Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  2. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  3. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  4. Konsistorium: Kardinäle benennen aktuelle Probleme, z.b. Meinung, das Leben habe keinen Sinn
  5. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  6. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  7. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  8. Papst ernennt Sr. Alessandra Smerilli zur Präfektin des Entwicklungsdikasteriums
  9. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  10. "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"
  11. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  12. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  13. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  14. Vatikan hofft weiterhin auf Dialog mit der Piusbruderschaft
  15. Petrus und Paulus: Die Einheit der Kirche wächst aus der Verschiedenheit

Bistum Münster: Priester stellt nach langem Zögern Strafanzeige gegen einen Priester

20. August 2020 in Aktuelles, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bistum: „Der Priester hatte sich Ende 2018 über das Verhalten des leitenden Pfarrers beim Bistum beschwert. Das Bistum hatte den Priester mehrfach ausdrücklich ermutigt, Strafanzeige zu erstatten, was erst vor Kurzem geschehen ist.“


Münster (kath.net) „Gegen einen früheren leitenden Pfarrer des Bistums Münster im Kreis Steinfurt hat ein ehemals dort tätiger Priester Strafanzeige gestellt. Der Priester hat das Bistum Münster über diese Anzeige am 4. August informiert.“ Das gibt das Bistum Münster in einer Presseaussendung bekannt. „Der Priester hatte sich Ende 2018 über das Verhalten des leitenden Pfarrers beim Bistum beschwert. Das Bistum hatte den Priester mehrfach ausdrücklich ermutigt, Strafanzeige zu erstatten, was erst vor Kurzem geschehen ist. Insoweit konnte das Bistum auch nicht reagieren. Der frühere leitende Pfarrer ist derzeit auf eigenen Wunsch beurlaubt und bezieht aktuell kein Gehalt vom Bistum Münster. Der Wunsch nach Beurlaubung steht nicht im Zusammenhang mit der Strafanzeige. Wegen der derzeit laufenden Ermittlungen kann das Bistum zurzeit keine weiteren Erklärungen in der Angelegenheit abgeben.“


Inzwischen hat sich eine zweite mutmaßlich betroffene Person gemeldet. „Das berichtete der Interventionsbeauftragte des Bistums, Peter Frings, am 12. August bei einem Treffen von Kirchenvorstand, Pfarreirat und Mitarbeitenden der Pfarrei. Die betroffene Person beabsichtige, sich anwaltlich beraten zu lassen“, informiert das Bistum einige Tage später in einer weiteren Presseaussendung. „Neben Frings nahm der Verantwortliche für das Seelsorge-Personal, Karl Render, an dem Treffen teil. Beide Bistumsvertreter stellten den Gremien die Chronologie des Falles vor. Von Seiten der Bistumsleitung habe man sich kontinuierlich um den ersten mutmaßlich Betroffenen, einen Priester, gekümmert. Dieser hatte sich Ende 2018 beim Bistum gemeldet und Mitte Juli dieses Jahres Strafanzeige gegen den früheren leitenden Pfarrer gestellt. Wieder-holt habe auch Münsters Bischof Dr. Felix Genn Kontakt zu dem Betroffenen in Form von Telefonaten, einem persönlichen Gespräch und per Briefwechsel gesucht und ihn ermutigt, eine Strafanzeige zu erstatten. „Wir haben ihm immer wieder Hilfsangebote gemacht und unsere Unterstützung zugesagt“, erklärten Render und Frings. Letztendlich müsse aber der Betroffene selbst entscheiden, ob und wann er seinen Fall öffentlich machen wolle. Ein solcher Schritt stelle immer eine starke emotionale Belastung dar. Dies gelte es zu respektieren. Die Vorwürfe gegen den ehemaligen leitenden Pfarrer nehme das Bistum ernst. Für diesen habe sich inzwischen ein Rechtsanwalt beim Bistum gemeldet. Zunächst müsse jetzt abgewartet werden, was die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen ergeben würden. Bis dahin könne man keine weiteren Angaben zu der Angelegenheit machen. Mit den Gremien werde man überlegen, ob und was die Pfarrei in dieser Zeit an begleitender Unterstützung bräuchte.“ Das Bistum gibt im Anschluss an die Pressemeldung die Bistumskontaktmöglichkeit „für mögliche weitere Betroffene“ bekannt, die Bistumskontaktmöglichkeit für mögliche weitere Betroffene bekannt, siehe Link.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - REISE AUSGEBUCHT
  2. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  3. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  4. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  5. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  6. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  7. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  8. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  9. Ehemalige Äbtissin wehrt sich gerichtlich gegen Rauswurf
  10. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  11. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  12. Konsistorium: Kardinäle benennen aktuelle Probleme, z.b. Meinung, das Leben habe keinen Sinn
  13. Écône, zum Zweiten
  14. Dokumentation zeigt die Islamisierung Birminghams
  15. Freimaurerei „mit einem vollständigen Bekenntnis zum katholischen Glauben unvereinbar“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz