Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Franziskus kritisiert Maskenverweigerer
  2. Churer Domkapitel lehnte Dreierliste von Papst Franziskus ab
  3. Deutschland: Jeder Sechste glaubt an die Existenz der Hölle
  4. Jüngster US-Abgeordneter spricht über Bekehrung von Moslems und Juden
  5. Künftiger US-Kardinal Gregory: „Echter Dialog – das ist das Mantra von Papst Franziskus“
  6. Schluss mit dem Verbot von öffentlichen Gottesdiensten!
  7. Belgrader Patriarch Irinej I. an Covid-19 gestorben
  8. Zur Nichtwahl eines Churer Bischofs durch das Domkapitel
  9. Allein den Betern kann es noch gelingen
  10. 'Gender-Dreck' - Deutsches Gericht verurteilt Pastor Olaf Latzel
  11. „In Chur steht das Schicksal der Kirche in einem der reichsten Länder auf dem Spiel“
  12. Warum wir am 21. Dezember 2020 unbedingt den Himmel beobachten sollten!
  13. Twitter erlaubt Hashtag #FuegoAlClero, der die lebendige Verbrennung von Priestern fordert!
  14. "Und dann kam der November 2020"
  15. Papst Franziskus: Lebensschutz und Umweltschutz hängen zusammen

Chefredakteur-Digital der WELT: ‚Hören wir auf, uns etwas vorzumachen!’

5. November 2020 in Chronik, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die westliche Welt müsse deutliche Konsequenzen gegenüber den Islamisten ziehen. Diesen müsste klar werden, dass sie in unseren Gesellschaften nicht willkommen seien, fordert Ulf Poschardt nach dem Terroranschlag in Wien.


Berlin/Wien (kath.net/jg)

Die Politiker der westlichen Länder müssten aufhören „Beschwichtigungsformeln“ zu verbreiten und statt dessen dem Islamismus entschlossen entgegen treten, fordert Ulf Poschardt, der Chefredakteur-Digital der WELT in einem Kommentar vom 3. November zum Terroranschlag in Wien am Abend davor.

 

Der einzige Staatsmann, der einen anderen Ton anschlage, sei der französische Präsident Emmanuel Macron. Dieser habe den Kampf der „aufgeklärten Europäer“ gegen „einen unaufgeklärten, in der Verbitterung über das eigene Scheitern toxisch gewordenen Islamismus“ aufgenommen. Vielleicht, so vermutet Poschardt, sei das Attentat auch deshalb in Wien geschehen, weil der österreichische Bundeskanzler ein klares Signal der Solidarität an Macron nach dem Anschlag auf die Kirche Notre Dame in Nizza gesandt habe.


 

Der Westen sei auf die Bedrohung schlecht vorbereitet, befasse sich „mit allerlei dekadenten Nebensächlichkeiten“, sei aber nicht bereit, sich „mit einer militanten Bedrohung aller Freiheiten, wie sie der Islamismus darstellt“ auseinander zu setzen. Wir müssten „aufhören, uns etwas vorzumachen“, schreibt Poschardt wörtlich. Er kritisiert den Umgang mit Intellektuellen, Professoren und Politikern, die das Problem beim Namen nennen. Diese würden in die rechte Ecke gestellt und mundtot gemacht. Dabei seien es gerade liberale muslimische Intellektuelle, die am lautesten warnen.

 

Linken Intellektuellen wirft Poschardt vor, „blind auf dem Auge des Islamismus“ zu sein. Sie würden „radikalisierte Migranten als menschliche Schutzschilde für ihre Agitation gegen ein System“ missbrauchen, „das sie sowieso abräumen wollen.“ Das gehe auch auf Kosten der europäischen Juden, die den Kontinent in Richtung Israel verlassen würden, weil sie sich nicht mehr sicher fühlen. „Europa erlebt gerade die zweite Vertreibung der europäischen Juden, und kaum jemand unternimmt etwas“, schreibt er wörtlich.

 

Poschardt fordert ernste Konsequenzen: Moscheen, in denen der Hass auf Christen, Juden, Homosexuelle, Frauen, Nichtgläubige gepredigt werde, müssten umgehend geschlossen werden. Imame, die Predigten dieser Art halten, müssten ausgewiesen werden. Die Finanzierung der Moscheen müsse transparent sein. Der türkisch-islamische Verband Ditib müsse „in die Loyalität dieser freiheitlichen Gesellschaft gezwungen werden“. Andernfalls müsse jede Zusammenarbeit mit der Ditib eingestellt werden, verlangt er.

 

Wer die Werte der westlichen Gesellschaft nicht teilen wolle, sondern sie angreife und abschaffen wolle, müsse wissen, dass er hier keinen Platz habe. Die „Deeskalationsrhetorik“, die man nach jeder Ausschreitung und nach jedem Terroranschlag zu hören bekomme und auf die keine Taten folgen, müsse ein Ende haben. „Es reicht! Es reicht! Es reicht!“ schreibt Poschardt abschließend.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 H.v.KK 7. November 2020 
 

H.v.KK

Die (halbwegs noch) zivilisierte europäische Gesellschaft müßte eigentlich nur eine einzige "Formel" anwenden die da lautet: ohne Islam kein Islamismus!


0

0
 
 Konrad Georg 5. November 2020 
 

Nun Herr Poschart,

auch als Ihr Nichtleser kann ich Ihnen sagen, Sie haben sich etwas vorgemacht. Mir Konservativem kann man nichts vormachen, weil ich die Welt eindeutig besser verstehe, als diejenigen, die in ihrem Wahn meinen, sie verbessern zu müssen.


1

1
 
 MontiRa 5. November 2020 
 

Im Fall des Attentats von Wien

sollte auch nicht vergessen werden, dass der Täter auch die österreichische Staatsbürgerschaft hatte. Da ist es also mit "ausweisen" nicht weit her und es sollte einmal darüber nachgedacht werden, ob man so inflationär mit der "Einbürgerung" umgehen sollte, wie man es derzeit tut.


2

0
 
 Winrod 5. November 2020 
 

Moscheen, in denen der Hass verbreitet werde,

müssen geschlossen werDie Politiker, die schöne Reden halten, bestimmt nicht!den, Imame, die ihn predigen ausgewiesen.
Richtig! Aber wer soll`s denn tun? Wer geht hinein in solche Moscheevereine und hält den Kopf hin?
Selbst wenn die maßgebenden Politiker zu härteren Maßnahmen entschlossen wären, was ich nicht so recht glaube, müsste es dazu auch noch diejenigen geben, die sie vor Ort risikoreich umsetzen.
Es fehlt also an Legislative und Exekutive.
Und dann wäre immer auch noch die Frage, wie sich die Medien verhalten.


1

0
 
 Chris2 5. November 2020 
 

So manche der Morde und Attentate

durch "Schutzsuchende" geschahen übrigens in "Torschlusspanik", insbesondere kurz nach Abschiebebescheiden. Auch hier dürfte das in Wien gewütet habende "Oa...ch" (so offenbar ein Augenzeuge, ihm nachrufend) Sorge gehbt haben, einen Monat lang keine "guten Gelegenheiten" mehr zu bekommen. Vielleicht sind das ja alles "Schläfer", die die Nerven verloren hatten, die Sorge hatten, die große Party zu verpassen? Hoffen wir, dass das nicht nur die Spitze eines Eisbergs war. Denn niemand weiß, wer die zumindest in Deutschland über 50% ohne Papiere wirklich sind. Dem Michel scheint es ja auch egal zu sein. Hauptsache Moralweltmeister. Ob auf der Titanic oder nicht, was spielt das dann noch für eine Rolle. Wir schaffen uns!


3

1
 
 Alecos 5. November 2020 
 

Die Verantwortung und Schuld für Terrorakte und Morde liegen immer bei den Terroristen.

Die Verharmlosung von islamistischen Terroristen ist normal geworden. Nicht selten wird auf die islamistischen Anschläge gleichgültig reagiert. Das ist unakzeptabel.

Übrigens, eine Regierung, die diese Ängste vor dem Islamismus unterdrückt, die besorgten Bürgern den Mund verbietet und mit gesellschaftlicher Ächtung droht, macht einen schweren Fehler. Man darf jede Religion kritisieren, ohne als rechts zu gelten, außer dem Islam. Warum eigentlich?


8

0
 
 Chris2 5. November 2020 
 

Damit rennt er in Deutschland

allerdings gegen Panzertüren von Fort Knox an. Keine Chance...


5

0
 
 SalvatoreMio 5. November 2020 
 

Unendliche Liebe zu allen-

das funktioniert im Staatswesen nicht. Von jedem muss erwartet werden, dass er sich einfügt und zum Gemeinwohl beiträgt, wenn er selbst daran Anteil haben will, und einer, der bei uns Schutz sucht, an erster Stelle! Es muss so aussehen: Freundlich und hilfsbereit zu jedermann, gleich welcher Sprache, wenn er unter uns lebt, aber kompromisslos: "Raus!" wenn er die Gastfreundschaft nicht zu schätzen weiß. - Unschuldige sitzen hungern irgendwo in Flüchtlingslagern, während wir Verbrecher im Gefängnis durchfüttern,sie dann entlassen, und sie sich neue Untaten ausdenken.


7

0
 
 Labrador 5. November 2020 
 

Warum - ein Erklärungsversuch

Auch hier der Link zu einem bedenkenswerten Artikel

sciencefiles.org/2020/11/03/islamismus-und-identitatslinke-ursachensuche-nach-dem-wiener-terroranschlag/


1

0
 
 girsberg74 5. November 2020 
 

Es ist vor allem eine unendliche Liebe zu allem und jedem,

die uns verordnet worden ist und uns immer mehr zu schaffen macht.

In Verbindung mit einer fatalen Mütterlichkeit und einer fatalen Väterlichkeit bei Entscheidern, die über keine natürliche Erfahrung verfügen, ist das für unsere Gesellschaft tödlich..


5

0
 
 Dottrina 5. November 2020 
 

Stimmt alles,

was Sie schreiben, lieber Herr Poschardt, aber als erste Adressatin wäre zunächst einmal Frau Merkel zu nennen, die die CDU immer weiter nach links geführt hat und durch deren grundgesetzwidrige Handlung 2015 (Grenzöffnung) erst recht zu einem Einfließen islamischer Gewalttäter führte, wenngleich es solche Gewalttäter natürlich schon früher in Europa gab, besonders natürlich auch in Frankreich, das leider zu wenig gegen Hinterhof-Moscheen in No Go-Areas getan hat, weil ebenfalls auf dem islamischen Auge blind. Hier muss zuerst bei den Verantwortlichen angesetzt werden, bevor sich wirklich außer Worthülsen etwas ändert.


8

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islamismus

  1. Karl-Peter Schwarz: "Werden die Islamisten ihren Krieg gegen Europa gewinnen?"
  2. Viele Tote bei erneuten Angriffen auf Christen in Burkina Faso
  3. Offenbacher Islamisten wollten „möglichst viele Ungläubige“ töten
  4. Hohe Haftstrafen nach gescheitertem Attentat nahe Notre Dame/Paris
  5. Präsident Macron: Rastlos gegen die islamistische „Hydra“ vorgehen
  6. Ismail Tipi: „Tausende Menschen, die unsere Demokratie nicht achten“
  7. Muslim Mansour kritisiert MDR: „Das ist kein Journalismus“

Terror

  1. Karl-Peter Schwarz: "Werden die Islamisten ihren Krieg gegen Europa gewinnen?"
  2. „Aufstehen gegen jede Art von Radikalismus“
  3. "Wir wollen und werden keine IS-Schergen unter uns dulden"
  4. Sri Lanka: „Über Nacht war das ganze Land getauft“
  5. Osterattentate in Sri Lanka: Frühere Spitzenbeamte verhaftet
  6. Erhöhte Sicherheitsstufe für christliche Kirchen in Ghana
  7. Sri Lanka – „Wir haben nie gedacht, dass er tun würde, was er sagte“








Top-15

meist-gelesen

  1. Warum wir am 21. Dezember 2020 unbedingt den Himmel beobachten sollten!
  2. Churer Domkapitel lehnte Dreierliste von Papst Franziskus ab
  3. Franziskus kritisiert Maskenverweigerer
  4. Schluss mit dem Verbot von öffentlichen Gottesdiensten!
  5. Münchner Kardinal Marx löst die "Katholische Integrierte Gemeinde" im Erzbistum auf
  6. „In Chur steht das Schicksal der Kirche in einem der reichsten Länder auf dem Spiel“
  7. Zur Nichtwahl eines Churer Bischofs durch das Domkapitel
  8. Kirchengemeinde zutiefst schockiert: Mann verrichtet Notdurft ins Taufbecken
  9. „Ein bloßes Kulturchristentum ohne persönlichen Glauben an den dreifaltigen Gott hat keine Zukunft“
  10. Dies Gejaule stellt nur einen übergriffigen Klerikalismus dar
  11. "Und dann kam der November 2020"
  12. Twitter erlaubt Hashtag #FuegoAlClero, der die lebendige Verbrennung von Priestern fordert!
  13. Jüngster US-Abgeordneter spricht über Bekehrung von Moslems und Juden
  14. 'Gender-Dreck' - Deutsches Gericht verurteilt Pastor Olaf Latzel
  15. Berliner Gericht: Aufhängen von Bibelzitaten erfüllt nicht Tatbestand der Volksverhetzung

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz