Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  2. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  3. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  4. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  5. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  6. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  7. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  8. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  9. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  10. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  11. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  12. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  13. US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt
  14. Leere der kirchlichen Lehre
  15. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren

Selbst unter Einsiedlern gilt das als außergewöhnlich

10. September 2013 in Spirituelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Orthodoxer Mönch lebt seit 20 Jahren in der Tradition der Säulenheiligen. Die Einsiedelei des 59-Jährigen befindet sich in 40 Meter Höhe auf einer Felsennadel in einer rauen Bergregion in Georgien


Chiatura (kath.net/pl) Selbst unter den Eremiten gilt das als außergewöhnlich: Seit 20 Jahren lebt der orthodoxe Mönch Maxime Qavtaradze (Foto) in Georgien in über 40 Meter Höhe einsam auf der Spitze der Katskhi-Säule. Möchte er Kontakt zur Außenwelt haben, muss der 59-Jährige 20 Minuten lang eine Leiter hinunterklettern – und danach wieder hinauf. Diese nicht ungefährliche Tour macht er zweimal die Woche, um dann in Gemeinschaft zu beten. Denn zu Füßen der Felsnadel befindet sich ein kleines Kloster mit Mönchen, die Schüler des Eremiten sind. Seine Lebensmittel und alles, was er sonst benötigt, wird von diesem „Basislager“ aus durch einen handbetriebenen Seilzug nach oben befördert.


Der Einsiedler hatte offenbar schon als Kind die Hoffnung, in die altchristliche Tradition der Styliten, der Säulenheiligen, einzutreten. In seiner Jugend verirrte er sich allerdings in Alkohol und Drogenhandel, erst ein Gefängnisaufenthalt hat ihm die Augen geöffnet. Da er eine Zeitlang Kranfahrer gewesen war, hat er keine Höhenangst. „Hier oben in der Stille kann man Gottes Gegenwart fühlen“, so sagt der Mönch nach Angabe der britischen Tageszeitung „Daily Mail“. Qavtaradze legte 1993 seine Mönchsgelübde ab. Als er 1995 auf die Säule zog, fand er nur Ruinen vor und übernachtete die ersten zwei Jahre in einem ausrangierten Kühlschrank.

Auf seiner „Säule“ hat der Mönch ungefähr 150 Quadratmeter Grundfläche zur Verfügung, das entspricht etwa 10 mal 15 Metern. Gegen das raue Klima der Bergregion schützt ihn inzwischen eine Steinhütte. Die kleine Kirche, die dem griechischen Mönch und Theologen Maximus Confessor geweiht ist, nimmt allein schon 3,5 mal 4,5 Meter Fläche ein, sie ist aus den Ruinen einer mittelalterlichen Kirche wiederaufgebaut (möglicherweise aus dem 10. Jahrhundert), eine frühere Nutzung dieser Kirche durch Styliten gilt als wahrscheinlich. Unter der Kirche liegt eine winzige Krypta (2 mal 1 Meter), die auch schon als Bestattungsort genutzt wurde.


Säulenheiliger: Eremit Maxime Qavtaradze


Kurzreportage über den Säulenheiligen (Auch dann hochinteressant, wenn man kein Georgisch versteht!)


Orthodoxer Eremit lebt als Säulenheiliger - So lebt und betet er



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Eremiten

  1. Mit Erlaubnis des Kardinals: Benediktiner betet als Einsiedler für Skandinavien
  2. Saalfelden sucht neuen Eremiten für Einsiedelei auf dem Palfen
  3. Eremitin schreibt Roman über eine Eremitin
  4. Neue Einsiedelei in Pöllauberg?
  5. 'Unser Leben ist ja keine Kuschelecke mit dem lieben Jesulein'






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Aus Finanzgründen vermietet Church of England ihre Kathedralen für moderne Musik- und Discoevents
  4. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  5. Maria, die Mutter des Friedens
  6. Leere der kirchlichen Lehre
  7. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  8. Debatte um (politischen) Islam: Österreichische Ministerin für Verbot von Muslimbruderschaft
  9. Universität Texas A&M: 650 Personen bereiten sich auf Eintritt in die katholische Kirche vor
  10. Zwei muslimische Feiertage könnten bald in Kalifornien staatlich anerkannt werden
  11. Tausende beim „March for Life“ durch London – 15 katholische Bischöfe mit dabei
  12. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  13. Die Freiheit der Liebe und die Einheit im Gebet
  14. Der Name 'Maria' - Ein „bitteres Meer“ und Schrecken der Dämonen
  15. Papst Leo XIV. spricht mit Erzbischof Gänswein

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz