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Nach deutlicher Kritik - Erzbischof Schick verurteilt Verbrechen fanatischer Islamisten

3. November 2020 in Deutschland, 13 Lesermeinungen
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Nach tagelanger Kritik an seinen umstrittenen Nizza-Äußerungen, die von nicht wenigen als Täter-Opfer-Umkehr eingestuft wurden, hat der Bamberger Erzbischof jetzt doch klar die Verbrechen von Nizza verurteilt


Bamberg (kath.net) Nach tagelanger Kritik an seinen umstrittenen Nizza-Äußerungen, die von nicht wenigen als Täter-Opfer-Umkehr eingestuft wurden, hat der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick jetzt doch klar die Verbrechen von Islamanhänger von Nizza verurteilt. Die Anschläge in Frankreich seien verabscheuenswürdige Taten, die vor Gericht müssten. „Es muss auch alles getan werden, um solche Verbrechen fanatischer Islamisten zukünftig zu verhindern“, forderte der Erzbischof laut einer Mitteilung seiner Pressestelle. Für die Opfer der Angriffe gelte, was auch für alle anderen Opfer von Gewalt und Katastrophen gelten solle: „Ihr unvollendetes Leben auf Erden soll Erfüllung im Himmel finden“.


Auf Twitter und Facebook meinte Schick vergangen Woche noch wörtlich: "#Nizza hat diesen Satz erneut auf furchtbare Weise bestätigt: 'Ohne Religionsfreiheit wird menschliches Leben fundamental beschädigt‘. Auch die Religionen müssen sich Freiheit & Toleranz gewähren. Beleidigungen von Religionen sind auszuschließen. Den Opfern in Nizza Trost & Mitgefühl."  Seine Wortmeldung wurde in den sozialen Netzwerken überwiegend negativ eingestuft, sogar Kirchenaustrittsdrohungen gab es.

Die "Jüdische Rundschau" hatte dazu beispielsweise geschrieben: "Unglaublich: In Frankreich werden drei Menschen getötet - darunter ein Kirchenangestellter, einer christlichen Gottesdienstbesucherin wird gar der Kopf abgeschnitten. Dass die deutschen Amtskirchen Ursachen und Motive nicht benennen, sind wir gewohnt. Aber der Erzbischof Ludwig Schick von Bamberg setzt noch einen drauf: 'Beleidigungen von Religionen sind auszuschließen'."


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Lesermeinungen

 Eselchen 4. November 2020 
 

Nizza ist jetzt schon vergessen

enthauptete Frauen bringen keine Quote,
solange sie christlich sind.
Die Hirten sagen möglichst gar nichts, sonst ist Mutti böse und über Wien redet in 48 Stunden
niemand mehr, wetten?
Dann kommen die neuen Gesundheitszahlen, die dann wirklich besorgniserregend sind!


1
 
 Alecos 4. November 2020 
 

Islamisten verüben Anschläge gegen Christen und Bischof Schönborn fordert Menschen noch mehr Nächste

Islamisten verüben Anschläge gegen Christen und Bischof Schönborn fordert Menschen auf, noch mehr Nächstenliebe und Solidarität für Muslime, Islamisten anstatt für christliche Opfer zu zeigen. Man stelle sich vor, Bischof Schönborn hätte nach einem Massaker von Muslimen durch Rechtsradikale, noch mehr Nächstenliebe und Solidarität für Rechtsradikale anstatt für ihre Opfer gefordert. Die Empörungswellen in Medien und Gesellschaft wären grenzenlos und ohrenbetäubend. Bischof Schick u. Schönborn wären ihre Posten über Nacht los und als Bischöfe erledigt. Wollen die Bischöfe etwa sagen, dass die christlichen Opfer darunter eine 70-Jährige, grausam geköpfte Dame nicht genug Solidarität u. Nächstenliebe für Muslime gezeigt haben? Selbst wenn das der Fall wäre, haben Muslime trotzdem nicht das Recht unschuldige Menschen zu massakrieren und zu terrorisieren. Es ist erschütternd, dass die Bischöfe Islamisten verhätscheln, kaum Nächstenliebe u. Solidarität für die christliche Opfer zeigen.


2
 
 Alecos 4. November 2020 
 

Der Versuch Islamisten-Verhätschelung als christliche Tugend hinzustellen ist extrem verstörend.

Es scheint, dass der Horizont von Bischof Schick da aufhört, wo es darum geht aufrichtige, echte Anteilnahme, Anstand und Rückgrat zu zeigen. Bischöfe wie Schick wollen offenbar das Böse, nämlich islamischen Terror nicht beim Namen nennen und verurteilen.
Kardinal Sarah hatte diesen Mut. Na ja, um Gesicht zu wahren, spricht Schick, davon einen höheren Horizont zu haben. Er kann freilich nicht zugeben, dass er aus vorauseilenden Gehorsam, Kleinmut und Political Correctness sich nicht getraut den Islam zu kritisieren.

Man stelle sich vor, die Bischöfe hätten für Ausländerfeindlichkeit, Hitlergrüße, Nazisymbole, Angriffe auf jüdische Einrichtungen mit Nachsicht und verständnisvolle Verharmlosung reagiert, wie sie es immer bei islamische Terrorakte pflegen zu tun.


1
 
 JBE 3. November 2020 
 

Zu spät!

Für eine Klarstellung des EB ist es leider viel zu spät!
Gesagt ist gesagt!


3
 
 Winrod 3. November 2020 
 

Dass Erzbischof Schick nun die Zweifel ausgeräumt hat,

finde ich gut und richtig.


5
 
 girsberg74 3. November 2020 
 

Die Frage war nie, ob EB Schick die rechte Gesinnung habe,

meine Frage war nur, wozu Ebs überhaupt gut wären, - richtig: „wären“?

Untaten zu verurteilen ist einfach, das kann jeder, kann auch ich, - mit vollem Mund sogar.
Was kritisierbar war, das war das Nicht-Nennen, also das Nicht-Verurteilen des steuernden Hintergrunds dieser Täter - „Täter“ hier mal im Plural, war ja keine aus dem „Rahmen“ fallende Untat.

Gebraucht würden EBs, gar Kardinäle, der spezielle Einzelfall muss nicht genannt werden, um gegenüber den Personen in der Politik mit Bestimmtheit aufzutreten, die uns mit tödlicher Väterlichkeit und tödlicher Mütterlichkeit regieren; Frage, was eignet diesen Personen in der Politik zu solchem?


3
 
 Paul-Lukas 3. November 2020 
 

--

Das Ziel ist doch eine Welteinheitsreligion. Liegt doch da auf der Hand, dass man den Islam nicht kritiseren möchte, passt das doch nicht zu den Zielen.

Also lieber alles schlecht machen bzw. alles gut reden.
Schafe im Wolfspelz.


4
 
 lakota 3. November 2020 
 

@Diasporakatholik

Ich schäme mich, wenn SIE nachweisen, daß Erzbischof Schick zum Anschlag in Nizza den ISLAMISCHEN Mörder verurteilt hat.
Wenn nicht, ist es doch die Wahrheit, daß unsere Bischöfe immer verschweigen WER die Täter sind und wohlfeile Phrasen von sich geben.


8
 
 Diasporakatholik 3. November 2020 
 

@Chris2

Ihre "Wünsche" sende ich ungebraucht an Sie zurück.


1
 
 Chris2 3. November 2020 
 

@Diasporakatholik

Ich wünsche Ihnen auch einen gesegneten und sicheren Tag.


2
 
 Diasporakatholik 3. November 2020 
 

An alle, die gestern hier Zweifel und Schlimmeres gegen Erzbischof Schick äußerten:

Shame on you!


2
 
 Chris2 3. November 2020 
 

Mal sehen, wie dröhnend die deutschen Bischöfe zu Wien schweigen.

Und wenn sie sprechen, kommen sicherlich auch so unsinnig-ablenkende Politikerphrasen wie "feiger Anschlag"*, "Angriff auf unsere offene Gesellschaft"** oder gar der unsägliche Oberverharmlosungsunsinn "Das alles nach nichts mit dem Islam zu tun" dabei heraus...
* Nein, es ist widerlich und menschenverachtend, aber feige ist es nicht, sich ins Kreuzfeuer von Polizei und SEK zu begeben
** die mit ihrem roten Teppich selbst für Dschihadisten solche Untaten nicht selten überhaupt erst ermöglicht hat


4
 
 Diasporakatholik 3. November 2020 
 

An EB Schicks diesbezüglicher Haltung hatte ich NIE Zweifel

Ich hatte das auch bereits gestern mehrfach geschrieben.


3
 

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