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US-Mutter kämpft gegen norwegische Kinderschutzbehörde

6. März 2020 in Familie, 5 Lesermeinungen
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Ein Konflikt mit einer Tochter führte dazu, dass ihr und ihrem Mann alle drei Kinder entzogen wurden. Sie appelliert an die US-Regierung, sie gegen die norwegischen Behörden zu unterstützen.


Oslo/Washington (kath.net/lifesitenews/jg)
Natalya Shutakova hat an die US-Behörden und an Präsident Trump appelliert, sie bei der Befreiung ihrer Kinder zu unterstützen, die ihr von der norwegischen Kinderschutzbehörde Barnevernet abgenommen worden sind.

Shutakova ist gebürtige Ukrainerin, aber in Atlanta aufgewachsen und Staatsbürgerin der USA. Seit September 2018 lebte sie mit ihrem Mann und ihren drei Kindern im Süden von Norwegen. Im Mai 2019 holte die Kinderschutzbehörde ihre Kinder ab und brachte sie zu Pflegeeltern. Shutakova und ihrem Ehemann wurde vorgeworfen, sie hätten ihre Kinder misshandelt.


Die Vorwürfe stammen aus einem Konflikt der Eltern mit ihrer 11jährigen Tochter. Diese hatte sich nicht an die Regeln zur Nutzung ihres iPhone gehalten. Zur Strafe nahmen ihr die Eltern das Telefon weg. Am nächsten Tag rief die Schule bei Shutakova an und sagte, ihre Tochter habe kein Mittagessen. Die Mutter war sich sicher, dass sie ihrer Tochter ein Mittagessen mitgegeben hatte und fuhr in die Schule. Die Tochter wurde sich bewusst, dass sie bei einer Lüge ertappt worden war und sagte ihrer Lehrerin, dass die zu Hause noch größere Probleme bekommen werde. Die Schule rief daraufhin die Kinderschutzbehörde an. Diese holte die Kinder noch am selben Abend ab.

Die darauf folgende Untersuchung dauerte zweieinhalb Monate und ergab, dass Shutakova ihre Kinder nicht missbraucht hatte. Trotzdem darf sie ihre Kinder bis 19. Juni nicht sehen, sagt sie im Interview mit Jonathon Van Maren von LifeSite. Barvernet wirft ihnen vor, ihre Kompetenz als Eltern sei nicht ausreichend. Shutakova versucht weiter, auf juristischem Weg ihre Kinder zurück zu bekommen. Sie habe den Eindruck, die norwegischen Gerichte seien nicht neutral sondern stünden auf Seiten der Kinderschutzbehörde, sagt sie im Interview.


Foto: stepup4childrensrights.com


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Lesermeinungen

 nada te turbe 6. März 2020 
 

Fakten!

Seit 2010 ist auch in Deutschland (wie in Norwegen!) die Beweislast umgekehrt!

Das heißt: Bei Anschuldigungen müssen nun die Eltern beweisen, dass das nicht so war!

Wie will man das beweisen?

Wenn z.B. ein Kind sich ärgert, weil es seiner Smartphone-Sucht nicht ungestört frönen kann und das als "Mißhandlung" sieht?

Auch hierzulande werden den Kindern bereits in der Grundschule Kinderrechte eingetrichtert. Von Pflichten, z.B. den Eltern zu folgen, wird NICHTS erzählt!

Kenne den Fall einer Pubertierenden, die ihrer Mutter (als diese schimpfte, weil das Zimmer katastrophal aussah) sagte: Wenn du weiter nervst, sage ich dem Jugendamt, dass du mich schlägst.

Die Mutter geistesgegenwärtig: Machs, wenn du in eine Pflegefamilie willst...

Die Pubertierende überlegte es sich dann doch anders.

Soweit ist das Indoktrinieren der Kinder schon "gediehen".

Fakt!

Jetzt noch "Kinderrechte" ins Grundgesetz und die Eltern sind ganz entrechtet!


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 Fischlein 6. März 2020 
 

Barnevernet - nicht das erste Mal

wird hier von der norwegischen Behörde negativ berichtet. Leider ist alles begründet.
Sieht so die aufklärte Welt aus, wenn im Namen der Kinderrechte den Kindern so oft geschadet wird?
Jeder Psychologe / Psychiater / Pädagoge kann erklären, welche Schäden besonders bei kleineren Kindern entstehen, wenn sie von den Eltern genommen werden.
Jeder weiß, dass Jugendliche ihre Probleme mit Eltern aus nichtigen Gründen haben können. Trotzdem werden solche Entscheidungen durch die Regierung geduldet.


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 elmar69 6. März 2020 
 

Fakten?

Es steht die Behauptung im Raum, dass die Eltern die Kinder Mishandelt haben.

Sollte das wirklich nur auf der Lüge einer 11Jährigen basieren, sollte man eigentlich davon ausgehen, dass das Kind sich selbst geschadet hat und dann doch mit der Wahrheit rausrückt.

Irgendwie klingt der Bericht sehr merkwürdig.


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 dulcedo 6. März 2020 
 

Neo-Marxismus in der Praxis!

Jeder gegen Jeden.

Kinder gegen Eltern
Junge gegen Alte
Frauen gegen Männer
Gesunde gegen Kranke

Die neue Form des PLANVOLLEN Machiavellismus:

TEILE und HERRSCHE
oder
"wo sich Zwei streiten, freut sich der Dritte"
("Vater" Staat und diejenigen, die "Lufthoheit über den Kinderbetten" wollen! Zitat Scholz (stellvertretend für alle linken Gesellen)

Deshalb ist GEMEINSAME (!) bürgerliche Gegenwehr so wichtig!!!

"Kinderrechte" sollen nun auch in D ins Grundgesetz und damit die Elternrechte schwächen!

Dringend folgende Petition unterstützen:

https://www.citizengo.org/de/fm/174970-haende-weg-vom-grundgesetz-kinderrechte-sind-gefaehrlich


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 antony 6. März 2020 

Norwegen hat Kinderrechte in die Verfassung aufgenommen. Man sieht, was passiert.

Kinder werden in Norwegen aufgefordert, ihre Eltern zu denunzieren. Die norwegische Kinder"schutz"behörde pflegt aufgrund nichtiger Gründe (Kleinkinder schlafen im Bett der Eltern, Karies, kein eigenes Zimmer, religiöse Erziehung, ...) erst die Kinder zu entziehen und dann zu schauen, was los ist. Vor einigen Jahren gab es den Fall der Familie Bodniaru: Entzug von 5 Kindern, das jüngste ein Baby, ohne plausible begründung. Nach 9 Monaten internationaler Proteste wurden die Kinder zurückgegeben.

Das wäre die Gefahr, wenn Kinderrechte ins Grundgesetz kämen.


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