Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Kirchen verfehlen die Lebensrealität vieler Christen in Deutschland
  2. Rundumschlag statt geistige Auseinandersetzung
  3. "Möchte ich mich formell für die Klimaangst entschuldigen!"
  4. Papst mahnt "Gewissenserforschung" im Umgang mit Flüchtlingen an
  5. Lobpreis, die Beziehung zum Vater, Ruhe in Jesus
  6. Kritik: „Gewissensfreiheit durch die Hintertür eines faktischen Teilberufsverbots aushebeln“
  7. Diözese Linz verlinkt umstrittenes Bekenntnis zur LGBT-Propaganda
  8. „Meine Zeit im Gefängnis“ – „Mein katholischer Glaube hat mich gestützt“
  9. Grüne wollen Ärzte zur Abtreibung zwingen!
  10. R.I.P. Ennio Morricone
  11. Der synodale Weg funktioniert nicht
  12. Türkisches Gericht annulliert Museumsstatus der Hagia Sophia
  13. Der Glaube ist „verdunstet, verdampft, verflüchtigt“, auch an den katholischen Schulen
  14. „Black Lives Matter“ fordert Auflösung der Kernfamilie
  15. Überraschende Wende: Macron will identischen Nachbau des Notre-Dame-Vierungsturms

Schweizer Fernsehen: Kirchenrat besaß Kinderpornos

16. August 2008 in Schweiz, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Gegen den zurückgetretenen Kirchenrat von Murg (SG) ist ein Strafverfahren eröffnet worden mit Verdacht auf Sexualdelikte.


Murg (www.kath.net)
Der pädophile Goldschmied von Murg (Kanton St. Gallen) Martin Joos hat am Freitag gegenüber der Sendung "Schweiz aktuell" des Schweizer Fernsehens zugegeben, kinderpornographisches Material zu besitzen. Die Staatsanwaltschaft hat zuvor ein Strafverfahren gegen den Ex-Kirchenrat eingeleitet, da der Verdacht auf Sexualdelikte bestehe.

Joos ist am Mittwoch von seinem Amt in der Kirchenverwaltung zurückgetreten, nachdem der öffentliche Druck gegen ihn zu groß wurde , KATH.NET hat berichtet. . Der Ex-Kirchenrat hat sich die Tage zuvor mehrmals positiv zu Pädophilie geäußert und für ein niedrigeres Schutzalter ausgesprochen. Er verglich außerdem jeden "richtigen" Vater mit einem Pädophilen.


Joos äußerte sich stets in dem Sinne, dass er pädophile Neigungen besitze, diese aber nicht ausleben würde. Nachdem dann ein Bericht der Taz von 2002 auftauchte, wo Joos unter einem Pseudonym zugab, mit einem 15-jährigen Geschlechtsverkehr gehabt zu haben, wurde der Druck von der Aufsichtsbehörde des Kirchenrates, dem Administrationsrat des Kantons St. Gallen, erhöht und ein Rücktritt nahe gelegt. Auch der Kirchenrat von Murg stützte Joos dann nicht mehr. Emil Hobi, der Pfarrer von Murg, hatte seit Tagen den Rücktritt verlangt. Martin Joos bekräftigte aber wieder, dass sein Rücktritt aus dem Kirchenverwaltungsrat kein Schuldeingeständnis sei.

Der Kirchenverwaltungsrat ist die Exekutive einer katholischen Gemeinde. Die katholische Administration schrieb dazu: "Bei der Wahl in die Behörde einer Kirchgemeinde im Kanton St. Gallen hat die Katholische Kirche keine Möglichkeit zur Einflussnahme. Beim Kirchenverwaltungsrat handelt es sich um eine weltliche Behörde und nicht um ein kirchliches Amt. Die Kirchgemeinden sind öffentlich-rechtliche Körperschaften, wie die Schul- oder politische Gemeinden. Sie stützen sich auf staatliches Recht ab. Aufsichtsbehörde ist der Administrationsrat des Kath. Konfessionsteils des Kantons St. Gallen. Ebenfalls eine staats-kirchenrechtliche Organisation nach rechtsstaatlichen Prinzipien, ausserhalb des direkten Einflussbereichs der Kath. Kirche beziehungsweise der Kath. Hierarchie."


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Staatskirchensystem

  1. Römisch-katholische Kirche bevormundet die Gläubigen politisch nicht
  2. Kritik an ‚Reformunwilligkeit’ des Schweizer Staatskirchensystems
  3. Huonder: Grundprobleme im Verhältnis Kirche - Staat sind unverstanden
  4. Katholisch ohne Staatskirchensteuer im Vormarsch
  5. Sachsen-Anhalt: Linke wollen Staatskirchenverträge prüfen lassen
  6. Bistum Chur: Richtlinien betreffend Kirchenaustritt
  7. Kirche und Staat in der Schweiz
  8. Spaltendes Staatskirchenrecht
  9. Bischof von Basel verzichtet auf die Firmung
  10. Sabo darf nicht mehr in Kleinlützel angestellt werden








Top-15

meist-gelesen

  1. Benedikt XVI.: „Vergelt’s Gott, lieber Georg, für alles“
  2. Rundumschlag statt geistige Auseinandersetzung
  3. "Möchte ich mich formell für die Klimaangst entschuldigen!"
  4. „Meine Zeit im Gefängnis“ – „Mein katholischer Glaube hat mich gestützt“
  5. Grüne wollen Ärzte zur Abtreibung zwingen!
  6. Der synodale Weg funktioniert nicht
  7. Kirchen verfehlen die Lebensrealität vieler Christen in Deutschland
  8. „Herr, ich bin da!“ – Georg Ratzinger über seine Primiz
  9. Wir knien nur vor dem allmächtigen Gott nieder!
  10. „Unser aller aufrichtige Anteilnahme gilt dem Papa emerito Benedikt XVI.“
  11. „Das Bekenntnis zur Wahrheit betrachtete Kardinal Meisner als heilige Pflicht“
  12. „Black Lives Matter“ fordert Auflösung der Kernfamilie
  13. „Der nächste Papst“: Welchen Herausforderungen muss er sich stellen?
  14. Papst mahnt "Gewissenserforschung" im Umgang mit Flüchtlingen an
  15. Trondheim bekommt nach elf Jahren wieder eigenen Bischof

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz