Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  2. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  3. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  4. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  5. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  6. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
  7. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!
  8. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
  9. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  10. Viel Lärm um nichts?
  11. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?
  12. Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
  13. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  14. Papst um Entspannung bemüht: Reden in Afrika sind keine Fern-Debatte mit Trump
  15. Kardinal Fernández: Es laufen keine dezidierten päpstlichen Großaufträge am Glaubensdikasterium

Doch die Kirchen machen sich diese Zurückhaltung zu oft zu eigen

17. Juli 2020 in Deutschland, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wolfgang Huber, der ehemalige EKD-Ratsvorsitzende, hat das Schweigen der Kirchen im Zusammenhang mit Umwandlung der Hagia Sophia in Istanbul in eine Moschee scharf kritisiert


Berlin (kath.net)

Wolfgang Huber,  der ehemalige EKD-Ratsvorsitzende, hat das Schweigen der Kirchen im Zusammenhang mit Umwandlung der Hagia Sophia in Istanbul in eine Moschee deutlich kritisiert. Gegenüber der "Zeit online" spricht Huber in dem Zusammhang von "mangelnde Solidarität" mit Christen und anderen Minderheiten in der Türkei. "Für die Zurückhaltung politischer Akteure habe ich bis zu einem gewissen Grad Verständnis. Doch die Kirchen machen sich diese Zurückhaltung zu oft zu eigen.", meinte Huber, der die Entscheidung von Erdogan als eine "endgültigen Bruch" mit der Rücksichtnahme auf die Jahrtausende alte christliche Tradition in der Region bezeichnet.  Huber sprach dabei wörtlich von einem "Fanal" , dessen Gefährlichkeit man gar nicht überschätzen könne. "Was Erdogan tut, ist ein endgültiger Bruch mit der Rücksichtnahme auf die Jahrtausende alte christliche Tradition in der Region, für die er verantwortlich ist.", so Huber.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Winrod 18. Juli 2020 
 

Die Kirche weiß nicht mehr,

dass sie auch kämpfen muss.


4
 
 Christa.marga 18. Juli 2020 
 

Keine Zurückhaltung sondern Feigheit ist das

Sonst mischen sich unsere Kirchenfürsten doch auch massiv in die Politik ein, warum hier nicht?

Feigheit vor dem Feind nenne ich das - lieber den Schwanz einziehen vor diesem islamischen Diktator. Das ist nicht richtig.


3
 
 Stefan Fleischer 18. Juli 2020 

Die «Zurückhaltung" der Kirche

wird irgendwie verständlich, wenn wir beobachten, wie sehr Gott bei uns nicht mehr als Gott, der Allmächtige, der Schöpfer des Himmels und der Erde und damit der Herr über uns und alles, anerkannt und behandelt wird. Damit aber geben wir je länger je mehr unsere «Rückendeckung» gegenüber den Mächten dieser Welt und den Mächten der Finsternis auf. Da bleibt uns nur noch unsere Ohnmacht zu beklagen und zu bejammern, oder aber das Wort des Propheten zu beherzigen: «Kehrt um zu ihm, Israels Söhne, / zu ihm, von dem ihr euch so weit entfernt habt.» (Jes 31,6) Dann nämlich würden wir bald wieder merken: «Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn, der Himmel und Erde erschaffen hat!»


4
 
 Chris2 17. Juli 2020 
 

Sehr richtig. Und jetzt?

Solange Bischöfe und Politiker in der Blase leben, sehen sie die Matrix in rosa Farben - wie die von einem Parasiten zur Bisdiekuhkommtdauerblattspitzenherumsitzerin umprogrammierte Ameise. Sobald sie das Schlammassel von außen sehen, merken zumindest die einigermaßen Vernunftbegabten unter ihnen, dass da etwas nicht stimmt. Doch jetzt können Sie es zuhause ihrem Thermomix erzählen. Oder ihr Leid dem lächelnden Imam ihrer örtlichen "Fatih"-Moschee blagen. Bestenfalls gibt es noch eine Meldung bei Kath.net...


2
 
 Winrod 17. Juli 2020 
 

Was wolfgang Huber "Zurückhaltung" nennt,

könnte man auch Feigheit nennen, und wird von Erdogan wahrscheinlich auch so verstanden.


6
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  3. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  4. "Derselbe Polarstern"
  5. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  6. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  7. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  8. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  9. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  10. Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger
  11. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?
  12. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
  13. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  14. Kardinal Fernández: Es laufen keine dezidierten päpstlichen Großaufträge am Glaubensdikasterium
  15. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz