Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  2. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  3. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  4. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  5. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  6. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  7. Die große Täuschung
  8. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  9. Voll in die Falle getappt
  10. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  11. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  12. Medienkrise verschärft sich: Dramatische Auflagenverluste für Tageszeitungen in Deutschland
  13. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  14. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  15. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung

Papst mahnt zu Auschwitz-Gedenken: Nicht gleichgültig werden

27. Jänner 2020 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"Wenn wir die Erinnerung verlieren, machen wir die Zukunft zunichte"


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat am Holocaust-Gedenktag zu einem Moment der Stille gemahnt. Das Gedenken helfe, "nicht gleichgültig zu werden", schrieb der Papst am Montag auf Twitter. Und weiter: "Wenn wir die Erinnerung verlieren, machen wir die Zukunft zunichte."


Bereits bei seinem Mittagsgebet am Sonntag hatte der Papst Katholiken in aller Welt für den 27. Jänner zu Innehalten und Gebet aufgerufen. Angesichts der "ungeheuren Tragödie" der Shoah sei "Gleichgültigkeit nicht statthaft und Erinnerung eine Pflicht". Jeder müsse im eigenen Herzen sagen: "Nie wieder!", so der Papst.

Am 27. Jänner vor 75 Jahren befreiten sowjetische Soldaten das deutsche Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau im heutigen Polen. Dort ermordeten die Nationalsozialisten im Zweiten Weltkrieg 1,1 Millionen Menschen; die meisten Opfer waren Juden.

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Alia iacta est 28. Jänner 2020 
 

Gefahr der Relativierung

Das sehe ich genau sowie spes unica. Die staatlich motivierte und organisierte industrielle Vernichtung von Menschen in der NS-Zeit ist (und bleibt hoffentlich!) geschichtlich absolut beispiellos! Ich sehe daher eine große Gefahr der Relativierung (nicht Verharmlosung) des Holcaust.

Gerade an Gedenktagen wie diesen sollte man den Holocausts mit nichts vergleichen! Die Opfer und die Überlebenden haben es verdient, dass man die Schrecken jener Zeit für sich betrachtet.

Das bedeutet übrigens nicht, dass die millionenfache Abtreibung ungeborener Kinder ebenfalls unbeschreiblich schrecklich ist... aber hier aus o. g. Grund nicht thematisiert werden sollte.


2
 
  28. Jänner 2020 
 

Kann nicht das Gedenken an den Holocaust für sich allein stehen?

Es hat nun einmal mit der ebenso klagenswerten Tragödie der Abtreibung unmittelbar nichts zu tun. Und auch wenn es letzlich um das gleiche Gut, die Heiligkeit und Unverfügbarkeit des Lebens, geht, dieses reflexhafte "Ja, aber die Abtreibungen..." ist nicht geeignet, dem Gedenken an die Vernichtungslager glaubwürdig einen eigenen Wert einzuräumen.

Gleiches gilt natürlich noch viel weniger für JuM+s Dubia.

Man fragt sich schon, ob da nicht der Maßstab für den Gewichtigkeit von Dingen abhanden gekommen ist.


2
 
 JuM+ 27. Jänner 2020 
 

Auch die „Dubia“ sollten nicht gleichgültig werden!


1
 
 Chris2 27. Jänner 2020 
 

Völlig richtig.

Doch bedauerlicherweise gilt das "Nie wieder!" in vielen Staaten nicht für das bedrohte Leben ungeborener Kinder. Und es gilt leider auch nicht für neue linke und sozialistische Experimente, die im 20. Jahrhundert ebenfalls zig Millionen Opfer forderten.


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Franziskus Papst

  1. Papst Franziskus möchte an Ostermesse teilnehmen
  2. Genesung in kleinen Schritten: Papst geht es etwas besser
  3. Vatikan kündigt nach fünf Wochen ersten Auftritt des Papstes an
  4. Papst will Aschermittwochs-Bußprozession selbst leiten
  5. Vom Argentinier zum Römer: Franziskus über seinen Start als Papst
  6. Fußballbegeisterter Papst mit zwei linken Füßen
  7. Papst will keine Ordensfrauen mit "Essiggesicht"
  8. Papst besucht an Allerseelen Gräber ungeborener Kinder
  9. Dilexit nos
  10. Belgien: Nach Papstaussagen zu Abtreibung und Frauen wollen sich nun 520 Personen ‚enttaufen’ lassen






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Voll in die Falle getappt
  6. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  7. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  8. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  9. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  10. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  11. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  12. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  13. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  14. Die große Täuschung
  15. Niederösterreich: Pfarrer während Messfeier verstorben

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz