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Schwarzer König an Rottweiler Weihnachtskrippe, „das ist das Gegenteil von Diskriminierung“13. Oktober 2020 in Deutschland, 5 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Der schwarze König wird in Rottweil zukünftig nicht fehlen, sondern „ steht gleichwertig neben den beiden weißen Königen“
Rottweil (kath.net/pl) „Dass ein schwarzer König an der Krippe steht, kann auch als eine Ehrerbietung an den schwarzen Kontinent gesehen werden, ebenbürtig mit Asien und Europa. Das ist das Gegenteil von Diskriminierung. Das will auch sagen, dass Gott sich im Christuskind als Heiland, als Erlöser für alle Menschen, egal welcher Hautfarbe, Nation oder Herkunft, geoffenbart hat.“ So kommentiert Berthold Hildebrand in der „Neuen Rottweiler Zeitung“ die Entscheidung der Kirchengemeinde des Rottweiler Heilig-Kreuz-Münsters, die Figur mit dem schwarzen Antlitz nicht aus den zwei historischen Krippenensembles zu entfernen, wie die etwa die (evangelische) Kirchengemeinde des Ulmer Münsters festgelegt hat anhand einer Figur, die allerdings von vielen als abwertend und dezidiert unsympathisch empfunden wird. Hildebrand ist der Pressebeauftragte der katholischen Pfarrgemeinde, Experte für das Rottweiler Münster sowie Coautor eines Büchleins über lokale Kapellen. 
Link zum Beitrag in der „Neuen Rottweiler Zeitung“: Berthold Hildebrand - „Der schwarze König wird in Rottweil an der Krippe auch künftig nicht fehlen“
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Lesermeinungen| | Steve Acker 14. Oktober 2020 | | | | Sagittarius dann hätte man ja vielleicht die Figur auswechseln können? |  0
| | | | | elmar69 13. Oktober 2020 | | | | @Chris2 Bei "Uncle Ben" stammt die Bezeichnung aus der Zeit der Ungleichbehandlung, als man Schwarzen weder einen Nachnamen noch die Anrede "Herr" zugestehen wollte.
Du fändest es vermutlich merkwürdig, wenn ich über Dich als "Onkel Chris" schreiben würde obwohl wir uns persönlich gar nicht kennen.
Die Umbenennung in "Ben's Original" das sympathische Gesicht von "Ben" bleibt. |  7
| | | | | y.stark 13. Oktober 2020 | | | | @Sagittarius Und genau diese Aussage ging im Artikel kath.net verloren, weil aus welchen Gründen auch immer, ein Foto einer anderen Gruppe der heiligen drei Könige zugefügt wurde, bei dem Melchior nicht abstoßend dargestellt wird. Leider wurde auf diesen Umstand zudem nicht hingewiesen wie das sonst üblich ist. |  6
| | | | | Sagittarius 13. Oktober 2020 | | | | Nochmals Es ging der evangelischen Kirchengemeinde des Ulmer Münsters nicht darum, dass Melchior "schwarz" war, sondern, dass die konkrete Figur von der Gestik und Darstellung wirklich abstoßend wirkt. www.focus.de/wissen/gemeinde-hat-keine-lust-auf-rassismus-debatte-wegen-schwarzer-melchior-figur-ulmer-kirche-verbannt-die-heiligen-drei-koenige-aus-k |  7
| | | | | Chris2 13. Oktober 2020 | | | | Touché. Besser kann man es nicht formulieren. Aber wer den sympathischen "Uncle Ben" von den Reispackungen verbannen lässt, ist auch dazu fähig, genau das später als Rassismus anzuprangern (A la: "Damals haben diese weißen Rassisten Schwarze systematisch entfernt"). Prinzipienlose und anscheinend verrücktgewordene linke Ideologen eben, so wie man sie seit ihrem Erfolg beim "Marsch durch die Institutionen" kopfschüttelnd erlebt. Besonders Frauen und Schwule werden es noch bitter bereuen, wenn das "historisch einzigartige Experiment" scheitern sollte... |  4
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