar sagt, jeder, der ein anderes Evangelium verkünde, "der sei verflucht. Und seien es nach wir selbst oder ein Engel vom Himmel". Zu allem nur "ja und Amen" zu sagen ist nicht barmherzig, sondern unbarmherzig un unchristlich. Das gilt auch für mindestens sehr irritierende Signale eines Papstes, dem immerhin eine Milliarde Katholiken anvertraut sind.


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 ?Noemi? 20. November 2019 
 

Vom „Steine“ werfen...

Da brachten die Schriftgelehrten und Pharisäer eine Frau, die beim Ehebruch ertappt worden war und sagten zu Jesus:“Das Gesetz schreibt uns vor, solche Frauen zu steinigen. Was sagst du?“
Das sagten sie aber nur, um ihn zu versuchen, auf dass sie etwas hätten, um ihn zu verklagen. Jesus bückte sich nieder und schrieb mit dem Finger auf die Erde. Dann richtete er sich auf und sprach zu ihnen:“ Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.“ Als sie dies hörten, gingen sie, einer nach dem anderen, die Ältesten zuerst. Nachzulesen bei Joh, 7, 53 - 8,11. Dies zur Erinnerung an alle „Gesetzestreuen“.


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 Kirchental 20. November 2019 

Danke an Bischof Schneider und kathnet

Hab den Text inzwischen mehrfach weitergeleitet und auch vorgelesen. Erstaunen und Dankbarkeit waren die Ernte. Diese Tragweite ist Nicht-kathnet-Lesern ja nicht bekannt.

Danke die umfangreiche Recherche zum Thema und für den Mut zur Veröffentlichung! Besonders die Verbindung zu UNO und UNESCO war mir nicht bewusst.


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 Winrod 20. November 2019 
 

Frederico

Wer aufs persönliche Fortkommen schielt und deshalb den Mund hält, ist eigentlich sowieso nicht geeignet für ein hohes Amt in der Kirche.
Aber es ist leider manchmal so, wie Otto von Habsburg sagte: "Sie leben von der Kirche, aber nicht für die Kirche."


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 Zeitzeuge 20. November 2019 
 

Vielen Dank für die klaren Worte, hochwürdigster Herr Weihbischof Athanasius!

Exzellenz Weihbischof Dr. Schneider ORC
macht seinem Ordensnamen alle Ehre!

Er ist "die Stimme eines Rufenden in der geistigen Wüste unserer Zeit"!

Ein wahrer episcopos auxiliaris im
zweifachen Sinne!

Die DBK redet da, wo sie schweigen sollte, z.B. in der "Königsteiner
Erklärung" und schweigt da, wo sie
reden sollte!

Ich wünsche allen hier einen gesegneten, besinnlichen Tag

und schliesse mit dem Wappenspruch
des H.H. Weihbischofs Dr. Schneider ORC

KYRIE ELEISON!


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 Montfort 20. November 2019 

Es ist kein Zufall, dass in diesen Tagen in der Liturgie aus den Makkabäerbüchern gelesen wird!

Dort steht auch:
2 Makk 6,1-6: "Nicht lange darauf schickte der König einen alten Athener; der sollte die Juden zwingen, die Gesetze ihrer Väter aufzugeben und ihr Leben nicht mehr durch Gottes Gesetze lenken zu lassen. Auch sollte er den Tempel zu Jerusalem schänden und ihn Zeus… weihen… Der Ansturm der Bosheit war kaum zu ertragen und allen ein Grauen. Denn die Heiden erfüllten das Heiligtum mit wüstem Treiben und mit Gelagen. Sie gaben sich mit Dirnen ab und ließen sich in den heiligen Vorhöfen mit Frauen ein. AUCH BRACHTEN SIE VIELES HINEIN, WAS NICHT HINEINGEHÖRTE. AUF DEM ALTAR HÄUFTEN SICH DIE UNERLAUBTEN, VOM GESETZ VERBOTENEN GABEN. Man konnte weder den Sabbat halten noch die alten Feste begehen, ja, man durfte sich überhaupt nicht mehr als Jude bekennen."


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 stephanus2 19. November 2019 
 

Werter @Pilgrim_Pilger..

will nicht nerven, nur auf einen kleinen Flüchtigkeitsfehler in Ihrem Post aufmerksam machen: Nicht, "Verhasstheit", sondern Verfasstheit des Priestertums meinten Sie...:) . Gott zum Gruß !


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 Federico R. 19. November 2019 
 

@Gambrinus, @Herbstlicht

Das ist es ja gerade, was Weihbischof Athanasius Schneider heraushebt über viele seiner manchmal recht verzagt scheinenden bischöflichen Mitbrüder: dass er ohne Rücksicht auf die eigene Karriere, ohne aufs persönliche Emporkommen zu schielen, seine Überzeugung kundtut. Das hat er beispielsweise zum Abu-Dhabi-Dokument auch schon getan, unerschrocken sogar im direkten Gespräch mit dem Papst. (Aber genutzt hatte es – außer vielleicht einem beschwichtigenden Schulterklopfen von Franziskus - leider nichts. Und trotzdem verdient der geographisch ferne Weihbischof unseren besonderen Respekt. Kann sein, dass seine Dienste noch gefragt sein werden: womöglich beim Errichten einer "neuen Kirche", die „bis in den Himmel hinein gebaut wird.“ (Sel. Anna Katharina Emmerich.)


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 Konrad Georg 19. November 2019 
 

Es widerstrebt mir, auch nun an Karrieristen zu denken

Auch gläubige Hirten müssen heute rechnen. Wer kommt [unter diesem Papst] nach mir?
Müssen wir in Zukunft davon ausgehen, daß >Weihbischof< ein Qualitätsmerkmal sein wird? Einen Kandidaten dafür haben wir in Augsburg schon. Florian Wörner. Einen Kaplan haben wir hier neu in der Pfarrei. Der wird auch nix. (Pfarrer läßt sich zZ nicht vermeiden.)


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 Winrod 19. November 2019 
 

Aegidius

Ich denke da an Menschen, die in aller Öffentlichkeit geopfert werden, weil man ihnen vorwirft, ein Sakrileg gegen "Mutter Erde" begangen zu haben.


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 Herbstlicht 19. November 2019 
 

Dank an Weihbischof Athanasius Schneider!

Nicht nur Kardinal Müller stellt fest:

Sind die Leute, die diese Figuren aufgestellt haben katholisch, so hätten sie gar kein Bedüfnis verspürt, sie überhaupt aufstellen zu wollen und sich dann auch noch vor ihnen zu Boden zu werfen.

Sind sie hingegen nicht katholisch, warum hat man ihnen dann überhaupt erlaubt, in den Vatikanischen Gärten und sogar noch in einer Kirche solch ein götzendienerisches Spektakel abzuhalten?

Franziskus wird dieses üble Vorkommnis nicht mehr ungeschehen machen können, es wird zeitlebens an ihm kleben bleiben.

Wenn Weihbischof Schneider ohne Furcht über die Pachamama aufklärt, wird er sich schon darüber im Klaren sein, dass dies nicht sehr hilfreich für einen weiteren Aufstieg sein wird.
Aber ich habe den Eindruck - er ist souverän und steht darüber.


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 Aquilinus 19. November 2019 
 

Der letzte Mohikaner

Bischof Athanasius ist einer von ganz wenigen Bischöfen, die sich noch trauen, ihre Herde zu führen und die Wahrheit unverkürzt zu verkünden.


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 CALIFAX 19. November 2019 

Yup - Aberglaube pur...

Danke WB ATHANASIUS Schneider!

Mal sehn, welche Referenz PF den Buddha-Figürchen auf seiner derzeitigen "apost(oli/ati)schen" Reise erweist.


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 agora 19. November 2019 
 

Erschütternd

Jetzt müssen Taten folgen! Weihbischof Schneider oder Kardinal Sarah for Pope!


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 griasdigott 19. November 2019 

4500 Unterstützer des Protestschreibens!

Viele Kommentare habe ich hier gelikt. Den Artikel habe ich mir sofort abgespeichert! Brilliant! Vieles war mir neu, obwohl ich schon einiges zum Thema gelesen hatte. Vor allem, Bischof Schneider erklärt alles, weißt auf Zusammenhänge hin, zeigt auf, was da läuft!
Neu war mir aus einem Kommentar, dass Weihbischof Schneider wohl auch schon in Südamerika gewirkt hat. Da werde ich mir später noch Informationen im Internet suchen.

Noch eine kleine Info durchaus zum Thema:
Das Protestschreiben unterstützen mittlerweile 4500 Unterzeichner wie ich soeben auf der Homepage entdeckt habe.
Danke an den Webmaster des Protestschreibens für diese Bekanntgabe!

Fürstin Gloria wurde von der Liste entfernt, Stephan Dreher FXXP steht noch drauf. Interessant!


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 Hadrianus Antonius 19. November 2019 
 

Fundamentale Apostasie

Mein großes Respekt für den Mut und meine tiefe Dankbarkeit für kath.net, das es wagt diesen Text von S.Exz. Bischof Athanasius Schneider zu veröffentlichen.
Hier wird nämlich der GAU-der Größt Anzunehmenden Unfall beschrieben:
1. Sehr substanziell untermauert, akribisch untersucht und gediegen heuristisch interpretiert: Verniedlichungen, Verbrämungen, Bagatellisierungen und Anzweifeln ist nicht möglich.
2. Ein Wort: "Konstrukt".
Das ganze "Pachamama"-Gedönse ist kein Kult, ist keine eligion; es ist ein westliches Konstrukt, von Ex-christen jeder Hierarchiestufe ausgeheckt und in den letzten Jahren hochgepäppelt.
Hier wird etwas total Neues, etwas fundamental UNCHRISTLICHES im Zentrum der katholischen Welt eingeführt und als anbetungswürdig theatralisch-öffentlich demonstriert.
Das Credo wurde hier zu null und nichtig demonstriert.
Game over


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 Gambrinus 19. November 2019 
 

So wird er's nie zum Diözesanbischof bringen. Schon gar nicht zum Kardinal.

Eine Schande, dass unter den derzeit 5.489 katholischen Bischöfen nur eine Handvoll bereit ist, die Dinge so klar beim Namen zu nennen wie dieser Hilfsbischof einer nachgeordneten Diözese in einem relativ unbedeutenden Land mit 1,5% Diasporakatholiken.

Was ist mit allen anderen Bischöfen? Sind die alle so glattgeschliffen?


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 paul_1 19. November 2019 
 

Winrod, Menschenfeindliche Klimareligion (Pachamama-Kult = das Symbol)

Leider ist es ja schon so weit. Durch die Einführung des Biodiesels durch die Klimahysteriker hat man Flächen für den Anbau von Grundnahrungsmitteln ZB Weizen, Hirse, Reis für den Anbau von Energiepflanzen verwendet. Dadurch kam es zu Preissteigerungen u. Hungeraufständen in der Dritten Welt gekommen u. viele arme Menschen sind durch die erhöhten Nahrungsmittelpreise verhungert, nur damit wir diese aus dem Auspuff blasen und kein Öl verwenden.
Ich habe halsstark bei der Kirche protestiert, weil der Biodiesel bei der Regenwaldzerstörung in keinem Wort bei der Amazonassynode erwähnt worden ist. Gerad durch den Biodiesel aus Palmöl werden die meisten Regenwälder zerstört und unzählige Ureinwohner wurde vertrieben damit man diese Palmöl-Plantagen aufbauen konnte. An den Früchten sollt ihr sie erkennen und die Kirche unterstützt diese Klima Hysteriker die gegen die Nächstenliebe handeln ohne Kritik.


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 Federico R. 19. November 2019 
 

Geburtstagsgeschenk für den Papst

Der kasachstanische Bischof hat eine gut durchdachte Analyse des Pachamama-Kults vorgelegt. Auf wissenschaftlichem Niveau hat er eine allgemeinverständliche Einordnung des amazonisch-heidnisch- vatikanischen Spektakulums vorgenommen, indem er klar und bar jedes verlogen-klerikalen Barmherzigkeitsgeschwurbels die Hintergründe und die eigentlichen Absichten beleuchtet und damit für Erhellung und Durchblick sorgt. Seine Erkenntnisse und Überlegungen sollten in allen Weltsprachen einschließlich Latein als Druckschrift erscheinen und weltweite Verbreitung finden. Und von jedem Pfarrer, der noch nicht dem Zeitgeist verfallen ist, sondern Christus und der wunderbaren Lehre der Kirche folgen möchte, im Schriftenstand seiner Gotteshäuser ausgelegt werden.

Ein Exemplar sollte Bischof Athanasius Schneider mit persönlicher Widmung p.Franziskus direkt zukommen lassen – am besten sogar in Privataudienz. Nächstgeeignete Gelegenheit wäre der 17. Dezember, 83. Geburtstag von Jorge Mario Bergoglio.


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 Eremitin 19. November 2019 
 

ein mutiger und starker Rufer in der Wüste...

Gott schütze ihn


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 Winrod 19. November 2019 
 

Ich bwundere

diese wunderbare Gründlichkeit, mit der Weihbischof Athanasius Schneider die Problematik durchleuchtet hat. Wären die Kardinäle inklusive des Papstes nur auch so gründlich gewesen!
Wann ist es so weit, dass dieser "Mutter Erde" die ersten Menschen geopfert werden?


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 dulcedo 19. November 2019 
 

Wahrhaftigkeit und Mut gegen Verwirrung und trickreiche Taktik

Für Ihr wahrhaftiges, mutiges Einstehen für die Wahrheit, sehr verehrter Bischof Athanasius Schneider,
größte Hochachtung und Dank!

Wahrheit und Mut werden siegen,
doch
wir alle müssen uns als Streiter Christi in deren Dienst stellen.

Am Anfang muss stehen:
Der Wahrheit ins Auge sehen.
Nicht dem bequemen Wunschdenken nachgeben, es sei doch alles halb so schlimm...

Sobald wir Halbwahrheiten, Tricks und Lügengebäude erkennen und benennen, stürzen diese in sich zusammen.


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 Bernhard Joseph 19. November 2019 
 

@Aegidius

Da steht bestimmt schon ein Jesuit als Nachfolger bereit.

Reiner Zufall versteht sich!


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 FIDES72 19. November 2019 
 

Ein Blick in die Geschichte der Jesuiten erklärt vieles..

Mich wundert es nicht, dass der Jesuiten-Papst Franziskus so denkt u. handelt wie er es tut ! Denn: Wirft man einen Blick in die Geschichte der Jesuiten, so ist der "Pachamama-Kult", der da in den Vatikanischen Gärten veranstaltet (zelebriert ?) wurde u. der Versuch, indigene Glaubensvorstellungen in die (Liturgie) der Kath. Kirche aufzunehmen bzw. zu integrieren, nicht neu, denn bei genauer Betrachtung ist so ein Versuch von den Jesuiten schon vor fast 300 Jahren unternommen worden u. zwar nach der China-Mission mit der Einführung der "Chinesischen Riten" d.h. der Verehrung der Ahnen u. des Konfuzius in die römisch-katholische Liturgie. 1704 u. endgültig 1742 wurden diese Riten jedoch vom Papst endgültig verboten !
Dumm nur, dass der heutige Papst als Oberhaupt der Kirche Jesuit ist, aus Lateinamerika (=Argentinien) stammt u.von der dortigen Befreiungstheologie geprägt ist u. darüber hinaus auch noch ziemlich politisch-korrekt agiert u. darum dem Spuk auch kein Ende bereitet !


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 nazareth 19. November 2019 
 

Na dann ist ja alles klar... Wie schrecklich!

Klarheit gibt es nicht, wer persönlich federführend unter welchen Vorzeichen unter welchem Banner diese Figuren und ihre Ehrung veranlasst,vorbereitet hat. Es ist schändlich, peinlich und erschreckend.Es scheint fast unmöglich für Katholiken,dass so eine Ungeheuerlichkeit wie Bischof Schneider sie beschreibt,im Vatikan Methode haben sollte.Aber die Vorbereitung,die Diskussionen,der synodale Weg und seine Hoffnungen auf die Amazonassynode, lassen leider keinen anderen Schluss zu, als den,dass es sich um Wahnsinn als Methode auf dem Weg zur Einheitsreligion handelt.Ich habe schon vor 10 Jahren mit Dr. Anton Bucher,ein Schweizer, Professor der Religionspädagogik in Salzburg, ein Seminar gehabt,in dem er massiv Papst Benedikt angriff,ihn dafür verantwortlich machte,dass die Weltethik noch gebremst wurde,ein kosmischer Christus vorgestellt wurde,in einem Atemzug mit Buddha,Sokrates und Konfuzius.Das waren "DIE VIER GROSSEN". Er glaubt an Auren und übersinnliche Begabungen nicht an Christus.


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 myschkin 19. November 2019 
 

@wedlerg

Das sehe ich auch so. Diese Kitschstatuetten sind vor allem Fetische europäischer Heiden, die in diese Idole hineinprojizieren, was sie aufgrund einer dekadenten und degenerierten Religiosität für göttlich halten. Es war überfällig, diesen vornehmlich für Europäer produzierten Zivilisationsmüll aus der Kirche zu schmeißen und den Plunder zu tiberisieren.


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 wedlerg 19. November 2019 
 

Pachamama als einendes Banner der linksradikalen in Südamerika

Pachamama dürfte weder ein bedeutsames Symbol noch eine Gottheit der armen Indigenen der Gegenwart sein.

Sie ist die heidnische Gottheit der linksextremen Politiker in Südamerika und der Atheisten der Klimaideologie. Soweit ist PF und sein TRoss also schon gekommen.

Danke für diese erhellende Aufklärung durch Weihbischof Schneider. Der Mann weiß, wovon er spricht, war er doch selber lange in Südamerika.


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 lesa 19. November 2019 

Wir müssen nicht irgendwie im Nebel weitergehen

Wir können Gott nicht genug danken für Hirten, die sich die Mühe machen, die wahren Hintergründe genau und differenziert zu klären - wie und ob auch immer das im Vatikan "gehört" wird.
"Schwamm drüber" und es bei der Erklärung "wir hatten nicht die Absicht zum Götzendienst" wäre hier nicht die rechte Ausgangslage für Vergebung und Neubeginn. Das hieße, in dichtem Nebel weiterzufahren ohne Beleuchtung. So besteht die Chance, dass man sich gewisser Strömungen bewusst wird und unterscheiden lernt, woher der "stream", den wir aus der Offenbarung des Johannes kennen, stammt .. "Und die Schlange warf aus ihrem Mund Wasser wie einen Strom hinter der Frau her um sie mit dem Strom fortzureißen." (Offb 12, 5)
Auch dem Heiligen Vater ist durch solche Klarheit am besten geholfen, sofern er sie hören kann und will …
Jedenfalls ist mit diesem Text für die Gläubigen, denen an der Wahrheit liegt, der genaue Sachverhalt einsehbar.
Schön, dass er deren Engagement für den Glauben explizit anerkennt!


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 Elija-Paul 19. November 2019 
 

Dankbarkeit

Ich kann dem Herrn nur für Wb. Schneider danken und auch ihm. Er läßt nicht locker den wahren Glauben zu verteidigen und repräsentiert so den hl. Athanasius in der heutigen Zeit. Selbst wenn in der Vielfalt seiner Stellungnahmen manchmal etwas vorkommt, was man vielleicht milder sagen könnte ohne die Wahrheit zu verletzen, können wir froh sein, daß der Herr ihn zu diesem Dienst erweckt hat. Mein Gott, wie wenige Hirten erheben ihre Stimme und wehren sich gegen die Okkupation unserer Kirche. Für jeden von ihnen gilt es täglich eine Kerze brennen zu lassen und um ihre Stärkung zu beten. Es sind Makkabäer und Dank auch für die anderen Gläubigen die nicht schweigen. Es ist Zeit klar zu reden und entsprechend zu handeln. Auch Kardinal Sarah sollte sich zu dem Pachmamakult melden, denn das geht den Gottesdienst an!


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 hape 19. November 2019 

Trauriges Dilemma.

Es berührt zu sehen, wie Weihb. Schneider um das Heil der Menschen kämpft. An seiner Loyalität zu Papst Franziskus habe ich keinen Zweifel. Gleichwohl dürfte sich Bf. Schneider jetzt erneut mit dem Vorwurf konfrontiert sehen, Feind des Papstes zu sein. Nein, das ist er nicht. Er ist einer der wenigen wahren Freunde von Papst Franziskus.

Aber seine Argumente treffen auf ein Klima, das von Aktionismus, von mangelndem Glauben bis in die Hierarchie hinein, von Irrationalität und Populismus geprägt ist. Für die relevante Mehrheit aus kirchl. Pressuregroups und der veröffentl. Meinung ist es ein Leichtes, die gute Absicht von Bf. Schneider als bösen Angriff gegen den Papst darzustellen. Seine berechtigten Argumente liefern zugleich die Munition für die Blendgranaten, die die Wahrheit und Schönheit der Liebe Gottes vernebeln. – Lassen wir uns nicht verwirren. Gott ist immer größer.

Was aus Schmerzen kam,
war Vorübergang.
Und mein Ohr vernahm
nichts als Lobgesang.
(Werner Bergengruen)


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 borromeo 19. November 2019 

Korrektur

Es soll "sachliche Worte" heißen.


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 borromeo 19. November 2019 

Solch deutliche und dabei immer schliche Worte wünschte ich mir von allen Bischöfen

"Die Pachamama ist eine theologische Täuschung für Christen."

"Das Schweigen würde von nun an nicht mehr Zurückhaltung, sondern Trägheit heißen."

Ja, so ist es!

Ich gehe davon aus, daß dieser ganze Irrsinn, den wir im Vatikan während der Amazonassynode erleben mußten, wohlbedacht und gesteuert war, um religiös verbrämte politische Aussagen zu machen und die Menschen auf eine "Einheitsreligion" oder "Weltreligion" im Sinne eines religiös überhöhten Ökologismus vorzubereiten.

Das aber ginge einher mit der Preisgabe des Glaubens an den einen, wahren und dreifaltigen Gott, wie er uns im Alten und Neuen Testament bezeugt ist.

Diese ganze Herumeierei von offiziellen Erklärungsversuchen und Täuschungsmanövern ist dabei offensichtlich. Es ist ein Trauerspiel und der Bischöfe und Kardinäle, die das zu verantworten haben, nicht würdig. Einsicht täte not.

Danke, Bischof Athanasius Schneider, und ein herzliches Vergelt's Gott für Ihr unerschütterliches Einstehen für den Glauben der Kirche!


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 Xaverflo 19. November 2019 
 

Globalistische Weltreligion "Mutter Erde"

Man bedenke dass im Pariser Klimaabkommen als einziger religiöser Bezug eben dieser "Mutter Erde"-Begriff genannt wird. Aus christlicher Sicht klar abzulehnen, dachte ich mir damals. Undenkbar schien es mir dass selbst der Papst sich auf sowas einlässt.


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 ottokar 19. November 2019 
 

Der Wind Satans weht durch unsere Kirche :Papst Paul VI


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 Tisserant 19. November 2019 

Es gab noch ein Ereignis in Rom.
Nämlich dies, 28. Oktober 2019 tauchte im Kolosseum, einem Ort des christlichen Martyriums, im Rahmen einer Ausstellung, die Ende September begann und sich den karthagischen Mythen widmet, eine satanische Statue des berüchtigten Gottes Moloch auf, der mit der Opferung von Kindern in Verbindung gebracht wird!
Dies und dieser Kult der Pachamama, sind zwei Ereignisse die man im Zusammenhang sehen sollte.
Was geschieht in Rom?


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 horologius 19. November 2019 
 

Das Beste,

das zu diesem leidigen Thema gesagt werden kann. Vergelt's Gott.


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 Chris2 19. November 2019 
 

Man redet es sich schön,

weil man es schlicht nicht fassen kann. Es sind solche Schlüsselmomente wie damals, als Merkel ihrem Minister Gröhe mit angewiedertem Gesichtsausdruck ein Deutschlandfähnchen aus der Hand riss und es abgab. Man kann einfach nicht glauben, dass die Kanzlerin Deutschlands womöglich "mit Deutschland nichts anzufangen" weiß und "Patriotismus, Vaterlandsliebe also" "zum K[...]" finden könnte, wie es der "künftige grüne Kanzler Habeck ganz offen von sich zugab. Psychologie des Unfassbaren. Genau so wenig will man sich auch eingestehen, dass der jetzige Papst gleich mehrere Zeichen gesetzt hat, die mindestens die öffentliche Unterstützung eines Götzenkultes nahelegen. Mindestens...


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 Pilgrim_Pilger 19. November 2019 
 

Ob diese klugen und wahrhaftigen Worte gehört werden ?

Manche denken nicht Kritik sondern Dialog bewegt das Umdenken, ehrlich gesagt glaube ich nicht das sich im Vatikan aufgrund der ausführlichen und fundierten von wahren Glauben geprägten Ausführung von seiner Exzellenz Athanasius Schneider, Weihbischof der Erzdiözese der Heiligen Maria in Astana ein Umdenken beginnt. Dort herrscht die Diktatur des Relativismus die verweltlichte Theologie das nur ein höheres Wesen anerkennt. Aufgrund dessen wurde die Causa der Pachamama-Verehrung im Vatikan ermöglicht. Was noch viel schwerer Wiegt ist allerdings die Schleifung des Pflichtzölibats für Priester (Einzelfall, begrenzter Raum ... etc) das von der Amazonas-Synode eingefordert wird, denn diese Forderung verändert die göttliche Verhasstheit des Priesteramtes und richtet sich somit gegen den Heiligen Geist, der Mensch greift nach dem Baum des Lebens.


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 Bernhard Joseph 19. November 2019 
 

Eine klare Stellungnahme durch einen noch wirklich katholischen Bischof

In der Tat gewinnt man zunehmend den Eindruck, dass nicht wenige Bischöfe den katholischen Glauben mit einem Neuheidentum vertauscht haben, in dem logischerweise die Erde zum letzten Bezugspunkt wird.

Der radikalen Verdiesseitigung des Glaubens korrespondiert die zunehmende Politisierung in der Kirche. Das Heil liegt nicht mehr außer der Welt, also im Jenseits, sondern kann nur in dieser Welt und in diesem Leben gefunden werden.

Die Befreiungs(ideologie)"theologie" ist in allen ihren Ausprägungen heidnisch und säkular. Darum nehmen Gestalten wie Morales, Chavez, Maduro und Ortega - allesamt übelste Diktatoren - Bezug auf "Pachamama" um ihren Machtanspruch und die damit in Verbindung stehende Gewalt, zu legitimieren.

Diese Amazonas-Synode und die mit ihr verbundenen Geschehnisse, zeigen, dass in die Kirche bis hin zum Vatikan ein Neuheidentum an die Stelle des authentischen katholischen Glaubens getreten ist und Papst Franziskus diesem Treiben nicht wehrt sondern es noch befördert!


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 hauch 19. November 2019 
 

Vergelt`s Gott


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 Einfach 19. November 2019 
 

Einfach grandios!

Ein sehr kluger Kopf !! Danke !


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 Psalm1 19. November 2019 
 

Danke!

Bisher das Beste, dass ich zum Thema gelesen habe.


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 martin fohl 19. November 2019 
 

Ein wunderbarer Artikel

zum Thema des Panchamamakultes im Vatikan zur Zeit der Amazonassynode. Weihbischof
Athanasius Schneider sei herzlichst gedankt! Eine adäquate Antwort von Seiten der zuständigen Stellen wird er wohl noch erhalten!
Wie konnte es nur soweit kommen und wie muss diese schwere Sünde gesühnt werden? Ein weiter so darf es auf gar keinen Fall geben ...


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