Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  3. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  4. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  5. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  6. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  7. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  8. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  9. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  10. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  11. Wir können NICHT schweigen!
  12. Was auch immer Synodalität sein soll
  13. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  14. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  15. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'

Zagreber Kardinal begrüßt Gotovina-Freispruch

18. November 2012 in Chronik, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Erzbischof Bozanic zu Freispruch des Generals in Haager Berufungsverhandlung: Er teile die Freude des kroatischen Volks über das Urteil und wolle "Gott und all jenen danken, die während des Prozesses für die Wahrheit gekämpft haben"


Zagreb (kath.net/KAP) Zagrebs Erzbischof Kardinal Josip Bozanic hat mit Freude auf die Freisprüche für die kroatischen Ex-Generäle Ante Gotovina und Mladen Markac vor dem Internationale Gerichtshof für das ehemalige Jugoslawien (ICTY) in Den Haag reagiert. Er teile die Freude des kroatischen Volks über das Urteil und wolle "Gott und all jenen danken, die während des Prozesses für die Wahrheit gekämpft haben", so Kardinal Bozanic am Freitag laut der Zagreber katholischen Nachrichtenagentur IKA.

Wahrheit sei die "einzige Garantie für Frieden", betonte der kroatische Erzbischof: "Und die Wahrheit ist in diesem Fall, dass das kroatische Volk und der kroatische Staat im Krieg Aggression, schrecklicher Zerstörung und einer Ideologie des Hasses ausgesetzt waren, die zum Ziel hatten, das Recht des kroatischen Volkes auf einen eigenen und freien Staat auszulöschen."


Das kroatische Volk habe sein Recht zur Verteidigung unter großen Opfern wahrgenommen, ergänzte der Kardinal. Mit dem neuen Urteil sei auch die Würde dieser Opfer wieder hergestellt.

Gotovina und Markac waren im April 2011 vom ICTY wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit ursprünglich zu 24 und 18 Jahren Haft verurteilt worden. In der Berufungsinstanz hob der Gerichtshof das Urteil am Freitag auf.

Kroatische Politiker, Juristen und Kirchenvertreter hatten sich seit der Urteilsverkündigung gegen die Begründung - "Verabredung zum Verbrechen" - empört. Ihrer Meinung impliziere das, dass bei der militärischen Großoffensive "Oluja" ("Sturm") im August 1995, bei der kroatische Armee und Polizeieinheiten innerhalb von 84 Stunden den Hauptteil der 1991 entstandenen "Republika Srpska Krajina" eroberten - sie umfasste rund ein Drittel der kroatischen Territoriums -, ethnische Säuberungen ein politisches und militärisches strategisches Ziel Kroatiens waren. Die Kirche hatte die Gläubigen aufgefordert, für Freisprüche in der Berufung zu beten.

Copyright 2012 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kroatien

  1. Katholische Nonne in Zagreb mit einem scharfen Gegenstand attackiert
  2. Kirche der "Drina-Märtyrerinnen" in Bosnien-Herzegowina geweiht
  3. Mehr als 500.000 Menschen bei 'christlichem Rock-Konzert' in Zagreb
  4. Drei kroatische Brüder am selben Tag geweiht, zwei zu Priestern, einer zum Diakon
  5. Kroatien: Regierung will Sonntagsöffnung deutlich einschränken
  6. Bosnien und Herzegowina: Die Vergessenen
  7. Kroatischer Bischof: Bleiburggedenken betrifft nicht nur Ustaschi
  8. 23 Millionen für arme Kinder im eigenen Land
  9. Kroatien: Pro-Life-NGO kritisiert Hürden bei Job-Enstieg für Mütter
  10. Studie: Kroaten vertrauen in Kirche und Armee







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst wird noch am Dienstag-Nachmittag operiert
  3. Das 'Schwert des Heiligen Michael': Eine mysteriöse Linie, die sieben Heiligtümer verbindet
  4. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  5. Papst Leo XIV. entgeht knapp einer Geldstrafe in Peru
  6. Kardinal Müller ruft zum Marsch fürs Leben 2026 in Wien auf: Über 3.000 Teilnehmer erwartet
  7. Australien: 400 Prozent Anstieg von Euthanasiefällen in fünf Jahren
  8. Frankreich: Über 23 Millionen Zuschauer verfolgten die Reise von Papst am Bildschirm
  9. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  10. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  11. ‚Mundus reconciliatus Ecclesia‘ – Die Sendung der Kirche in der Welt
  12. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  13. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  14. Satire aus den USA: Ungeborene tarnen sich als Todestrakt-Häftlinge, um Schutz zu erhalten
  15. Verwandtenheirat: Darwin vs. Heilige Schrift - Die Bibel hat Recht!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz