Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  2. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  5. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  6. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  7. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  8. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab
  9. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  10. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  11. Radikale Feministin Michelle Bachelet könnte nächste UN-Generalsekretärin werden
  12. Gleichgültigkeit und Dekadenz – Die größte Hoffnung für iranische und russische Diktatoren
  13. „Junge Menschen, die zum Glauben zurückkehren, wollen den ‚vollen fetten Glauben‘“
  14. Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘
  15. USA: Mehr als die Hälfte der Männer der Gen-Z und Millenials lesen wöchentlich in der Bibel

US-Höchstrichter warnt vor Einschränkungen der Religionsfreiheit

20. November 2020 in Chronik, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Einschränkungen im Rahmen der Bekämpfung der Corona-Pandemie und Forderungen der LGBT-Bewegung seien die beiden größten Bedrohungen für die Religionsfreiheit, sagte Samuel Alito.


Washington D.C. (kath.net/jg)

Samuel Alito (70), Richter am Obersten Gerichtshof der USA, befürchtet, dass die Religionsfreiheit zu einem „Recht zweiter Klasse“ werden könnte. Bedrohungen für eine Einschränkung der Religionsfreiheit in den USA sieht er vor allem in bestimmten Maßnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie und in Forderungen der LGBT-Bewegung, berichtet die christliche Plattform CBN News.


 

Die Bekämpfung der Pandemie habe zu „bisher unvorstellbaren Einschränkungen der individuellen Freiheit“ geführt, sagte Alito in einer virtuellen Ansprache vor der „Federalist Society“. „Wir haben noch nie zuvor Einschränkungen gesehen, die so hart, umfangreich und lange anhaltend waren wie diejenigen die wir 2020 erlebt haben“, sagte er wörtlich.

 

Alito warnte davor, den Behörden derart weitreichende Befugnisse zu geben, da diese missbraucht werden könnten. Die Religionsfreiheit sei dann besonders in Gefahr, warnte er. Das habe sich bei einigen Maßnahmen gegen die Covid-19-Pandemie bereits gezeigt.

 

Was immer man von den Einschränkungen halte, sie sollten keine wiederkehrenden Einrichtungen sein, sobald die Pandemie vorbei sei, betonte Alito.

 

Er sprach weiters das Urteil „Obergefell v. Hodges“ an, mit welchem der Oberste Gerichtshof im Jahr 2015 die Eheschließung für gleichgeschlechtliche Paare in allen Bundesstaaten der USA legalisiert hatte. Wer die Ehe wie in der Bibel als Verbindung eines Mannes mit einer Frau verstehe, werde als borniert bezeichnet und von Behörden, Arbeitgebern und Schulen entsprechend behandelt.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Winrod 20. November 2020 
 

Was ist "Religionsfreiheit" eigentlich genau?

Ich bin mir nicht so sicher, dass alle dasselbe darunter verstehen.


0
 
 Chris2 20. November 2020 
 

Nur "als borniert bezeichnet und ... behandelt"?

Es wurde sogar schon einmal ein CEO eines Weltkonzerns deswegen abgeschossen. Brendan Eich war eigentlich der perfekte Kandidat, hatte u.a. Javascript mitentwickelt und 20 Jahre zuvor Mozilla mitgegründet. Er wurde 2008 wegen kleinerer Spenden an eine Organisation, die die Familie stärken will und an zwei nichtlinke Senatoren (Pat Buchanan, Ron Paul) schon nach wenigen Tagen zum Rückzug als CEO von Mozilla gezwungen. Erschreckend.
Und erste Vorboten dessen, was wir mit dem wochenlangen verlogenen Toben der Hölle gegen die Nominierung des pro life-Richters Kavanaugh erlebten...

en.m.wikipedia.org/wiki/Brendan_Eich


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  2. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  3. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  4. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  5. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  6. Papstsekretär: Leo XIV. bleibt "Padre Roberto"
  7. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  8. Britisches Innenministerium stoppt Ermittlungen gegen legale Online-Posts
  9. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  10. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  11. Visitation im Stift Heiligenkreuz abgeschlossen
  12. Nicht Erinnerung, sondern Gegenwart - Ostern im Riss der Zeit
  13. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab
  14. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  15. Sieg der „rebellischen Nonnen“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz