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Das neue enfant terrible der katholischen Kirche Österreichs?

9. Dezember 2019 in Österreich, 143 Lesermeinungen
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Nur wenige Stunden nach seiner Ernennung erklärt der designierte Kärntner Bischof Josef Marketz, dass ihn die Lehre der Kirche bei gewichtigen Themen nicht interessiert. Er fordert die Abschaffung des Zölibats und das Frauenpriestertum


Klagenfurt (kath.net)
Der designierte Kärntner Bischof Josef Marketz hat sich für die Abschaffung des Zölibats ausgesprochen. Dies vermitteln zumindest Medienberichte über ein Interview mit der „Kleinen Zeitung“. Auf die Frage, ob der Zölibat abgeschafft werden soll, meinte Marketz laut ORF; dass er sich dafür aussprechen würde: „Nicht so sehr, weil jeder Mann unbedingt eine Frau neben sich braucht. Doch ich sehe die Vereinsamung vieler alter Priester, deren eigene Familie oft nicht mehr da ist.“ Es gebe laut dem Kärnter Bischof viele Gründe für die Abschaffung des Zölibats.


Für merkwürdige Meldungen sorgte Marketz auch in einem Interview mit der "kathpress". So relativierte er die Verpflichtung von Katholiken zur Sonntagsmesse und meinte, dass "Liebe" und nicht der "regelmäßigen Kirchenbesuch" ein Indikator dafür sei, wieviel christliches Leben es in Österreich gibt.

Auch auf die Kraft des Gebets vertraut Marketz in der Frage der Priesterberufungen nur bedingt. Unter den heutigen Gegebenheiten sei absehbar auch nicht viel Priesternachwuchs zu erwarten, "auch wenn wir noch so beten". So möchte er viel mehr die Laien ermächtigen , in der Kirche Dienste zu übernehmen".

Und auch die klare Lehre der katholischen Kirche beim Thema "Priesterweihe für Frauen" interessiert Marketz so wenig. So meint er: "Wenn eine sagt, sie möchte Priesterin werden, dann kann ich nur mit ihr zusammen hoffen, dass das möglich wird - das sag ich ganz ehrlich."

Kontakt Josef Marketz


Mit Material der KATHPRESS, Wien, Österreich


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Lesermeinungen

 lesa 14. Dezember 2019 

@Scheerose: Danke für die Aufzählung dieser Handlungen des
designierten Bischofs! Deswegen verlieren seine Bemerkungen nichts an Fragwürdigkeit. @Einsiedlerin: Ja, Gebet! Wir müssen überhaupt konsequent mehr für Bischöfe und Priester beten. So viele Male hat die Mutter Gottes in den letzten Jahrzehnten darum gebeten!


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 Einsiedlerin 14. Dezember 2019 
 

@Schneerose

Danke, liebe Schneerose, dass Sie doch so viele gute Aktionen vom design. Bischof bekannt gegeben haben. Ja, möge Gott ihm mit der Bischofsweihe Seinen heiligen Geist schenken. Jetzt fällt das Gebet für ihn doch leichter ;))


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 Schneerose 13. Dezember 2019 
 

Ein paar positive Aspekte

möchte ich hier zum Abschluss deponieren:
Dr. Marketz ist Rektor der Bürgerspitalkirche in Klagenfurt.
Hier finden bzw. fanden jüngst statt:
- Einmal pro Monat 24-Stunden-Anbetung der Jugend
- Hl. Messen im außerordentlichen Ritus
- Der Gottesdienst vor dem Start zum Marsch für das Leben
- Mittagsgebet
Gott schenkt Gnaden und Wandlung in der Weihe für das Amt. Geradlinigkeit und Herzlichkeit bringt Dr. Marketz mit!


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 Hadrianus Antonius 13. Dezember 2019 
 

@Oelberg

In Mk12,31 steht im griechischen Originaltext das Verb "agapaoo": das heißt "mit freundlichem Respekt begegnen", "auserwählen, vor allen anderen bevorzugen";
im Sinne von passionierter Liebe wird es äusserst selten benützt (einmal in der Septuagint).
Viel häufiger dagegen bei der Erbringung der letzten Ehre an einen Toten.
Es ist morbide Unsinn um "agapaoo" mit den Folgen der HIV-Virusinfektion zu verknüpfen.


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 Zeitzeuge 13. Dezember 2019 
 

Liebe lesa,

danke für Ihre Replik und besonders für
die weitere Gebetszusage für meinen Sohn.

Dieser Dank gilt natürlich auch den anderen, lieben Mitforisten/innen hier
auf dem Forum, die für meinen Sohn
um ein gutes Gelingen seiner diagnostischen OP beten.

Daher für Interessierte kurz der Sachstand:

Heute werden die eingepflanzten Elektroden wieder unter Vollnarkose
entfernt.

Die unangenehme Prozedur war aber insofern erfolgreich, als feststeht,
daß eine weitere OP wahrscheinlich
im Frühjahr 2020 durchgeführt werden
kann, kommenden Mittwoch soll die
Entlassung aus der Klinik erfolgen.

Nochmals ganz herzlichen Dank an Sie
und alle hier für die Gebete und die
mitfühlenden Worte.

Ich werde zu gegebener Zeit mich wieder
erneut vor der Haupt-OP melden.

Für heute wünsche ich Ihnen und allen
hier einen gesegneten Tag!


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 Montfort 12. Dezember 2019 

Dass die Bischofsweihe von Josef Marketz ausgerechnet

für Maria Lichtmess/Darstellung Jesu im Tempel und damit für den "Tag des Geistlichen Lebens" vor-gesehen ist, klingt angesichts der von ihm erfolgten "Selbstoffenbarungen" wie Blasphemie! Herrn Marketz "Selbstdarbringung" im Zölibatsversprechen bei seiner Diakonenweihe, das ihm offensichtlich wenig wert war und ist, mündet dann ein in die nicht-wahrhaftige "Selbstdarstellung" als "Bischof". Ob seine Weihe Gültigkeit haben kann, wenn er beim Versprechen vor der Bischofsweihe einen Meineid schwört, müssen die kirchlichen Oberen wissen - das Kirchenvolk wird sich (auch von ihnen) eine eigene Meinung bilden.


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 Montfort 12. Dezember 2019 

Damit will ich wieder zum Thema dieses Artikel-Forums zurückkommen:

Wo die öffentlichen Aussagen eines zum Bischof Ernannten und die offiziellen Anforderungen an einen Bischof (Treue zu Christus in der Lehre und Glaubenspraxis der Kirche) aus-einander-klaffen und nicht mit-einander im Einklang stehen, KANN UND DARF die Bischofs-Weihe eigentlich NICHT GESPENDET WERDEN!

Gibt es denn in Österreich keinen NUNTIUS und keine treuen Bischöfe (die sich an ihr Versprechen bei ihrer Weihe erinnern) und in Rom keine Bischofskongregation mehr?

Oder zittern alle vor der Willkür, die sie vom Papst und seinen Kollaborateuren befürchten?

Komm, Herr Jesus! Maranatha!


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 Montfort 12. Dezember 2019 

@Oelberg - Hören Sie sich eigentlich manchmal selbst zun

Lesen Sie, was sie geschrieben haben? Jedenfalls: Ihre Sprache und Wortwahl verrät viel von Ihnen - in diesem Fall, so wie Sie @Aegidius antworten - wenig Gutes.

Bei der "Selbstbefriedigung" geht es um die Befriedigung des eigenen "Selbst". Und da hat @Aegidius schon recht: Man kann SICH Selbstbefriedigung verschaffen oder SICH GEGENSEITIG zur Selbstbefriedigung verhelfen - im Fachjargon heißt das "Petting".

"Einander selbstbefriedigen" geht tatsächlich nicht. Aber wirklich Liebende, denen es um Glück, Wohl, Heil ihres Ehepartners geht, erleben auch Befriedigung in der Vereinigung MIT-EINANDER, wenn sie BEI-EINANDER sind und sich EINANDER schenken und ein Leben lang nicht NEBEN-EINANDER oder GEGEN-EINANDER, sondern FÜR-EINANDER da sind und wissen, dass sie auch im Himmel AUF-EINANDER treffen und in Gott ZU-EINANDER finden werden.

Ich wünsche Ihnen, werter @Oelberg, dass Sie zu einem guten Miteinander mit anderen Foristen finden. Sonst führt der Weg allzuschnell aus-einander.


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 norbertus52 12. Dezember 2019 
 

Vereinsamung

Vereinsamung ist ja wohl das kurioseste Argument gegen den Zölibat. Ich betreue als Pfarrer zwei Altenheime. Die meisten der Bewohner dort waren verheiratet. Sind nun verwitwet, und oft sind die Kinder nicht wirklich präsent. Meine Erfahrungen bezgl. Vereinsamung habe ich in diesen Heimen gesammelt. Also Ehe gegen Vereinsamung - vielleicht war der designierte Herr Bischof zu wenig in der Seelsorge.


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 lesa 12. Dezember 2019 

Auf IHN sollt ihr hören

Lieber @Zeitzeuge: Vielen Dank für Ihren Kommentar mit der Literaturangabe!

"Die Offenbarung wäre nicht eine Gabe des Himmels, von Gott gegeben, wenn Gott sie nicht gegen Entstellung und Verderbnis gesichert hätte." (J.H.Newman)Und dieser chutz beginnt bei der Sprache. Die postmoderne babylonische Sprachverwirrung auch innerhalb der Kirche kann nur entschiedene Hörbereitschaft und Hinwendung zur Offenbarung wieder geheilt werden.
Der Vorgang der Glaubensweitergabe ist nicht zu trennen von der Sprache. "Höre, Israel …"

Für Ihren Sohn wird fleißig weitergebetet ...


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 Oelberg 12. Dezember 2019 
 

@Aegidius

Sorry, aber das war noch ein Schuss eins Knie!

Es gibt auch keine gegenseitige Selbstbefriedigung!
Überlegen Sie mal, was das Wort "selbst" bedeutet.


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 Zeitzeuge 12. Dezember 2019 
 

Liebe lesa, Montfort und Aegidius!

Herzlichen Dank für Ihre Beiträge zum
Thema "Sprache und Wirklichkeit"!

Dieses ist fundamentaltheologisch
von allergrößter Wichtigkeit.

Mehr dazu in der im Link beigefügten
Enzyklika Papst Paul VI.

"Mysterium fidei" vom 03.09.1965,

die sich damals gegen Fehlinterpretationen bzgl. der
Wesensverwandlung wandten, bes.
Ziff. 22-25 sind von allgemeiner
Bedeutung für unser Thema!

Bemerkenswert, daß bereits vor Abschluß
des Konzils lehramtlich gegen nicht
sachgerechte Erklärungen der hl. Wandlung eingegriffen werden mußte.

Zum Thema "katholische Hermeneutik
der Dogmen" immer noch hilfreich:

Leo Scheffczyk:

Dogma der Kirche - heute noch verstehbar?
Grundzüge einer dogmatischen
Hermeneutik

Morus, Berlin, 1973

w2.vatican.va/content/paul-vi/de/encyclicals/documents/hf_p-vi_enc_03091965_mysterium.html


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 lesa 12. Dezember 2019 

Sprache und Wirklichkeit

[email protected]: "Sprache bildet Wirklichkeit ab". Danke! Das ist die erste Grundlage von Wortverkündigung!
Wenn das nicht erkannt und berücksichtigt wird, passiert Gefehltes.
"Im Anfang war das Wort"...


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 lesa 12. Dezember 2019 

Es geht um Hingabe aneinander

@oelberg: Mk 12, 31 klingt zum Verwechseln ähnlich, da haben sie aber gut beobachtet! Nur, nach meinem Dafürhalten ist diese Aussage auf einer anderen Ebene - ohne 2narzisstische Anklänge". Hier spricht Jesus nicht vom SICH gegenseitig lieben (der moderne Ausdruck hat , wie @Montfort m.E. treffend dargelegt hat, diese narzisstische Konotation fehlt hier gänzlich.) Jesus spricht davon, dass man den Nächsten annehmen, "lieben" soll, wie sich selbst. Im Johannesevangelium heißt es: "Liebt einander, wie ich euch geliebt habe." Jesus geht es um die Hingabe an den anderen, zu der Er selber uns befähigt Paulus: "Nehmt einander an, wie Christus uns angenommen hat."


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 Montfort 12. Dezember 2019 

Nun, @Oelberg, Worte bilden nun einmal die Wirklichkeit ab...

Wenn für Sie sprachliche Unterscheidung schon Sophistik ist, dann ist das Ihr persönliches Problem.

Unterschiedliche Formulierungen haben nun einmal unterschiedliche Bedeutung, sonst gäbe es sie nicht.

Würde ich Sie zugleich mit anderen auffordern "Sie haben nun die Möglichkeit, SICH kennenzulernen/SICH GEGENSEITIG kennenzulernen", so wäre das die Möglichkeit zur Selbsterkenntnis oder aber zum wechselseitigen Kennenlernen.

Wohingegen die Aufforderung "Sie haben nun die Möglichkeit, EINANDER kennenzulernen", eindeutig (!) das Kennenlernen in der neu entstehenden Gemeinschaft anregt, das mehr (!) ist als nur ein "gegenseitiges" oder "wechselseitiges" Kennenlernen.

Eines ist klar: Aufgrund des Dialogs hier im Forum haben wir einander auch schon etwas kennengelernt. ;-)


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 Aegidius 12. Dezember 2019 
 

Tja, lieber Oelberg, da fängt es eben sprachlich an. Schaun Sie genau hin: Sie sprechen von "einen anderen", also einen transitiven Gebrauch. "Sich gegenseitig" ist aber NICHT transitiv, sondern reflexiv. Und genau darum geht's. Lassen wir's gut sein.
Einen schönen Advent wünscht Ihnen Aegidius von der Löwenburg


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 Oelberg 12. Dezember 2019 
 

@lesa

Und wie verstehen Sie Mk 12.31 ?


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 Oelberg 12. Dezember 2019 
 

@Montfort

Mit Verlaub, werter Montfort, aber das ist doch reine Sophistik.


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 lesa 12. Dezember 2019 

Instrumentalisierung

@Oelberg: Es geht um den Focus auf das SICH. Narzisstische Instrumentalisierung ist eigentlich das Gegenteil von Liebe. Das hat @Montfort m.E. richtig eingeschätzt.


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 Montfort 12. Dezember 2019 

Werter @Oelberg - Die deutsche Sprache kennt eben feine Nuancen, um zu unterscheiden:

"Sie lieben SICH" - das Reflexivpronomen zeigt auf, dass die Subjekte eine Handlung auf sich selbst (!) hin setzen - also ist das Eigenliebe oder Narzissmus. Das Reflexivpronomen ist ungeeignet, eine in Einheit verbundene Handlung auszudrücken, also den anderen (!) zu lieben.

"Sie lieben sich GEGENSEITIG" - das ist eine leider modern gewordene, sprachlich wie inhaltlich "un-schöne" Wendung als billiger Ersatz für das verlorengegangene "einander" - "sich gegenseitig" drückt zwei Handlungen von zwei Subjekten aus, die jeweils auf den anderen zielen. Die Motivationen dafür können - je nach Subjekt - sehr unterschiedliche sein: "Ich liebe, damit ich geliebt werde", oder: "Weil ich von dir geliebt werde, liebe ich dich auch".

"Sie lieben EINANDER" drückt eine bestehende Beziehung, Verbindung, ja sogar eine Einheit der Subjekte in der Handlung aus! "Einander lieben" ist nur möglich in tiefer Verbundenheit, die letztlich aus der Quelle der Liebe selbst kommt: aus Gott, der die Liebe ist.


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 SalvatoreMio 11. Dezember 2019 
 

"Liebe" gegen "regelmäßigen Kirchenbesuch"

Seltsam, was ist das für ein Denken! So ein Mann will uns HIRTE sein? Von einem Bischof darf ich erwarten, dass er Gottes Gebot kennt: 1) Du sollst Gott lieben... 2) Du sollst Deinen Nächsten lieben ...Es ist schon manchmal derart trostlos in der Hl. Messe geworden, dass ich selbstverständlich trotzdem hingehe, weil Christus einlädt und ich ihm meine Liebe und Treue zeigen will und muss. Außerdem: wie könnte ich seine Liebe ignorieren, wenn er unter uns im Sakrament gegenwärtig wird? Die Liebe zu Gott beinhaltet sowieso selbstverständlich die Liebe zum Nächsten. Außerdem ist es auch Liebe, wenn man die anderen Gläubigen nicht im Stich lässt, die teilweise vor leeren Bänken sitzen.


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 bernhard_k 11. Dezember 2019 
 

Solche "Theologen" muss man nur Folgendes fragen:

Was meinen Sie: welche Ansicht hat mehr Power und Wahrheit, die EINES einzelnen Theologen oder die Sicht der 2000-jährigen Lehrtradition der Hl. Kirche, die vom Hl. Geist geführt wird???

Dann sollte sich die "Diskussion" mit den modernen "Theologen" erledigt haben :)


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 Einsiedlerin 11. Dezember 2019 
 

@hape

Der Hinweis auf die kontemplativen Orden ist auch wichtig! Man hat den Eindruck, dass Herr Marketz das Alleinsein nicht verträgt.


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 Lilia 11. Dezember 2019 
 

Wenn die Lehre der Kirche selbst einen Bischof nicht mehr interessiert,

und jeder nach seiner eigenen Facon selig werden kann - dann lasst uns tun und lassen was uns beliebt!
Für was aber, brauchen wir dann überhaupt noch Bischöfe?!


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 Montfort 11. Dezember 2019 

@Eremitin - "Hauptsache alle haben sich lieb....:( "

Ja, das ist tatsächlich das Problem!

Wenn alle "SICH liebhaben", so herrscht nur mehr Narzissmus vor.

"Sich gegenseitig" liebzuhaben ist Tauschhandel - und oft verwendete Wendung als Ersatz für das "aus der Mode gekommene" schöne Wort "einander".

Deshalb heißt das Gebot Jesu auch nicht: "Liebt euch!", oder: "Liebt euch gegenseitig!", sondern: "Liebt EINANDER!"

Ich bin mir - aufgrund Ihrer wertvollen Beiträge - aber sicher, dass Sie es in genau diesem Sinn meinten! :-)


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 Aschermittwoch 11. Dezember 2019 
 

Sabotage

Was sich hier abspielt ist Sabotage an der Kirche. Dafür verantwortlich sind alle, von der Findungskommission, über Bestätigung und an der Weihe beteiligten Personen. Schämen sich die denn wirklich nicht? Wenn ein Bischof öffentlich erklärt, dass ihn die Lehre der Kirche bei wichtigen Themen nicht interessiert, dann werden sich die Gläubigen auch nicht dafür interessieren und daran halten. Vertrauen und Zusammenhalt gehen verloren. Der Bischof verliert jede Glaubwürdigkeit. In einem Unternehmen dürfte sich ein Chef so etwas niemals erlauben. Wie sieht diese Diözese in 20 Jahren aus?


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 lesa 11. Dezember 2019 

Keine geistliche Erneuerung d. Kirche, wenn die göttl. Zuordnung der Geschlechter missachtet wird

"Die Kirche braucht nichts nötiger als eine neue, leidenschaftliche Hinwendung zum Willen Gottes, eine einseitige Hingabe an Gott allein und eine allseitige Absage an den Geist der Welt. Zu dieser dringend nötigen Anerkennung der Herrschaft Gottes gehört ganz wesentlich die Bejahung und Verwirklichung der göttlichen Zuordnung der Geschlechter. Eine Christenheit, die an dieser zentralen Stelle Gott den Gehorsam verweigert, riskiert ihre Vollmacht, denn eine ungehorsame, vom Zeitgeist bestimmte Christenheit zieht den Zorn und das Gericht Gottes auf sich. Eine wirklich dauerhafte geistliche Erneuerung der Kirche kann nicht stattfinden, wenn die göttliche Zuordnung von Mann und Frau missachtet wird!" (W. Neuer, Mann u. Frau in christlicher Sicht)


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 lesa 11. Dezember 2019 

Engeln und Menschen teilst du ihre Aufgaben zu (aus d. Gebet d. Kirche)

@Mr. [email protected]: Kurzum: Jesus hat schon gewusst, was Er tat. Alle Fähigkeit der Männer und der Frauen haben ihre Licht-und Schattenseiten. In der ergänzenden Erfüllung ihrer Talente im Gehorsam gegenüber der Vorgabe Gottes läge Schutz und Gedeihen des Lebens. Gerade diese Frage ist elementar. Willkürliches Herumschrauben führt zum Zerfall von Kirche UND Gesellschaft.
Fortsetzung:


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 Eremitin 11. Dezember 2019 
 

Die Beichte ist eh ein Auslaufmodell einiger Frommer

Für Priesterinnen dann eh kein Thema mehr. Bußandachten haben die Ohrenbeichte verdrängt. In der neuen Kirche wird es auch die nicht mehr geben, da laut dem künftigen Bischof hier Sonntag ein Ausschlaftag wird . Ja Hauptsache alle haben sich lieb....:(


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 Matthäus 11. Dezember 2019 

Was lukrativ wird,

fällt in gemeine Hände.

(nach Davila)


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 Mr. Incredible 11. Dezember 2019 
 

Verehrte @Kirchental,

meine Aussage war absolut nicht frauenfeindlich, sondern freundlich gemeint, ich denke, in etwa so, wie Sie es beschrieben haben.


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 Kirchental 11. Dezember 2019 

@Mr Incredible

Den Aspekt Beichte beim Frauenpriestertum habe ich bisher noch gar nicht bedacht.

Als Frau verwahre ich mich dagegen, dass Frauen Geheimnisse nicht bewahren können. Das ist ein echtes Vorurteil. Ich kann mich herrlich blöd stellen, um nicht einmal durch einen verräterischen Gesichtsausdruck mein Wissen preiszugeben.

Aber
Aus eigener Erfahrung und vielen intensiven Gesprächen mit Mann und erwachsenen Kindern weiß ich, dass Frauen dazu neigen , Probleme anderer mitzunehmen. Ich kann berufliche Probleme bei weitem nicht so gut an der Haustür ablegen wie die Männer in der Familie. Wenn es um menschliche Dramen geht, schon gar nicht.

Ich würde mit Sicherheit darunter leiden, was mir im Beichtstuhl so alles ans Herz gelegt wird. Vielleicht können Männer das einfacher dem Herrn anvertrauen.
So gesehen wäre das Verbot des Frauenpriestertums ein echter Schutz der Frauen.


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 bernhard_k 11. Dezember 2019 
 

All diese modernen Hirten "predigen" eine Kirche ohne Jesus Christus...

... sie sind damit Kapitäne der Titanic.


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 Mr. Incredible 11. Dezember 2019 
 

Ein paar Infos aus der Realität des Lebens an B. Marketz

1) kein Kind will wirklich, dass der Vater Pfarrer ist
2) Der Priester muss ein heterosexueller, selbstbeherrschter Mann (mit zutiefst persönlicher Beziehung zum Herrn) und geistlicher Vater sein, nicht der Vater ein Priester
3) keine Frau will oder kann - in einer römisch-katholischen Ehe - ihren Mann mit der Gemeinde teilen, geschweige denn der Mann sein Leben für die Gemeinde und dann im Akt an die Frau ausschliesslich hingeben.
4) Wenn Sie, Hr. Bischof, nicht den richtigen Geist besitzen, werden die Priester, die Sie in Ihren Seminar(en) erzeugen, weiterhin diese völlig unverständliche, frömmlerische und abstoßende Sprache in ihren Predigten nutzen, oder eben das Gegenteil, die hypermoderne, der Welt scheinbar gemäße, NOCH peinlichere Sprache
5) kleiner Anstoss zum Nachdenken: Wollen Sie bei einer Frau beichten? Männer vergessen, was sie gehört haben eher, Frauen so gut wie nie. Das hat im richtigen Kontext enorme Vorteile, im falschen gravierendste Nachteile. Träumer ...


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 leibniz 11. Dezember 2019 
 

Nun, lieber vk,
da haben wir aber ein kleines Problem.
Denn in der Kirche in Österreich oder Deutschland ist das Evangelium Nebensache oder spielt gar keine Rolle mehr...
Und Meinungsfreiheit gibt es dort auch keine, außer Sie passen sich an...


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 hape 11. Dezember 2019 

@Einsiedlerin: Stichwort "Einsamkeit"

Um Einsamkeit zu verstehen, lohnt ein Blick auf die kontemplativen Orden. Statt Einsamkeit zu meiden, sucht man sie geradezu. Einsamkeit gilt als Chance, Gott näher zu kommen, als Weg der Heiligung. Heiligung durch Gott ist wesenhaft ein Herausgerufen sein aus der Welt, ein Wachsen in Richtung auf die Communio mit Gott. Deshalb suchten auch die Wüstenväter nach Einsamkeit. Selbst das Ehesakrament hat eine solche Heiligung zum Ziel. Ein Scheitern daran gründet m. M. nach in einem Mangel an Glauben. Der aber ist eine Gnade, die von Gott erfleht werden muss. Dieses Erflehen der Gnade wiederum ist schon Teil der Erlösung vom Leiden. Ein Akt der Heiligung, ein Schritt in Richtung Himmel. Das Leiden an der Einsamkeit wird also in dem Maße erträglich, wie es dem Herrn aufopfert wird. Das Credo des Hedonismus kann das nicht bieten. Nicht die Lockerung des Zölibats, sondern die verpönte Lehre von Demut, Sühne und Opfer, letztlich vom Hl. Messopfer, ist die Arznei gegen Einsamkeit.


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 Konrad Georg 10. Dezember 2019 
 

Auf so einen

müssen wir uns in Augsburg auch gefasst machen.


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 vk 10. Dezember 2019 

Es gibt ja zum Glück ein Evangelium.

Es gibt Meinungsfreiheit- ein Menschenrecht und das ist gut so. Es gibt auch nichts geheimes was nicht irgendwann offenbar wird. Diesmal ist es besonders schnell gegangen. Der neue "Bischof"hat eben seine ganz eigenen Ansichten und Gott hat seine Vorstellung davon was gut für die Menschen ist.


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 Einsiedlerin 10. Dezember 2019 
 

Vereinsamung der Priester

Nicht nur, dass auch im weltlichen Leben jede Menge Menschen im Alter einsam sind, ist noch ein anderer Punkt zu bedenken: Herr Marketz hätte als verheirateter Priester auch keine Garantie im Alter nicht einsam zu sein. Was, wenn die Frau 20 Jahre vor ihm stirbt? Das ist bloß eine Ausrede! Priestertum ist eine Herausforderung und Ehe/Familie ist eine lebenslange Herausforderung. Beides zugleich funktioniert nicht. Punkt.


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 Einsiedlerin 10. Dezember 2019 
 

@Aschermittwoch

Ich befürchte, dass sich Ö. das bieten lässt. Wenn man nämlich die Meinung der Bevölkerung vernimmt, denken vermutlich 80% der Leute in der gleichen Schiene. Warum? Weil sie sich für spirituelle katholische Wahrheiten nicht interessieren. Es zählen nur Fakten. Die wenigsten Getauften sind heute noch wirklich gläubig. Ich sehe mich schon in der Untergrundkirche.


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 lesa 10. Dezember 2019 

Voraussetzungen und Möglichkeiten

@gebsy: Grundsätzlich haben Sie völlig recht. Umkehr und Erkenntnis der Wahrheit kann immer geschehen. Aber wenn es um zu weihende Bischöfe geht, sollte man nicht erst darum beten müssen und nicht wissen, ob sie erfolgt oder nicht - wenn wir auch im gewissen Sinne alle immer umkehrbedürftig sind.


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 gebsy 10. Dezember 2019 

Für Gott ist nichts unmöglich -

ER kann in JEDEM Menschen die Sehnsucht nach SEINER helfenden Liebe wecken, um ein Schlüsselerlebnis zu schenken, dass ein Leben auf den Weg der Gebote lenkt.

Das dürfen wir dem Ernannten im Fürbittgebet erbitten, damit er vor der Weihe heimfindet ...


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 Aschermittwoch 10. Dezember 2019 
 

Lässt sich Österreich das bieten?

Ein Bischofskandidat der erklärt, dass ihn die Lehre der Kirche bei wichtigen Themen nicht interessiert, darf nicht zum Bischof geweiht werden. Der, die Weihe spendende Bischof, begeht ein Sakrileg, denn er weiss, dass der Kandidat gar nicht im Sinn hat, die Lehre der Kirche zu verteidigen und zu halten. Indem der Kandidat aber das Treueversprechen abgibt - weil er muss, die Zeremonie es verlangt - outet er sich als Lügner. Die anwesenden Bischöfe heissen bei einer Bischofsweihe den Neuen willkommen. Im vorliegenden Fall heissen sie einen Lügner willkommen. Schämen sich denn diese Bischöfe nicht? Die ganze Weihezeremonie ist somit ein schlecht gespieltes Theater, zu dem noch im TV übertragen. Das bringt noch viel Ärger. Lässt sich Österreich das bieten? Wer hat diesen Kandidaten gewählt? Wer ist verantwortlich?


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 Hilfsbuchhalter 10. Dezember 2019 

Wer solche Hirten hat,

braucht keinen Wolf mehr.


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 Diasporakatholik 10. Dezember 2019 
 

Wer sich mit dem Zeitgeist verheiratet,

... wird bald Witwer sein!

Søren Kierkegaard


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 paul_1 10. Dezember 2019 
 

Carnta

Ich will wirklich keine Zwietracht Einbringen, sondern wollte lediglich darauf hindeuten, dass es hier oft Benachteiligung gibt. Außerdem habe ich nichts gegen die slowenische Sprache, sondern etwas dagegen, dass nur in eine Richtung gearbeitet wird. Miteinander muss auch heißen, dass man beide Seiten beachten muss.

Offensichtlich funktioniert das mit dem Pfarrgemeinderat nicht so gut vielleicht sollte hier eine höhere Stelle entscheiden und eine Abwechslung der Sprachen einführen um Gerechtigkeit zu erlangen. Wenn es der Pfarrgemeinderat entscheidet könnte ja immer eine Mehrheit gegen eine Minderheit entscheiden. Und was hat das 2 Gebot damit zu tun, dass man eine Messe nicht auf Deutsch halten soll?


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 Aegidius 10. Dezember 2019 
 

Hans im Glück

MIt der Kirchensprache der gesamten LATEINISCHEN Kirche als Liturgiesprache - so wie es der Hl. Johannes XXIII, der große Reformpapst in seiner Enzyklika "Veterum Sapientia" festgestellt und gefordert hat, gäbe es diese ganzen Sprachprobleme nicht.


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 Lilia 10. Dezember 2019 
 

@Fatima 1713

Gegen den damalig designierten Bischof Dr. Wagner, lief fast die gesamte österreichische Bischofskonferenz Sturm, insbesondere ein gewisser Christoph Graf Schönborn! Wenn man sich heute das episkopale Gruselkabinett anschaut, ist es kaum verwunderlich!

@Schneerose
Das Bistum Kärnten als Versuchsgebiet für verheiratete Priester? Bischof Schwarz hätte sich dann bestimmt liebend gerne als Testperson für den ersten verheiraten Bischof im Lande zur Verfügung gestellt?!


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 Carnta 10. Dezember 2019 
 

@Paul_1

Die Kirche in Kärnten war in den gemischtsprachigen Gebieten seit jeher um einen sprachlichen Ausgleich bei den Gottesdiensten bemüht. Auch gesellschaftlich hat sich diesbezüglich in den letzten Jahren sehr zum positiven gewendet, was früher nicht der Fall war. Wieviel von einer Sprache angewendet wird, beschließt gemäß der Kärntner Synode der Pfarrgemeinderat und dieser wird vom Kirchenvolk gewählt. Also ich denke, dass sprachlich niemand benachteiligt wird. Wenn es Meinungsverschiedenheiten gibt, dann geht es oft um Begräbnise, wo die Hinterbliebenen eine rein deutsche Messe verlangen, obwohl die Verstorbenen zweisprachig waren.
Der Kirche bin ich dankbar, dass sie die slowenische Sprache noch am Leben erhalten hat, ansonsten wäre sie schon längst von der Bildfläche verschwunden. Einigen Hetzern und Ewiggestrigen ist sie aber immer noch ein Dorn im Auge. Der Volksgruppe geht es einzig und allein um den Erhalt der Sprache.
Kirchgänger müssen das zweite Gebot verinnerlichen.


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 lesa 10. Dezember 2019 

Noch mehr Spaltung und Verwirrung produzieren?

@Fatima: "Die andere Seite" ist damals bei allen Bischofsweihen, die nicht ihrer Ideologie Tribut zollten, mit Demonstrationen angerückt. Die rechtgläubigen Amtsträger wurden durch pressure-groups regelrecht eingeschüchtert. So wurde auch verhindert, dass die ungekürzte Wahrheit gelehrt wurde. Auch das ist mit ein Grund für den Glaubensverlust.
Wenn viele die zuständigen Verantwortlichen VOR dieser Weihe kontaktieren könnten (Wie?Wo?)!
Hier geht es um den GLAUBEN. Ein Bischof sollte fähig sein, die Anvertrauten zu lehren.
Was der Mann äußert, beweist, dass er das Wesen der Kirche nicht erfasst hat und auch nicht bereit bzw. nicht fähig ist, auf den geoffenbarten Glauben zu hören. Lieber keine Bischöfe als solche!
Glaube, Hoffnung und Liebe gehören zusammen. Hirten, die selber den Glauben nicht kennen und derzeit auch nicht gewillt sind, ihn zu verkünden, können keine begründete Hoffnung geben und auch nicht die Liebe des Guten Hirten. Sie verwirren die Herde noch mehr.


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 Matthäus 10. Dezember 2019 

Wird ein Kandidat

nicht trotz, sondern wegen seiner Einstellung Bischof?


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 H.v.KK 10. Dezember 2019 
 

H.v.KK

UNFASSBAR!!!!!


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 Schneerose 10. Dezember 2019 
 

Versäumte geistliche Führung

meiner Erfahrung nach trifft das in unserer Diözese zu 100% zu!
Richtig! @gebsy
Seit 18 Jahren wird in Kärnten geistliche Führung,mit unverfälschter Lehre Hirte-Sein etc. vernachlässigt.
Zur Erinnerung: Vor einigen Jahren ließ der damalige Kärntner Bischof Schwarz in den Medien aufhorchen mit seinem Vorschlag, seine Diözese als Muster/Exempel für verheiratete Priester anzubieten.
Schon damals kein Aufruhr. Noch Beispiele gefällig?


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 ottokar 10. Dezember 2019 
 

Steckt da System dahinter,oder beeinflusst der Zeitgeist so stark?

Wenn ich mir in den deutschsprachigen Ländern (D,CH,Ö) die wohlwollende bis fordernde Haltung der Mehrheit der Bischöfe (vorallem Wien,Klagenfurt,Innsbruck,München,Hamburg,Osnabrück,Mainz, Limburg, Basel, St.Gallen, aber auch Luxembourg ect.) zu Fragen der Kommunion für Wiederverheiratete, Homoehe, Aufhebung des Zoelibates,Frauenpriestertum usw. ansehe,wenn ich merke, dass Begriffe wie Beichte und Sünde, Himmel und Hölle aus dem Wortschatz des Klerus zunehmend verschwindet,so befürchte ich, dass wir uns bewusst vom Protestantismus umarmen lassen.Könnte es sein, dass da in irgendeiner Form eine zentrale Regie dahintersteckt, die Ökumene durch Verschenken katholischer Grundwerte voranzutreiben und abzuschliessen? Stört eigentlich nur noch die Person des Papstes, der allerdings bereits dabei ist sich selbst überflüssig zu machen , wenn er sukzessive wichtige eigene Befugnisse an die Peripherie (Diazösen) abgibt. Synodaler Weg und Amazonassynode beweisen sind der Massstab.


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 JuM+ 10. Dezember 2019 
 

Ein weiterer Grund den Kirchenbeitrag

zu verweigern und echten, katholischen Priestergemeinschaften wie FSSPX oder FSSP etc. zuzuwenden.

Warum wehren sich nur so wenige?


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 Fatima 1713 10. Dezember 2019 
 

Wie hat das eigentlich die "andere Seite" damals gemacht

als Gerhard Wagners Bischofsweihe verhindert wurde? Könnte man hier nicht das gleiche machen? Oder man zeigt Widerstand oder zumindest Unmut mit öffentlichem Rosenkranz-Gebet so wie bei der schändlichen Veranstaltung im Stephansdom?


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 paul_1 10. Dezember 2019 
 

Ich glaube man könnte auch viele Kärntner für einen Protest gewinnen.
Diese sind sowieso sehr unzufrieden, weil sie ZB in Südkärnten ständig benachteiligt werden. Auch zu den Partisanenverbänden muss man sagen, dass diese Tito gedient haben und daher kommunistisch orientiert sind.

Schon in den letzten Jahrzehnten musste sich die Südkärntner Bevölkerung eine unglaubliche Benachteiligung seitens der Kirche gefallen lassen. Messen wurden zwangsweise in slowenischer Sprache abgehalten, auch wenn der Wunsch der Familien nach deutschen Messen klar und deutlich artikuliert wurde


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 Hausfrau und Mutter 10. Dezember 2019 
 

Dieser Bischof würde hervorragend in Limburg passen!!!!

https://bistumlimburg.de/beitrag/priesterin-sein-aus-liebe-zur-kirche/

Direkt aus der Homepage des Bistums!!!


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 Paul-Lukas 10. Dezember 2019 
 

Protest!

Er ist ja noch nicht zum Bischof geweiht.

Es wäre unsere höchste Pflicht als treugläubige Katholiken, gegen diese Weihe zu protestieren.

Ich denke und bin überzeugt, dass wenn viele ihre Stimmen erheben - nicht nur hier in den Kommentaren - dass das dann auch wahrgenommen wird.
Wir müssen uns nur trauen, uns organisieren und im Namen Gottes und der Hl. Jungfrau Maria mutig sein.


Genau wie die Freimauerer, die perfide und hinterhältige im Hintergrund agieren -

müssen auch wir schlau und diplomatisch unsere Kirche verteidigen. In Liebe bedeutet nicht immer, zuschauen und nichtstun und beten, sondern handeln und agieren. Wobei beten natürlich das höchste und wichgste ist.

Gruß


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 gebsy 10. Dezember 2019 

VERANSCHAULICHUNG

und Offenbarung versäumter geistlicher Führung in der Priesterausbildung.
"Was gestern versäumt wurde, fällt uns heute auf den Kopf und macht uns morgen unglaubwürdig" ...


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 Stefan Fleischer 10. Dezember 2019 

Seit einiger Zeit wälze ich den Gedanken

ob das ganze Elend in unserer Kirche und Welt nicht darin liegt, dass Gott nicht mehr wirklich Gott, der Herr, sein darf, dass wir ihn nicht mehr wirklich als Person, als einen Gott in drei Personen, wahrnehmen, d.h. für wahr nehmen, d.h. wirklich glauben.

bit.ly/36l7l3G


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 Leo2019 10. Dezember 2019 
 

Offenbarungseid

Wer Ohren hat zu hören, der höre. Der Herr Marketz legt den Offenbarungseid ab. Es ist der Eid, bei dem der Schuldner auf Verlangen der Gläubigen erklärt, nach korrekter Offenlegung seines Vermögens seinen Verpflichtungen nicht nachkommen zu können


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 borromeo 10. Dezember 2019 

@Ad Verbum Tuum

Völlig richtig, wie konnte so jemand überhaupt zum Priester geweiht werden?

Allerdings ist dieser Fehler schwer rückgängig zu machen, eine Weihe bleibt bestehen, komme was da wolle. Allenfalls wäre es möglich, diesem Priester mit den Mitteln des kanonischen Rechts beizukommen. Aber wir wissen ja, daß die Anwendung des Kirchenrechts heute innerhalb der Kirche in vielen Fällen überhaupt nicht gewollt ist.

Aber der jetzt klar erkennbare Fehler der Ernennung dieses Priesters zum Bischof könnte noch behoben werden! Dieser Priester hat sich mit seinen Aussagen und seiner Haltung als Kandidat für das Bischofsamt selbst disqualifiziert. Jeder Bischof, der sich an seiner Weihe beteiligt, wissend, daß der Kandidat sein Treuversprechen nicht wahrhaftig ablegen kann, macht sich schuldig. Wenn die Kirche sich selbst treu bleiben will, kann dieser Priester nicht zum Bischof geweiht werden. Das sollte selbst der Papst erkennen und entsprechend handeln.

Noch ist es möglich, die Weihe abzusagen!


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 Montfort 9. Dezember 2019 

@Gandalf - "Demo bei der Bischofsweihe"?

Marketz ist zwar nominiert - aber wenn er jetzt schon gegen die Lehre der Kirche redet, kann er ja weder den Treueeid leisten, noch geweiht werden. Wenn jetzt die Verantwortlichen (Nuntius, österreichische Bischöfe, Bischofskongregation, Glaubenskongregation, Papst) nicht die Ernennung zurücknehmen und die Weihe verweigern, machen sie sich schwerst schuldig und brechen ihren eigenen Treueeid!

Und Gehorsam gegenüber solchen Amtsträgern der Kirche kann dann auch nicht mehr erwartet oder gefordert werden, da sie selbst im Ungehorsam verharrend wären und ja jeder für sich das marketz'sche "Recht auf die eigene Privatspäre" in Anspruch nehmen könnte.

Wo die Hierarchie (= "heilige Ordnung"!) in Ungehorsam, Chaos und Sünde lebt, dient sie zu nichts mehr und hat auch jegliche Funktion verloren.

Und doch hat Christus seine Kirche als wohlgeordneten Leib gegründet, und er erhält sie auch und wird sie erneuern (nicht "weiterentwickeln"!) durch neue, heilige Priester, Bischöfe und Päpste!


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 Gandalf 9. Dezember 2019 

Wie wärs eigentlich mit einer Demo bei der Bischofsweihe?

Nur so Gedanke, wo ist Alexander Tschugguel zu der Zeit? ;-)


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 Carnta 9. Dezember 2019 
 

Nicht mein Kandidat

Ohne Zweifel ist Marketz ein liberaler, er hat bei Zulehner studiert. Ich erinnere mich noch, dass er senerzeit noch als Chef des slowenischsprachigen Kirchenblattes "Nedelja" einen herätischen Artikel Pater Lintners bez. Homosexualität veröffentlichte. Es gab auch einen anderen zweisprachigen Kandidaten, der sicherlich auch gefragt wurde, er hat aber meines Wissens abgewunken. Schade, er wäre sehr geeignet gewesen, in den Medien wurde er oft genannt.
Dass Priester bei Gedenkveranstaltungen der Partisanen eine Messe lesen, daran ist eigentlich nichts auszusetzen, denn sie mahnen dabei immer wieder Versöhnung ein. Für die Befreiung Österreichs vom Nazijoch haben die Widerstandskämpfer ihren Beitrag geleistet und dies war auch ein Trumpf bei den Verhandlungen bez. Neutralität Österreichs.


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 Lilia 9. Dezember 2019 
 

Herr schenke uns jungfräulich reine Diakone, Priester und Bischöfe!!!

Durch das Gnadenwirken Deiner heiligsten Mutter, Tochter und Braut - der unbefleckt empfangenen Jungfrau - schenke uns v i e l e jungfräulich reine Diakone, Priester und Bischöfe!!


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 Passero 9. Dezember 2019 
 

Unglaubliche Zustände!

Wenn die Dinge so stehen, sollte Josef Marketz sein Amt als Bischof gar nicht antreten!!!


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 Lilia 9. Dezember 2019 
 

"Er möchte vielmehr Laien ermutigen, Dienste in der Kirche zu übernehmen..."

Nur zu, Leute habt Mut:
Welcher Laie fühlt sich berufen, umgehend den Dienst des Bischofs von Kärnten zu übernehmen, da der neu designierte Amtsinhaber seiner Gesinnung nach, dafür wirklich nicht tauglich zu sein scheint?!


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 stephanus2 9. Dezember 2019 
 

mal eben...

wieso Vereinsamung vieler alter Priester? Mit Gott ist man nie allein !Ebenso gibt es auch viele alte Ehepaare, wo man gemeinsam einsam ist oder sich sogar gegenseitig zur Last fällt.Sind alte Priester nicht auch in ihrer alten Gemeinde vernetzt, haben ein Sozialleben ? Für mich ist die Einsamkeit vieler alter Priester - als Argument gegen den Priesterzölibat -voll daneben.


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 stephanus2 9. Dezember 2019 
 

Habe Ihre Kommentare...

noch nicht gelesen, nur kurz von mir: genau dies hatten einige Poster hier vor ein paar Tagen vollkommen richtig vorhergesagt.


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 Ehrmann 9. Dezember 2019 

"Wer ist für die Ernennung des Kärntner Bischofs (mit)verantwortlich?

Lieber @Gandalf - könnte nicht Kathnet eine Unterschriftenliste mit dieser Anfrage an den Herrn Kardinal auflegen? Es wäre sicher effektiver als die Anfrage einzelner Poster.


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 laudeturJC 9. Dezember 2019 

Zieht die richtigen Schlussfolgerungen...

...Geldhahn zu. Messopfer dort feiern, wo es wirklich dargebracht wird. Nicht reden, jammern und diskutieren, sondern handeln. Was jetzt geschieht, ist seit mindestens 50 Jahren konkret vorhergesagt, eigentlich schon in der Hl. Schrift. Wir werden den Grossen Abfall nicht aufhalten können, aber wir sollten ihn nicht unterstützen.


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 Klimakos 9. Dezember 2019 

Wo deine Gedanken sind, da ist auch dein Herz und umgekehrt.
Gott kennenzulernen durch die Lehre der katholische Kirche; diese Lehre glauben und durch diesen vollkommenen Glauben mit der Gnade Gottes, den Geist Gottes zu empfangen und zur vollkommenen Gottesliebe zu gelangen, heißt auch mit gleicher Liebe seinen Nächsten zu lieben, aber umgekehrt nicht unbedingt, weil seinen Nächsten kann man auch aus niederen Beweggründen lieben und diese Liebe ist alles, nicht nur vollkommen.

Und man merkt ganz schnell daß dieser Priester diese Gottesliebe nie kennengelernt und erfahren hat - weil er vielleicht auch nie vollkommen geglaubt hat?
Nur so kann ich mir seinen ausgesprochenen Unsinn erklären.


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 Spondeo 9. Dezember 2019 
 

Unfassbar traurig

wie es mit der Kirche den Berg hinabgeht! Wer -um Himmels Willen- hat diesen Mann vorgeschlagen? Wer protegiert? Jeder Einzelne hat Schuld auf sich geladen!


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 ottokar 9. Dezember 2019 
 

Es gibt noch so viele wunderbare,tief gläubige Priester

Lieber Herr Fleischer: bitte nicht verzweifeln.Es gibt sie noch die Priester die Sie suchen, auch in Solothurn,allerdings dort nicht am Bischofssitz. Gerne berate ich Sie da.


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 Aristoteles 9. Dezember 2019 
 

Schreibt dem Nuntius!

Name: Exzellenz Erzbischof Dr. Pedro LÓPEZ QUINTANA

Mail-Adresse:

[email protected]


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 Einsiedlerin 9. Dezember 2019 
 

Lehre der Kirche

@Stefan Fleischer: Ich klammere mich da einfach an den Katechismus. Und an den sollten sich auch die Priester und Bischöfe klammern - wozu gibt es den? Gerade die Priester und Bischöfe sollten den "auswendig" kennen und bei Fragen entsprechend antworten können. Aber auch wir Laien müssen uns hier bilden und uns ein katholisches Grundwissen aneignen, damit wir "jedem Rede und Anwort stehen können, der uns nach der Hoffnung fragt".


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 hape 9. Dezember 2019 

[email protected]: Geruch nach der Kultur des Todes oder nach dem Kind in der Krippe?

Dass die Verkündigung der Wahrheit nicht ausreichen würde, wäre nur dann logisch, wenn es ausreichend Verkündigung gegeben hätte. Im betreffenden Zeitraum ist aber doch das Gegenteil ist der Fall. Es ist ja gerade der Mangel an Verkündigung, der einen Mangel an Widerstandskraft gegenüber der Verweltlichung hervorgebracht hat. Der Vorschlag des Kardinals bedeutet also, das Feuer damit löschen zu wollen, dass man Brandbeschleuniger ins Feuer schüttet.

Richtig ist, dass es niemals ausreichend sein kann, die Wahrheiten des Glaubens zu betonen. Feuerwehrleute, die den Geruch des Brandbeschleunigers an den Händen haben, taugen zu nichts. Gute Hirten haben vielmehr den Stallgeruch der Krippe in Bethlehem an sich und sprechen mit der Stimme des Jesuskindes.

Nur auf diese Stimme werden auch jene Schafe hören, die sich noch außerhalb des Stalles befinden. (vgl. Joh 10,16) – Lieber Hirten, die mit der richtigen Stimme lehren, als Mietlinge, die nach der Kultur des Todes stinken.


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 bernhard_k 9. Dezember 2019 
 

@Stefan Fleischer

Sie könnten ihm zB den "youcat" schenken. An einem Wochenende hat er ihn gelesen und weiß genau, was "katholischer Glaube" bedeutet. Hervorragend geschrieben mit einem Vorwort von Papst Benedikt...


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 Stefan Fleischer 9. Dezember 2019 

Ich sehe ein grosses Problem

das mich selber auch berührt. In unserer Siedlung 60plus habe ich einen Kollegen, der sich eigentlich für unseren katholischen Glauben zu interessieren scheint. Mein Problem ist allerdings, dass ich selber nicht mehr genau weiss, was die Kirche heute (noch) lehrt und was nicht (mehr). Und unsere Seelsorger (bis hinauf zum Bischof) scheinen das auch nicht mehr so genau zu wissen. Auf alle Fälle weichen sie konkreten Fragen aus, wo immer sie können. So aber habe ich irgendwie Angst (oder bin ich zu feige?) ihn auf einen Übertritt in unsere Kirche anzusprechen. Wem könnte ich ihn dann für den Taufunterricht übergeben, der dann nicht wieder vieles (alles?) relativiert, was ich von meinem (erzkonservativen?) Glauben erzählt habe?


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 bernhard_k 9. Dezember 2019 
 

All diese "Hirten" rütteln heftig am göttlichen "Watschenbaum"

... und wissen es nicht einmal, wie kleine (verzogene) Kinder ...


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 Einsiedlerin 9. Dezember 2019 
 

Nuntius

So, ich hab dem Nuntius geschrieben. Weil das ist echt ein Ärgernis.


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 Bernhard Joseph 9. Dezember 2019 
 

Lieber Zeitzeuge!

Wenn es so weitergeht, dann wird demnächst Eugenio Scalfari noch zum Kardinal ernannt!


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 Zeitzeuge 9. Dezember 2019 
 

Kardinal Quellet, der mit verantwortlich ist für die Bischofsernennungen

erklärte in dem Interview mit "Vida nueva" u.a, daß 30% der vorgeschlagenen
Kandidaten von sich aus das Angebot,
zum Bischof ernannt zu werden, ablehnen!

Es würde nicht ausreichen, die Wahrheiten des Glaubens zu betonen,
da die Kultur in den letzten 40 Jahren
so verändert sei, daß eine neue Ära
des Dialogs eingeleitet werden muß.
Weniger seien "Lehrer" gefragt als
vielmehr "Hirten mit Schafgeruch", die
Empathie und Interesse an den
Ärmsten und am weitesten entfernten
hätten.

Unschwer erkennt man die Handschrift
unseres Papstes an diesen Ausführungen.

Wissenschaft und Frömmigkeit sind also
anscheinend nur noch Nebensache, Dialog
heisst jetzt das vieldeutige "Zauberwort" und ganz sicher haben auch
die Bischöfe früher den Armen das Evangelium verkündet, die alte Bischofsgeneration war oft bis ins hohe
Alter aktiv mit Firmungen u. Visitationen beschäftigt und z.B. die
früheren Fastenhirtenbriefe zeugen von
echter Hirtensorge, "Endlos-Dialoge"
ersetzen keine Missionsarbeit!

www.vidanuevadigital.com/2019/12/07/ouellet-un-30-de-los-elegidos-para-ser-obispos-rechazan-el-nombramiento/


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 Einsiedlerin 9. Dezember 2019 
 

@Dottrina

Genau das dachte ich auch! Nun sollten die glaubenstreuen Katholiken die ihnen zur Verfügung stehenden Mittel nutzen, die Bischofsweihe des Herrn Marketz zu verhindern, so wie damals die Weihe des hervorragenden Gerhard Maria Wagner verhindert wurde!
Vielleicht traut man sich seit dem damaligen Eklat nicht mehr, glaubenstreue Priester für die Bischofswahl vorzuschlagen.
Dann werden die Kirchen halt noch leerer werden. Er sollte Caritas-Funktionär bleiben oder weiß der Kuckuck was. Als Seelsorger ist er unzumutbar.


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 Chris2 9. Dezember 2019 
 

In jedem Verein

würde man einen Nominierten zum Scheitan jagen, wenn er noch vor Amtsantritt verkündet, sich nicht an die Vereinsziele halten zu wollen. Nur bei der göttlichen Stiftung Katholische Kirche geht so etwas offenbar durch. Oder ist das schon eine "feindliche Übernahme"? Immer mehr deutet jedenfalls darauf hin.
Doch auch für Herrn Marketz gilt Gal 1,8: "Wer Euch ein anderes Evangelium verkündet, und sei es auch ich selbst oder ein Engel vom Himmel, der sei verflucht. Und ich sage es nochmal: Der sei verflucht" (aus dem Gedächtnis zitiert)


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 Zeitzeuge 9. Dezember 2019 
 

Liebe Kirchental u. Bernhard Joseph,

Die Bischofsernennungen unseres Papstes
sprechen für sich! Kein Kommentar!

Im vorl. Fall erinnere ich an
das seit 1989 neben dem Treueid vorge-
schriebene Glaubensbekenntnis, darin
wurde folgender Schluß eingefügt:

"Fest glaube ich auch alles, was im geschriebenen oder überlieferten Wort
Gottes enthalten ist und von der Kirche als von Gott geoffenbart zu glauben vorgelegt wird, sei es durch feierliches Urteil, sei es durch das ordentliche und allgemeine Lehramt. Mit Festigkeit erkenne ich auch an und halte an allem und jedem
fest, was bezüglich der Lehre des Glaubens und der Sitten von der Kirche endgültig vorgelegt wird (Anmerk.,
z.B. die Unmöglichkeit des "Frauenpriestertums")."
Dann folgt noch ein Abschnitt über die noch nicht unfehlbaren
Lehren, die vom Papst oder Bischofskollegium vorgelegt werden i.R.
des authent. Lehramtes, diesen ist mit
"religiösem Gehorsam des Willens u.d.
Verstandes" anzuhängen!

Wer hierbei lügt, hat sich das Amt
erschlichen!

Custos quid de nocte?


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 Mariat 9. Dezember 2019 

Ich empfehle diesem

Kärntner Bischof Josef Marketz, sich mit seiner Einstellung - bei Pater Karl Wallner von Heiligenkreuz - Rat zu holen. Um der Liebe zu Gott dem Nächsten, der Schäfchen zuliebe. Da ich befürchte, dass sonst einige Seelen verdorben werden könnten.


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 Tisserant 9. Dezember 2019 

Diesem Herrn, würde ich sofort und Ausnahmslos den Gehorsam und die Gefolgschaft verweigern, wenn ich in dessen Bistum beheimatet wäre.
Was bilden sich diese Herren eigentlich ein, wer sie sind!?
Geldhahn zu, weg mit der Kirchensteuer und dem zeitgeistigen Götzendiener.
Wehe dir, daß Gericht kommt und dort!


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 Bernhard Joseph 9. Dezember 2019 
 

Sir 15,15

Wenn du willst, kannst du das Gebot halten; Gottes Willen zu tun ist Treue.

Zum Willen Gottes gehört doch auch Mt 19,29 und Lk 18,29!

Wer dem Zeitgeist statt unserem Herrn Jesus Christus nachfolgt, ist kein wahrer/treuer Hirte.

Wir brauchen keine Schelme sondern wahre Hirten!


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 Paul-Lukas 9. Dezember 2019 
 

wer wählt so jemanden?

wer wählt so jemanden?
Ich vermute mal Freimaurer.


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 hape 9. Dezember 2019 

Wie kann man nur ...

die Liebe gegen das Hl. Messopfer ausspielen? Wer Gott liebt, der sehnt sich nach seiner Gegenwart wie die Braut nach dem Bräutigam.

Wo aber kommt der Mensch Gott näher als in der Eucharistie? Für diese Begegnung mit Gott hat Gott doch den Sonntag geschaffen! Zu seiner Ehre und zur Heiligung des Menschen!

In der Tat, wer Gott liebt, der richtet sein Leben so ein, dass er zumindest am Sonntag für Gott Zeit hat. Die Einhaltung der Sonntagspflicht ist also ein guter Indikator dafür, wie groß oder klein die Liebe zu Gott ist.

Der Pflichtcharakter ist Ausdruck der Liebe und keine Hemmung der Liebe. Auch die eheliche Pflicht zur Treue ist Ausdruck der Liebe. Solche Pflicht ist eine freiwillige Selbstverpflichtung aus Liebe zu Gott.

Der Pflichtcharakter dient zum Schutz der Gläubigen. Die Verletzung der Sonntagspflicht ist zurecht schwere Sünde. Es ist eine Schande und Beleidigung Gottes, wenn so getan wird, als stünde die Sonntagspflicht der Liebe im Wege.


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 Walahfrid Strabo 9. Dezember 2019 

In jedem Unternehmen,

wo man offen gegen die Unternehmenskultur verstößt und illoyal ist, verliert man seinen Arbeitsplatz (zurecht). Bei Kirchens hingegen wird man befördert.


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 Eremitin 9. Dezember 2019 
 

wieder ein neuer Mainstream-Bischof, der noch vor Amtsantritt

seine Vorstellungen zum besten gibt. Wer hat ihn ausgewählt? Wer könnte diese Weihe noch verhindern? Hier hat jemand richtig gefragt, warum ein solcher Mann überhaupt Priester geworden ist? Antwort: um Bischof zu werden und sich bei den 80% Karteileichen beliebt zu machen. Die treuen Katholiken interessieren ihn nicht. Kommt mir wie ein linker Renaissancebischof vor.


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 Mr. Incredible 9. Dezember 2019 
 

enfant terrible = "schreckliches Kind"

:-)))))))


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 Umkehrer 9. Dezember 2019 

Disqualifiziert

Diese Person ist weder als Bischof noch als Seelsorger/Pfarrer geeignet, da er die betreuten Priester, oder die betreute Pfarrgemeinde in die Irre führt. Wer trägt für eine solche Wahl, die eher ein Verrat ist, die Verantwortung ?


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 athanasius1957 9. Dezember 2019 
 

das jammern ist gratis und umsonst, denn

was habt Ihr erwartet, einen im Glauben feststehenden Fels in der Brandung? Das glaubt doch wirklich niemand mehr. Seit 25 Jahren werden in Österreich mißliebige Geistliche medial abgeschossen, bevor sie noch ja gesagt haben zur Ernennung zum Bischof: Krenn, Schwarz, Wagner, etc...
Aber es wird bei allen gejubelt, die den Glauben verunglimpfen inkl. einen Korpus zum Uhrzeiger blasphemieren....


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 M.Schn-Fl 9. Dezember 2019 
 

@Gandalf

Ich würde in erster Linie den Nuntius und die Bischofskongregation verantwortlich machen.


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 M.Schn-Fl 9. Dezember 2019 
 

Mal wieder : Ernennung erschlichen

Sollte er noch nicht geweiht sein kann und sollte man ihm die Weihe verweigern.


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 Herbstlicht 9. Dezember 2019 
 

Es ist traurig, aber nicht wirklich überraschend!

Wer die Kirche verändern will, der sucht sich dafür die geeigneten Leute aus.
Und Herr Marketz scheint einer dieser Geeigneten zu sein.

In heutiger Zeit treu zur Lehre zu stehen verlangt von Bischöfen und Priestern ein großes Maß an Leidens- und Opferfähigkeit.
Sich mit der sog. Lebenswirklichkeit zu arrangieren dagegen verspricht Beifall und berufliches Emporkommen.
Daher: In seinen Ansichten und Überzeugungen geschmeidig sein hilft weiter!


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 Dottrina 9. Dezember 2019 
 

Grässlich!

Wie kann die Bischofsweihe dieses Mannes überhaupt verhindert werden? Riesen-Protestflut an den Nuntius und die zuständige Kleruskongregation? Eventuell die Glaubenskongregation bzgl. der unsäglichen Verlautbarungen des Priesters? Und so einen guten Priester wie Pfarrer Gerhard Maria Wagner wird als Bischof verhindert! Unfassbar! Ihr armen Kärntner! Wehrt euch.


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 encense 9. Dezember 2019 

Ich frage mich gerade

was solche Bischöfe dann machen, wenn der nächste Papst das Schiff wieder ins Fahrwasser manövriert? Gott hält immer noch die Fäden seiner Kirche in der Hand. Gott wartet erstmal ab, bis sich jeder entschieden hat. Entweder für seine Kirche oder gegen sie. Immer mehr treffen ihre Entscheidung. Solche Hirten wie "siehe oben" treiben ihre Schäfchen auf einer Streuobstwiese. Was passiert dann? der Bauch bläht sich auf, und sie verenden jämmerlich. Das ist auch der Grund warum Gott uns nur ganz wenige Priester sendet!


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 ottokar 9. Dezember 2019 
 

Die Kirche wird von oben zerstört, nicht von unten.

Und da wundert man sich ,ob der vielen Kirchenaustritte. Wie sagte bereits der heilige Papst Paul VI:der Rauch Satans weht durch unsere Kirche.


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 Bernhard Joseph 9. Dezember 2019 
 

Kirche schafft sich ab

Bei solchen Bischöfen darf einen der Priestermangel nicht wundern.


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 Winrod 9. Dezember 2019 
 

"Das sag ich ganz ehrlich!"

Und dann nimmt er auch noch Ehrlichkeit für sich in Anspruch.


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 Winrod 9. Dezember 2019 
 

Noch so ein "tapferer" Verteidiger des Glaubens!

Da will jeder noch besser als der andere sein!
Man kann sich nur wundern, wie solche Männer Bischöfe werden.


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 nazareth 9. Dezember 2019 
 

Heiligkeit zählt, sonst zählt nichts vor Gott

Wo ist die Überschrift "Heilige Männer als Hirten" geblieben?


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 Wiederkunft 9. Dezember 2019 
 

Protest

Wir sollten den lieben Bischof gleich mitteilen, was wir als gläubige Katholiken von seiner Aussage halten!


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 Fides Mariae 1 9. Dezember 2019 
 

Das sieht man ihm gleich an

Kenne Pfr. Marketz überhaupt nicht, allerdings gewann ich schon von seinem Habitus her, so wie er sich präsentiert, den Eindruck, dass das ein einseitig liberal denkender Mensch ist. Im heutigen Kirchenklima sind solche Bischofsernennungen fataler denn je. Zugleich macht es geradezu das heutige Kirchenklima aus, dass just diese Priester mit einseitig liberaler Ausrichtung mit Absicht zum Bischof ernannt werden.
Für glaubenstreue Katholiken ist jetzt nun mal die Zeit des Leidens. Daran gibt's nichts zu rütteln. Man kann das nur akzeptieren, hoffen und beten und auf Gott vertrauen, dass er seiner Kirche irgendwann wieder herstellt.


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 Tonika 9. Dezember 2019 
 

Enfant terrible? Nö, er ist ein schnöder Mietling, Mitläufer, Karrierist und Wichtigtuer.

Dieser Bischof ist leider Mainstream und ganz nach dem Geschmack vom Papst und Schönborn. Wer ein Mietling ist und sich durch Verachtung für die Lehre auszeichnet, wird in den höchsten Ämtern gehievt. Ich dachte noch, dass Schönborn durch seine Krebserkrankung näher zu Gott und das Evangelium gerückt ist. Anscheinend habe ich mich geirrt. Mir tut die kath. Kirche leid, umringt von lauter Wölfen, die sich als Hirten und Diener hinstellen aber nur ihre Zerstörung im Sinn haben. Dieser Bischof gehört aussortiert gar exkommuniziert aber scheinbar muss man hierfür Lefebvre heißen und unerlaubt Bischöfe weihen, die Alte Messe lieben und bewahren. Nicht einmal Tierkadaver am Kreuz und Götzendienst sind Grund für die Hierarchie eine Exkommunikation auszusprechen. Es herrscht ein Krieg gegen Christus und seinem Evangelium, der aus der Mitte der Kirche kommt. Wir müssen wachsam sein und nicht alles passiv und apathisch hinnehmen.


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 Ad Verbum Tuum 9. Dezember 2019 

@borromeo

Das ist die Frage, ohne Zweifel ... Wie konnte so jemand überhaupt zum Priester geweiht werden?
Wieso WOLLTE so jemand Priester werden?


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 dulcedo 9. Dezember 2019 
 

Kirchensteuer-Generalstreik

denn nur das Ausbleiben des Mammon
tut diesen Herrn weh.

Ansonsten lebt es sich ohne Glauben und Treue anscheinend recht bequem.
Nach dem Motto:
Ist der Ruf mal ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert.

Das Kirchenvolk muss nun handeln, da es erkennen muss, dass die gewissenlose Zerstörungswut dieser Herren keine Grenzen kennt.

Der roten Linien sind genug überschritten!

1000x lieber an kath.net spenden
als diesen grinsenden Wölfen etwas in den Rachen werfen!


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  9. Dezember 2019 
 

Ohrfeige!

Und noch ein Bischof der um eine Ohrfeige des Heiligen Nikolaus bittet.


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 Kirchental 9. Dezember 2019 

Einsamkeit von Priestern

ist sicher ein Problem. Denn den jungen Priesteramtskandidaten wird im Seminar eine Lebensweise vorgegaukelt, die sie nie wieder führen werden.

Der CIC sieht aber eine ganz einfache Abhilfe vor, die von den Ordinariaten heftig bekämpft wird: Priestergemeinschaften.

Wenn gewollt, könnte man es sicher organisieren, dass Priester benachbarter Pfarreien in einem Pfarrhaus zusammen eine geistliche Gemeinschaft bilden.

Das wäre hilfreich, sparsam, stützt die Priester bei ihrer Aufgabe - und allemal vernünftiger als diese ständige Forderung nach Abschaffung des Zölibats.

Den Katholiken des Bistums Gurk gilt mein Mitgefühl - vom Regen in die Traufe. Ihr Armen!


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 lesa 9. Dezember 2019 

Von allen guten Geistern verlassen?

O Schreck, o Graus.
Wer so einen vom Glauben der Kirche ahnungslosen Mann den Schäfchen als Bischof vorsetzt, lädt einiges an Verantwortung auf sich.


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 Mr. Incredible 9. Dezember 2019 
 

@Aschermittwoch

In Finanzkreisen nannte man sowas "Banken-Inzucht"


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 Thomasus 9. Dezember 2019 
 

Bischofsweihe

hier deutet sich an ,wie die Kath Kirche der Zukunft aussieht.


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 girsberg74 9. Dezember 2019 
 

Entweder hatte man ihn vorher nicht erkannt,

oder man hatte nichts Besseres.

War der alte im Gesamtblick vielleicht doch besser?


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 gebsy 9. Dezember 2019 

WER GLAUBT IST NIE ALLEIN

welche Vereinsamung ist da gemeint?


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 Tonika 9. Dezember 2019 
 

Unfassbar! So viele Bischöfe und Priester sind voller Hass gegenüber der Kirche und die Lehre.


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 Guingamp 9. Dezember 2019 
 

@Montfort

Wenn diese Aussagen der Realität entsprechen, dann bin ich nur noch sprachlos. "Zölibat für gewisse Lebensphasen", ist Realsatire. Auch die Äußerung, er habe ,,(…)Zuneigung von vielen Menschen, auch von Frauen erfahren." Mit dem Zusatz: ,,Jeder Mensch hat ein Recht auf Privatsphäre." ist doch nichts anderes als ein verklausuliertes Eingeständnis der eigenen Unkeuschheit. Die Art und Weise ist auch nicht geeignet hier irgendeine Art von Reue darüber erkennen zu lassen. Ich bin nicht der Ansicht, daß der Zölibat für Gemeindepriester zwingend ist; er ist bekanntlich kein Dogma und kann (anders als die exklusive Weihe von Männern!) durchaus auch abgeschafft werden -- Aber! Was auf jeden Fall konstitutiv für das Priester-,Bischofsamt und auch für das bloße Christsein ist, ist Ehrlichkeit und Treue dem eigenen Gelöbnis gegenüber. Diese Grundtugenden vermisse ich hier.


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 Aschermittwoch 9. Dezember 2019 
 

Mafia

Ein Bischof, der einen solchen Kerl zum Bischof weiht, ist nicht besser.
Bischöfliche Mafia...!


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 Lämmchen 9. Dezember 2019 
 

als ob

Priester die einzigsten seien, die im Altern alleine leben. Mann, mann so wenig Wissen um die Lebenswirklichkeiten der normalen Bevölkerung. Übrigens ist es für manchen Vater oder manche Mutter, die von ihren Kindern im Stich gelassen werden m. E. noch schwieriger, als wenn man keine kinder oder Partner hat.


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 chriseeb74 9. Dezember 2019 
 

Nach solchen Aussagen kann man nur noch...

durch vehemente Proteste über die ÖBK, den Nuntius und der Bischofskongregation
versuchen diesen Mann verhindern.
Andernfalls hilft den Kärtnern nur noch der Austritt bzw. Einbehalten des Kirchenbeitrags. Im Fußballverein will ich Fußball spielen und nicht Handball oder Tischtennis.
Das gilt auch für die Mitgliedschaft in der RKK. Dort will ich die Lehre der Kirche hören und keine pseudobischöfliche Privatmeinung...
Wenn jetzt kein Aufschrei der Konservativen erfolgt, dann kann die Kurie bald noch ganz andere "Herrschaften" ernennen.


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 Montfort 9. Dezember 2019 

Und im ORF stand von ihm zu lesen...

dass er den Zölibat für gewisse Lebensphasen vertritt - wohl aus EIGENER Erfahrung!

"„Für die JETZTzeit“ könne er bei sich selbst eine Erpressbarkeit ausschließen, sagte Marketz. Allerdings sei er 64 Jahre alt, „lebe schon ziemlich lange und habe Zuneigung von vielen Menschen, auch von Frauen erfahren. Jeder Mensch hat ein Recht auf Privatsphäre.“"

Das heisst im Klartext, dass er sein Zölibatsversprechen in der Vergangenheit gebrochen hat! Und so einer wird Bischof?!

"Auf die Frage, ob der Zölibat abgeschafft werden soll, meinte Marketz, dass er sich dafür aussprechen würde: „Nicht so sehr, weil jeder Mann unbedingt eine Frau neben sich braucht. Doch ich sehe die Vereinsamung vieler alter Priester, deren eigene Familie oft nicht mehr da ist.“ Es gebe viele Gründe für die Abschaffung des Zölibats."

Warum meint Marketz, dass ER das Recht auf eine "Privatspäre" habe, Bischof Schwarz aber NICHT?

Und dann würde für ALLE Christen gelten: "Macht doch PRIVAT, was Ihr wollt?"
:-(

orf.at/stories/3146772/


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 zeitblick 9. Dezember 2019 

TRAGEN WIR DIE PRIESTER

Wir dürfen uns wirklich keine positiven Entscheidungen aus Rom erwarten. Eine Enttäuschung würde die nächste ablösen.
Wie Aegidius empfiehlt, dass wir uns die Schriften von Papst Benedikt ein-studieren sollten. So denke ich immer öfter an die Botschaft der Mutter Gottes aus Medjugorje vom 25.8.97 Liebe Kinder, jetzt versteht ihr diese Gnade nicht, aber bald wird die Zeit kommen, daß ihr diesen Botschaften nachtrauern werdet. Darum, meine lieben Kinder, lebt alle Worte, die ich euch im Lauf dieser Gnadenzeit gegeben habe, und erneuert das Gebet, ..
Es wird alles immer klarer. Was geschehen muss ist unaufhaltsam. Wir können nur durch Sühne, mithelfen Seelen zu retten. Und uns von diesen Kirchen-Niedergang nicht entmutigen lassen. Im Gegenteil. Jetzt ist unsere Zeit. Es werden sich nach diesen Bedrängnissen viele Priester wieder bekehren. Tragen wir sie mit Liebe über die Schwelle in die neue Zeit.


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 Chris2 9. Dezember 2019 
 

Nicht weihen!

Wer bereits vor seiner Weihe so deutlich macht, dass ihn der göttliche Stifterwille einen feuchten Kehrricht interessiert (Apostel = Männer), darf nicht geweiht werden. Aber vielleicht geht es ja genau darum: Die Kirche durch solche Personalentscheidungen zu zerstören?


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 paul_1 9. Dezember 2019 
 

Viele Kärntner Katholiken

haben sich gewundert über diese Entscheidung Roms, diplomatisch war sie jedenfalls nicht.

Ein Caritas-Funktionär wurde zum obersten Kirchenhirten Kärntens bestellt, der vor allem durch seine linkslinke Weltanschauung bekannt geworden ist. Dieser Mann gibt sich unter seinesgleichen nicht so verbindlich wie in der Öffentlichkeit. Schaut man zurück auf seine eindeutigen Reden bei diversen Partisanentreffen, so ist die Frage zwingend, ob dieser Mann als Bischof Kärntens geeignet ist. Ein Mann, der sich nicht nur mit Partisanen umgibt, sondern wiederholt beim Verband der Kärntner Partisanen als Redner auftritt, stellt sich selbst ins Abseits.

Hat Herr Marketz vergessen, welche Greueltaten die Partisanen der Kärntner Zivilbevölkerung angetan haben? Ist er gleich verblendet wie die Partisanen selbst?

Anstatt für Frieden in der katholischen Kirche Kärntens zu sorgen, wurde der Keim für weitere Zwietracht gesät.


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 Stephaninus 9. Dezember 2019 
 

Grausig

Abstruse Bischofswahl....wen Wunder da der galoppierende Niedergang!


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 Gandalf 9. Dezember 2019 

Wer ist dafür zuständig? Ähm, frag den Kardinal

Kardinal Schönborn: [email protected]


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 Aegidius 9. Dezember 2019 
 

Überraschung?

Der Mann ist genau wegen seiner antikatholischen Ansichten ausgewählt worden.
Machen wir uns nichts vor. Die Eiszeit, die Zeit des inneren babylonischen Exils der wahren Kirche, hat begonnen. Während wir an den Strömen Babylons weinen, bewahren wir das, was die Kirche bis 1965 immer gelehrt hat und wie sie bis 1969 überall gebetet und gefeiert hat. Benedikt XVI hat uns ein umfassendes theologisches Werk und Johannes Paul II ein umfassendes moraltheologisches Werk sowie ein Zeugnis persönlichen Mutes und heldenhafter Standhaftigkeit gegeben. Studieren wir es, halten wir uns daran, halten wir zusammen und ignorieren wir den diktatorischen Apparat, der sich an der Kirche weidet, sie auffrißt und schändet. Es wird eines Tages offenbar werden, wenn der Herr sich Seiner Kirche wieder zuwendet. Dann werden wir St. Peter neu weihen. Dann werden Priester wieder Priester, Männer wieder Männer und Frauen wieder Frauen sein. Dann werden wir Sein Volk sein, und der Herr wird unser Gott sein.


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 KMCA 9. Dezember 2019 
 

Das ist doch bitte genau der Grund...

...wieso er ausgewählt wurde. Glaubenstreue Priester haben im derzeitigen "System Schönborn" bzw. "System Franziskus" halt keine Chance auf Karriere.


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 ottokar 9. Dezember 2019 
 

Glaubt derHerr Bischof überhaupt noch an Gott?

Zumindest glaubt er nicht an die Möglichkeit, dass Gott ein Gebet um Priesternachwuchs erhören könnte. Wie betet er denn dann?
Was ist nur in Rom los derartige Personen zu berufen oder von welcher Stelle in Österreich kam eine solche Empfehlung? Das müsste sich doch nachvollziehen lassen.


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 borromeo 9. Dezember 2019 

In Österreich gibt es einige Priester,

die des Bischofsamtes wirklich würdig wären und auch die erforerlichen kompetenzen dafür aufweisen.

Beispielhaft fallen mir spontan drei Namen ein: Pfarrer Dr. Gerhard Maria Wagner, Prof. Pater Karl Wallner und Dekan Dr. Ignaz Steinwender. Es gibt sicher noch einige mehr, aber diese drei habe ich schon persönlich erlebt und halte sie für ausgezeichnete Kandidaten für das Bischofsamt.

Warum soll ausgerechnet ein Priester Bischof werden, der die beständige Lehre der Kirche so mißachtet und geringschätzt? Noch wäre Zeit, die geplante Weihe von Pfarrer Marketz nicht zu vollziehen.

Meiner bescheidenen Ansicht nach kann dieser Bischofskandidat sein ihm abverlangtes Weiheversprechen nicht aufrichtigen Herzens abgeben, nämlich insbesondere nicht die Antwort: "Ich bin bereit" auf die Frage: "Bist du bereit, das von den Aposteln überlieferte Glaubensgut, das immer und überall in der Kirche bewahrt wurde, rein und unverkürzt weiterzugeben?"


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 winthir 9. Dezember 2019 

ich greife auf einen Satz, aus dem Artikel.

"ich sehe die Vereinsamung vieler alter Priester".

das sehe ich auch.

das sehe ich auch so.

das sehe ich genau so.

winthir.


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 Cosmas 9. Dezember 2019 
 

Wer wählt solche Kandidaten aus?

Schönborn dürfte jedenfalls nicht ganz unbeteiligt sein.


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 petrafel 9. Dezember 2019 
 

Woher kam der Vorschlag?

Wer hat Josef Marketz für die Weihe zum Bischof vorgeschlagen? Und wer im Vatikan hat diesen Vorschlag mitgetragen? Schwer vorstellbar, dass solche Ansichten nicht schon vorher bekannt waren.
Ein neuer Bischof taucht ja nicht aus dem Nichts auf! Das hat offenbar System.

(Dem Papst persönlich würde ich da keinen Vorwurf machen. Er kann unmöglich alle Kandidaten kennen.)

Da kann man nur intensiv weiterbeten (auch wenn der designierte Bischof offenbar nicht an die Kraft des Gebets glaubt).


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 Gandalf 9. Dezember 2019 

WOW... was für eine Glanzleistung...

Für diese Ernennung hat man wie lange gebraucht? 1,5 Jahre? Hat die Bischofskongregation in Rom diesen Mann sich mal ein wenig angeschaut ;-) Warum wird nicht auch noch Paul Zulehner zum Weihbischof von Wien ernannt? ;-)


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 Adamo 9. Dezember 2019 
 

Bischof Josef Marketz interessiert die Lehre der Kirche.... nicht mehr!

Eine Katastrophe, dass dieser Priester auch noch zum Bischof ernannt wurde!

So wird unsere Heilige katholische Kirche wie wir sie im Glaubensbekenntnis bekennen kaputtgemacht.


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 borromeo 9. Dezember 2019 

Und ich sage "ganz ehrlich",

daß mich die Meinung eines designierten Bischofs nicht interessiert, wenn diese so eklatant von der ständigen Lehre der Kirche abweicht und sogar im Widerspruch mit ihr steht.

Mit diesen Aussagen und dieser Haltung dürfte der Priester erst gar nicht zum Bischof geweiht werden!


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 Federico R. 9. Dezember 2019 
 

Wenn das auf dieser Linie so weitergeht, ...

... dann werden an der Spitze der Kirche in Österreich bald nur noch „enfant terribles“ zu finden sein. Eine Vorstellung, die sich nur noch als „most horrible“ einstufen lässt.


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 bernhard_k 9. Dezember 2019 
 

Schon wieder ein "Mathe-Lehrer", der sein persönlich-falsches "Einmaleins" verkündet ...

... anstatt die wahre und richtige Lehre der Kirche mit Freude und Power zu verkünden.


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