Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  5. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  6. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  7. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  8. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  9. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  10. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  11. „Das Ende von Maria 2.0“
  12. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  13. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  14. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  15. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“

Schweizer Fernsehen: Kirchenrat besaß Kinderpornos

16. August 2008 in Schweiz, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Gegen den zurückgetretenen Kirchenrat von Murg (SG) ist ein Strafverfahren eröffnet worden mit Verdacht auf Sexualdelikte.


Murg (www.kath.net)
Der pädophile Goldschmied von Murg (Kanton St. Gallen) Martin Joos hat am Freitag gegenüber der Sendung "Schweiz aktuell" des Schweizer Fernsehens zugegeben, kinderpornographisches Material zu besitzen. Die Staatsanwaltschaft hat zuvor ein Strafverfahren gegen den Ex-Kirchenrat eingeleitet, da der Verdacht auf Sexualdelikte bestehe.

Joos ist am Mittwoch von seinem Amt in der Kirchenverwaltung zurückgetreten, nachdem der öffentliche Druck gegen ihn zu groß wurde , KATH.NET hat berichtet. . Der Ex-Kirchenrat hat sich die Tage zuvor mehrmals positiv zu Pädophilie geäußert und für ein niedrigeres Schutzalter ausgesprochen. Er verglich außerdem jeden "richtigen" Vater mit einem Pädophilen.


Joos äußerte sich stets in dem Sinne, dass er pädophile Neigungen besitze, diese aber nicht ausleben würde. Nachdem dann ein Bericht der Taz von 2002 auftauchte, wo Joos unter einem Pseudonym zugab, mit einem 15-jährigen Geschlechtsverkehr gehabt zu haben, wurde der Druck von der Aufsichtsbehörde des Kirchenrates, dem Administrationsrat des Kantons St. Gallen, erhöht und ein Rücktritt nahe gelegt. Auch der Kirchenrat von Murg stützte Joos dann nicht mehr. Emil Hobi, der Pfarrer von Murg, hatte seit Tagen den Rücktritt verlangt. Martin Joos bekräftigte aber wieder, dass sein Rücktritt aus dem Kirchenverwaltungsrat kein Schuldeingeständnis sei.

Der Kirchenverwaltungsrat ist die Exekutive einer katholischen Gemeinde. Die katholische Administration schrieb dazu: "Bei der Wahl in die Behörde einer Kirchgemeinde im Kanton St. Gallen hat die Katholische Kirche keine Möglichkeit zur Einflussnahme. Beim Kirchenverwaltungsrat handelt es sich um eine weltliche Behörde und nicht um ein kirchliches Amt. Die Kirchgemeinden sind öffentlich-rechtliche Körperschaften, wie die Schul- oder politische Gemeinden. Sie stützen sich auf staatliches Recht ab. Aufsichtsbehörde ist der Administrationsrat des Kath. Konfessionsteils des Kantons St. Gallen. Ebenfalls eine staats-kirchenrechtliche Organisation nach rechtsstaatlichen Prinzipien, ausserhalb des direkten Einflussbereichs der Kath. Kirche beziehungsweise der Kath. Hierarchie."


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Staatskirchensystem

  1. Schweiz: 'Katholische' Frauenorganisation verzichtet auf das 'katholisch'
  2. Katholiken warnen vor "Sezessionistischer Schweizer Neukirche"
  3. Römisch-katholische Kirche bevormundet die Gläubigen politisch nicht
  4. Kritik an ‚Reformunwilligkeit’ des Schweizer Staatskirchensystems
  5. Huonder: Grundprobleme im Verhältnis Kirche - Staat sind unverstanden
  6. Katholisch ohne Staatskirchensteuer im Vormarsch
  7. Sachsen-Anhalt: Linke wollen Staatskirchenverträge prüfen lassen
  8. Bistum Chur: Richtlinien betreffend Kirchenaustritt
  9. Kirche und Staat in der Schweiz
  10. Spaltendes Staatskirchenrecht







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Französische Bischöfe: Papst Leo hat das Herz der Franzosen berührt
  3. Er ist der dritte amtierende Papst in der Grotte von Massabielle/Lourdes: Leo XIV.
  4. ‚Trinkt auch ihr aus dieser Quelle!’ Der Durst, den nur Christus stillt
  5. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  6. Papst Leo erstaunt über hohe Zahl von Erwachsenentaufen in Frankreich
  7. Wo Begegnung zur Zivilisation der Liebe wurde. Die Armen als Fleisch Christi
  8. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  9. Junge Französin bekennt vor Papst: „Wie der heilige Paulus sagt: ‚Für uns ist Christus das Leben‘“
  10. Papst Leo an 80.000 Jugendliche im Stade de France: "Wer mit Gott lebt, ist frei"
  11. „Wenn wir Eucharistie feiern, dürfen wir mit allem zu ihm kommen, was in uns unvollendet ist“
  12. Neuer Schülerkreise Joseph Ratzinger / Papst Benedikt XVI. bestätigt bisherigen Vorstand im Amt
  13. Nordische Bischofskonferenz beendet Herbstvollversammlung in Paderborn
  14. Zwischen Stein und Geheimnis: ‚Ohne die Liturgie würde Notre-Dame ihre Seele verlieren‘
  15. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz