Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  2. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  3. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  4. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  5. „Warum bin ich Christ“
  6. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  7. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  8. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  9. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  10. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  11. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  12. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  13. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  14. 'The Chosen': Sechste Staffel ab Dezember auf Netflix
  15. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'

Berlin: Bischöfe verurteilen Gewalt gegen den Journalisten scharf

4. Jänner 2020 in Deutschland, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Katholischer Erzbischof Koch und evangelischer Bischof Stäblein: „Wir sind schockiert und empört über die gewalttätigen Angriffe gegen den Journalisten Gunnar Schupelius und über die Drohungen gegen seine Familie.“


Berlin (kath.net) „Wir verurteilen aufs Schärfste alle Akte der Einschüchterung und Gewalt gegen Andersdenkende. Die Meinungsfreiheit und die Menschenrechte sind höchstes Gut in unserem Land. Wir sind schockiert und empört über die gewalttätigen Angriffe gegen den Journalisten Gunnar Schupelius und über die Drohungen gegen seine Familie.“ Derart scharf reagierten der katholische und der evangelische Bischof von Berlin nach einem Brandanschlag auf das Auto des Journalisten Schupelius. Die Pressemeldung mit dem gemeinsamen Statement von Bischof Christian Stäblein von der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) und Erzbischof Dr. Heiner Koch vom Erzbistum Berlin liegt kath.net vor. Schupelius ist ein meinungsstarker Journalist und Chefkolumnist in der „B.Z.“, der evangelische Christ hat u.a. für die „Bild“ und den „Focus“ gearbeitet.


Nach dem Brandanschlag war auf der linksextremen Internetseite „de.indymedia.org“ ein Bekennerschreiben der „Feministischen Autonomen Zelle“ aufgetaucht, auf derselben Seite findet sich auch ein Bekennerschreiben derselben Gruppe für den Brandanschlag auf die „Tübinger Offensive Stadtmission“ (TOS), kath.net hat berichtet. DIm mutmaßlichen Bekennerschreiben wird Schupelius als „spießiger Springerschmierfink“ beschimpft, der jedes Jahr „Abtreibungsgegner*innen“ für den „Marsch für das Leben“ mobilisiere. Seine christliche Wertvorstellung würden „päpstlicher als der (aktuelle) Papst“ anmuten. Das Bekennerschreiben gibt die Straße bekannt, in der Schupelius „im Erdgeschoss mit seinen Kindern“ wohnt. Im Schlussabsatz steht: „Gunni, da es sich bereits um die zweite Abmahnung handelt, möchten wir dir dringend empfehlen den Job zu wechseln.“

Inzwischen ermittelt der Staatsschutz. Nach Darstellung der Evangelischen Nachrichtenagentur „idea“ kritisierte der Journalist Alexander Wendt in einem Beitrag in „Tichys Einblick“, dass der „Deutsche Journalisten-Verband“ (DJV) zu dem Vorfall weder eine Pressemitteilung veröffentlicht noch Schutzmaßnahmen für den Betroffenen gefordert habe.

Archivfoto Erzbischof Koch (c) Erzbistum Berlin


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Meinungsfreiheit

  1. Britische Regierung verweigert finnischer Abgeordneter Räsänen die Einreise
  2. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  3. Finnische Politikerin Räsänen ficht Verurteilung wegen ‚Volksverhetzung‘ vor EGMR an
  4. Fluglinie zahlt Stewardess fast eine Million Dollar nach Kündigung wegen pro-life-Ansichten
  5. US-Stadt Louisville zahlt 800.000 Dollar an christliche Fotografin
  6. Ehemalige finnische Innenministerin Räsänen: „Was haben SIE in den letzten Jahren geschrieben?“
  7. „Meldestellen? … Diese Einrichtungen sind so komplett überflüssig!“
  8. Katholische Bischöfe Kanadas: Gesetz gegen "Hass" gefährdet Religionsfreiheit
  9. Christliche Organisation ADF unterstützt X bei Berufung gegen DSA-Strafe
  10. Großbritannien: Christlicher Pastor wegen Kritik am Islam und an Transgender verhaftet







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  3. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'
  4. 'Jeden Tag sprach ich mit Gott und mit meiner Mutter'
  5. Erkrankter Papst ruft Familien zu Mitarbeit in den Gemeinden auf
  6. 3,5 Millionen Ave Maria für den Papst
  7. Genesung des Papstes verläuft laut Ärzteteam nach Plan
  8. Wenn dir beim Rosenkranzgebet der Zahnarzttermin einfällt
  9. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  10. Die Familie als Schule der Liebe - Eine Kirche aus Familien
  11. Vatikan: Papst verbrachte nach Krebs-OP eine ruhige Nacht
  12. CDU-Politiker mahnt: Kirchen dürfen sich nicht auf ‚Sozialbuden‘ reduzieren
  13. EU finanziert Konferenz, welche die USA als ‚ausländische Informationsbedrohung‘ charakterisiert
  14. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  15. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz