Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  2. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  3. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  4. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  5. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  6. „Warum bin ich Christ“
  7. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  8. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  9. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  10. Was eine Messe wiegt
  11. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  12. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  13. Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets
  14. Wenn dir beim Rosenkranzgebet der Zahnarzttermin einfällt
  15. Weltmissionssonntag: Vatikan ermöglicht vollkommenen Ablass

Sind junge schwarze Katholiken die Zukunft der katholischen Kirche in den USA?

16. Juli 2020 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Laut dem Pew Research Center sind 35 Prozent der afroamerikanischen Katholiken Millennials (geboren zwischen 1981 und 1996). Im Gegensatz dazu machen Millennials nur 16 Prozent der weißen US-Katholiken aus.


Washington DC (kath.net/pl) Sind junge schwarze Katholiken die Zukunft der katholischen Kirche in den USA? Sie zeigen eine auffallend höhere Bereitschaft (35 Prozent) zum Glauben, zum Messbesuch, zur Bibellektüre und zum täglichen Gebet als die weißen Katholiken derselben Altersgruppe (16 Prozent). Das ergibt eine Erhebung des Pew Research Centers, eines in vielen Medien regelmäßig zitiertem, nichtstaatlichen Meinungforschungsinstituts mit Sitz in Washington DC. Darüber berichtet der britische/US-amerikanische „Catholic Herald“.

 

Die Gründe für höhere Rückhalteraten bei jungen afroamerikanischen Katholiken sind nicht klar, schreibt der „Catholic Herald“ weiter und weist darauf hin, dass immerhin 63 Prozent der afroamerikanischen Katholiken in der dritten Generation oder höher bereits US-Bürger sind. Daher ist es unwahrscheinlich, dass der Großteil der treuen Millennials Kinder von Einwanderern sind. Außerdem ist der afroamerikanische Katholizismus so alt wie der amerikanische Katholizismus selbst, wie Matthew Cressler, Autor von „Authentically Black and Truly Catholic“, erläutert: „Die ersten schwarzen Katholiken kamen nach Amerika, als die ersten Katholiken im 16. Jahrhundert kamen.“


 

Je zentraler eine Rolle des Glaubens im Leben der Familie, der Gemeinschaft und der Kultur ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass die jüngere Generation nicht verfällt, ergibt die Umfrage Weiße Amerikaner hinken hinterher, wenn es um das tägliche Gebet, das regelmäßige Lesen in der Bibel und um die Sicherheit im Glauben geht.

 

Diese Unterschiede lassen sich statistisch nachweisen: 88 Prozent der schwarzen Katholiken behaupten, „absolut sicher“ an Gott zu glauben, verglichen mit 67 Prozent der Weißen. Drei von vier schwarzen Katholiken beschreiben ihren Glauben als „sehr wichtig im eigenen Leben“, verglichen mit etwas mehr als der Hälfte der weißen Katholiken. Die Messbesuche sind dagegen gleichmäßiger verteilt: 44 Prozent der schwarzen Katholiken besuchen die wöchentliche Messe, genau wie 39 Prozent der Weißen. Und doch überwiegen die schwarzen Katholiken bei den täglichen Gebetsgewohnheiten der Amerikaner erneut bei weitem die Weißen: 77 Prozent der ersteren beten täglich, verglichen mit 57 Prozent der letzteren. Darüber hinaus ist die wöchentliche Bibellektüre bei schwarzen amerikanischen Katholiken mit 42 Prozent doppelt so häufig wie bei nur 21 Prozent der Weißen.

 

Auch Latinos und Asiaten weisen mit 22 Prozent und 28 Prozent höhere Aktivitätsraten bei ihren jüngsten Mitgliedern auf und betrachten ihren Glauben häufiger als „sehr wichtig“ als Weiße.

 

Der „Catholic Herold“ berichtet weiter, dass je zentraler die  Rolle des Glaubens im Leben der Familie, der Gemeinschaft und der Kultur ist, desto wahrscheinlicher es auch ist, dass die jüngere Generation nicht schwächelt.

 

Außerdem lassen sich im Punkt Einkommen zwischen den schwarzen und den weißen US-Katholiken Unterschiede statistisch nachweisen. Zwar sei die Bildungsverteilung ähnlich, doch die Einkommensverteilung zeige, dass deutlich mehr schwarze Katholiken zu den Geringverdienern gehören als weiße. Man kann also auch folgern: Die reichste ethnische Gruppe ist diejenige, die am wenigsten betet und junge Mitglieder am schnellsten verliert.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Labrador 17. Juli 2020 
 

Die reichste ethnische Gruppe ...

Dazu müsste man das Einkommen der Katholischen Asiaten wissen, den generell sind die Asiaten die reichste Ethnie.

Habe mir das Original durchgelesen, das gibt zu den Asiaten auch nicht mehr her. “College degree” sagt halt herzlich wenig. Das kann in “lesbian dance therapy” sein, wie BenShapiro zu scherzen pflegt oder in Bergbau/Ölindustrie. Da ist fast eine Zehnerpotenz Unterschied beim Gehalt.

Gerade in den MINT Fächern sind es vor allem Asianten und Weiße.

Die reichste ethnische Gruppe

Zur Verdunstung des Glaubens:
1) Gerade die HirnBereiche die für Ethisches zuständig sind, reifen nach Prof. Spitzer erst jenseits der Zwanzig.
2) in diesem Alter sind viele weg von Zuhause auf dem Krampus-Unis
3) Steven Wood, (studierte mit Scott Hahn und konvertierte in etwa zur selben Zeit) warnte schon vor 2010, dass katholische Unis (Georgetown, Notre Dame, ...) das Geld nicht wert sind, das sich Eltern nicht verlassen können, das ihre Kinder dort geschützt sind.


0
 
 Stefan Fleischer 16. Juli 2020 

Nichts Neues unter der Sonne:

"Die reichste ethnische Gruppe ist diejenige, die am wenigsten betet und junge Mitglieder am schnellsten verliert."
"Ihr könnt nicht beiden dienen, Gott und dem Mammon." (Mt 6,24 / Lk 16,13) sagte schon der Herr.


5
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  2. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  3. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  4. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  5. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  6. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  7. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  8. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  9. Gericht stoppt Zwang zur Suizidhilfe für katholische Nonnen in Illinois
  10. Universität Texas A&M: 650 Personen bereiten sich auf Eintritt in die katholische Kirche vor







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. CDU-Politiker mahnt: Kirchen dürfen sich nicht auf ‚Sozialbuden‘ reduzieren
  3. EU finanziert Konferenz, welche die USA als ‚ausländische Informationsbedrohung‘ charakterisiert
  4. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  5. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  6. Vatikan teilt mit: Papst nach Lungen-Eingriff wohlauf
  7. Papst wird noch am Dienstag-Nachmittag operiert
  8. Was eine Messe wiegt
  9. Eucharistischer Weltkongress 2028 in Sydney - 24. Sept. bis 1. Oktober 2028
  10. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  11. EU-Parlament beschließt Resolution gegen Islamismus - Gegenstimmen von Grünen und SPÖ
  12. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  13. „Taste the North“ - kulinarischen Reise durch den Norden Europas. Ein Kochbuch vom Bonifatiuswerk
  14. Vatikan sagt alle Papstaudienzen bis 20. Oktober ab
  15. Apostolisch und nix anderes

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz