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Brief an Bischof Wiesemann: „Ihre Unterstützung des Synodalen Wegs hat bei uns Erstaunen ausgelöst“

7. November 2020 in Kommentar, 26 Lesermeinungen
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„Es darf nicht sein, dass wegen des Missbrauchsskandals Bischöfe sich dem herrschenden Mainstream nicht mehr entgegen zu stellen bereit sind und Lehre des Evangeliums aus lauter Angst vor Widerspruch aufgeben.“ Von Wolfgang und Cindy Bösl


Speyer (kath.net) Offener Brief an den Speyrer Bischof Karl-Heinz Wiesemann.

Eure Exzellenz, sehr geehrter Herr Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann,

in Ihrem Hirtenbrief zur Österlichen Bußzeit laden Sie uns ein, als „einfache“ Gläubige am Visionsprozess zur Erneuerung der Kirche mitzuwirken. Sie betonen, dass wir als Christen ein Segen für andere sein sollen. Im Hinblick auf diese Aussage möchten wir Sie gerne unterstützen und geben unser Bestes, um dies in unserem Alltag und unserem persönlichen Umfeld umzusetzen.

Ihre Unterstützung des Synodalen Wegs hingegen hat bei uns Erstaunen ausgelöst, auch wenn dies im Hinblick auf die Ernennung Ihres Generalvikars Andreas Sturm vorauszusehen war und auf eine konsequente kirchenpolitische sowie theologische Linie Ihrerseits schließen lässt. Für uns stellt sich dabei die Frage, wie es möglich ist, dass Sie sich als Hirte der Kirche und Nachfolger der Apostel für ein Vorhaben einsetzen, das in Bezug auf viele theologische und pastorale Fragestellungen nicht mit der Tradition und der Lehre der Heiligen Katholischen Kirche übereinstimmt, obwohl Sie die Bewahrung der Lehre der Kirche feierlich versprochen haben. 1

Konkret beschäftigen uns dabei die folgenden Fragen:

Diakonat/Priestertum der Frau

-    Wie kann ich als Bischof einen Priester im Amt lassen, der offen das Frauenpriestertum fordert (s. Facebook usw.), ja diesen sogar als Generalvikar einsetzen? Johannes Paul II. hat eindeutig erklärt, dass dies nicht möglich ist. Dies sind außerdem auch Forderungen des Synodalen Wegs, wobei diese erst beim Diakonat der Frau beginnen, das es in dieser Form noch nie gab. Wie kann es sein, dass sich im Priesterseminar in Speyer während der Tagung der Diakone auch (zwar räumlich getrennt) Diakoninnen in spe treffen dürfen?

Zölibat

-    Man bekommt den Eindruck, dass der Missbrauchs-Skandal als Grund und Vorwand genommen wird, um die Position gegen das Zölibat durchzusetzen. Gerade als Bischof sollten Sie Ihre Priester in dieser schwierigen Zeit stärken, nicht schwächen! Auch wenn Sie dies in Ihrem Hirtenbrief zur Fastenzeit 2020 nicht direkt ansprechen, aber was meinen Sie sonst mit „Struktur und Mentalität“? Das Zölibat abzuschaffen gehört hierbei auch zu den vordergründigen Forderungen des Synodalen Wegs. Kommen nicht gerade diese Probleme durch die Verweltlichung der Kirche, wie es seine Heiligkeit Papst em. Benedikt XVI. in seinem Schreiben angesprochen hat (z.B. vaticannews.de)?

Ehe

-    Auch beim Thema Ehe fordert der Synodale Weg eine völlige Aushöhlung katholischer Positionen. Da Sie ganz hinter dem Synodalen Weg stehen -  sind dies auch Ihre Positionen? Schon Ihre Vorgänger haben sich in der Königsteiner Erklärung mit der Gewissensfreiheit beim Thema Verhütung von der katholischen Position abgewandt. Nur zu logisch, dass - wenn schon Bischöfe die Kirche verraten – dies einen Erdrutsch in Gang setzt. Wir als junge Eheleute, die die Lehre leben, fühlen uns von den meisten Bischöfen in Deutschland, vollständig verraten. Wie kann man als Bischof und Nachfolger der Apostel Jesu Lehre in der Heiligen Schrift und die Tradition der Kirche über Bord werfen? – Ja, man kann Sünder segnen. Das sind wir alle. – Aber man kann keine Todsünde segnen, noch nicht einmal eine lässliche Sünde.


 Die Position von Ehe und Homosexualität sollten Sie kennen. Auch den BDKJ, der bekannt ist für seine Ablehnung fast aller katholischen Positionen und Glaubensinhalte,  stellen Sie als Segen dar.

Covid-19

-    Auch in der Corona-Krise ziehen Sie sich gemeinsam mit einigen anderen Bischöfen lieber aus der Verantwortung und schieben diese auf die Gemeinden vor Ort. Beim Zusperren von Kirchen waren Sie als Bischöfe schneller als der Staat. Sollte Ihnen nicht zuerst das Seelenheil der Gläubigen am Herzen liegen? Woher nehmen Sie als Bischof das Recht, älteren Priestern das Feiern des Hl. Messopfers und das Spenden der Sakramente zu verbieten? Der Heilige Karl Borromäus hat bei der Pest, die wesentlich schlimmer war, angeordnet, dass die Priester lieber in den Tod gehen und die Seelen retten sollten 2, als zu fliehen. 3 Die Kirche macht immer mehr den Eindruck, ein Teil der Partei „Bündnis 90 - Die Grünen“ zu sein und nicht die Kirche Jesu Christi.

-    Pastorale Umkehr der Pfarrgemeinde im Dienst an der missionarischen Sendung der Kirche

-    In der Stellungnahme des Generalvikars Andreas Sturm vom 22.07.2020  zum Schreiben der Kleruskongregation bedauert er die mangelnde Unterstützung der „neuen Leitungsmodelle“. Diese mangelnde Unterstützung liegt vermutlich an den vertretenen Positionen, die nicht katholisch sind. Es ist bezeichnend und zeigt ein klares Bild der „deutschen“ Kirche, dass nur wenige der deutschen Bischöfe das Schreiben aus Rom dankbar annehmen.

Kardinal Woelki und Bischof Vorderholzer sind hier positiv zu erwähnen.

Speyer fällt durch die Stellungnahme negativ auf. Dies zeigt, wie weit sich die Diözese Speyer inzwischen von Rom entfernt hat.

S. Hl. Papst Franziskus stärkt mit diesem Schreiben die Pfarrer in ihrer Berufung. In Speyer ist der Synodale Weg wichtiger als die Missionierung und Stärkung der Gemeinde und deren Priester. 4

Des Weiteren seien hier folgende Inhalte des Schreibens erwähnt:

Abschnitt 22: benennt die Feier der Hl. Eucharistie als Quelle und Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens! In Speyer werden Wort Gottes Feiern gerne gesehen…

Abschnitt 23: erinnert an die Aussage von Papst Franziskus über den Pelagianismus. Dieser bringt hingegen den Menschen dazu, auf eigene Kraft zu bauen. Diesen Eindruck er-wecken leider große Teile der Kirche in Deutschland.

Abschnitt 27: besagt, dass die Pfarrei nicht nur ein Gebäude oder eine Struktur ist, sondern eine konkrete Gemeinschaft um den Pfarrer. In Speyer setzt man Laien zur Leitung einer Pfarrei ein.

Auch die Leitungsteams kommen weiter in Mode. Dies widerspricht ebenfalls der kath. Sichtweise und dem Schreiben, in dem Papst Franziskus klarstellt, dass nur der Pfarrer eine Pfarrei leiten kann.

Dies alles sind nur wenige Punkte, die hier angeführt werden, warum unseres Erachtens die katholische Kirche in Deutschland nicht mehr ernst genommen werden kann.

Der heilige Paulus schreibt an seinen Schüler Timotheus, wie ein Priester zu handeln hat: Verkünde das Wort, tritt dafür ein, ob man es hören will oder nicht; weise zurecht, tadle, ermahne, in unermüdlicher und geduldiger Belehrung.

Denn es wird eine Zeit kommen, in der man die gesunde Lehre nicht erträgt, sondern nach eigenen Wünschen immer neue Lehren sucht, die den Ohren schmeicheln; und man wird der Wahrheit nicht mehr Gehör schenken, sondern sich Fabeleien zuwenden.

Du aber sei nüchtern, ertrage das Leiden, verkünde das Evangelium, erfülle treu deinen Dienst! Dies verweist den Priester eindeutig auf Christus, der ihn in seinen Dienst genommen hat – nicht der Synodale Weg.

Es darf nicht sein, dass wegen des Missbrauchsskandals die deutschen Bischöfe sich dem in der Öffentlichkeit herrschenden Mainstream nicht mehr entgegen zu stellen bereit sind und die Lehre des Evangeliums aus lauter Angst vor Widerspruch aufgeben.
 
Man spricht von der Identitätskrise des Priesters.

Der Priester, der im Hl. Messopfer verwurzelt ist, wird keine Identitätskrise haben und es wird ihn davor bewahren, sich vom Verwalter der Geheimnisse Gottes zum Fachmann für geselliges Gemeindeleben und Freizeitgestaltung herabnivellieren zu lassen.

Außerdem wird er sich nicht zum Manager für kumpelhafte Gottesdienste mit möglichst hohem Unterhaltungswert, zum Phrasendrescher einer auf das Ankommen bedachten Gefälligkeitstheologie und Kirchenträumerei wandeln; die Verwurzelung des Priesters im Opfer der Eucharistie wird ihn davor bewahren, sich vom Diener in einen klerikalen Sozialarbeiter, einen Möchtegern-Politiker oder Vorkämpfer eines irdischen Paradieses zu verwandeln.

Aufgrund der oben genannten Argumente stellen wir uns als Katholiken im Bistum Speyer die Frage, ob und wie wir Ihre Position noch länger mittragen können, oder ob wir die Kirche aus Gewissensgründen verlassen müssen, um der Heiligen Katholischen Kirche in der überlieferten Lehre und Tradition treu zu bleiben.

Daher möchten wir Sie bitten, Ihre Position auf der Grundlage Ihres Weiheversprechens zu über-denken, denn „jeder, der sich vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen“. 5

Über eine Rückmeldung von Ihnen würden wir uns freuen, seien Sie Sich unseres Gebets gewiss.
Der hl. Papst Johannes Paul der II. möge uns stets von oben segnen, mit der Bitte um Ihren Segen

Ihr Wolfgang und Cindy Bösl
Erlenbach, den 05.10.2020

Fußnoten:
1 Bist du bereit, in dem Amt, das von den Aposteln auf uns gekommen ist und das wir dir heute durch Handauflegung übertragen, mit der Gnade des Heiligen Geistes bis zum Tod zu dienen? Ich bin bereit. Bist du bereit, das Evangelium Christi treu und unermüdlich zu verkünden? Ich bin bereit. Bist du bereit, das von den Aposteln überlieferte Glaubensgut, das immer und überall in der Kirche bewahrt wurde, rein und unverkürzt weiterzugeben? Ich bin bereit. Bist du bereit, am Aufbau der Kirche, des Leibes Christi, mitzuwirken und zusammen mit dem Bischofskollegium unter dem Nachfolger des heiligen Petrus stets die Einheit zu wahren? Ich bin bereit. Bist du bereit, dem Nachfolger des Apostels Petrus treuen Gehorsam zu erweisen?  Ich bin bereit.  Bist du bereit, zusammen mit deinen Mitarbeitern, den Presbytern und Diakonen, für das Volk Gottes wie ein guter Vater zu sorgen und es auf dem Weg des Heils zu führen? Ich bin bereit. Bist du bereit, um des Herrn willen den Armen und Heimatlosen und allen Notleidenden gütig zu begegnen und zu ihnen barmherzig zu sein? Ich bin bereit. Bist du bereit, den Verirrten als guter Hirte nachzugehen und sie zur Herde Christi zu-rückzuführen? Ich bin bereit. Bist du bereit, für das Heil des Volkes unablässig zum allmächtigen Gott zu beten und das hohepriesteliche Amt untadelig auszuüben? Ich bin bereit.
2 Mt 16,25; Lk 9,24; Mk 8,35
3 kath.net: Der Heilige Karl Borromäus
4 Siehe hierzu Abschnitt 17 des Schreibens
5 Mt 10,32; Einheitsübersetzung 2016

Pressefoto Bischof Wiesemann (c) Karl Hoffmann / Bistum Speyer


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Lesermeinungen

 Sigrid E. P. 12. November 2020 
 

Auf den Punkt getroffen

Dank an Herrn und Frau Bösl. Der Brief hat es auf den Punkt gebracht. In jedem Satz stimmen wir damit überein. Wir sind erschüttert über die meisten unserer deutschen katholischen Bischöfe, die dermaßen Verwirrung stiften. Diese deutsche katholische Kirche ist nicht unsere Kirche.

Hans-Jürgen und Sigrid Pleger, Ehepaar


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 lesa 9. November 2020 

Luziferische Täuschung

@Federico: Man darf nicht vergessen, was der Heilige Paulus sagt: "Satan hüllt sich in ein Lichtgewand". Der brüllt nicht vor sich her: Achtung, ich bin der Teufel!" Nein, der macht es, wie Rudolf Steiner empfahl: "Man kann für Christi Gegenbild am besten Menschenherzen fangen, wenn Christi Namen man dem Bilde gibt. Daher nennt sichauch bei den Freimaurern, wie in anderen gnostischen und okkulten Vereinigungen, vieles christlich und meint man, es gebe eine "gemeinsame Schnittmenge" während es sich um Tarnung von ANTICHRISTLICHEM handelt.
"Buchempfehlung: "Mein Weg als Freimaurer. Ich diente Luzifer, ohne es zu wissen." von Serge Abad-Gallardo
Da gehen einem die Augen auf und vieles, was jetzt abläuft, wird erklärbar.
Bei der Gelegenheit danke an kath.net für die hochaktuellen, m.E. durchwegs vom Heiligen Geist für unsere Zeit als Orientierung und Licht bereitgestellten buchempfehlungen!


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 pjka 8. November 2020 

Mißbrauchsskandal

Die Mainstreampresse fällt hier über die katholische Kirche her aber verschweigt die größte Risikogruppe: 30 % der pädophilen Opfer sind Jungen und 97 % der Täter Männer. Daraus folgt das etwa 30 % der Täter homosexuell sind obwohl sie nur etwa 3 - 4 % der Bevölkerung ausmachen. Allein das Nennen dieser Fakten genügt aber um als Homophob beschimft zu werden. Die Täter beschädigen das Ansehen der Homosexuellen und nicht die, die die Wahrheit aussprechen.


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 Federico R. 8. November 2020 
 

@zeit-zeuge -- mhhh, aha, weiß nicht so recht.

Ich habe Ihren Rat befolgt ... und weiß nicht so recht. Natürlich darf man nicht pauschal (ver-)urteilen. In jungen Jahren hatte ich einmal einen Freimaurer kennengelernt (von dem ich damals allerdings nicht wusste, dass er’s war), der später sogar Logenmeister geworden war (wie ich erfahren hatte). Ein recht patenter und umgänglicher Mann übrigens und ein praktizierender Katholik. Später hatte ich auch gute persönliche Kontakte zu zwei Rotariern, wobei einer der beiden, wie sich dann herausstellte, einen eher unguten Charakterzug hatte.

Sei es wie es ist. Erzbischof R. Marx soll angeblich auch ein Rotarier mit ruhender Mitgliedschaft sein. Vielleicht ist‘ auch nur ein Gerücht?


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 zeit-zeuge 8. November 2020 
 

@Federico R.

Vielleicht sollten Sie sich doch etwas genauer über die Rotarier informieren.
z.B. hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Rotary_International


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 Federico R. 8. November 2020 
 

@aronia – Da haben Sie aber ganz schön in ein Wespennest gestochen!

Wozu braucht ein Christ, gar ein Katholik, wenn er denn unbedingt in seiner Kirche Kariere zu machen gedenkt, die Mitgliedschaft in einem der mehr oder weniger geheimen, geheimnisumwitterten, zumindest aber stets elitär sich gebenden (Männer-)Bünde? Die Rotarier & Co – sind sie nicht die unverdächtig scheinenden Sprösslinge der Freimaurer, die mittlerweile, wie man hört, schon bis in den Innenkreis der Kirche vorgedrungen sind? Lehrlinge und Gesellen der Architekten und Maurer, die in Deutschland zielstrebig mittels eines sogenannten synodalen Wegs am Bau einer neuen Kirche arbeiten?

Bischöfe, die es auf diesem Weg ins Amt geschafft haben, brauchen wahrhaftig keinen Dreifaltigen Gott mehr, nicht einmal ein Kreuz. Die haben ganz andere Symbole.


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 Diasporakatholik 8. November 2020 
 

@SalvatoreMio - Nur zur Klarstellung:

Dr. Eugen Drewermann war nie Professor sondern Privatdozent.


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 aronia 8. November 2020 
 

Bischof Wiesemann ist Rotarier

wie die meisten deutschen Bischöfe auch.
Ähnlich sämtlicher Spitzenpolitiker dienen sie nur als Marionetten einer weltumspannenden Agenda und haben den Auftrag, die Kirche in die NWO zu führen.
Allesamt Wölfe im Schafspelz sozusagen.
Wie sie das mit ihrem Gewissen vereinbaren können bleibt allerdings rätselhaft.
Fakt ist, dass man ohne diese Club-Mitgliedschaft heutzutage kaum Bischof werden kann. Das erklärt auch, die konsequente Verweigerung der Sakramente während des Lockdown. Rotary gibt den Kurs vor!


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 SalvatoreMio 8. November 2020 
 

und der Vierte im Bunde: Herr Prof. Drewermann -

Paderborn, zwar kein Bischof, aber äußerst medienwirksam. Man konnte durchaus viel von ihm lernen, aber wer seine Thesen unreflektiert verschlang, und "sein Jünger" wurde, war nicht mehr wiederzuerkennen. Bis in die tiefste Diaspora hinein hat er Gläubigen den Kopf verdreht.


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 JP2B16 8. November 2020 
 

Im Bistum Speyer feierten wir eine denkwürdige Hl. Messe ...

...zum 1.Advent des letzten Jahres.
Vorweg: ein regelrechter Verrat am "Katholischen". Erschienen war gerade das Schreiben von Marx und Sternberg zum Auftakt des Synodalen Weges. Der 60+ Pfarrer: mehr Entertainer und Altgrüner, Typus: Revoluzzer und doch irgendwie verstohlener Opferpriester. Der für das Dorf vergleichsweise große Kirchenraum war sehr gut gefüllt. Auffällig viele Junge und junge Familien. Der Pfarrer schien hier der Star zu sein. In seiner feurigen Predigt brandmarkte er den lehramtstreuen, konservativen Katholik als rechten Populisten und Nazi. Wir trauten unseren Ohren nicht. Er belog seine Gemeinde, als er das Schreiben von  Papst Franziskus an das "Pilgernde Volk" als bewusste Einladung verkaufte, bitte doch den Synodalen Weg mitzugehen.
Nach dem Schlusssegen stürzte er an den Ausgang, um jedem Gläubigen hastig mit nervösen, fast roten Augen das DBK-ZDK-Schreiben in die Hand zu pressen mit dem Befehl: "Unbedingt lesen".
In fast unüberbietbarem Maße verstörend.


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 Maurizio 7. November 2020 
 

Brief an das pilgernde Gottesvolk in Deutschland vom 19.Juni 2019

Die Verfasser werden in ihrem Brief an Bischof Wesemann sehr konkret.
Papst Franziskus hat in seinem Brief vom 19.Juni 2019 sehr abgewogen aber doch sehr bestimmt an das pilgernde Gottesvolk in Deutschland appelliert die Lehre zu achten.
Enttäuschend war für mich, dass in meiner Gemeinde mit keinem einzigen Wort dieses päpstliche Schreiben bekannt gemacht wurde, zumal es konkret an das Volk adressiert war.
Da selbst päpstliche Schreiben ohne weitere Bekanntmachung (vielleicht aus Angst vor weiteren Diskussionen) zu den Akten gelegt werden, fürchte ich, dass der Brief von W. und C. Bösl ungelesen im Papierkorb verschwinden wird.


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 nicodemus 7. November 2020 
 

Ich bin erschrocken!

Von Bischof Wiesemann hat man im Laufe der Jahre echt nichts vernommen. Er ist für mich ein Bischof ohne Gesicht.Möglich, dass man ihn in Spyer kennt. Ich kenne keine einzige Verlautbarung von ihm, die das Herz hätte höher schlagen lassen.
Nicht positiv und nicht negativ!
Warum ich erschrocken bin?
Es kommt ja schon ein Bischof aus Paderborn Kard.
Marx.
Dann kam Bischof Bode - auch aus Paderborn.
Alle schlechten Dinge sind drei!
Jetzt gesellt sich der Oberhirte von Spayer hinzu - Wiesemann - auch Paderborn!
Traurig!
Ich frage mich, wo ist ihre "Erste Liebe" geblieben? Warum haben sie diese verloren?
Wo ist das Mistbet, das Paderborn für Berufungen immer war, geblieben?
Wolfgang und Cindy Bösl - danke für Ihre offenen Worte!


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 friedrich14 7. November 2020 
 

Dieser Brief war dringend notwendig

Ein Brief, eine Wortmeldung, die es in sich hat. Ich stimme in allem zu. Der synodale Weg führt die katholische Kirche mit den gegenwärtigen Themen direkt in eine weitere protestantische Denomination. Wir brauchen keine zweite Reformation. Die Bischöfe der katholischen Kirche Deutschland sollten sich auf ihre Kernkompetenz zurück besinnen. Jesus Christus und das Kreuz.


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 Diasporakatholik 7. November 2020 
 

Von Bf Wiesemann habe ich einen denkbar schlechten persönlichen Eindruck

Ich habe ihn wie auch seinen Rottenburger und seinen damaligen Augsburger Mitbruder im Bischofsamt vor einigen Jahren persönlich als einfacher Katholik per Email höflich gefragt, warum in dem betr. Bistum (hier: Speyer) in den Kirchgemeinden im Gegensatz zu allen anderen deutschen Bistümern es ausdrücklich verboten ist, Werbungsmaterial o. ä. für Lebensrechts-Organisationen wie 1000plus und andere auszulegen.

Die anderen beiden betr. Bistümer antworteten mir wenigstens, wenngleich recht unbefriedigend.

Von Bischof Wiesemann und seinem Bistum bekam ich auch trotz nochmalige späterer Nachfrage keinerlei Reaktion.

Da "weisse Bescheid", was dort der einfache kritische Gläubige zählt, nicht wahr....?


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 SalvatoreMio 7. November 2020 
 

Die Gläubigen schon längst den Bischöfen längst egal ...

@Lieber Fenstergucker! Ich fürchte sehr, dass Sie sich täuschen! Neben Limburg und München kann man eine ganze Reihe von Bischöfen benennen - wohl eher die meisten - die in die gleiche Kerbe schlagen. Mit dem Anbiedern an den Mainstreams wollen Sie die Masse halten, die irgendwie dazugehören will; gleichzeitig wollen viele aber den Lebensstil pflegen, der ihnen gutdünkt, und der passt nicht ins Konzept der Kirchenlehre. Formt die Kirche in Deutschland sich um gemäß ihren Synodalen Idealen, so würde sie sich evtl. weiterhin katholisch nennen, doch in Wirklichkeit wäre sie zu einem "Discounter-Laden" mutiert, wo man sich blicken lässt, wenn gerade ein Angebot lockt. Und wenn wir ehrlich sind: es ist bereits so, auch ohne den Synodalen Weg.


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 Chris2 7. November 2020 
 

In 1 1/2 Jahren ist das Theater wenigstens vorbei.

Dann geht der "synodale Weg" endlich zu Ende und man muss sich entscheiden, allein schon auf Druck der fort-schrittlichen Basis, bei der man viele Hoffnungen geweckt hat. Bleibt man also katholisch und gibt unerfüllbare Forderungen auf - oder man geht zu einer protestantischen Denomination bzw. und gründet die sounsovielhundertste?


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 ThomasR 7. November 2020 
 

einfache Gläubige

dürfen in Deutschland selbst nicht über die Verteilung von 5% der Kirchensteuereinnahmen (=viel weniger als Gesamteinnahmen der Kirche) befinden


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 lesa 7. November 2020 

vorbildliches Eintreten für die befreiende Wahrheit

Diese beiden üben das Priestertum der Laien aus. (Siehe Vat. II), indem sie für die Lehre der Kirche gerade stehen und für sie eitreten, danke!
Das kann manchen Bischöfen helfen, auf den Boden der Realität zurückzufinden. Weg vom Abklatsch des mainstreams und der Bodenlosigkeit, Willkür und Verdrehtheit des Relativismus - hin zur befreienden, heilsamen Wahrheit!


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 fenstergucker 7. November 2020 
 

Brief an Bischof Wiesemann

Diesem Brief ist noch keine Silbe hinzuzufügen. Nur glaube ich, unsere Bischöfe, bis auf wenige Ausnahmen, sind ihre Gläubigen schon längst egeal. Mit diesem sogenannten synodalen Weg halten und holen sie nicht einen Gläubigen.Die Rädelsführer sitzen in Limburg und München !


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 Antlitz Christi 7. November 2020 
 

Danke für den Mut, Wahrheiten auszusprechen

Jedoch würde ich raten, deswegen nicht aus der Kirche auszutreten. Die Kirche ist der fortlebende Christus, in ihr werden trotz allem die Sakramente des Heiles gespendet, und auch, wenn es drunter und drüber geht: Jesus Christus ist gegenwärtig!


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 Federico R. 7. November 2020 
 

Dank an Wolfgang und Cindy Bösl

Irgendwie sehen sie sich doch alle ähnlich: Bode, Bätzing, Wiesemann, Marx (der bärtige Kreuzableger) ... -- Immer der gleiche Typus.
Gott sei Dank, es regt sich Widerstand - auch bei jungen Leuten.


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 Freude an Gott 7. November 2020 
 

Super Brief-Traurige Wahrheit!

Beten wir für die deutschen Bischöfe, dass sie wieder Mut bekommen, zur Lehre der Kirche zu stehen!


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 SalvatoreMio 7. November 2020 
 

Zusatz zu: "Ich bin baff!"

Es war das Pfingstfest 2019!


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 SalvatoreMio 7. November 2020 
 

Ich bin baff!

So ein Brief! Alle Achtung! Ich kann nur danken und applaudieren - am liebsten so laut, dass es quer durch Deutschland schallt und allen Bischöfen in den Ohren dröhnt! - Es war in Landau (Bistum Speyer), wo am Hl. Pfingstfest über 100 Frauen während der Festmesse das Gotteshaus verließen, um für mehr Frauenrechte in der katholischen Kirche zu demonstrieren. Der gesamte Gottesdienst unter Leitung von Dekan Axel Brecht stand im Zeichen der in Münster geprägten Aktion „Maria 2.0“. (Im Internet nachzulesen mit Foto).


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 Winrod 7. November 2020 
 

Ein mutiges Zeugnis

gegen die Angst! Sehr notwendig!


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 Menschenfischer 7. November 2020 
 

Bravo!

Wo kann man unterschreiben?


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