Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  2. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  3. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  4. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  5. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  6. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  7. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  8. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  9. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  10. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  11. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  12. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  13. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  14. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  15. Blutiger Anschlag auf orthodoxe Kirche in Jordanien – Mindestens sechs Tote bei Trauerfeier

Nuntius überbrachte Papstbotschaft bei Srebrenica-Gedenken

14. Juli 2020 in Chronik, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Hass, der vor 25 Jahren zum Völkermord führte, "nach wie vor in vielen Teilen der Welt gegenwärtig"


Sarajevo (kath.net/KAP) Beim Gedenken zum 25. Jahrestag des Völkermords von Srebrenica hat der Apostolische Nuntius in Bosnien und Herzegowina, Erzbischof Luigi Pezzuto, auch eine Botschaft von Papst Franziskus überbracht. Das berichtet das Portal "nedjela.ba". Der Papst sei "im Geiste bei den Menschen in Srebrenica, insbesondere bei denen, die die Narben dieser schrecklichen Tragödie tragen", sagte Pezzuto in seiner Rede bei der Gedenkveranstaltung am vergangenen Wochenende. Der Papst bete für die Opfer des Genozids und hoffe, dass Bosnien und Herzegowina weiterhin die Erinnerung an sie bewahren werde, so der Nuntius.


 

"Leider ist der Hass, der zu diesem Blutvergießen beigetragen hat, nach wie vor in vielen Teilen der Welt gegenwärtig. Wir hoffen alle, dass er durch den Einsatz derer besiegt wird, die sich um eine bessere Zukunft bemühen: um eine Welt des Friedens für die kommenden Generationen", führte der Vatikandiplomat aus. Der Weg dazu führe nur über den verständnisvollen und respektvollen Dialog für andere.

 

Auch der katholische Erzbischof von Sarajewo, Kardinal Vinko Puljic, nahm am Gedenken zum 25. Jahrestag des Völkermords in Srebrenica teil. In einem Interview erklärte der Vorsitzende der bosnisch-herzegowinischen Bischofskonferenz, dass er durch seine Anwesenheit seinen tiefen Respekt für die Opfer des Massakers zum Ausdruck bringen und zum Vertrauen unter den Völkern Bosnien-Herzegowinas beitragen wolle.

 

Der Völkermord von Srebrenica vor 25 Jahren gilt als das größte Verbrechen gegen die Menschheit in Europa seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Bei der von serbischen Einheiten unter Ratko Mladic durchgeführten Militäraktion während des Bosnienkriegs wurden vom 13. bis 17. Juli 1995 mehr als 8.100 bosnische Muslime ermordet.

 

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich

Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 SCHLEGL 16. Juli 2020 
 

@feldhamster

Die serbischen Paramilitärs unter Mladic waren orthodoxe Christen auf dem Papier, genauso, wie deutsche und österreichische Soldaten,die Verbrechen im II. Weltkrieg begangen haben.
Der serbische Patriarch Pavle, damals schon hochbetagt, war viel zu schwach, sich Milosevic und Karadzic entgegenzustellen.
Die orthodoxe Kirche Serbiens diente damals lediglich zur Identitätsstiftung der serbischen Nation, die christliche Botschaft wurde kaum wahrgenommen. Der junge serbisch orthodoxe Bischof von Österreich Andrej (Ćilerdžić)bemüht sich intensiv um den Religionsunterricht ,um die religiöse Unterweisung der Serben in Österreich entscheidend zu verbessern.
Leider ist in Serbien natürlich immer noch eine starke ultranationalistische Strömung anzutreffen, besonders in Folge der massiven Kirchen/Klosterzerstörungen im Kosovo.
Die serbische Politik unter Milosevic hat zu einer Radikalisierung der Moslems durch Saudi Arabien geführt. Darin liegt die ganze Problematik dieses geographischen Raumes.


0
 
 Chris2 16. Juli 2020 
 

Schade, dass auch mein Kommentar hierzu

offenbar dem automatischen Abmelden schon nach wenigen Minuten zum Opfer fiel. Deshalb nur kurz: Bosnien und v.a. Srebrenica ist neben der Abtreibung DIE Urkatastrophe Europas. Die Folgen erleben wir jetzt ganz konsequent: Die demographische Katastrophe, gepaart mit Islamisierung. Und alles am offenen Herzen, aber bei (zur Strafe für unsere Sünden?) lahmgelegtem Verstand...


0
 
 Labrador 15. Juli 2020 
 

Allgemeines

Steht da im Original “Dialog für andere.”, denn das wäre sehr paternalistisch ....

Das Versagen der Blauhelme vor Ort verschweigt man, dafür philosophiert man stratosphärisch über weltweiten Hass.

Warum muss man bei solchen Gedenken immer anderes Heu machen?


1
 
 feldhamster 15. Juli 2020 
 

Dieses schreckliche Massaker in der Nähe von Srebrenica (Bosnien/Herzogowina) geschah 1995. Die Täter waren Soldaten der Armee der Republika Srpska unter Führung Ratko Mladics und serbische Paramilitärs, also in der Regel orthodoxe Christen. Die Opfer waren mehr als 8000 Bosniaken, in der Regel Moslems, das jüngste Opfer war ein Mädchen im Säuglingsalter.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  2. Der Rosenkranz als Schule der Christusbetrachtung
  3. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  4. Belgien: Anteil der Euthanasiefälle in den letzten fünf Jahren verdoppelt
  5. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  6. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  7. Patrozinium im Mailänder Dom, während draußen Explosionen und Sirenen zu hören sind
  8. War der katholische Soldat Gus March-Phillipps (+1942) ein Vorbild für die Filmfigur James Bond?
  9. „Lourdes ganz nah: Komm und begegne der heiligen Bernadette“
  10. Papst beruft Wiener Uni-Professor Tück in die Internationale Theologenkommission
  11. Papst sprach auch mit Selenskyj über Lage in Frontstadt Oleschky
  12. Apostolisch und nix anderes
  13. Die Bibel schweigt nicht zur Abtreibung. Es gibt die Zehn Gebote: Du sollst nicht töten!'
  14. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  15. "Ministrant Putins": Tück übt scharfe Kritik an Moskauer Patriarch

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz