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Linksextremer Anschlag auf Christen in Tübingen

2. Jänner 2020 in Deutschland, 2 Lesermeinungen
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Eine „Feministische Autonome Zelle“ hat sich einem Anschlag auf die evangelikal-charismatische Gemeinde TOS in Tübingen bekannt - Inzwischen ermittelt der Staatsschutz


Tübingen (kath.net) Eine „Feministische Autonome Zelle“ schreibt auf einer linken Internetplattform, dass sie vergangene Woche bei der evangelikalen Freikirche „Tübinger Offensive Stadtmission“ (TOS) in Tübingen einen Gemeindebus angezündet und das Gebäude mit Farbe beschmiert habe. Ob das Schreiben echt ist, kann die Polizei derzeit noch nicht sagen. Das berichtete der SWR. Der Sachschaden belief sich auf etwa 40.000 Euro, auch der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (Bündnis 90/Die Grünen) hatte sich empört gezeigt, kath.net hat berichtet. Gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur „idea“ sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Reutlingen auf Anfrage, dass das Schreiben derzeit auf seine Echtheit überprüft werde. Inzwischen ermittelt der Staatsschutz.


Auf der Internetplattform de.indymedia.org finden sich im Bekennerschreiben Sätze wie die folgenden: „Die TOS ist dieses Weihnachten nicht zum ersten Mal angegriffen worden. So wurde beispielsweise im Frühjahr 2018 das Leipziger Gemeindehaus von Feminist_innen angegriffen.xxiii Wir würden uns über weitere Aktionen gegen antifeministische Institutionen und Akteure freuen. Denn diese gibt es überall - bildet Banden – macht sie platt!“ Denn in der TOS würden „koloniale Kontinuität, antifeministische Einstellungen und reaktionäre Grundstimmung“ „grassieren“.

Guido Kasch, Pastor der TOS-Gemeinde Tübingen, hatte nach dem Anschlag erklärt: „Wir sind von diesem Anschlag geschockt, jedoch angesichts des zunehmend feindlichen Klimas gegen evangelikale Christen leider nicht überrascht. In den letzten Monaten gab es in Tübingen, insbesondere aus der linken Szene, ein aggressives Bedrohungsszenario gegen die TOS Gemeinde.“

Foto: (c) TOS Tübingen


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