Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Weil sie beim Beten keine Maske tragen wollte
  2. Bischof von Hildesheim erwartet für 2021 noch mehr Kirchenaustritte
  3. "Möchte ich mich formell für die Klimaangst entschuldigen!"
  4. Ich bin ein 'weißer Mann', aber deshalb knie ich mich nicht nieder
  5. Schwedischer Kardinal zieht gemischtes Fazit zu Corona-Sonderweg
  6. Anglikanischer Erzbischof: ‚Statuen werden entfernt, Namen geändert’
  7. R.I.P. Georg Ratzinger
  8. Dümmer geht nimmer!
  9. Lackner: Werte kommen ohne Tradition und Vorgegebenes nicht aus
  10. Neues Parteiprogramm der Grünen für Abtreibung und Gender-Ideologie
  11. R.I.P. Ennio Morricone
  12. Fridays For Future Weimar: „Die Polizei diskriminiert, mordet, prügelt, hehlt“
  13. Der synodale Weg funktioniert nicht
  14. Lobpreis, die Beziehung zum Vater, Ruhe in Jesus
  15. Gender-Ideologie widerspricht Natur und Offenbarung

Schäferstündchen bei den Jesuiten

5. April 2012 in Schweiz, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Neue pikante Details über die "Sexkurse" im Schweizer Jesuitenhaus - Kurse für alle Paare. Bizarre Aussagen von Jesuiten Rutishauser und Christian Breitschmid UPDATE!


Zürich (kath.net)
Im Lassale-Haus der Schweiz, das von Jesuiten geführt wird, werden ab Mai jetzt auch Kurse "Raum und Zeit für Sinnlichkeit" angeboten. Schweizer Medien sprechen in dem Zusammenhang von "Sexkursen". KATH.NET hat berichtet. Jetzt wurden weitere bizarre Details über die Kurse bekannt. Zuerst wird in den Kursen in einem dreitägigen Kurs bei Bezahlung eines stolzen Preises (CHF 420 für den Kurs und Pension CHF 330) Paaren eine "spirituelle Sexualität" vermittelt. Nach Meditationen und Referaten können dann die Paare das Gehörte in separaten Zimmern gleich in die Praxis umsetzen «und der spirituellen und lustvollen Dimension der Sexualität auf die Spur kommen», so erklärt der Kursleiter Eugen Bütler, katholischer Theologe und Sexualberater, der "Zuger Zeitung".


Die Kurse dürften offensichtlich kirchlichen Vertretern aus der Schweiz unangenehm sein. Wie die Zeitung weiters berichtet, war Felix Gmür, der für den Kanton Zug zuständige Bischof von Basel, für keine Stellungnahme erreichbar. Auch der Basler Generalvikar Markus Thürig richtete gegenüber der Zeitung lediglich aus: «Zum erwähnten Kurs nehme ich nicht Stellung, weil ich dessen Inhalte im Detail nicht kenne.» Ebenso wollen sich die Schweizerische Bischofskonferenz und das Bistum Chur zum Kurs nicht äußern.

Die Kurse sind übrigens für alle Paare ausgeschrieben, verheiratet muss dabei niemand sein. Jesuitenpater Christian Rutishauser, meint dazu gegenüber "20 Minuten online": «Die Kirche sollte nicht so verkrampft sein, wenn es ums Thema ­Sexualität geht." Und Christian Breitschmid, Informationsbeauftragter des Generalvikariats für die Kantone Zürich und Glarus, pflichtet dem bei: "Das ist ein Zeichen, dass die katholische Kirche nicht so verstaubt ist, wie viele denken."


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 kathi 21. April 2012 
 

Sexualität ist mehr als Sex

Und das muss man nicht hinter verschlossenen Türen ausprobieren.


0

0
 
 Sainte Rose 12. April 2012 
 

Jesuiten manövrieren sich selbst ins Aus

Hier erübrigt sich eigentlich jeder Kommentar. Das alles ist nur noch himmelschreiend peinlich.
Es ist Zeit, den Jesuitenorden wieder zu verbieten!


2

0
 
 Erzkatholisch 6. April 2012 

Wissen sie von was die sprechen?

Ich finde es sehr befremdlich, das sich die Schweizer Jesuiten zu Sexperten berufen fühlen. So ein langweiliges und Ausgelutschtes Thema. Hier der Meistertipp: Nur die Liebe zählt.


1

1
 
 Paul.P. 5. April 2012 
 

Ich finde,

die sollten besser Ehepaaren beibringen, wie man offen voreinander betet. So bekommt dann der Partner mit, wie einer seine Situation - auch die mit dem Partner - vor Gott sieht. Da könnte sich Erstaunliches, Hilfreiches ergeben, weil im freien Gebet Gott als Gegenüber einer Aussprache mit gedacht wird, und dem pflegt man keine Märchen zu erzählen.
Man liest ja, dass Ehepaare, die gemeinsam beten, sich sehr selten scheiden lassen. Sicher ist der Zusammenhang wechselseitig. Solche Ehepaare zeigen durch diese Praxis, dass sie einen überdurchschittlichen Zusammenhalt haben, aber im Reflex verbessert auch das gemeinsame Beten die Ehe.


3

1
 
 Ester 5. April 2012 
 

Erinnert mich an den indischen Guru

Bagwahn der auch antrat die Sexualität zu befreien und dazu auch Kurs anbot.
Das schlug dann schnell ins Gegenteil um \"Nur mit Gummihandschuhen und Kondom!\"
Mir fallen ja viele dumme Fragen dazu ein aber es ist schon Gründonnerstag, da muss die Ironie schweigen!


2

1
 
 Erzmagier 5. April 2012 

Gehören solche Angebote zum Auftrag des Ordens?

Ich finde es schon erstaunlich, wie viele Menschen heute Angst haben, sie könnten sich dem Verdacht aussetzen, prüde und verklemmt zu sein, wenn sie moralische Bedenken äußern.

@Ehrmann

Gewiss, nur ob die dortigen Jesuiten das begreifen, bleibt fraglich.


3

1
 
 templer 5. April 2012 

Uiii die haben Sex gehabt.. huiuiuiuiui

Ganz normaler Eso-Sex für älter werdende althippies.


1

1
 
 Bethany 5. April 2012 

OHO!

\"Nach Meditationen und Referaten können dann die Paare das Gehörte in separaten Zimmern gleich in die Praxis umsetzen «und der spirituellen und lustvollen Dimension der Sexualität auf die Spur kommen\"

Ich bin absolut NICHT prüde aber DAS finde ich wirklich extrem heftig und unpassend! Haben sich die Jesuiten etwa in Sex-Gurus verwandelt?


4

1
 
 Ehrmann 5. April 2012 

Gültig verheitatete Paare?

Ich finde, diese Frage ist wichtig.


2

1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bistum Basel

  1. Aktive Sterbehilfe? – Keine Antwort ist auch eine Antwort!
  2. Schweiz: Katholischer Pfarrer Sabo unterstützt assistierten Selbstmord
  3. Wie der Bischof von Basel katholische Priester vertreibt
  4. Katholisches Bistum Basel für 'Ehe für alle' in der Schweiz
  5. Der Bischof von Basel braucht keine Sexualmoral der Kirche
  6. Leserbrief in Tageszeitung: 'Des Bischofs doppelte Zunge'
  7. Schweizer Kaplan flog am Zoll auf: Goldbarren in Schokolade versteckt
  8. Hochwürden Bischof Gmür, Sie haben mich enttäuscht!
  9. Wichtige Personalentscheidungen im Bistum Basel
  10. Bischof Gmür nennt kirchlichen Umgang mit Wiederverheirateten 'absurd'








Top-15

meist-gelesen

  1. R.I.P. Georg Ratzinger
  2. Weil sie beim Beten keine Maske tragen wollte
  3. Dümmer geht nimmer!
  4. Ich bin ein 'weißer Mann', aber deshalb knie ich mich nicht nieder
  5. Neues Parteiprogramm der Grünen für Abtreibung und Gender-Ideologie
  6. Die Sprache der Engel
  7. Benedikt XVI. wird nicht am Begräbnis von Georg Ratzinger teilnehmen!
  8. Anglikanischer Erzbischof: ‚Statuen werden entfernt, Namen geändert’
  9. "Möchte ich mich formell für die Klimaangst entschuldigen!"
  10. „In dieser Stunde der Trauer…“
  11. Abschied von Prälat Georg Ratzinger
  12. Bischof von Hildesheim erwartet für 2021 noch mehr Kirchenaustritte
  13. Der synodale Weg funktioniert nicht
  14. Gender-Ideologie widerspricht Natur und Offenbarung
  15. #alllivesmatter - Unser kath.net-Sommer-T-Shirt 2020

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz