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Papst Franziskus in „dramatischer Sorge“

8. Oktober 2020 in Deutschland, 41 Lesermeinungen
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Bischof Algermissen berichtet von Gespräch in Rom mit Papst Franziskus: Papst in dramatischer Sorge um die katholische Kirche in Deutschland. Tenor in Rom: Dieser Weg "deformiere und verunstalte" das Evangelium


Rom-Fulda (kath.net)

Papst Franziskus ist offensichtlich wegen des Synodalen Weges "in dramatischer Sorge" um die katholische Kirche in Deutschland. Dies berichtet die "Fuldaer Zeitung" unter Berufung auf den emeritierten Bischof Heinz Josef Algermissen, der am vergangenen Mittwoch mit Franziskus in Rom mehrere Minuten bei der Generalaudienz gesprochen hat. Franziskus hat dabei um das Gebet für die Einheit der Kirche in Deutschland gebeten und auf den Brief „An das pilgernde Volk Gottes in Deutschland“ vom Juni 2019 verwiesen, in dem er seine Sorge um den Synodaler Weg bekundete. Franziskus zeigt sich laut dem Bischof besorgt, dass es nur um „politische Fragen“ wie die Stellung der Frau und die Ehelosigkeit der Priester gehe. Der Papst habe den Eindruck, dass sein Brief in den deutschen Diözesen kaum zur Kenntnis genommen worden sei. "Sorgen Sie dafür, dass der Brief in Erinnerung kommt!". Algermissen erzählte dann, dass der überall auf den umstrittenenen Synodalen Weg angesprochen werde. "Überall werde ich gefragt: Was ist da in Deutschland los?" Der Tenor in Rom sei, dass dieser Weg das Evangelium "deformiere und verunstalte".



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Lesermeinungen

 phillip 10. Oktober 2020 
 

Dieser Weg "deformiere und verunstalte" das Evangelium, sagt Rom.

Dieser (Wohlfühl)Weg ist nichts Neues; es ist wie eine Sternfahrt, und einen Ausgang hat schon 2013 in Rom genommen und werden sich zum gemeinsamen Ziel wo genau treffen? Eile, meine Herren, denn Christus ist schon nahe, und der wird euch - mit Sicherheit - einen anderen Weg weisen!


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 wz 9. Oktober 2020 
 

Stimme des Himmels?

Kürzlich las ich, dass die Gottesmutter in Bezug auf die Bischöfe gesagt haben soll: "Wenn sie reden sollen, schweigen sie, wenn sie schweigen sollen, reden sie." Da ist etwas dran.


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 lesa 9. Oktober 2020 

Lieber @Zeitzeuge: Danke, so ist es. Es lief sogar umgekehrt.


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 Zeitzeuge 9. Oktober 2020 
 

Liebe lesa, Herbstlicht und alle , die hier völlig zu Recht die Kirchenkrise beklagen!

Vor einiger Zeit verlinkte ich das Schr. von
Kardinal Ottaviani a.d. Leiter der Bischofskonfe-
renzen a.d. Jahre 1966, darin sind bereits zahl-
reiche Verstöße gegen die verbindl. kath. Lehre
aufgezählt.1968 forderte der berühmte
Kirchenhistoriker Hubert Jedin in seinen
Acht-Punkten a.d. die DBK bereits, daß Theologie-
professoren und Religionslehrern, die Glaubens-
irrtümer verbreiten, die Missio Canonica zu ent-
ziehen ist, die Urhäresie des Soziologismus nannte der Gelehrte das damals.
1972 schrieb Ottavianis Nachf., Kard. Seper, daß
die Krise der Kirche eine Krise der Bischöfe ist.
Nichts geschah, aber aus dem Schwelbrand war in
wenigen Jahre ein Flächenbrand geworden, der
höchstens sporadisch bekämpft wurde, ohne jede
Breitenwirkung. Im Link ein Teil-Vortrag v. 1986
v. Prof. Georg May, fast alles, was uns heute
empört, war damals bereits Fakt.
Warum wurde das kirchl. Strafrecht nicht konsequent gegen Lehrabweichler angewandt?

Die bitteren Folgen sehen wir tagtäglich!

OREMUS!

www.una-voce.de/uploads/1/2/8/3/12837883/87_h_2.pdf


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 lesa 9. Oktober 2020 

Hoffen und Beten, Wind in die Segel der Kirchenführung

[email protected]: Danke, jedem Ihrer Worte stimme ich voll und ganz zu! Papst und Bischöfe müssen jetzt handeln, sonst vergrößert sich der Schaden immens. Den Akteuren der neuen Kirchenspaltung muss das Handwerk gelegt werden, auch als Zeichen und Orientierung für alle. Unser Hoffen und Beten kann die Hirten, wie auch einige Poster schreiben, dazu bewegen. Die Wortmeldungen hier sind gewiss auch nicht umsonst. Danke!
Zur stärkenden Erfahrung, dass der Hl. Geist in der Kirche lebt u. wirkt, nochmals der Hinweis auf d.Ratzinger-Schülerkr.-Symposium v. 26.9.2020. In der vorletzten Tagespost können Sie viele Beiträge nachlesen. Beim CD Dienst von Radio Horeb bestellen zum Anhören. Es ging um den Kern unseres Glaubens, der neu erkannt und geglaubt werden muss. Die Beiträge waren ein gnadenvolles Angebot, das einen Zugang bzw. eine Stärkung vermittelt.
"Viele Propheten und Könige wollten sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen ..." (Lk 10, 24)
Gott schütze dein Erbe!


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 Karlmaria 9. Oktober 2020 

Rom hat gesprochen also ist es erledigt

So habe ich damals gedacht. Und wie man sieht ist das doch nicht so. Das ging ja schon vor über 40 Jahren bei Humanae Vitae los. Damals hat Papst Paul6 die Pille verboten. Bei der Antwort der deutschen Bischöfe der Königsteiner Erklärung hieß es dann es gibt noch Diskussionsbedarf. So nennt man das jetzt also wenn man keine Lust hat gehorsam zu sein. Es gibt noch Diskussionsbedarf. Das war schon vor über 40 Jahren bei den deutschen Bischöfen so. Irgendwie ist das in einer studentischen Umgebung so dass jeder meint das aller elementarste Grundrecht zu haben über alles zu diskutieren. Das ist für mich des Pudels Kern. Es gibt dieses Recht nicht über Entscheidungen von denen die rechtmäßig die Oberen sind zu diskutieren. Und womöglich noch zu werten. Das ist für mich der Gipfel. Solche Diskussionen sind eine grobe Disziplinlosigkeit und müssen entsprechend er Schwere der Tat bestraft werden. Es sollte jeder auch selbst über dieses Thema sein Gewissen erforschen!


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 Diadochus 9. Oktober 2020 
 

Einfluss

Welchen Einfluss hat ein Laie auf die Kirche? Wir geben dem Herrn gleich dem Gleichnis der Brotvermehrung Gebet und Opfer. Der Rest ist Gnade. Dieser Einfluss sollte nicht unterschätzt werden. Einen direkten Einfluss auf die Bischöfe haben wir natürlich nicht. Da bleibt nur die Ohnmacht, denn die Bischöfe treffen die Entscheidungen. Die Situation ist derart gravierend, dass der Laie sich nach einer geeigneten Gemeinschaft umschauen muss, wenn er seinen Glauben erhalten und liturgisch leben möchte, wie ich es selbst für meinen Teil getan habe. Das Hauptproblem besteht darin, dass die für den Synodalen Weg verantwortlich zeichnenden Bischöfe im guten Glauben handeln. Ihnen ist die Dramatik gar nicht bewusst. Sie verwechseln das Licht mit dem Irrlicht des bösen Feindes. Da bedarf es schon eines einschneidenden Bekehrungserlebnisses, das einen Saulus wieder zum Paulus macht.


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 Winrod 9. Oktober 2020 
 

@JP2B16

Ich sehe es genauso. Sie , die Bischöfe haben sich in ihrer Mehrzahl in die "Geiselhaft" von ehrgeizigen, besserwisserischen Laienorganisationen begeben, die übrigens keineswegs die Mehrheit der Gläubigen abbilden. Zum Zurückrudern gehörte Mut, aber der ist Mangelware, man will ja schließlich sein gesicht nicht verlieren.


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 Chris2 9. Oktober 2020 
 

@Herbstlicht

Ich bin sicher, auch der eine oder andere schwankende oder gar progressive Bischof wird Marx und Bätzing nicht ins offene Schisma folgen, wenn es wirklich ernst wird. Und es wird Hirten geben, denen auch inhaltlich klar werden wird, dass man sich verrannt hat. Und, dass es keinen Sinn ergibt, die soundsovielhundertste protestantische Splittergruppe zu gründen, deren Ziele längst anderswo umgesetzt sind. Am Ende bleiben nur die, die die Kirche bewusst zerstören und schwächen wollen. Mögen sie gehen und die Kirche dadurch sogar noch stärken. Ach, so, das ergibt aus deren Sicht keinen Sinn? Also werden auch sie bleiben und die Kirche weiter von innen heraus zersetzen? Abwarten und Tee trinken. Und vor allem: Beten...


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 Herbstlicht 9. Oktober 2020 
 

Liebe @lesa

Mit "hoffen und beten" meinte ich uns Gläubige, die wir ja keinen Einfluss auf die Entscheidungen der Bischöfe haben.

Ihren Worten an @Seeker2000 stimme ich vorbehaltlos zu:
"Wenn ein Mensch am Abgrund steht und der nächste Schritt den Sturz in die Tiefe bedeutet, und wenn er taub und blind ist, muss gehandelt werden. Beten und mahnende Zurufe helfen dann nichts."

..."muss gehandelt werden."
Ja, das stimmt! Aber wer, wenn nicht die Bischöfe oder der Papst selbst müssten handeln.
Wenn sie es nicht tun, wer dann?
Die wenigen Bischöfe, die sich z.B. kritisch gegenüber dem Synodalen Weg äussern, was können sie ausrichten? Sie könnten höchstens aussteigen.
Vielleicht würde das einen Prozess einleiten, der dem allen ein Ende setzt.
Vielleicht - oder aber die Spaltung nähme ihren Lauf.


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 Stefan Fleischer 9. Oktober 2020 

Der Primat des Allerhöchsten

Ich weiss nicht mehr genau wo, aber kürzlich gebrauchte unser Heiliger Vater wieder einmal diesen Begriff und trifft damit m.E. des Pudels Kern. In meiner Jugendzeit war diese Haltung, noch sehr hoch im Kurs, in der Kirche und im Leben der Gläubigen. Natürlich war auch schon damals (oder seit jeher) die Umsetzung mehr oder weniger mangelhaft. Die Erbsünde lässt grüssen. Aber heute scheint mir, als hätte man diese kostbare Perle den Schweinen vorgeworfen. Den Primat heute hat das liebe ICH.
Wäre dem nicht so, wäre der Primat des Allerhöchsten in unserer Kirche und Verkündigung wenigstens minimal noch vorhanden, so gäbe es diesen unseligen Synodalen Weg und viele andere Probleme in Kirche und Welt gar nicht. Das wäre dann auch das Band, welches die Einheit der Kirche vorantreiben könnte. «Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit, in der Ruh'! Gottes Lob und Ehr' zu mehren, ich verlang' und alles tu'.» Beginnen wir alle wieder damit. Dann wird uns alles andere dazu gegeben.


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 jabberwocky 9. Oktober 2020 

Sehr geehrter @Diadochus

Es ist unbestritten, daß für den geistlichen Stand zuwenig gebetet wird. Es wird nämlich überhaupt zu wenig gebetet. Stellen Sie sich nur mal vor, wenn die Protagonisten des Synodalen Weges sich nicht zum palavern treffen würden, sondern zum Rosenkranzgebet.
Ich denke allerdings, daß der Zustand des Episkopates in D nicht eine Auswirkung dessen ist, daß zuwenig für sie gebetet wird, sondern umgekehrt die Ursache. Die Kirche in D liegt so darnieder, weil die Bischöfe ihre Vollmacht nicht ergriffen haben. Wenn wir für unseren Bischof beten (Bistum München), dann beten wir im Grunde gegen ihn an.
Auch ihr Hinweis von den dämonischen Angriffen ist korrekt. Leider leugnet unser EB die personale Existenz des Bösen. Wer aber nicht mit der Möglichkeit dämonischer Angriffe rechnet, der ist schon besiegt.


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 SalvatoreMio 9. Oktober 2020 
 

Absetzen? So einfach ist das nicht!

Man muss sich auskennen mit Kirchenrecht und Abkommen mit dem Staat. Das alles darf nicht übersehen werden. Und Absetzungen, da sie gleich "haufenweise" erfolgen müssten, könnten die Spaltung schneller besiegeln: Martin Luther lässt grüßen.


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 lesa 9. Oktober 2020 

Beten und mahnen ist im Fall von Absturzgefahr nicht ausreichend

@seeker: Zustimmung. Wenn ein Mensch am Abgrund steht und der nächste Schritt den Sturz in die Tiefe bedeutet, und wenn er taub und blind ist, muss gehandelt werden. Beten und mahnende Zurufe helfen dann nichts. Wenn er dabei noch viele andere mit sich zu reißen droht, muss auf der Stelle gehandelt werden. Noch hätte das Wirkung. Wenn noch länger der Ausweitung dieser Irrlehre Zeit gegeben wird, ist es zu spät.
Mit Nachdruck - durch personelle Konsequenzen. Zum unabdingbar notwendigen Schutz, wenn es auch schmerzt.
Bei der jetzigen geistigen Verfassung so vieler Menschen, denen der Sinn für Gott und seine Offenbarung mangelt, ist die Infektionsgefahr durch den Irrglauben, den diese Menschen als kirchlich ausgeben und der den Verlust der ewigen Seligkeit bedeutet, viel zu groß.


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 Mei 9. Oktober 2020 
 

Klöster

Bereits eine Priorin und Äbtissin meinten: Nun beginnt der Klostersturm und in 5 bis 10 Jahren wird man klar sehen, wer zu welcher "Kirche" und theologischer Anschauung steht.
Hintergrund ist das nun junge Leute eintreten den neuen Geist in alte Gemeinschaften bringen und diese tlw. gut überzeugen, das Änderungen zum Wohle der Frau geschehen muss.
Beten wir für die Klöster das es noch Hochburgen des Glaubens übrigbleiben.


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 Eisenherz 9. Oktober 2020 
 

Wie recht er hat, unser Heiliger Vater!

Diese Pseudosynode ist eine Synode des Stolzes, der Arroganz und der Sünde, geschmückt mit frommen Worten! So ungefähr muss wohl die Mentalität und der Charakter der Reformatoren gewesen sein, vor 500 Jahren! Es gibt nichts Neues unter der Sonne! Man sollte nicht die gleichen Fehler ein zweites Mal machen, sondern konsequenter und nachhaltiger agieren, um die Herde vor den Wölfen zu schützen! Da nützen "Sorgen machen" und Briefe schreiben nicht mehr!


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 benedettino 8. Oktober 2020 
 

Nach welchen Kriterien werden Priester ausgewählt, die man zu Bischöfen machen kann? Man wollte doch meinen, dass Glaubenstreue, Bekennermut und eine gewisse theologische Grundbildung entscheidend seien. Bei den Ernennungen der vergangenen Jahre scheinen andere Aspekte wichtiger gewesen zu sein: Sympathie, Systemangepasstheit, Vetternwirtschaft, Karriere. Dass viele Äußerungen, die wir momentan über uns ergehen lassen müssen, nicht gerade von katholischer Qualität gezeichnet sind, ist das eine. Doch mit welcher Dreistigkeit und Frechheit Häresien und Irrlehren auch von Bischöfen behauptet werden, das ist das andere. Und das ist sehr erschreckend, für die Kirche in Deutschland geradezu selbstmörderisch. Die sind ideologisch so angefressen. Was von Rom kommt, wird an ihnen abprallen. Die ziehen ihre Agenda durch. Keiner sein Gesicht verlieren. Und wahrscheinlich hilft deshalb nur noch, die werten Herren abzusetzen und neue treue Bischöfe zu ernennen. Mögliche Kandidaten gäbe es ja.


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 lesa 8. Oktober 2020 

Ein beginnender Flächenbrand muss gelöscht werden

[email protected]: Und ich kann Sie da immer besser verstehen, liebe Schwester im Glauben ...

Hoffen und beten ist nie umsonst. Doch "ein weiser Herrscher festigt sein Volk" (Spr), ehe das Übel in die ganze Welt überschwappt.


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 Diadochus 8. Oktober 2020 
 

@jabberwocky

Natürlich sind Sie in der geistlichen Ordnung, wenn Sie für Priester und Bischöfe beten. Es wird für den geistlichen Stand viel zu wenig gebetet. Wie sich das auswirkt, sehen Sie allgegenwärtig. Priester werden wegen ihres geweihten Standes von Satan viel stärker in Versuchung geführt. Sie werden von Dämonen umschwärmt wie Bienenschwärme. Da hilft nur das Gebet.
@griasdigott, die "dramatische Sorge" des Papstes ist nur eine geheuchelte mündliche Äußerung. Die nimmt der Wind mit. Es gilt das geschriebene Wort in Fratelli tutti der Brüder im Bunde. Diese hat er unterschrieben. Das ist noch viel dramatischer.


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 Herbstlicht 8. Oktober 2020 
 

@lesa

Liebe Schwester im Glauben!
Es war mir nicht bekannt, dass Bischof Algermissen kürzlich mit einem Leserbrief in der Tagespost in Erscheinung getreten ist.
Für die Lehre der Kirche einzutreten ist die vornehme Aufgabe eines Dieners der Kirche. Wenn er dies also getan hat, freut mich das sehr.
Vielleicht könnte die Stellungnahme Bischof Algermissens mittelfristig der Anfang vom Ende des Synodalen Weges bedeuten, auch wenn bis jetzt nichts darauf hindeutet.
"..., nachdem eine Reihe von Bischöfen gezeigt haben, dass ihnen Worte völlig egal sind."
Hoffen und beten wir, dass das nicht immer so bleibt.
Abschließend darf ich noch sagen, dass ich mich immer mehr freue, wenn ich Gelegenheit habe, die Hl. Messe bei der FSSPX zu besuchen.

Gottes Segen für Sie, liebe lesa!


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 Paddel 8. Oktober 2020 

Die Geister, die ich rief

Amazonassynode, Frauendiakonat soll neu unter die Lupge genommen werden, Die Synode zur Familie (2/3 Mehrheit aufgehoben) usw. Papst Franziskus hat doch in diese Richtung (Frauenpriestertum usw.) Hoffnung gemacht. Erst das Buch von Kard. Sarah auf dem bewußt nur Papst Benedikt XVI drauf stand und die Aufregung darum. Erst seit dem Erscheinen dieses Buches, erst seit dort rudert Papst Franziskus zurück. Hatte er damals Angst vor einer Kirchenspaltung und davor mit den Deutschen allein dazu stehen, während sich die Weltkirche ihm abewandt hätte? Es war jedenfalls sehr brenzlig. Papst Franziskus musste zurückrudern. Ob aus Überzeugung? Das weiß ich nicht.


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 JP2B16 8. Oktober 2020 
 

Die Spitzbuben der DBK werden ganz sicher nicht zurückrudern ...

Sie werden es darauf ankommen lassen. Zu weit haben sie sich inzwischen hinausgelehnt und bei den ihnen Wohlgesonnenen Begehrlichkeiten geweckt und Neuerungen in Aussicht gestellt. Sie vertrauen darauf, dass es Rom bei Mahnungen belässt und ggf. gesetzte Fristen immer wieder verlängern wird (die Langmut des Herrn ist bekanntlich sehr groß). Die deutschen Spitzbuben setzten auf die Normative Kraft des Faktischen. Sie vertrauen einfach darauf, dass die Zeit ihnen in die Hände spielt. Irgendwann dann ist der neue Status quo in Deutschland etabliert, die "Weltkirche" hat sich damit mehr oder weniger abgefunden, der "deutsche Sonderweg" wird nicht akzeptiert aber letztlich geduldet. Man ist der ständigen Rebellion aus Deutschland überdrüssig. Sie werden sich ohnehin eines Tages vor dem Herrn verantworten müssen. Viel abverlangt aber wird dann den Gläubigen in Deutschland, die formal dann nicht zu einem der wenigen verbliebenen romtreuen Bistümer gehören. Beten wir täglich den Rosenkranz!!


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 lesa 8. Oktober 2020 

Es helfen nur Nägel mit Köpfen

[email protected]: Bischof Algermissen ist kürzlich mit einem Leserbrief in der Tagespost, der zeigte, wie alarmiert ist, sehr klar für die Lehre der Kirche eingetreten.
Angesichts der Agenda, der Vorhaben und unsäglichen Äußerungen wäre längst konkreter Handlungsbedarf gegeben. Vor allem aber nachdem eine Reihe von Bischöfen gezeigt haben, dass ihnen Worte völlig egal sind.


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 fenstergucker 8. Oktober 2020 
 

Marx und Bätzing

als erstes diese beide Herren aus ihren Ämtern entfernen. Beide sind das Grundübel der deutschen Misere


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 jabberwocky 8. Oktober 2020 

Für unsere Bischöfe beten

Das höre ich immer wieder. Natürlich stimmt das. Aber sind wir wirklich in der geistlichen Ordnung, wenn die Herde den Hirten sagen muß, wo der Weg langgeht? Wie wäre es denn, wenn die Bischöfe für uns beten, für diejenigen, die treu im Alltag den katholischen Glauben leben…was ja auch nicht immer leicht ist. Wozu sind unsere Bischöfe da, wenn nicht, die Herde zu stärken, zu leiten und voranzugehen? Womit beschäftigen sich unsere Bischöfe eigentlich den ganzen Tag? Wo ist der deutsche Bischof, der zum Ausdruck bringt, daß er nicht einverstanden ist damit, durch staatliche Anordnung von seinen Gläubigen getrennt zu werden? Welcher deutsche Bischof nach Bischof Dyba und Kardinal Meisner hat in den letzten Jahren den Eindruck erweckt, für und um uns zu kämpfen?
Wenn ich von Bischöfen Nahrung für die Seele brauche, dann lese ich Kardinal Sarah, WB Athanasius Schneider oder Fulton Sheen. Wo ist der deutsche Bischof, der irgendetwas nützliches zu meinem geistlichen Leben beizutragen hat?


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 JoSeee 8. Oktober 2020 
 

Lokal eintreten...

Mittlerweile überlege ich tatsächlich, ob ich aus der Steuerinstitution Dt. Kirche austrete und meinen Beitrag direkt an meine lokalevGemeinde überweise. Ich kann man mich aber nicht dazu durchringen, da ich somit ja all die guten Kräfte in unserer Kirche Schwäche. Was nur tun?


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 griasdigott 8. Oktober 2020 

So widersprüchlich alles

Endlich möchte man rufen, endlich

doch dann denke ich an "Fratelli tutti"

Da Blick ich nicht mehr durch! Wie passt das zusammen?!


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 J. Rückert 8. Oktober 2020 
 

Nicht Fatima

Zunächst dachte ich, der Hl. Vater habe jetzt das 3. Geheimnis von Fatima gelesen.


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 Adamo 8. Oktober 2020 
 

Sehr späte Erkenntnis von Papst Franziskus !

Bereits der heilige Papst Johannes Paul II. sagte: "Geh' mir weg mit den Deutschen".

Wobei er nicht zuletzt Theologie-Professoren meinte, die nicht mehr die reine Lehre Christi vertraten.

Diese damals bis heute ausgebeldeten Pastoralassistenten, Diakone, Priester, Bischöfe und Kardinäle haben jetzt das Sagen!

Bischöfe führen uns Christen mit ihrem "Synodalen Weg" in die Irre, das hat nun Papst Franziskus endlich, endlich, endlich erkannt.

Er sagt aber keinen Ton zu den Tötungen der Kinder im Mutterleib, zum wachsenden Genderwahnsinn und der Familienzerstörung etc.

Leider hat er auch noch nicht den Herrn Parolin durchschaut!


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 Stefan Fleischer 8. Oktober 2020 

Könnte es sein,

dass die grosse, schweigende bzw.gleichgültige Mehrheit (nicht nur) in Deutschland vielleicht aufwachen würde, wenn unser Heiliger Vater deutsch und deutlich und gross in den Medien erklären würde: «Als vor Gott Verantwortlicher kann ich nicht länger zusehen, wie die Kirche in Deutschland ins Verderben rennt. Ich fordere alle auf umzukehren zur universellen, allumfassenden, katholischen Kirche zu ihrem überlieferten Glauben und ihrer heiligen Ordnung. Ansonst sähe ich mich gezwungen konsequent die nötigen Massnahmen zu treffen und jene auch formell aus der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche auszuschliessen, welche sich de facto bereits von ihr getrennt haben. Denn "Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich; wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut." (Lk 11,23) spricht der Herr.
Wir aber müssen uns bewusst werden, dass -ohne ein Wunder - wir alle früher oder später vor die Frage gestellt werden: "Wollt auch ihr gehen?" (vergleiche: 6,60-71


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 Chris2 8. Oktober 2020 
 

Welch ein idyllisches Bild.

Möge das Flaggschiff Petri wieder den sicheren Weg durch den Fallout des Zeitgeistes weisen und die Irrwege mancher Bischofskonferenzen eine noch kürzere Halbwertszeit haben, als das überliefernde Glaubensgut in den letzten Jahrzehnten des Auf- Um- und Abbruchs.


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 chriseeb74 8. Oktober 2020 
 

Alles vollkommen richtig,

aber das derzeit schlimmste Problem der deutschen Kirche ist, dass sie in Zeiten von Corona kaum oder gar keine Seelsorge betreibt, sondern mehr oder weniger nur noch im eigenen "Saft" schmort.
Dies wird zu immensen Kirchenaustritten führen, davon bin ich überzeugt.
Die Kirche lässt die Menschen allein...keine Gottesdienste, keine Veranstaltungen und keine Seelsorge.
Ich habe dies letztens einem Diözesanbischof mitgeteilt, er hat mir nicht widersprochen...


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 Simon 8. Oktober 2020 
 

Gebetsanliegen des Papstes Oktober

Wir beten dafür, dass die Laien – insbesondere Frauen – aufgrund ihrer Taufgnade größeren Anteil an kirchlicher Verantwortung bekommen.


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 Rolando 8. Oktober 2020 
 

Beten wir!

Es bedarf der Gnade der Umkehr, beten wir darum. Wir in Deutschland haben das Erbe Luthers, dessen Irrungen haben sich über Jahrzehnte in den Priesterseminaren festgesetzt. Beten wir, damit der Herr die Herzen berührt und Erkenntnis und Umkehr schenkt. Argumentativ ist, obwohl die Argumente überzeugend sind, nicht viel zu machen. Kritisieren wir nicht, beten wir!


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 hape 8. Oktober 2020 

Jetzt bin ich mal gespannt,

wie der Bundesjugendleiter der KJG, Marc Eickelkamp und Vertreter der deutschen katholischen Amtsjugend wie Lisi Maier und Gregor Podschun (BDKJ) diese Mahnung eines alten weißen Mannes aus Rom aufnehmen werden.


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 hape 8. Oktober 2020 

Gebet für die Einheit?

Meint Papst Franziskus damit die Ökumene mit den Protestanten oder die bevorstehende synodale Spaltung?


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 Zsupan 8. Oktober 2020 
 

Eindruck

Papst Franziskus täuscht sich nicht im Geringsten mit seinem Eindruck.


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 Herbstlicht 8. Oktober 2020 
 

Ob die Besorgnis von Franziskus wohl etwas bewirkt?

Gehört Bischof Algermissen denn nicht auch zur Gruppe derjenigen Bischöfe, die den Synodalen Weg unterstützen?
Möge er sich also die Worte von Franziskus zu Herzen nehmen und auch seine Bischofskollegen anregen, ihr Vorhaben noch einmal zu überdenken.
Jeder kann einmal irren, sich verrennen oder einen falschen Weg einschlagen. Dies zu erkennen und zu korrigieren ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Mut.


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 Cosmas 8. Oktober 2020 
 

...und um die Christen in China sowie das Abkommen bitte auch gleich Sorgen machen, hl. Vater!


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 Seeker2000 8. Oktober 2020 
 

Endlich...

wird das Problem mit dem SW und M2.0 auch in Rom als Problem erkannt.
Leider hat das viel zu lange gedauert. Warum man hier so lange auf "Vernunft" und "freiwilliges Einlenken" des großteils der Bischöfe in D gesetzt hat, ist bei der Tiefe der Fragen, um die es da geht, nicht nachvollziehbar. Man hätte viel früher deutliche Worte und Konsequenzen finden müssen.
Hoffen wir, dass das Problem jetzt nicht nur erkannt, sondern auch mit Nachdruck angegangen wird!


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 Thomasus 8. Oktober 2020 
 

Umkehr

Den Deutschen Bischöfen kann man nur zurufen : Kehrt um vom Synodalen Irrweg. Wir beten für Euch .
Betet auch Ihr zum Heiligen Geist
besonders um die Gabe der Erkenntnis und die Gabe der Weisheit.
Last Euch nicht von den Medien und sogenannten Reformern beeinflussen.


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