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Mariazell: Friedensgebetsabend und Gnadenstatuen-Prozession

7. September 2013 in Österreich, 1 Lesermeinung
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Nur zwei Mal in der Geschichte wurde eine ähnliche Prozession mit der 850 Jahre alten Statue durchgeführt - Nuntius Erzbischof Zurbriggen feiert am Sonntag mit den Wallfahrern


Graz (kath.net/KAP) An dem Aufruf von Papst Franziskus zum Fast- und Gebetstag für den Frieden in Syrien wird sich Mariazell auf besondere Weise beteiligen. Am Vorabend des Festes Mariä Geburt, das am 8. September, Sonntag, gefeiert wird, wird ab 20.00 Uhr die über 850 Jahre alte Gnadenstatue während des abendlichen und nächtlichen Friedensgebetes durch die Straßen des Ortes getragen.

Nur in zwei besonderen Krisenzeiten der Geschichte wurde eine ähnliche Prozession durchgeführt: Im letzten Kriegsjahr, um für das Ende des 2. Weltkriegs zu beten, und beim großen Mariazeller Brand von 1827, bei dem auch die Basilika und der ganze Ort in große Mitleidenschaft gezogen wurden.


Für dieses Friedensgebet und für die Prozession haben sich zahlreiche Pilgergruppen und Wallfahrer aus Österreich, Deutschland, Ungarn und Kroatien angesagt. Am Schluss der Prozession werden alle Teilnehmer des Gebetes mit der Gandenstatue berührt, damit sie befähigt werden, sich in den verschiedenen Verantwortungsbereichen des Lebens für den Frieden in der Welt einzusetzen.

Um diese weltweite Verbundenheit mit Papst Franziskus zu zeigen, wird am Festtag Mariä Geburt, 8. September, 10.00 Uhr, der Apostolische Nuntius in Österreich, Erzbischof Peter Stephan Zurbriggen, mit den vielen Wallfahrern und Gläubigen den Gottesdienst feiern und zum Frieden im Nahen Osten aufrufen.

Foto

Copyright 2013 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich
Foto (c) kathpedia/Roland Noé


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