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Schwerer Vorwurf: 'Liebäugeln mit dem homosexuellen Milieu'

13. April 2010 in Aktuelles, 26 Lesermeinungen
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Manfred Hauke von der Fördergemeinschaft "Theologisches" erhebt schwere Vorwürfe gegenüber David Berger, bisheriger Herausgeber der Zeitschrift "Theologisches": Berger soll auch Petition Vatican 2 unterschrieben haben


Lugano (kath.net)
Die Fördergemeinschaft „Theologisches“ hat am Dienstag gegenüber kath.net schwere Vorwürfe gegenüber David Berger, den bisherigen Herausgeber der Zeitschrift „Theologisches“, erhoben. Berger hatte am Montag am Abend in einer Stellungnahme mit sofortiger Wirkung die Herausgeberschaft von "Theologisches" niedergelegt und dies mit Vorwürfen rund um seinen Privatauftritt bei Facebook begründet. Manfred Hauke, der Sprecher der Fördergemeinschaft, hat diese Darstellung von David Berger gegenüber kath.net zurückgewiesen und betont: "Als Vorsitzender der Fördergemeinschaft „Theologisches“, nach Absprache mit den übrigen Mitgliedern des Vorstandes, weise ich diese Darstellungsweise zurück. Von dem Herausgeber einer theologischen Zeitschrift, die sich dem katholischen Glauben verpflichtet weiß, muss erwartet werden, dass er sich auch in seinem Privatleben um einen kirchlichen Lebenswandel bemüht."

Hauke wirft im Telefonat mit kath.net David Berger zumindest ein Liebäugeln mit dem homosexuellen Milieu vor.Außerdem soll Berger vergangenes Jahr die umstrittene Petition Vaticanum II. von kirchenfeindlichen Gruppen unterschrieben haben, die Unterschrift allerdings später wieder zurückgezogen haben. "Wir haben ihn auch dann noch in Schutz genommen, als er 2009 die gegen den Heiligen Vater gerichtete „Petition Vaticanum II“ unterschrieb, weil er nachträglich seine Unterschrift zurückzog und wir in „Theologisches“ eine Stellungnahme veröffentlichten, welche die Petition zurückweist."

Hauke erklärt dann: "Ein ähnliches Problem gab es im vergangenen Jahr 2009, als Berger in seinem Internet-Artikel über den homosexuellen und pädophilen Dichter Roger Peyrefitte im „Biographisch-Bibliographischen Kirchenlexikon“ dessen Verhalten als „mutig“ beschrieb. In einem Gespräch mit Vertretern des Vorstandes hat Berger nicht auf dieser Beschreibung bestanden und erklärt, der Artikel über Peyrefitte sei im Rahmen eines umfassenderen Werkes zu Papst Pius XII. zu verstehen und keine Verteidigung des Lebenswandels von Peyrefitte. Angesichts des alten juristischen Prinzips „in dubio pro reo“ („im Zweifel für den Angeklagten“) haben wir damals der Rechtfertigung Bergers geglaubt."

Der Anlass für die dramatischen Entwicklung rund um David Berger war für Hauke dann vor ein paar Tagen die Entdeckung eines Facebookauftritts von David Berger. "Der vorausliegende Verdacht hat sich freilich auf dramatische Weise bestätigt, als ich am 25. März 2010 auf Bergers Internetauftritt bei Facebook stieß, der für alle registrierten Netzer des sozialen Netzwerkes zugänglich ist (also für über 400 Millionen Personen). Die dort feststellbaren Einzelheiten bekunden eindeutig das Verwurzeltsein in einem homosexuellen Milieu. Der Vorstand hat darum Berger um ein klärendes Gespräch gebeten, das er freilich verweigerte, offenbar weil dessen Ergebnis voraussehbar war."

Für Hauke kommt Bergers Rücktritt deshalb nur einem Hinauswurf von Seiten der Fördergemeinschaft zuvor. "Erstaunlich ist freilich die Unverfrorenheit, mit der er selbst das Licht der Öffentlichkeit gesucht hat und womit er uns als „bigotte Seelen“ anklagt. Wir hätten ihm sonst die Chance gegeben, nach einem Rücktritt diskret von dem Milieu Abstand zu nehmen, von dem sein Auftritt bei Facebook ein trauriges Zeugnis ablegt und sich auf seinen verantwortungsvollen Stand als habilitierter Theologe neu zu besinnen. Wir danken ihm für die in sieben Jahren geleistete Arbeit als Herausgeber, können aber in keiner Weise die Verhaltensweisen billigen, die jetzt an den Tag gekommen sind. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im Juni wird die Fördergemeinschaft sich um die Berufung eines neuen Herausgebers bemühen. Bis dahin werde ich mich persönlich um den Übergang kümmern.", erklärt der Luganer Theologe abschließend. Kath.Net hat David Berger mit den Vorwürfen von Manfred Hauke konfrontiert, bis jetzt aber noch keine Stellungnahme erhalten.

Diskussion im Forum

Foto: (c) http://www.manfred-hauke.de


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Lesermeinungen

 Karlmaria 19. April 2010 

Wir denken oft so extrem

Nulltoleranz bedeutet nicht automatisch hinter jeden einen Polizisten. Es gibt doch so viele Geschischten, die jeder kennt und wo immer noch nichts passiert...


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 dominique 16. April 2010 
 

Noch ein Punkt

der mich sehr verstörte, als man mir lapidar folgende Mitteilung machte. Auf meine Frage, ob denn ein missbrauchender Homosexueller einen Unterschied mache, ob sein Opfer, der Junge, selbst homosexuell sei oder nicht, erhielt ich die lapidare Antwort: Nein.
Ist das wahr? Es ist schon schlimm genug, wenn sich ein heterosexueller Mann an einer Heranwachsenden vergreift, aber bei allem Elend bleibt der Missbrauch zumindest noch in der Logik der Geschlechtlichkeit. Aber diese Dissoziierung (wenn es sich denn so verhält, und danach sieht es wohl aus), die gibt dem Wort \"Knabenliebe\" eine bedrückende Dimension.


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 dominique 15. April 2010 
 

@M.Schn-Fl

Ich werde den Ausführungen von Julien Green nachgehen. Vorab aber die eigentliche Frage, die mich bewegt (wobei ich der Meinung bin, dass die Antwort aus unserer Religion heraus eindeutig und definitiv ist):
Kann die homosexuelle Orientierung mit allen Fasern ihrer spirtuellen Substanz den Anspruch auf die religiöse Transzendierung IHRER fleischlichen Vereinigungssehnsucht erheben? Oder wäre das - religiös gesprochen - eine Art von Blasphemie?
Wenn aber diese Stufe der Transzendierung nicht sein kann und jeder Anspruch darauf und jedes Bestreben des Denkens und Reflektierens in diese Richtung eine eklatante geistige Niederlage nach sich zieht, welche Formen der Transzendierung gibt es dann?
Die Kirche spricht von Keuschheit, schlägt dem Homosexuellen also die radikale Sublimierung vor. Ist DAS über alle menschlichen Lebenspfade hinweg die spirituelle Wahrheit, zumindest aus unserer Religion heraus und authentisch vereinbar mit der Religion?


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 M.Schn-Fl 14. April 2010 
 

Julien Green

@dominique
Die von mir zitierte Stelle steht in dem Band:
Julien Green: Jugend dtv 1989, S. 514 f.
Der Band umfaßt die 3 Bände Fernes Land, Jugend und Ende der Jugend.
Es ist die erschütternste und tiefgehenste Auseinandersetzung eines tiefgläubigen katholischen Christen mit seiner Homosexualität.
Ich denke, daß die Kirche eines Tages verstehen wird, was für einen wichtigen Beitrag Julian Green
für die Auseinandersetzung des Menschen mit seinem Elend geleistet hat. Und ich glaube, daß Gottes Barmherzigkeit viel größer ist, als unsere Begrentzheit. Und ich glaube auch, daß ein homosexueller Mensch das \"Leben in Fülle\" haben
kann. Julien Greens spätes Buch über den Heiligen Franziskus legt davon Zeugnis ab.


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 Ja Ja-Nein Nein 14. April 2010 
 

@Ester

\"Danke für die Blumen\" bzw.den Steinwurf!
DIESER Stein aber trifft, betrifft mich nun wirklich nicht. Aber, aber!
Dass man nicht hinter jeden Menschen einen Polizisten stellen will oder kann, dass man nie Gewissheit haben kann für meine postulierte Nulltoleranz weiss ich auch, die Vernunft sagt einem das. Dass man aber dies als anzustrebende Norm und Selbstverständlichkeit aufstellen soll und meiner Ansicht nach muss, d a s meine ich. Freundlichste Grüsse.


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 dominique 14. April 2010 
 

@Ja Ja-Nein Nein

@M.Schn-Fl zitierte weiter unten Julien Green:
\"Julien Green schrieb mit 60 Jahren: Er habe lange gebraucht, bis er verstanden hätte, dass Gottes Liebe keine Rivalität dulde.\"
Ich kenne diese Ausführungen von Julien Green nicht, werde mich aber mal in diese Richtung kundig machen.
Eindrucksvoll ist auf jeden Fall, dass Green nicht lange fackelt, sondern die Dinge auf einem hohen spirituellen Level festmacht.
Und es ist wahr, dass es seit der Antike unzählige irgendwo immer wieder gescheiterte Versuche der homosexuellen Spiritualisierung gegeben hat.
Die heutige Zeit unternimmt einen neuen Anlauf, man zieht alle Register der öffentlichen Diskurse, fordert Toleranz ein, formuliert Gesetze, drückt mit aller Macht die \"Normalität\" der Homosexualität durch. Irgendwie schon verzweifelt und Mitleid erregend, diese Uneinsichtigkeit.
Die Homosexualität lässt sich nicht zu einem erfüllten Lebensmodell \"verdichten\", es fehlt an Substanz. Wie soll man das nennen? Vielleicht ist die Homosexualität besser aufgehoben, wenn sie sich ihrer Sublimierung widmet. Aber der Versuch, das auf ein sexuell unterlegtes Beziehungsmodell zu bringen, ich glaube nicht dran. Ich glaube, die Kirche hat Recht, wenn sie dies nicht in ihre religiöse Spiritualität einbezieht. Es geht einfach nicht.


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 Ester 14. April 2010 
 

@ ja-ja Nein - nein

Ist ja schon gut, Aber um das in die Tat umzusetzen, und doch keine Unschuldigen zu verurteilen, so müssen die hochwürdigsten Personen rund um die Uhr videoüberwacht werden.
Weil ich aber auch nicht, noch nicht mal zeitweise überwacht werden will, und es gilt \"Was du nicht willst, dass man dir tu, dass füg auch keinem anderen zu\" so müssen wir damit leben, dass Christus Sünder gerufen hat und es immer noch tut.
Was ja auch bei Licht betrachtet die einzige Hoffnung für so Leute wie mich ist.
Im übrigen gilt immer noch das Wort von ersten Stein.


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 Ja Ja-Nein Nein 14. April 2010 
 

Unbeirrtheit

Et ceterum censeo: unbeirrt weiter anstreben, aber TATSÄCHLICH UND WIRKLICH HANDELN, NULLTOLERANZ. Diese gegenüber Homosexualität (und Paedophilen) unter allen zoelibatär Geweihten Kirchenmitgliedern, Männern und Frauen. Allerspätestens seit dem Publikwerden der Geschichte mit dem sog.Gentiluomo und dem homosex.Pornoring für Priesterseminaristen in Rom wissen alle von diesem \"Sauhaufen\" wie einer hier postet; was da geschah K A N N kein Einzelfall sein, sonst wäre das nicht möglich gewesen (gewesen?).
Ob Die Kirche dereinst den Zoelibat teilweise auflockern wird zugunsten wenigstens normaler, gottgewollter Mann-Frau-Beziehung muss uns heute nicht kümmern.
Nulltoleranz, strikte, bezüglich jeglicher homosexueller Beziehung und Haltung aller zoelibater Geweihter, Männer und Frauen, (natürlich auch zwischen zoelibatären Männern und Frauen).NULLTOLERANZ JETZT.


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 Ester 14. April 2010 
 

Ursachenforschung

Nehmen wir der Einfachheit halber an, der gute Berger hat dieses ihm unterstellte Doppelleben wirklich geführt.
Dann kann sich die Mehrheit zurücklehnen und sagen Ihh gitt. Aber neben der Frage Qui bono (wem nutzt es?) bleibt für mich immer noch die drängende Frage. Was ist mit den Laien? Was ist mir unseren Ehen?
Weil doch bekanntlich die christliche Jungfräulichkeit (eine der Formen ist der Zölibat) aus der christlichen Ehe wächst.

Regelmäßig werden in unserem Diozesanblättchen die neuen Diakone, Gemeindereferenten und -innen, die neuen Pastoralassistenten und -innen mitsamt persönlicher Daten.
Da sind oft ältere, verheiratete Herrschaften (Ü40) dabei.
Die Kinderzahl bewegt sich bei den üblichen 2 Kindern.
Bei den treuen Gottesdienstbesuchern sieht es auch nicht besser aus.
(Ich weiß es gibt Ehen die sind unfruchtbar leiden sehr darunter, die meine ich auch nicht. Es gibt auch katholische Ehefrauen die das eine Kind dem Erzeuger regelrecht abgebettelt habe, auch hier meine Anerkennung)
Es ist nun aber so, dass Kinder neben der gegenseitigen Heiligung der grundlegende Ehezweck sind.

Um es kurz zu machen, wenn der Boden (christliche Ehe) nix taugt, dann ist es nicht verwunderlich, dass die gepflanzten christlichen Edelrosen (zölibat) nicht so recht was werden.

Gott hat zwar in Guadelupe gezeigt, dass er auch auf ungeeignetem Boden edle Rosen wachsen lassen kann.
Aber automatisch geht im Reich Gottes nur der Weg hinunter, ergo es hilft alles nichts wir müssen uns selber um Heiligkeit bemühen und für unsere gefallenen Brüder und Schwestern beten.


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 Gandalf 14. April 2010 

@camino ignis

Dein Satz: \"Wir sollten für seine Umkehr beten und uns vor Selbstgerechtigkeit hüten, denn vor schwarzen Schafen, die sich konservativ und moralisch einwandfrei gebärden, es aber in Wahrheit womöglich überhaupt nicht sind, ist niemand gefeit!\" gehört doppelt und dreifach unterstrichen und verdient vollste Zustimmung!


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 familiesonne 14. April 2010 
 

@ airam

Ja, früher (in der \"guten alten Zeit\" ) war man da sehr viel toleranter. Jedenfalls möchte ich gar nicht wissen, wie das Verhältnis zwischen MICHELANGELO und seinen \"Modellen\" war, die ihm für seine Kunst zur Verfügung standen.

Mir scheint, hier wird ein Kampf gegen HS nur deshalb geführt, weil man den Kampf der \"Pornographie, Sexualisierung, Swingerclubs, Mädchenhandel, Internet,...\" im heterosexuellen Bereich längst verloren hat bzw. man es sich nicht mit den 97 % heterosexuellen Menschen verderben will.

Liebe Poster: die grösste Gefahr für die Gesellschaft, unsere Familien, gute Ehen, gesunde Kinder geht von der Sexualisierung und Pornografie im HETEROSEXUELLEN Milieu aus.

Wir sollten unsere Kraft, unsere Liebe und unser Gebet für die GRÖSSTEN Baustellen der Zivilisation aufbringen und nicht für Minderheiten verschwenden.


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 camino ignis 14. April 2010 

Traurig, wenn ein verdienter Theologe moralisch abgleitet.

Dr.Dr. David Berger war und ist ein gesuchter Spezialist, ein Thomist ersten Ranges. Seine theologischen Arbeiten waren bislang einwandfrei. Gute Theologen sind heute dank des nachkonziliaren Verfalls der theologischen Lehranstalten äußerst dünn gesät. Das die Fördergemeinschaft trotz Bedenken zunächst an Berger festhielt, daraus kann man ihr keinen Vorwurf machen, zumal die Beweise nicht eindeutig waren. Mittlerweile aber hat sich offenbar der moralische Verfall sich auch geistig auf Berger ausgewirkt, wie man an seiner Unterschrift unter die ungeheuerliche Petition erkennen kann. Deshalb ist er -jenseits aller Beurteilung seiner privaten Vorlieben- für die Herausgabe von lehramtstreuen theologischen Zeitschriften nicht geeignet. Wir sollten für seine Umkehr beten und uns vor Selbstgerechtigkeit hüten, denn vor schwarzen Schafen, die sich konservativ und moralisch einwandfrei gebärden, es aber in Wahrheit womöglich überhaupt nicht sind, ist niemand gefeit!


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 familiesonne 14. April 2010 
 

Wahrnehmung pathologisch

Wenn man bedenkt,dass nur 3 % der Männer zu den \"HS\" gehören, wird doch viel zu häufig über dieses Thema gesprochen.

Ich möcht nur soviel dazu sagen: wahrscheinlich gehört zum \"Phänomen HS\", dass die eigene Wahrnehmung gestört ist. Vielleicht meinen die HS, dass ihr \"Leiden\" normal ist, weil sie spüren, dass dem nicht so ist, sie darunter aber leiden, und sie diesen Schmerz wegblenden. Dass sie sich offensichtlich mehr der Katholischen Kirche als der Evangelischen (dort sind auffallend viele herbe Frauen als Priesterinnen unterwegs !? ) zugehörig fühlen, mag wohl daran liegen, dass sie ihren Schmerz heilen wollen u. nachreifen wollen.

Jedenfalls hat Christa Meves mal etwas Interessantes darüber vorgetragen. Letztlich haben die Eltern der HS einen schweren Erziehungsfehler begangen und den Jungen nicht auf das gegenteilige Geschlecht geprägt.

Das ist bedauerlich und man sollte HS mit Respekt behandeln. Die Kirche in ihrem Gefüge muss jedoch von allem, was ihr schaden könnte, geschützt werden.

Insoweit können m. M. nach \"unreife Persönlichkeiten\" NICHT kirchliche Ämter ausüben.

Ausdrücke wie \"Sodomiten\" (siehe Vorposter) sind auf dieser Seite fehl am Platze. Derjenige kann auf der anderen \"K.... . net\" - Seite posten.

Wir sollten doch immer auch daran denken, dass in früheren Zeiten man Epileptiker als \"vom Teufel besessen\" gebrandmarkt hat in Unkenntnis der medizinischen Verhältnisse.

Insoweit sollten wir immer daran denken, daß auch wir einmal gerichtet werden: 1) einmal von Gott und 2) von den Menschen, die nach uns leben und über unser Verhalten nachdenken.


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 dominique 14. April 2010 
 

Was geht in der Kirche vor?

Der Prozess wird ja immer dezidierter. Sagen wir es doch offen und ehrlich: Es kann positiv im christlichen Denken kein Platz sein für homosexuelle Handlungen. Diese Handlungen können nur die Sinnhaftigkeit der Abweichung, Verfehlung und Sünde annehmen. Sie sind nicht positiv darstellbar. Punkt.
Es sei denn, die Kirche stellt sich selbst auf den Kopf, was sie ja allen Anschein nach doch nicht vorhat. Mann oh Mann, wir kriegen das Problem nicht unter Kontrolle. Der Homosexuelle will normal sein, seine Orientierung normal ausleben und die Religion lässt ihn nicht, nicht aus Sadismus, sondern aus purer religiöser Spiritualität.
Heiliger Geist, steh uns bei.


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 Bonifaz2010 14. April 2010 
 

@ damasus

MOD Der Facebook-Eintrag ist schon heftig, v.a. wegen der Bilder seiner \"Freunde\". Es ist interessant, daß viele Homosexuelle einen solchen Drang haben, sich hemmungslos zu ihrer fehlgeleiteten Triebrichtung zu bekennen. Sogar ein Mann mit zwei Doktortiteln kann offenbar nicht klar genug denken.


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 Bartholomäus 14. April 2010 
 

Unabhängig von seinen nun thematisierten privaten Vorlieben

- ob zu recht oder nicht - war schon theologisch (z.B. unsachliche Anti-Rahner-Polemik) Dr. Berger kaum zu halten. Mit ihm geht auch der \"Thomismus strenger Observanz\" endgültig ins Museum.


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 damasus 14. April 2010 

Eigentlich ...

... ist der ganze Umgang mit Herrn Berger doch recht nobel, und er dürfte sich eigentlich dafür bedanken. Wo ist die Facebook-Seite \"veröffentlicht\" (M.Schn-Fl)?


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 Bonifaz2010 14. April 2010 
 

Die alte Taktik

\"Wir hätten ihm sonst die Chance gegeben, nach einem Rücktritt diskret von dem Milieu Abstand zu nehmen ...\" - Das klingt verdächtig nach der altbekannten Taktik, mit der die Bischöfe jahrelang Mißbrauchs-Priestern nach einer \"Versetzung\" die Gelegenheit gegeben haben, \"von dem Milieu Abstand zu nehmen\", anstatt rigoros durchzugreifen.


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 Cornett2f 14. April 2010 
 

@Airam

Belege reiche ich gerne nach, falls das der katholischen Restkirche dient, allerdings sicher nicht über eine Internet-Kommentarspalte. Dafür sind die Sachen zu heiß. Nur soviel: Meine Wahrnehmungen als Insider haben mich schon mehrfach derart frustriert, wütend und traurig gemacht, dass ich den Kirchenaustritt tatsächlich überlegt hatte. Aber ich lasse mich nicht von einem Sauhaufen aus Unzüchtlern und Sektierern vom Schiff drängen...


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 Gandalf 13. April 2010 

@Willigis

Laut dem Förderkreis von \"Theologisches\" hat er es unterzeichnet, später aber dann die Unterschrift zurückgezogen.


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 Willigis 13. April 2010 
 

...

Mich würde mal interessieren, ob das wirklich stimmt, dass Dr. Berger diese unsägliche Petition unterzeichnet hat.


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 M.Schn-Fl 13. April 2010 
 

Theologisches

Ich muß mich doch noch mal melden. Habe gerade die inzwischen veröffentlichte Facebook-Seite von David Berger gesehen. Ich fasse es nicht. Wie kann man nur? Natürlich kann dieser Mann nicht mehr Herausgeber von Theologisches sein. Wer sich öffentlich so auszieht und anbietet, komprommittiert sich schrecklich. Wir wollen eingedenk unserer eigenen Schwächen und Sünden nicht über ihn den Stab brechen. Ich wünsche ihm in seinem Lebensstiel, daß er zu der Einsicht eines anderen Homosexuellen kommt. Julien Green schrieb mit 60 Jahren: Er habe lange gebraucht, bis er verstanden hätte, dass Gottes Liebe keine Rivalität dulde. Gerade haben wir das Fest der göttlichen Barmherzigkeit gefeiert. Legen wir alle diese beschädigten Leben in Gottes barmherziges Herz, damit sie heil werden.


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 Airam 13. April 2010 

@ M.Schn-Fl

habe den Abschnitt bei Tobit nachgelesen. Vielen Dank für diesen Hinweis !!!

Ermutigend, was dort in Vers 13 steht: \"Weil du Gott wohlgefällig warst, mußtest du dich bewähren in der Prüfung.\"


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 Airam 13. April 2010 

@ - belege

ich weiss, dass mein Beitrag \"politisch incorrect\" ist, dennoch:
>>@Cornett2f - dann bring die Belege.
>>@alexius - du scheinst internas zu kennen; okay, aber wird hier nicht \"päpstlicher als der Papst\" argumentiert - wo bitte gibt es die Heiligen, die immer und überall das \"Privatleben in Übereinstimmung mit der Lehre\" wirklich i m m e r leben? Sind nicht alle fehlbar?
Ich teile Deine Kritik an \"Theologisches\", mir persönlich ist diese Zeitschrift -mit Ausnahme weniger Beiträge- sehr suspekt, dennoch gilt auch hier: aus den beiden hier veröffentlichten Meldungen lässt sich ein Beleg für die \"anti-katholische\" Haltung des bisherigen Herausgebers nicht ableiten.
Ich bin sehr dafür \"die Profile aller Autoren sehr genau anzusehen und sich auch ein wenig über personelle Kontexte informieren zu lassen\" (Zitat alexius), doch mit Augenmaß. Wer weiß -außer Gott- ob nicht mancher Fehltritt längst vergeben ist.


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 Cornett2f 13. April 2010 
 

Kein Einzelfall

Wer das kirchliche Establishment mit wachen Augen beobachtet und sich bemüht, dessen Handlungen unvoreingenommen zu hinterfragen, kann es gar nicht übersehen: Die Homolobby hat die Organisiation Kirche längst bis in hohe Positionen infiltriert und agiert in letzter Zeit immer unverfrorener zugunsten eigener Interessen. Ich könnte dafür jede Menge Beispiele nennen. Dabei geschieht Ähnliches wie bei einer Tumorerkrankung: Der Krebs durchdringt das gesunde Gewebe, zerstört es um für sich Raum zu schaffen, stellt alle Funktionen des Wirtsorganismus in seinen Dienst - bis zu dessen Tod.


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 alexius 13. April 2010 

Der neue Maßstab des kirchlichen Lebenswandels MUSS dann für alle Autoren gelten!

Angesichts der neuen Entwicklungen frage ich mich jetzt neuerlich, wie blauäugig die Verantwortlichen von \"Theologisches\" waren und auch weiter sein können. Wenn David Berger nicht mehr herausgeben will oder darf, dann müssen auch bestimmte Autoren wegfallen, denn die Glaubwürdigkeit des ganzen Projektes ist mittlerweile in meinen Augen extrem gesunken. Diese Fragen sind nun an Prof. Manfred Hauke zu stellen, wenn er bei David Berger plötzlich erklärt: \"Als Vorsitzender der Fördergemeinschaft \'Theologisches\', nach Absprache mit den übrigen Mitgliedern des Vorstandes, weise ich diese Darstellungsweise zurück. Von dem Herausgeber einer theologischen Zeitschrift, die sich dem katholischen Glauben verpflichtet weiß, muß erwartet werden, daß er sich auch in seinem Privatleben um einen kirchlichen Lebenswandel bemüht.\" Wird also ab jetzt die von den Verantwortlichen offenbar gegenüber sämtlichen Autoren ausgeübte Naivität zu Ende gehen, um das Projekt noch zu retten? Gilt dieser Lebenswandel-Maßstab ab sofort für alle Autoren, insbesondere für die Kleriker, die dort publizieren? Es wäre absolut wünschenswert.

Wenn sich die \"außerordentliche Mitgliederversammlung der Fördergemeinschaft\" im Juni 2010 nicht dieser Frage ohne Freunderlwirtschaft und ohne Ansehen der Personen stellt, kann \"Theologisches\" weiterhin nicht mehr empfohlen werden. Das ist meine Meinung. Es muß Klarheit geschaffen werden, ob die Fördergemeinschaft beispielsweise kompromißlos akzeptiert, was Diözesanbischof Dr. Dr. Klaus Küng und dann Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI. betreffend die vom ersteren ausgesprochenen und vom letzteren definitiv bestätigten Suspensionen der ehemaligen St. Pöltner Priesterausbildner für den Fall St. Pölten entschieden haben, oder ob im stillen die gegen den Papst gerichtete Dörnerlinie der Relativierung des päpstlichen Amtes (wegen der klaren Sicht des Falles St. Pölten durch den Heiligen Stuhl und der daraus folgenden Konsequenzen) unterstützt würde. Reinhard Dörner hat ja bis heute auf den von ihm verantworteten Internetseiten diese klare Entscheidung des Heiligen Stuhles gegen Prälat Küchl und Dr. Wolfgang Rothe (Autor bei \"Theologisches\"!) in die Nähe des Hilterischen Ermächtigungsgesetzes 1933 gerückt ...

Und wenn jetzt neuerdings Facebookprofile durchgesehen werden, dann empfehle ich Prof. Hauke und den anderen Verantwortlichen dringend, sich die Profile aller Autoren sehr genau anzusehen und sich auch ein wenig über personelle Kontexte informieren zu lassen. Alte Seilschaften tauchen dort plötzlich wieder auf, und wenn nicht jetzt alles aufgearbeitet wird, werden die Zeiten für \"Theologisches\" nicht besser werden können. Alles sehr unangenehm, aber jetzt muß absolute Klarheit bei allen Personen und für alle Punkte geschaffen werden.

www.theologisches.net/


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