Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  2. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  3. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  4. Liegt ein Schisma in der Luft?
  5. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  6. MAGNIFICA HUMANITAS
  7. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  8. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  9. Adios Toni!
  10. Die Liturgie gehört nicht uns! Reform muss aus der Tradition wachsen
  11. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  12. Das Babel-Syndrom. Die gezählte Seele und der steinerne Himmel der Maschinen
  13. Polnische Bischofskonferenz bejaht in Positionspapier die Ehe nur „zwischen Mann und Frau“
  14. Ebola-Ausbruch in Ostafrika: Groß-Wallfahrt in Uganda abgesagt
  15. Pastor in London wegen Straßenpredigt verhaftet: Vorwurf der „Hassrede“ nach Kritik am Islam

US-Höchstrichter warnt vor Einschränkungen der Religionsfreiheit

20. November 2020 in Chronik, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Einschränkungen im Rahmen der Bekämpfung der Corona-Pandemie und Forderungen der LGBT-Bewegung seien die beiden größten Bedrohungen für die Religionsfreiheit, sagte Samuel Alito.


Washington D.C. (kath.net/jg)

Samuel Alito (70), Richter am Obersten Gerichtshof der USA, befürchtet, dass die Religionsfreiheit zu einem „Recht zweiter Klasse“ werden könnte. Bedrohungen für eine Einschränkung der Religionsfreiheit in den USA sieht er vor allem in bestimmten Maßnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie und in Forderungen der LGBT-Bewegung, berichtet die christliche Plattform CBN News.


 

Die Bekämpfung der Pandemie habe zu „bisher unvorstellbaren Einschränkungen der individuellen Freiheit“ geführt, sagte Alito in einer virtuellen Ansprache vor der „Federalist Society“. „Wir haben noch nie zuvor Einschränkungen gesehen, die so hart, umfangreich und lange anhaltend waren wie diejenigen die wir 2020 erlebt haben“, sagte er wörtlich.

 

Alito warnte davor, den Behörden derart weitreichende Befugnisse zu geben, da diese missbraucht werden könnten. Die Religionsfreiheit sei dann besonders in Gefahr, warnte er. Das habe sich bei einigen Maßnahmen gegen die Covid-19-Pandemie bereits gezeigt.

 

Was immer man von den Einschränkungen halte, sie sollten keine wiederkehrenden Einrichtungen sein, sobald die Pandemie vorbei sei, betonte Alito.

 

Er sprach weiters das Urteil „Obergefell v. Hodges“ an, mit welchem der Oberste Gerichtshof im Jahr 2015 die Eheschließung für gleichgeschlechtliche Paare in allen Bundesstaaten der USA legalisiert hatte. Wer die Ehe wie in der Bibel als Verbindung eines Mannes mit einer Frau verstehe, werde als borniert bezeichnet und von Behörden, Arbeitgebern und Schulen entsprechend behandelt.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  3. Liegt ein Schisma in der Luft?
  4. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  5. MAGNIFICA HUMANITAS
  6. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  7. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  8. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  9. Adios Toni!
  10. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  11. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  12. Islamexperte Mansour warnt: Europa hat ‚naive Haltung‘ zum Islam
  13. Das Babel-Syndrom. Die gezählte Seele und der steinerne Himmel der Maschinen
  14. „Ohne Jesus wären wir nicht mehr zusammen“
  15. Erzdiözese Salzburg: Weiterbildungsveranstaltung mit Homosexuellen-Initiative

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz