Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  3. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  4. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  5. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  6. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  7. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  8. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  9. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  10. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  11. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  12. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
  13. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  14. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  15. Priester bei Messer-Attacke in polnischem Kloster getötet

Schweizer Fernsehen: Kirchenrat besaß Kinderpornos

16. August 2008 in Schweiz, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Gegen den zurückgetretenen Kirchenrat von Murg (SG) ist ein Strafverfahren eröffnet worden mit Verdacht auf Sexualdelikte.


Murg (www.kath.net)
Der pädophile Goldschmied von Murg (Kanton St. Gallen) Martin Joos hat am Freitag gegenüber der Sendung "Schweiz aktuell" des Schweizer Fernsehens zugegeben, kinderpornographisches Material zu besitzen. Die Staatsanwaltschaft hat zuvor ein Strafverfahren gegen den Ex-Kirchenrat eingeleitet, da der Verdacht auf Sexualdelikte bestehe.

Joos ist am Mittwoch von seinem Amt in der Kirchenverwaltung zurückgetreten, nachdem der öffentliche Druck gegen ihn zu groß wurde , KATH.NET hat berichtet. . Der Ex-Kirchenrat hat sich die Tage zuvor mehrmals positiv zu Pädophilie geäußert und für ein niedrigeres Schutzalter ausgesprochen. Er verglich außerdem jeden "richtigen" Vater mit einem Pädophilen.


Joos äußerte sich stets in dem Sinne, dass er pädophile Neigungen besitze, diese aber nicht ausleben würde. Nachdem dann ein Bericht der Taz von 2002 auftauchte, wo Joos unter einem Pseudonym zugab, mit einem 15-jährigen Geschlechtsverkehr gehabt zu haben, wurde der Druck von der Aufsichtsbehörde des Kirchenrates, dem Administrationsrat des Kantons St. Gallen, erhöht und ein Rücktritt nahe gelegt. Auch der Kirchenrat von Murg stützte Joos dann nicht mehr. Emil Hobi, der Pfarrer von Murg, hatte seit Tagen den Rücktritt verlangt. Martin Joos bekräftigte aber wieder, dass sein Rücktritt aus dem Kirchenverwaltungsrat kein Schuldeingeständnis sei.

Der Kirchenverwaltungsrat ist die Exekutive einer katholischen Gemeinde. Die katholische Administration schrieb dazu: "Bei der Wahl in die Behörde einer Kirchgemeinde im Kanton St. Gallen hat die Katholische Kirche keine Möglichkeit zur Einflussnahme. Beim Kirchenverwaltungsrat handelt es sich um eine weltliche Behörde und nicht um ein kirchliches Amt. Die Kirchgemeinden sind öffentlich-rechtliche Körperschaften, wie die Schul- oder politische Gemeinden. Sie stützen sich auf staatliches Recht ab. Aufsichtsbehörde ist der Administrationsrat des Kath. Konfessionsteils des Kantons St. Gallen. Ebenfalls eine staats-kirchenrechtliche Organisation nach rechtsstaatlichen Prinzipien, ausserhalb des direkten Einflussbereichs der Kath. Kirche beziehungsweise der Kath. Hierarchie."


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Staatskirchensystem

  1. Schweiz: 'Katholische' Frauenorganisation verzichtet auf das 'katholisch'
  2. Katholiken warnen vor "Sezessionistischer Schweizer Neukirche"
  3. Römisch-katholische Kirche bevormundet die Gläubigen politisch nicht
  4. Kritik an ‚Reformunwilligkeit’ des Schweizer Staatskirchensystems
  5. Huonder: Grundprobleme im Verhältnis Kirche - Staat sind unverstanden
  6. Katholisch ohne Staatskirchensteuer im Vormarsch
  7. Sachsen-Anhalt: Linke wollen Staatskirchenverträge prüfen lassen
  8. Bistum Chur: Richtlinien betreffend Kirchenaustritt
  9. Kirche und Staat in der Schweiz
  10. Spaltendes Staatskirchenrecht







Top-15

meist-gelesen

  1. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  2. Wissen Sie, wer die Idee zum fünffarbigen Missionsrosenkranz hatte?
  3. 'Ich habe mich geirrt'
  4. Der Mensch als Mitarbeiter Gottes - Fortschritt ist kein Gottesersatz
  5. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  6. Der Katholik Tolkien wird in der anglikanischen Westminster Abbey ein Denkmal erhalten
  7. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  8. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  9. Was ich als Priester von Fulton Sheen gelernt habe
  10. Papst an Klausurschwestern: „Der Herr ruft euch, seine Zeuginnen in Stille, Kontemplation zu sein“
  11. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
  12. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  13. „Die hl. Märtyrer von Międzyrzecz waren Menschen aus Fleisch und Blut, die bereit waren…“
  14. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  15. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz