Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. ADIOS!
  2. US-Katholiken mehrheitlich für die Todesstrafe
  3. Vertrauliche Vorlagen des vatikanischen Konsistoriums sind aufgetaucht
  4. ‚Dubia‘ an den Vatikan – US-Priester bitten um Klärung hinsichtlich liturgischer Änderungen
  5. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  6. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  7. Santo subito? - Vatikan untersucht mögliches Wunder durch Benedikt XVI.!
  8. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  9. Brigitte Bardot bedauerte den Verlust des Geheimnisvollen in der Neuen Messe
  10. Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
  11. Papst Leo wird die Gründonnerstags-Fußwaschung wieder im Lateran vollziehen
  12. Neuer Hirtenstab für Papst Leo XIV. betont die Auferstehung
  13. L'Avvenire sorgt für Confusione!
  14. Das Porträt Leos XIV. wird nun in Mosaik-Galerie der Päpste aufgenommen
  15. THESE: Und die Bibel hat doch Recht!

Raab: Für freie Religionsausübung, gegen politischen Islam

13. Jänner 2020 in Österreich, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Integrations- und Kultusministerin: "Der Glaube hat auch in meinem Leben immer eine große Rolle gespielt"


Linz (kath.net/KAP) Integrationsministerin Susanne Raab hat den Vorwurf einer feindseligen Haltung gegenüber dem Islam zurückgewiesen und die Religionsfreiheit betont: "Ich will die freie Religionsausübung, aber für den politischen Islam gibt es keinen Platz bei uns." Das sagte die Ministerin, die auch für das Kultusamt und somit die Kirchen und Religionsgemeinschaften zuständig ist, im Interview mit den "Oberösterreichischen Nachrichten" (Samstag). Zuletzt hatte Raab mehrfach betont, dass sie schon innerhalb der ersten 100 Tage dieser Regierung das Kopftuchverbot in der Schule bis zum 14. Lebensjahr ausweiten und eine Dokumentationsstelle für politischen Islam auf Schiene bringen wolle.


Die Ministerin verwies darauf, dass es in Österreich 16 anerkannte Religionsgemeinschaften gibt, und "die Zusammenarbeit zwischen den Kirchen und dem Staat" habe in Österreich "eine große Tradition". "Ich möchte sie fortführen; der Glaube hat auch in meinem Leben immer eine große Rolle gespielt", bekannte die Ministerin und sagte als Zuständige für das Kultusamt: "Wenn es Tendenzen gibt, die unserem Rechtsstaat widersprechen, oder Ideologien, die nicht unserem Wertefundament entsprechen, werden wir genau hinsehen. Das betrifft etwa muslimische Vereine in gewissen Moscheen."

Der Staat brauche "effektive Warnmechanismen" für Linksextremismus, Rechtsextremismus und islamischen Extremismus, führte die Ministerin weiter aus. Die im ÖVP-Grüne-Regierungsprogramm enthaltene Dokumentationsstelle für politischen Islam werde "Netzwerke beobachten, die im Verborgenen liegen und noch nicht polizeilich relevant sind. Sie wird mit der Wissenschaft und internationalen Experten zusammenarbeiten."

Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ), die generell eine "feindselige Haltung" gegenüber Muslimen im Regierungsprogramm kritisiert, lehnt nicht nur das Kopftuchverbot, sondern auch die Errichtung einer Dokumentationsstelle für politischen Islam strikt ab. Präsident Ümit Vural sprach vor einer Woche von einer staatsgefährdenden Bedrohung.

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten
Foto: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gesellschaft

  1. Warum Kirchen jetzt Frieden, Recht und Wahrheit verteidigen müssen
  2. Botox? – Die unsichtbaren tragischen Folgen des Jugendwahns
  3. Slowakei: Kirchen bitten gemeinsam um Vergebung für Verfehlungen
  4. Zwischen Wölfen und Brüdern
  5. „Alte Fragen, überraschende Antworten“
  6. Mike Johnson: Westen muss sich wieder auf christliche Werte besinnen
  7. Unschuldig angeklagt und verurteilt
  8. Scott Hahn: ‚Mit Kompromissen gewinnen wir nicht’
  9. Verkauf eines Feminismus-kritischen Buchs auf Facebook und Instagram gesperrt
  10. Österreichs Integrationsministerin richtet „Dokumentationsstelle politischer Islam“ ein






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. ADIOS!
  3. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  4. Santo subito? - Vatikan untersucht mögliches Wunder durch Benedikt XVI.!
  5. Vertrauliche Vorlagen des vatikanischen Konsistoriums sind aufgetaucht
  6. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  7. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  8. 'Exportweltmeister in Moral, ansonsten Beobachter an der Seitenlinie. Beschämend'
  9. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  10. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  11. Brigitte Bardot bedauerte den Verlust des Geheimnisvollen in der Neuen Messe
  12. ‚Dubia‘ an den Vatikan – US-Priester bitten um Klärung hinsichtlich liturgischer Änderungen
  13. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  14. "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
  15. Neuer Hirtenstab für Papst Leo XIV. betont die Auferstehung

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz